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	<title>Praxis Archive - Team Huf</title>
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	<title>Praxis Archive - Team Huf</title>
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		<title>Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt. &#160;     Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danachermöglicht. Sind diese Studien aussagekräftig? Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächlicheLaufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen. Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapiezu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufezwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie. Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn? Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. Durch die Anwendungkönnen viele Schäden im Huf verhindert werden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt dieKryotherapie während der Anwendung oftmals schmerzlindernd. Doch ist sie mit sehr vielZeitaufwand verbunden. Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden? Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt. Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann. Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken. Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll? Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meistenFällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Geradebei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss. Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen. Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte PPID verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann. Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt? Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>





<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"><img decoding="async" class=" wp-image-33145 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="" width="180" height="180" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" />Ein Fachbeitrag von Tabita Rossmann</div>
<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box28462_a2994f-a5">
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p class="kt-blocks-info-box-text">Tabita Rossmann hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert. Du erreichst Tabita unter +49 1522 7997276 oder via E-Mail: <a href="mailto:info.tabitarossmann@gmail.com">info.tabitarossmann@gmail.com</a></p>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen</h2>



<p>Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &amp; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danach<br />ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind diese Studien aussagekräftig?</h3>



<p>Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächliche<br />Laufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie</h3>



<p>Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapie<br />zu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufe<br />zwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn?</h3>



<p>Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. <strong>Durch die Anwendung<br />können viele Schäden im Huf verhindert werden</strong>(Eps &amp; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt die<br />Kryotherapie während der Anwendung<strong> oftmals schmerzlindernd</strong>. Doch ist sie mit sehr viel<br />Zeitaufwand verbunden.</p>





<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_9b52a2-50 inner-column-2">
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</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden?</h2>



<p>Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt.</p>



<p>Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann.</p>



<p>Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll?</h2>



<p>Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meisten<br />Fällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Gerade<br />bei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss.</p>



<p>Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. <strong>Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. </strong>Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen.</p>



<p>Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte <a href="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/">PPID</a> verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt?</h2>



<p>Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch für die Umsetzung einige Dinge zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung des betroffenen Beins</h3>



<p>Wichtig bei der Anwendung ist, dass das betroffene Bein möglichst <strong>bis zum Karpal- oder Sprunggelenk gekühlt</strong> wird. Die<strong> Temperatur sollte dabei so konstant wie möglich gehalten werden</strong>. Hier geht man davon aus, dass eine Temperatur zwischen 5 und 10 °C am meisten Wirkung verspricht(Beckstett, 2011). Wichtig ist außerdem, dass ein <strong>Wärmeaustausch stattfinden</strong> kann, das heißt, dass sich die kühlende Substanz um das Bein etwas bewegen und so ihre kühlende Wirkung länger beibehalten kann. Natürlich muss auch bedacht werden, dass öfter gekühlt werden muss, je höher die Außentemperatur ist(Morgan et al., 2018). Eine Dauer von 48-72 Stunden wird üblicherweise empfohlen, da ohne Kältetherapie nach dieser Zeitspanne normalerweise auch die anderen Symptome wie Pulsation und erhöhte Temperatur abklingen, sofern der Auslöser für die Hufrehe entfernt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreichend Zeit für die Anwendung einplanen</h3>



<p>Der Zeitaufwand, der mit der Kryotherapie verbunden ist, ist oft eine weitere Einschränkung, die Therapie tatsächlich umzusetzen. Die Abstände bei den wirksamsten Kühlsystemen, in denen die Eispacks ausgetauscht werden, überschreiten keine 3 Stunden. Das heißt, man müsste alle 2-3 Stunden nachts aufstehen, um zu kühlen und auch tagsüber bleibt zwischen dem Austausch nur wenig Zeit, die man mit etwas anderem verbringen könnte. <strong>In der Praxis ist das oft der entscheidende Faktor, warum die Therapie schlussendlich nicht durchgeführt</strong> <strong>wird</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das richtige Equipment für die intensive Kühlung</h3>



<p>Falls auch das einen noch nicht abschreckt, sollte man auf ein System zurückgegriffen, in dem mit tatsächlichem Eis gekühlt wird, also in der Form von Soaking bags, Jack ́s Ice Boots oder IceHorse Therapieschuhen, da hier die Kälteperioden zwischen dem Wechsel am weitesten ausgedehnt werden können. Bei Pferden mit dünner Sohle oder allgemein schwachen Hufen kommt eigentlich nur letzterer in frage, da hier mit trockenen Eispacks gearbeitet wird, die die Sohle nicht dauerhaft aufweichen, und so keine Hufbeinabsenkung oder spätere Fäulnis begünstigen(van Eps, 2013). In der Anwendung von Soaking Bags oder Jack&#8217;s Ice Boots kann dies durchaus zum Problem werden.</p>



<p>In den IceHorse Therapieschulen werden die Eispacks alle 2-3 Stunden ausgetauscht, um effektiv kühlen zu können, man sollte also immer 6 Beutel haben(IceHorse® Replacement COLD CAPSULES, n.d.). Die Beutel können hier auch wieder verwendet werden und man benötigt keine Unmengen an Eis auf Vorrat, die alle 2-4 Stunden komplett ausgetauscht werden müssen. Zudem schützt der Schuh die Sohle von unten und kann nach Bedarf auch noch etwas gepolstert werden. Obwohl der Schuh nur bis knapp über den Fesselkopf reicht, ist er eine recht benutzerfreundliche Variante. Allerdings ist er nur in sehr begrenzten Größen erhältlich. Bei Hufen, die kleiner als die vorhandenen Größen sind, mag das noch<br />funktionieren, bei größeren Hufen allerdings nicht. <strong>Während der Anwendung gilt trotzdem weiterhin: beobachten und ggf. abbrechen, wenn das Pferd unter zusätzlichen Schmerzen zu leiden scheint.</strong></p>



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</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:heading -->
<h2 class="wp-block-heading">Auf den individuellen Fall kommt es an</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Alles in Allem ist hervorzuheben, dass die Wirkung von Kryotherapie, selbst wenn alles richtig gemacht wird, noch relativ unerforscht ist. Sowohl die Langzeitfolgen als auch die tatsächliche Wirkung bei einer stoffwechselbedingten Hufrehe sind nicht vorherzusagen. Gerade bei endokriner Hufrehe sind noch sehr viele Einflussfaktoren unbekannt, die die Wirkung der Kryotherapie beeinflussen können und zudem individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Manchen Pferden mag Kryotherapie tatsächlich helfen, andere reagieren positiv auf moderates Kühlen in größeren Abständen, manchmal können aber auch<br />wärmende Gamaschen helfen. Wichtig ist im akuten Fall, darauf zu hören und zu beobachten, was das Pferd als hilfreich empfindet. Die beste Therapie ist keine Therapie, wenn sie dem Pferd nicht tatsächlich hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sicheres Auftreten auch im Tölt &#8211; Hufschuhe für Gangpferde</title>
		<link>https://team-huf.de/praxis/sicheres-auftreten-auch-im-toelt-hufschuhe-fuer-gangpferde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 07:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=25453</guid>

					<description><![CDATA[<p>von Jasmin Hillmann &#8211; Hufarbeit &#8211; Hufschuh-Berater &#38; Hufrehe-Berater Diese Überschrift hat sogar zwei Bedeutungen für mich. Ich stelle einerseits fest, dass sich die Gangpferdeszene im Wandel befindet was die Frage nach dem Eisenbeschlag angeht, erlebe andererseits aber auch, dass barhuf gehende Pferde an vielen Reitställen noch immer eher Exoten sind. Manchmal müssen sich deren Besitzer für diese Entscheidung rechtfertigen und das Gangwerk und Auftreten ihres Pferdes wird besonders kritisch von Miteinstaller*innen beäugt. Es gehört schon eine Menge Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und auch Wissen über das Thema Huf dazu, dem Gruppenzwang nicht doch nachzugeben &#8211; eben ein sicheres Auftreten.  Dennoch gibt es natürlich absolut nachvollziehbare Gründe für einen Hufschutz: Die Untergründe vieler Ovalbahnen sind steinig und eher abriebsstark. Das Ausreitgebiet ist vielleicht eher anspruchsvolles Terrain.  Und dann kommt sie auf jeden Fall, die alles in Frage stellende Argumentation, die Horrorvorstellung für uns Gangpferdereiter: „aber ohne Beschlag wird dein Pferd nicht tölten“ oder wenn du die Eisen abnimmst, ist der Tölt kaputt!!“… und zerschlagen ist der Traum vom Barhuf.  Das Gefühl in Harmonie und Gleichgewicht durch den Wald zu tölten, mit wehender Mähne über die Bahn, gefühlt zu tanzen, ist uns Gangpferdereitern geradezu heilig. Eine Überlegung sollten wir doch noch abseits der Frage „barhuf ja oder nein“, anstellen: Können Harmonie und Gleichgewicht wirklich von Gewichten an den Füßen der Pferde abhängen? Oder doch eher von durchdachter und geduldiger Ausbildung, bei der wir dem Pferd zuhören und innere Losgelassenheit unser Credo ist? Wenn wir lernen den Takt zu fühlen und unseren Pferden die Reiterhilfen erklären, anstatt mit Hilfsmitteln wie Gewichten oder durch Bearbeitung erzwungene Hufformen zu manipulieren? Jeder sollte sich meiner Meinung nach einmal mit diesen Fragen beschäftigen um dann eine fundierte Entscheidung zu treffen.  Nun aber erstmal ein paar Fakten zum Tölt und Pass (es gibt noch diverse andere Spezialgangarten auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte): Und das allerwichtigste: er ist super bequem für den Reiter zu sitzen und macht einfach Spaß. Das soll auch so sein und ich finde nicht, dass man sich zwischen Reitspaß und barhuf entscheiden muss.  Hufschuhe bieten hier eine super Alternative zum dauerhaften Hufschutz. Das Pferd darf in seiner Freizeit Barhuf gehen und bei Bedarf können schnell und einfach Hufschuhe angezogen werden &#8211; okay mit etwas Übung geht es schnell und einfach.  Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Hufschuh-Modellen, die stetig verbessert werden, um möglichst vielen Ansprüchen gerecht zu werden. Es gibt Schuhe die deinem Pferd helfen können, wenn es noch mitten in der Barhufumstellung steckt, Schuhe für Ausritte, Reitplatz und falls du Großes vorhast, auch auf Turnieren. Hier musst du dich allerdings erkundigen, welche Modelle erlaubt sind.  Die Hufe deines Pferdes müssen (noch) nicht perfekt sein, um in Schuhe zu passen. Je nach Hufform stehen verschiedene Modelle zur Auswahl und einige machen sogar ziemlich viel Veränderung mit. &#8211; Das sind doch schon mal super Aussichten. Doch auf was achte ich jetzt speziell bei der Hufschuhauswahl für Gangpferde? Hier fließen viele persönliche Erfahrungen mit meinem eigenen Pferd, Gespräche mit Freunden und Kunden hinein.  Je nach Gangveranlagung und natürlich Hufgesundheit deines Pferdes kann es sinnvoll sein, ein Paar für die Vorderhufe oder 2 Paar Hufschuhe, also für vorne und hinten, auszusuchen.  Am besten du startest erstmal mit einem Paar vorne und schaust bzw. fühlst, was passiert. Generell achte ich natürlich auf eine gute Passform und toleriere beim Hufschuh nur wenig Luft vor der Zehe, da sich gezeigt hat, dass mehrgängige Pferde, die mit Schuhen geritten werden, mit verlängerter Zehe eher ins Stolpern geraten können. Da hilft ein eher etwas zurückgesetzter Abrollpunkt am Hufschuh bzw. Schuhe, die wenig auftragen. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass gerade diese Pferde bei Hufschuhanproben besonders in sich hineinhören und es als störend empfinden, wenn der Schuh recht viel aufträgt. Also wähle ich lieber Modelle mit wenig drum und dran und flexiblen, aber stoßdämpfenden Sohlen.  Wichtig ist zu wissen, dass auch leichte Schuhe auf den Takt und die Gangverteilung Einfluss haben können. Aber das ist nicht bei jedem Pferd der Fall. Am besten fängst du langsam an mit den Schuhen zu trainieren und steigerst die Zeit und Intensität Stück für Stück. Mein Pferd und ich haben gute Erfahrung mit den Flex Boots und den Floating Boots gemacht, an die sich Dyggur stets schnell gewöhnt hat und nach kurzer Eingewöhnung waren auch lange Ausritte und wildes Galoppieren möglich. Aber die Auswahl des richtigen Hufschuhs ist eben sehr individuell. Daher macht es Sinn, wenn du noch keine Erfahrung mit Hufschuhen hast, dich professionell beraten zu lassen. Die Floating Boots, die auf dem ersten Foto zu sehen sind, haben schon einige Kilometer runter, die Schale ist etwas verfärbt, an der Profiltiefe hat sich aber noch nichts geändert. Die dicke Sohle schützt den Huf auch auf grobem Schotter und das Strahlgitter sorgt für Flexibilität. Für dein sicheres Auftreten sorgt dein Hufwissen und für das deines Pferdes die passenden Hufschuhe!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/praxis/sicheres-auftreten-auch-im-toelt-hufschuhe-fuer-gangpferde/">Sicheres Auftreten auch im Tölt &#8211; Hufschuhe für Gangpferde</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">von Jasmin Hillmann &#8211; Hufarbeit &#8211; Hufschuh-Berater &amp; Hufrehe-Berater</h4>



<p>Diese Überschrift hat sogar zwei Bedeutungen für mich. Ich stelle einerseits fest, dass sich die Gangpferdeszene im Wandel befindet was die Frage nach dem Eisenbeschlag angeht, erlebe andererseits aber auch, dass barhuf gehende Pferde an vielen Reitställen noch immer eher Exoten sind. Manchmal müssen sich deren Besitzer für diese Entscheidung rechtfertigen und das Gangwerk und Auftreten ihres Pferdes wird besonders kritisch von Miteinstaller*innen beäugt. Es gehört schon eine Menge Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und auch Wissen über das Thema Huf dazu, dem Gruppenzwang nicht doch nachzugeben &#8211; eben ein sicheres Auftreten. </p>



<p>Dennoch gibt es <strong>natürlich absolut nachvollziehbare Gründe für einen Hufschutz</strong>: Die Untergründe vieler Ovalbahnen sind steinig und eher abriebsstark. Das Ausreitgebiet ist vielleicht eher anspruchsvolles Terrain. </p>



<p>Und dann kommt sie auf jeden Fall, die alles in Frage stellende Argumentation, die Horrorvorstellung für uns Gangpferdereiter: „aber ohne Beschlag wird dein Pferd nicht tölten“ oder wenn du die Eisen abnimmst, ist der Tölt kaputt!!“… und zerschlagen ist der Traum vom Barhuf.  Das Gefühl in Harmonie und Gleichgewicht durch den Wald zu tölten, mit wehender Mähne über die Bahn, gefühlt zu tanzen, ist uns Gangpferdereitern geradezu heilig.</p>



<p><strong>Eine Überlegung sollten wir doch noch abseits der Frage „barhuf ja oder nein“, anstellen: Können Harmonie und Gleichgewicht wirklich von Gewichten an den Füßen der Pferde abhängen?</strong></p>



<p>Oder doch eher von durchdachter und geduldiger Ausbildung, bei der wir dem Pferd zuhören und innere Losgelassenheit unser Credo ist? Wenn wir lernen den Takt zu fühlen und unseren Pferden die Reiterhilfen erklären, anstatt mit Hilfsmitteln wie Gewichten oder durch Bearbeitung erzwungene Hufformen zu manipulieren? Jeder sollte sich meiner Meinung nach einmal mit diesen Fragen beschäftigen um dann eine fundierte Entscheidung zu treffen. </p>



<p>Nun aber erstmal ein paar Fakten zum Tölt und Pass (es gibt noch diverse andere Spezialgangarten auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie der Schritt hat der Tölt keine Schwebephase</li>



<li>Ist ein Viertakt</li>



<li>Ist genau die Balance zwischen diagonalem Trab und lateralem Pass</li>



<li>Besitzt eine große Tempovariation</li>



<li>Bietet wie der Schritt jede Menge Möglichkeit zu Taktfehlern (z.B. Trabtölt und Passtölt)</li>



<li>Der Rennpass ist eine laterale Gangart mit Sprungphase</li>
</ul>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



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<figcaption>Abbildung aus „Das Islandpferd“ Anke Schwörer-Haag</figcaption>
</figure>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>



<p>Und das allerwichtigste: er ist super bequem für den Reiter zu sitzen und macht einfach Spaß. Das soll auch so sein und ich finde nicht, dass man sich zwischen Reitspaß und barhuf entscheiden muss. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Hufschuhe bieten hier eine super Alternative zum dauerhaften Hufschutz.</h4>



<p>Das Pferd darf in seiner Freizeit Barhuf gehen und bei Bedarf können schnell und einfach Hufschuhe angezogen werden &#8211; okay mit etwas Übung geht es schnell und einfach. </p>



<p>Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Hufschuh-Modellen, die stetig verbessert werden, um möglichst vielen Ansprüchen gerecht zu werden. Es gibt Schuhe die deinem Pferd helfen können, wenn es noch mitten in der<strong> Barhufumstellung</strong> steckt, <strong>Schuhe für Ausritte</strong>, Reitplatz und falls du Großes vorhast, auch auf Turnieren. Hier musst du dich allerdings erkundigen, welche Modelle erlaubt sind.  <strong>Die Hufe deines Pferdes müssen (noch) nicht perfekt sein, um in Schuhe zu passen.</strong></p>



<p>Je nach Hufform stehen verschiedene Modelle zur Auswahl und <strong>einige machen sogar ziemlich viel Veränderung mit.</strong> &#8211; Das sind doch schon mal super Aussichten.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>



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<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>



<h4 class="wp-block-heading">Doch auf was achte ich jetzt speziell bei der Hufschuhauswahl für Gangpferde?</h4>



<p>Hier fließen viele persönliche Erfahrungen mit meinem eigenen Pferd, Gespräche mit Freunden und Kunden hinein. </p>



<p>Je nach Gangveranlagung und natürlich Hufgesundheit deines Pferdes kann es sinnvoll sein, ein Paar für die Vorderhufe oder 2 Paar Hufschuhe, also für vorne und hinten, auszusuchen.  Am besten du startest erstmal mit einem Paar vorne und schaust bzw. fühlst, was passiert.</p>



<p>Generell achte ich natürlich auf eine <strong>gute Passform</strong> und toleriere beim Hufschuh nur wenig Luft vor der Zehe, da sich gezeigt hat, dass mehrgängige Pferde, die mit Schuhen geritten werden, mit verlängerter Zehe eher ins Stolpern geraten können. Da hilft ein eher <strong>etwas zurückgesetzter Abrollpunkt</strong> am Hufschuh bzw. Schuhe, die <strong>wenig auftragen</strong>. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass gerade diese Pferde bei Hufschuhanproben besonders in sich hineinhören und es als störend empfinden, wenn der Schuh recht viel aufträgt. Also wähle ich lieber Modelle mit wenig drum und dran und <strong>flexiblen, aber stoßdämpfenden Sohlen. </strong></p>



<p>Wichtig ist zu wissen, dass auch leichte Schuhe auf den Takt und die Gangverteilung Einfluss haben können. Aber das ist nicht bei jedem Pferd der Fall. Am besten fängst du langsam an mit den Schuhen zu trainieren und steigerst die Zeit und Intensität Stück für Stück.</p>



<p>Mein Pferd und ich haben gute Erfahrung mit den Flex Boots und den Floating Boots gemacht, an die sich Dyggur stets schnell gewöhnt hat und nach kurzer Eingewöhnung waren auch lange Ausritte und wildes Galoppieren möglich. <strong>Aber die Auswahl des richtigen Hufschuhs ist eben sehr individuell. </strong>Daher macht es Sinn, wenn du noch keine Erfahrung mit Hufschuhen hast, dich professionell beraten zu lassen.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>



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<h2 class="kt-adv-heading_070dd0-c3 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_070dd0-c3"><mark class="kt-highlight">Du bist im Ruhrgebiet und brauchst Unterstützung bei der Hufschuhwahl?</mark> Melde dich direkt bei Jasmin wegen eines Termins.</h2>
</div>
</div>



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</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



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</div>



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<p>Die Floating Boots, die auf dem ersten Foto zu sehen sind, haben schon einige Kilometer runter, die Schale ist etwas verfärbt, an der Profiltiefe hat sich aber noch nichts geändert. Die dicke Sohle schützt den Huf auch auf grobem Schotter und das Strahlgitter sorgt für Flexibilität.</p>



<p><strong>Für dein sicheres Auftreten sorgt dein Hufwissen und für das deines Pferdes die passenden Hufschuhe!</strong></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/praxis/sicheres-auftreten-auch-im-toelt-hufschuhe-fuer-gangpferde/">Sicheres Auftreten auch im Tölt &#8211; Hufschuhe für Gangpferde</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 16:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=22987</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du als Pferdebesitzer kennst ganz bestimmt das Gefühl, dass man gern ein Profi für alle Belange des eigenen Pferdes sein möchte: Fütterungsexperte, Sattler, Tierarzt und Hufbearbeiter in einem und am Besten gleichzeitig. Leider haben nur die wenigsten von uns die Zeit, das Geld und die Möglichkeit, alle dieser Ausbildungen zu absolvieren. Aber ein solides Grundwissen, um Situationen bedacht und selbstbewusst einzuschätzen und an den für sich selbst möglichen Punkten einzugreifen, können wir uns heutzutage in vielen Bereichen sehr komfortabel von Zuhause aus aneignen. Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unseren Kunden die Bearbeitung der Hufe ihrer eigenen Pferde nahezubringen. Ihnen zu zeigen, wie sie die Hufe zwischen unseren Bearbeitungsterminen unterstützen und selbst beraspeln zu können, hat bei vielen das Interesse an dem Wunderwerk Huf geweckt. Leider ist es uns nicht möglich, überall diese für uns wichtige Arbeit und Wissensvermittlung vor Ort zu leisten. Genau deshalb haben wir das Onlineprogramm &#8222;Inside Out&#8220; entwickelt, um es dir ortsunabhängig zu ermöglichen, die Verantwortung für die Hufe deines Pferdes selbst in die Hand zu nehmen. Im Inside Out Kurs werden wir vier Monate lang intensiv in einer Gruppe zusammen am Thema Huf und Hufbearbeitung arbeiten. Du lernst, die Hufe deines Pferdes zu verstehen und an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um die Hufgesundheit zu unterstützen. Durch das Wissen, dass du dir aneignest, wirst du unabhängiger und selbstbewusster. Du musst dich nicht mehr blind auf die Meinung anderer verlassen, sondern kannst diese besser einschätzen und dir eine eigene Meinung bilden. Die Hufe deines Pferdes kannst du selbstständig betreuen, erst unterstützend zwischen den eigentlichen &#8222;Profi-Bearbeitungen&#8220; und mittelfristig vielleicht sogar komplett selbst. Sonja ist eine der Teilnehmerinnen des Inside Out Kurses. Sie selbst beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Hufen und hatte bereits vor dem Inside Out einen Kurs zur Hufbearbeitung belegt und sich selbst Wissen angeeignet. Was sie dazu bewogen hat, unseren Kurs zu belegen und was sie neues Lernen und Mitnehmen konnte, erfahrt ihr in unserem Gespräch:  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/">Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Du als Pferdebesitzer kennst ganz bestimmt das Gefühl, dass man gern ein <strong>Profi für alle Belange des eigenen Pferdes </strong>sein möchte: <strong>Fütterungsexperte</strong>, <strong>Sattler</strong>, <strong>Tierarzt</strong> und <strong>Hufbearbeiter </strong>in einem und am Besten gleichzeitig. Leider haben nur die wenigsten von uns die Zeit, das Geld und die Möglichkeit, alle dieser Ausbildungen zu absolvieren. Aber ein<strong> solides Grundwissen</strong>, um <strong>Situationen bedacht und selbstbewusst einzuschätzen</strong> und an den für sich selbst möglichen Punkten einzugreifen, können wir uns heutzutage in vielen Bereichen sehr komfortabel von Zuhause aus aneignen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unseren Kunden die<strong> Bearbeitung der Hufe ihrer eigenen Pferde </strong>nahezubringen. Ihnen zu zeigen, wie sie die Hufe zwischen unseren Bearbeitungsterminen <strong>unterstützen </strong>und <strong>selbst beraspeln </strong>zu können, hat bei vielen das <strong>Interesse an dem Wunderwerk Huf</strong> geweckt. Leider ist es uns nicht möglich, überall diese für uns wichtige Arbeit und Wissensvermittlung <strong>vor Ort </strong>zu leisten.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size"><strong>Genau deshalb haben wir das Onlineprogramm &#8222;Inside Out&#8220; entwickelt, um es dir ortsunabhängig zu ermöglichen, die Verantwortung für die Hufe deines Pferdes selbst in die Hand zu nehmen.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio">
<div class="wp-block-embed__wrapper">https://vimeo.com/756560016/d31bb2356f</div>
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<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/inside-out/"><span class="kt-btn-inner-text">Du möchtest beim nächsten Inside Out dabei sein? Trage dich hier unverbindlich auf der Warteliste ein.</span></a></div>
</div>


<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-kb-palette-5-background-color has-kb-palette-5-color" />


<p style="font-size: 16px;">Im Inside Out Kurs werden wir <strong>vier Monate lang </strong>intensiv<strong> in einer Gruppe</strong> zusammen am Thema <strong>Huf </strong>und <strong>Hufbearbeitung</strong> arbeiten. Du lernst, die Hufe deines Pferdes zu verstehen und an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um die Hufgesundheit zu unterstützen. Durch das Wissen, dass du dir aneignest, wirst du <strong>unabhängiger</strong> und <strong>selbstbewusster</strong>. Du musst dich nicht mehr blind auf die Meinung anderer verlassen, sondern kannst diese besser einschätzen und dir <strong>eine eigene Meinung bilden</strong>. Die Hufe deines Pferdes kannst du <strong>selbstständig betreuen</strong>, erst <strong>unterstützend</strong> zwischen den eigentlichen &#8222;Profi-Bearbeitungen&#8220; und mittelfristig vielleicht sogar <strong>komplett selbst</strong>.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_580f13-cf wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_580f13-cf"><strong>Wie funktioniert das?</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items_43586e-41 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone">
<ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-0 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Als Kursteilnehmer werden dir über unsere <strong>Online Lernplattform</strong> umfangreiche <strong>Materialien</strong> für das <strong>Selbststudium</strong> zur Verfügung gestellt. Neben<strong> PDF-Materialien </strong>hast du Zugriff auf eine große Zahl an <strong>Videos</strong>. </span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Außerdem erhältst du ein <strong>begleitendes Arbeitsbuch</strong> mit <strong>Vorlagen </strong>und <strong>Checklisten</strong>, die dir die Umsetzung des Wissens erleichtern.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-2 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text"><strong>Jeden Monat </strong>treffen wir uns für ein<strong> Live-Meeting</strong>, in dem wir auf die theoretischen und praktischen Inhalte eingehen und natürlich Fragen beantworten.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-3 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Zu <strong>Beginn </strong>und zum <strong>Abschluss </strong>des Kurses erhältst du von uns ein<strong> individuelles Feedback</strong> und Tipps für dich und dein Pferd.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-4 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Während des Kurses können sich die Teilnehmer untereinander <strong>austauschen</strong>, <strong>inspirieren</strong>, <strong>ermutigen</strong>, <strong>unterstützen</strong> und <strong>gemeinsam Inhalte erarbeiten</strong>.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-5 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">In den Bonusmodulen bekommst du Wissen von externen Referenten aus ihren speziellen Fachbereichen.</span></li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<div id="kt-layout-id_e8bfbc-82" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_e8bfbc-82 has-kb-palette-10-background-color">
<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient"> </div>
<div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-gutter-wider kt-v-gutter-default kt-row-valign-top kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-m-colapse-left-to-right kt-mobile-layout-row  kt-custom-first-width-70  kt-custom-second-width-30">
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-1 kadence-column_fbd601-d0">
<div class="kt-inside-inner-col"></div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_c20fd3-3c">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_b6a3d1-ed">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><span style="color: #d2a96a;">Du möchtest die Hufe deines Pferdes selber bearbeiten? Klar kannst du das!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31155 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/inside-out/">Mehr Sicherheit, mehr Einfluss, weniger Abhängigkeit –<br />für dich und dein Pferd.</a><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="kt-adv-heading_f9d7cc-fb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f9d7cc-fb"><strong>Teilnehmerin Sonja über ihre Erfahrungen</strong></h2>



<p style="font-size: 16px;">Sonja ist eine der Teilnehmerinnen des Inside Out Kurses. Sie selbst beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Hufen und hatte bereits vor dem Inside Out einen Kurs zur Hufbearbeitung belegt und sich selbst Wissen angeeignet. Was sie dazu bewogen hat, unseren Kurs zu belegen und was sie neues Lernen und Mitnehmen konnte, erfahrt ihr in unserem Gespräch:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio">
<div class="wp-block-embed__wrapper">https://vimeo.com/753930233</div>
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<h2 class="kt-adv-heading_33a2f5-8b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_33a2f5-8b"><strong>Bist du auch dabei?</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_6bf9fc-85">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/inside-out/"><span class="kt-btn-inner-text">Wir freuen uns auf dich und dein Pferd.</span></a></div>
</div>



<p style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/">Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>8 Wünsche von Hufbearbeitern an Pferdebesitzer</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/7-wuensche-von-hufbearbeitern-an-pferdebesitzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 11:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=21997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick haben wir Hufbearbeiter nur wenige Ansprüche an unsere Kunden und ihre Pferde. Ein trockener und schattiger Platz zum Arbeiten, ein halbwegs kooperatives Pferd &#8211; viel mehr brauchen wir nicht, oder? Ganz theoretisch nicht, praktisch gibt es durchaus ein paar Wünsche von Hufbearbeitern an Pferdebesitzer. Dabei geht es weniger um unseren Komfort sondern um die Pferde und das große Ganze, das auf die Gesundheit unserer Pferde einwirkt. Auch wenn im Fokus der handwerklichen Arbeit &#8222;nur&#8220; der Huf steht, wissen wir, dass sich unglaublich viele Umstände und Faktoren genau dort unten an den Hufen auswirken. Genau deshalb ist es uns so wichtig, über den Tellerrand zu schauen und nicht einfach nur optisch gefällige Hufe zu erraspeln. In einem Punkt sind wir Hufbearbeiter uns wohl alle einig: unsere Arbeit ist körperlich anstrengend. Was Pferdebesitzern aber vielleicht nicht immer ganz klar ist, ist die Tatsache, dass dieser Job auch emotional sehr aufreibend sein kann. Wir lieben unseren Job. Unsere Kundenpferde liegen uns sehr am Herzen. Und wir als Profis erkennen eben manchmal Hinweise auf Probleme, zu denen es eine Lösung gibt – die Umsetzung liegt aber in der Hand des Pferdebesitzers. Du als Pferdebesitzer trägst am Ende die Verantwortung für dein Pferd und wir Hufbearbeiter können dich nur auf Umstände und Baustellen hinweisen. Es kommt nicht selten vor, dass wir auf dem Weg zum nächsten Kunden oder nach dem Feierabend noch an das ein oder andere Pferd denen. Wie könnte man ihm noch besser helfen? Habe ich alles verständlich erklärt? Habe ich etwas übersehen? Und manchmal können wir nur hoffen, dass unser Rat ernst genommen und vom Besitzer alles Mögliche getan wird, um Etwas zu verändern und damit etwas Gutes für ihr Pferd zu tun. Es gibt aber auch diese Kunden, die mit vollem Einsatz und Vertrauen in uns und unsere Beratung agieren. Die die Haltung optimieren, die Fütterung unter die Lupe nehmen oder die Bewegung anpassen. Das sind die Besitzer, die es auch schaffen, ihr Pferd aus der Hufrehe zu bekommen, weil sie konsequent in der Umsetzung unser Hinweise sind. Die Besitzer, die nach anfänglicher Skepsis doch die Raspel in die Hand nehmen und anfangen, nachzubearbeiten. Und die Besitzer, zu denen wir nur noch sehr selten fahren, weil sie die Hufbearbeitung ihrer Pferde mittlerweile alleine schaffen. Und auch diese schönen Momente und Erfolge gehören glücklicherweise in unseren Alltag als Hufbearbeiter. Wir haben Kollegen gefragt, was sie sich von ihren Kunden wünschen würden und möchten hier ein paar Punkte aufgreifen. Vieles überschneidet sich und manches sehen wir ein bisschen anders. Aber vielleicht kannst du etwas mitnehmen, um den nächsten Termin mit deinem Hufbearbeiter noch ein bisschen schöner zu gestalten. 1. Interesse am Huf Für die meisten Hufbearbeiter ist es tatsächlich nicht einfach ein Job, sondern die Faszination zu sehen, was Hufe können. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie viel eine Hufbearbeitung verändern kann, positiv aber auch negativ. Deshalb freuen wir uns besonders über Kunden, die sich eben auch so für Hufe begeistern. Meist ist es aber gar kein fehlendes Interesse, sondern einfach fehlendes Wissen und auch die Idee, dass man selber gar nicht viel am Huf bewirken kann. Aber wenn man sich ein bisschen mit dem Thema befasst, wird man schnell vom Hufvirus infiziert. Und die beste Nachricht: Du als Pferdebesitzer kannst richtig viel für die Hufgesundheit tun und es liegt in deiner Verantwortung, die besten Möglichkeiten für dein Pferd zu schaffen. Lass dir von deinem Bearbeiter erklären, was er sieht oder macht und frag, wie du bist zum nächsten Termin die Hufgesundheit unterstützen kannst. 2. Vertrauen in die Pferde und wie sie ihre Hufe verändern Das spricht uns aus dem Herzen und wir können bei unseren Kunden beobachten, dass dieses Vertrauen wächst, je besser sie verstehen, warum sich der Huf verändert. Es ist einfach faszinierend, wie gut sich Hufe anpassen können und eben normal, dass sie nicht immer gleich aussehen. Wenn du etwas am Huf beobachtest und dich fragst, ob diese Veränderung normal ist oder nicht, sprich deinen Hufbearbeiter darauf an. Je besser du lernst, Hufe zu lesen und einzuschätzen, desto mehr Vertrauen wirst du bekommen, dass dein Pferd ziemlich schlau ist beim Umbau seiner Hufe. Und du wirst auch erkennen, wann deine Unterstützung notwendig ist. Probier es aus, aber sei darauf vorbereitet, dass dich der Hufvirus infiziert. 3. Mut, selber zu raspeln Hier müssen wir dich als Pferdebesitzer gut anlernen und begleiten. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Konzept, dass die Pferdebesitzer zumindest zwischen den Hufterminen nachraspeln oder sogar die Hufbearbeitung (fast) komplett selbst übernehmen. Es ist normal und gut, dass du Respekt davor hast. Es ist wichtig, dass du verstehst, was du da tust und wo deine Grenzen sind. Es macht Sinn kleine Schritte zu machen und sich ranzutasten. Es macht einen riesigen Unterschied für dein Pferd, wenn du selber mit bearbeitest und in kurzen Intervallen einfach nur minimal unterstützt! Und es hilft eben auch deinem Hufbearbeiter, denn man ist etwas flexibler mit den Intervallen, muss meist nur kleine Korrekturen durchführen und die Hufe entwickeln sich einfach viel besser und schneller! 4. Interesse an der Fütterung &#38; Auge auf die Figur Füttern macht fast jeder gern, aber darum geht es hier nicht. Die optimale Nährstoffversorgung ist Grundlage für gesundes Horn (und alle anderen Gewebe im Körper) und damit auch Grundlage unseres Arbeitsmaterials. Häufig treten Symptome einer Mangel- oder Überversorgung am Huf auf. Brüchiges Horn, schlechte Strähle, Ringe, Risse und dünne Sohlen hängen oft mit der Fütterung zusammen. Im besten Fall hat die Fütterung keinen negativen Einfluss auf den Laufkomfort, aber dazu kann es leider mittelfristig kommen. Und, was eben auch für uns Hufbearbeiter schwierig ist: Wir können dabei nicht wirklich gut unterstützen. Oft betreiben wir nur Schadensbegrenzung und wenn wir Pech haben, fällt die unansehnliche Optik auf unsere Arbeit zurück und unsere Kompetenz wird in Frage gestellt. Wenn also das nächste Mal die Hufe deines Pferdes stark ausbrechen oder aus der Form geraten, frag dich (oder einen Experten): Könnte ich an der Fütterung etwas optimieren? Habe ich das Intervall zwischen den Bearbeitungen zu lang gewählt?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/7-wuensche-von-hufbearbeitern-an-pferdebesitzer/">8 Wünsche von Hufbearbeitern an Pferdebesitzer</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Auf den ersten Blick haben wir Hufbearbeiter nur wenige Ansprüche an unsere Kunden und ihre Pferde. Ein trockener und schattiger Platz zum Arbeiten, ein halbwegs kooperatives Pferd &#8211; viel mehr brauchen wir nicht, oder? Ganz theoretisch nicht, praktisch gibt es durchaus ein paar Wünsche von Hufbearbeitern an Pferdebesitzer. Dabei geht es weniger um unseren Komfort sondern um die Pferde und das große Ganze, das auf die Gesundheit unserer Pferde einwirkt. Auch wenn im Fokus der handwerklichen Arbeit &#8222;nur&#8220; der Huf steht, wissen wir, dass sich unglaublich viele Umstände und Faktoren genau dort unten an den Hufen auswirken. Genau deshalb ist es uns so wichtig, über den Tellerrand zu schauen und nicht einfach nur optisch gefällige Hufe zu erraspeln.</p>



<p style="font-size: 16px;">In einem Punkt sind wir Hufbearbeiter uns wohl alle einig: unsere Arbeit ist <strong>körperlich anstrengend</strong>. Was Pferdebesitzern aber vielleicht nicht immer ganz klar ist, ist die Tatsache, dass dieser Job auch <strong>emotional sehr aufreibend</strong> sein kann. Wir lieben unseren Job. Unsere Kundenpferde liegen uns sehr am Herzen. Und wir als Profis erkennen eben manchmal Hinweise auf Probleme, zu denen es eine Lösung gibt – die Umsetzung liegt aber in der Hand des Pferdebesitzers. Du als Pferdebesitzer trägst am Ende die Verantwortung für dein Pferd und wir Hufbearbeiter können dich nur auf Umstände und Baustellen hinweisen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Es kommt nicht selten vor, dass wir auf dem Weg zum nächsten Kunden oder nach dem Feierabend noch an das ein oder andere Pferd denen. Wie könnte man ihm <strong>noch besser helfen</strong>? Habe ich alles verständlich erklärt? <strong>Habe ich etwas übersehen?</strong> Und manchmal können wir nur hoffen, dass unser Rat <strong>ernst genommen </strong>und vom Besitzer alles Mögliche getan wird, um<strong> Etwas zu verändern </strong>und damit <strong>etwas Gutes für ihr Pferd </strong>zu tun.</p>



<p style="font-size: 16px;">Es gibt aber auch diese Kunden, die mit vollem Einsatz und Vertrauen in uns und unsere Beratung agieren. Die die<strong> Haltung optimieren</strong>, die <strong>Fütterung unter die Lupe</strong> nehmen oder die <strong>Bewegung anpassen</strong>. Das sind die Besitzer, die es auch schaffen, ihr Pferd aus der Hufrehe zu bekommen, weil sie<strong> konsequent in der Umsetzung </strong>unser Hinweise sind. Die Besitzer, die nach anfänglicher Skepsis doch die Raspel in die Hand nehmen und anfangen, nachzubearbeiten. Und die Besitzer, zu denen wir nur noch sehr selten fahren, weil sie die Hufbearbeitung ihrer Pferde mittlerweile alleine schaffen. Und auch diese schönen Momente und Erfolge gehören glücklicherweise in unseren Alltag als Hufbearbeiter.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wir haben Kollegen gefragt, was sie sich von ihren Kunden wünschen</strong> würden und möchten hier ein paar Punkte aufgreifen. Vieles überschneidet sich und manches sehen wir ein bisschen anders. Aber vielleicht kannst du etwas mitnehmen, um den nächsten Termin mit deinem Hufbearbeiter noch ein bisschen schöner zu gestalten.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"></div></div>
</div>
</div>



<h1 class="wp-block-heading">1. Interesse am Huf</h1>



<p style="font-size: 16px;">Für die meisten Hufbearbeiter ist es tatsächlich nicht einfach ein Job, sondern die <strong>Faszination </strong>zu sehen, was Hufe können. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie viel eine Hufbearbeitung verändern kann, positiv aber auch negativ. Deshalb freuen wir uns besonders über Kunden, die sich eben auch so für Hufe begeistern. Meist ist es aber gar kein fehlendes Interesse, sondern einfach fehlendes Wissen und auch die Idee, dass man selber gar nicht viel am Huf bewirken kann. Aber wenn man sich ein bisschen mit dem Thema befasst, wird man schnell vom Hufvirus infiziert. Und die beste Nachricht: <strong>Du als Pferdebesitzer kannst richtig viel für die Hufgesundheit tun</strong> und es liegt in deiner Verantwortung, die besten Möglichkeiten für dein Pferd zu schaffen. Lass dir von deinem Bearbeiter erklären, was er sieht oder macht und frag, wie du bist zum nächsten Termin die Hufgesundheit unterstützen kannst.</p>



<h1 class="wp-block-heading">2. Vertrauen in die Pferde und wie sie ihre Hufe verändern</h1>



<p style="font-size: 16px;">Das spricht uns aus dem Herzen und wir können bei unseren Kunden beobachten, dass dieses Vertrauen wächst<strong>, je besser sie verstehen,</strong> warum sich der Huf verändert. Es ist einfach faszinierend, wie gut sich Hufe anpassen können und eben normal, dass sie nicht immer gleich aussehen. Wenn du etwas am Huf beobachtest und dich fragst, ob diese Veränderung normal ist oder nicht, sprich deinen Hufbearbeiter darauf an.</p>



<p style="font-size: 16px;">Je besser du lernst, Hufe zu lesen und einzuschätzen, desto mehr Vertrauen wirst du bekommen, dass dein Pferd ziemlich schlau ist beim Umbau seiner Hufe. Und du wirst auch erkennen, wann deine Unterstützung notwendig ist. <strong>Probier es aus, aber sei darauf vorbereitet, dass dich der Hufvirus infiziert.</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">3. Mut, selber zu raspeln</h1>



<p style="font-size: 16px;">Hier müssen wir dich als Pferdebesitzer <strong>gut anlernen und begleiten</strong>. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Konzept, dass die Pferdebesitzer zumindest zwischen den Hufterminen nachraspeln oder sogar die Hufbearbeitung (fast) komplett selbst übernehmen. Es ist normal und gut, dass du Respekt davor hast. Es ist wichtig, dass du verstehst, was du da tust und wo deine Grenzen sind. Es macht Sinn <strong>kleine Schritte zu machen und sich ranzutasten.</strong> Es macht einen riesigen Unterschied für dein Pferd, wenn du selber mit bearbeitest und in kurzen Intervallen einfach nur minimal unterstützt!</p>



<p style="font-size: 16px;">Und es hilft eben auch deinem Hufbearbeiter, denn man ist etwas flexibler mit den Intervallen, muss meist nur kleine Korrekturen durchführen und die Hufe entwickeln sich einfach viel besser und schneller!</p>



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<h2 class="kt-adv-heading_1b40db-3e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_1b40db-3e"><mark class="kt-highlight">Du willst mehr über die Grundlagen der Hufbearbeitung erfahren? </mark>Starte direkt und bilde dich noch heute weiter.</h2>
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<h1 class="wp-block-heading">4. Interesse an der Fütterung &amp; Auge auf die Figur</h1>



<p style="font-size: 16px;">Füttern macht fast jeder gern, aber darum geht es hier nicht. Die <strong>optimale Nährstoffversorgung</strong> ist Grundlage für gesundes Horn (und alle anderen Gewebe im Körper) und damit auch Grundlage unseres Arbeitsmaterials. Häufig treten Symptome einer Mangel- oder Überversorgung am Huf auf. Brüchiges Horn, schlechte Strähle, Ringe, Risse und dünne Sohlen hängen oft mit der Fütterung zusammen. Im besten Fall hat die Fütterung keinen negativen Einfluss auf den Laufkomfort, aber dazu kann es leider mittelfristig kommen. Und, was eben auch für uns Hufbearbeiter schwierig ist: Wir können dabei nicht wirklich gut unterstützen. Oft betreiben wir nur <strong>Schadensbegrenzung </strong>und wenn wir Pech haben, fällt die unansehnliche Optik auf unsere Arbeit zurück und unsere Kompetenz wird in Frage gestellt. Wenn also das nächste Mal die Hufe deines Pferdes stark ausbrechen oder aus der Form geraten, frag dich (oder einen Experten): <strong>Könnte ich an der Fütterung etwas optimieren?</strong> Habe ich das Intervall zwischen den Bearbeitungen zu lang gewählt? <strong>Wie kann ich die Hufgesundheit unterstützen?</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Und zum Thema Fütterung gehört leider auch sehr regelmäßig das Thema <strong>Übergewicht</strong>. Es gibt Studien dazu, dass <strong>mehr als die Hälfte der Pferde heutzutage übergewichtig oder sogar adipös</strong> (krankhaft dick) sind. Dass das Folgen für die Pferdegesundheit und auch im Speziellen die Hufgesundheit hat, muss ich hier wohl nicht weiter ausführen. Diese Studien zeigen aber auch, dass viele Pferdebesitzer mit zu dicken Pferden dies gar nicht objektiv einschätzen können. Auch wir erleben das häufig: Er war schon mal dicker. Sie ist vom alten Schlag. Oder es wird verniedlicht: etwas moppelig, Fettpölsterchen. Das ist gefährlich, vor allem für die Pferde. <strong>Krankhaftes Übergewicht ist nicht niedlich.</strong> Was auch immer verwunderlich ist: An einem Stall sind so ziemlich alle Pferde stark übergewichtig, zwei oder drei fallen aus der Reihe und haben eine gute Figur oder sind sogar schlank. Die Besitzer dieser Pferde müssen sich dann anhören: Der ist aber schon ziemlich schlank. Man sieht sogar manchmal die Rippen. Also, weniger sollte sie aber nicht werden.</p>



<p style="font-size: 16px;">Oder ein dickes Pferd nimmt ab und nähert sich dem Normalgewicht: Jetzt ist aber auch mal gut mit der Diät. Der hat aber jetzt schon ganz schön viel abgebaut. Meinst du nicht, es reicht langsam?</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wir haben den Blick für gesunde Pferde verloren.</strong> Wir sind es gewohnt, dicke Pferde zu sehen und finden es normal. Aber viele dieser Pferde sind krank, auch wenn es nicht immer für jeden offensichtlich ist. Wenn du dich also in der einen oder anderen Aussage wiederfindest, befass dich mit dem Thema Figur, mach Fotos von deinem Pferd und vergleiche sie mit alten, besprich dich mit anderen. Der Blick von außen ist oft objektiver. Und ganz wichtig: Fühl dich nicht angegriffen, wenn du auf das Übergewicht deines Pferdes angesprochen wirst, du weißt, dass du daran arbeiten musst und wenn du es allein nicht schaffst, hol dir Unterstützung.</p>



<p style="font-size: 16px;">Warum möchten wir Hufbearbeiter denn überhaupt, dass du als Pferdebesitzer die Fütterung im Auge behältst? Zum Einen wegen der Qualität des Horns und zum Anderen sind eben viele übergewichtige Pferd schon auf dem<strong> Weg zur Hufrehe</strong>, nutzen ihre Hufe zum Beispiel schiefer ab oder die Hufe kollabieren sogar unter dem Gewicht. All diese Folgen kannst du verhindern, wenn du dir dessen bewusst wirst und aktiv etwas veränderst.</p>





<h1 class="wp-block-heading">5. Erzogene Pferde</h1>



<p style="font-size: 16px;">Ein weiterer Wunsch vieler Kollegen sind erzogene Pferde. Grundsätzlich total verständlich, denn <strong>unser Job ist anstrengend und mitunter gefährlich</strong>, daher ist die Kooperation besonders wichtig. Aber ich muss sagen, dass wir entweder ziemlich viel Glück mit unseren Kunden haben oder unsere Einstellung etwas anders ist. Ich kann natürlich nicht während der Bearbeitung die komplette Erziehung beeinflussen, aber ich habe schon das Gefühl, dass <strong>Pferde sich auf jeden Menschen neu einlassen</strong>. Es heißt also nicht, wenn das Pferd bei dem Besitzer zappelt, dass es das dann bei mir auch macht. Vielleicht versucht es mal etwas auszuprobieren, aber wenn ich mich darauf einlasse und vor allem<strong> klar und ruhig bleibe</strong>, hören die meisten recht schnell damit auf. Und wir lieben es sogar, <strong>junge Pferde</strong> zu bearbeiten, die noch nichts kennen. Sie sind noch so <strong>sauber in ihrer Kommunikation</strong> und nicht abgestumpft, sondern einfach geradeaus. Fohlen und Jungpferden kann man unheimlich schnell erklären, was man von ihnen möchte, wenn man sich auf sie einlässt. Wir lieben es auch, <strong>alte Pferde</strong> zu bearbeiten. Sie können oft nicht mehr so gut stehen oder so lange halten, aber mit ein paar Tricks, <strong>Pausen und ein bisschen Entgegenkommen</strong> machen sie prima mit, eben so gut sie können. Und sie sind so dankbar, wenn man sie mit ihren Problemchen ernst nimmt. Aber dafür müssen eben die<strong> Ruhe und die Zeit sein</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Uns hat mal eine Kundin gesagt: Eigentlich müsstet ihr ja noch mehr Geld dafür bekommen, das ist ja nicht nur eine Hufbearbeitung, sondern auch Training. Ja, irgendwie schon, aber im Grunde gehört doch die <strong>Kommunikation mit dem Pferd genauso zur Hufbearbeitung wie mein anderes Werkzeug</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber trotzdem kannst du als Pferdebesitzer üben, die Hufe hochzunehmen und während des Termins kannst du dafür sorgen, dass dein Pferd entspannt ist, damit unsere Arbeit möglichst angenehm ist. Schau zum Beispiel nach Fliegen, such einen guten, ruhigen Arbeitsplatz für uns. Sei selber entspannt und vielleicht hilft es auch mal einen Pferdekumpel dabei zu haben oder ein Heunetz zur Ablenkung zur Verfügung zu stellen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn dir dein Hufbearbeiter sagt, dass dein Pferd nicht erzogen ist, denke als erstes daran, ob dem Pferd vielleicht etwas <strong>schwer fällt </strong>oder <strong>weh tut</strong>. Klär das gegebenenfalls ab. Und schau dir auch deinen Hufbearbeiter an: Wie geht er auf das Pferd ein und wie fühlt sich die ganze Situation für dich an?</p>



<h1 class="wp-block-heading">6. Hufe einweichen im Sommer</h1>



<p style="font-size: 16px;">Im Sommer werden in den sozialen Medien immer wieder Beiträge von Kollegen geteilt, dass die Pferdebesitzer die<strong> Hufe vor dem Termin einweichen </strong>sollen. Das sehen wir etwas kritisch. Klar, kann ich leichter bearbeiten, wenn die Hufe aufgeweicht sind, aber das heißt auch, dass das Pferd <strong>mehr Abrieb</strong> hat. <strong>Harter Boden braucht harte Hufe </strong>und wenn ich mich als Mensch zu viel einmische, kann es zu Problemen kommen. Wenn man jetzt tatsächlich nur die Wand einweicht, können wir damit noch leben, abe<strong>r die Hufunterseite sollte bei trockenem Wetter bitte auch trocken und fest bleiben</strong>. Vielleicht hat es einen Sinn, dass ich da mit einem Messer nichts bearbeiten kann? Vielleicht braucht das Pferd den Schutz? Vielleicht hat es die Sohle extra zugebaut, um mehr Tragfläche und weniger Abrieb zu haben? </p>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass sich schneller oberflächliche Risse bilden, wenn die Hufe eingeweicht werden und dann wieder trocknen. Dieser Wechsel scheint die äußeren Wandschichten zu stressen. <strong>Die Feuchtigkeit im Hufinneren wird durch das Einweichen nicht beeinflusst.</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">7. Meldung geben, wenn was nicht in Ordnung ist</h1>



<p style="font-size: 16px;">Richtig wichtig! Wir können als Hufbearbeiter nur besser werden, wenn wir Rückmeldungen von dir als Pferdebesitzer bekommen. <strong>Was war gut? Was war nicht gut?</strong> Wir können immer nur alle paar Wochen den Ist-Zustand begutachten, zwischen den Terminen ist es deine Aufgabe aufmerksam zu sein und deine Beobachtungen auch deinem Hufbearbeiter mitzuteilen. </p>



<p style="font-size: 16px;">Es kommt leider sehr häufig vor, dass wir um Rat gebeten werden, weil ein <strong>Pferd nach der Bearbeitung immer schlecht läuft</strong>, manchmal Wochen lang, und Pferdebesitzer sogar Bauchschmerzen vor dem nächsten Bearbeitungstermin haben. Eine unserer ersten Fragen ist dann immer: Hast du mit deinem Hufbearbeiter darüber gesprochen? Diese Rückmeldung ist wichtig! Nur dann kann er die <strong>Bearbeitung anpassen</strong>. </p>



<p style="font-size: 16px;">Wo du immer hellhörig werden solltest, ist, wenn man dir erzählt, <strong>dass das so sein muss</strong>. Nein, es ist nicht normal, dass ein Pferd nach der Hufbearbeitung schlecht läuft. Einen passenden Blogbeitrag zum Thema &#8222;Das war schon immer so&#8220; findest du übrigens <em><strong>hier</strong></em>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">8. Austausch unter Dienstleistern ermöglichen</h1>



<p style="font-size: 16px;">Diesen Wunsch können wir auch unterschreiben. Denn der Austausch unter Dienstleistern hilft am Ende immer dem Pferd. <strong>Es hängt eben alles zusammen</strong>: Der obere Bewegungsapparat hat Einfluss auf die Hufe und andersherum. Der Sattel, der auf der Schulter klemmt, wird seine Spuren an der Nutzung der Hufe zeigen. Die Bauchschmerzen haben Einfluss, die Haltung, das Training…und die Liste könnte weiter fortgeführt werden.<strong> Ein Team, das zusammenarbeitet und sich austauscht, hilft dir und deinem Pferd am besten.</strong></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/7-wuensche-von-hufbearbeitern-an-pferdebesitzer/">8 Wünsche von Hufbearbeitern an Pferdebesitzer</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutes Heu &#8211; eine Kunst für sich</title>
		<link>https://team-huf.de/praxis/gutes-heu-eine-kunst-fuer-sich/</link>
					<comments>https://team-huf.de/praxis/gutes-heu-eine-kunst-fuer-sich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=11788</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir müssen mal ein bisschen eine Lanze für die Landwirte brechen. Denn gutes Heu zu machen, ist gar nicht so einfach und wenn man dann seine Arbeit auch noch relativ gut bezahlt bekommen möchte, wird man direkt als Halsabschneider betitelt. Fakt ist: Es gibt wenig gutes Heu. Heu ist das Grundfutter der meisten Pferde und extrem wichtig für eine gute Gesundheit. Heu ist aufwendig und ein Naturprodukt, bei dem man nicht alles beeinflussen kann. Heu enthält nie alles, was ein Pferd braucht. Grundsätzlich ist das erste Problem, dass man meist nur ein oder zweimal im Jahr überhaupt dieses Grundfutter gewinnen kann (für Kühe vielleicht auch häufiger). Das heißt in diesen jeweils fünf bis sieben Tagen gewinnen die Landwirte das Heu für unsere Pferde für das ganze kommende Jahr. Wenn da also was schief geht, ist das nicht so gut. Wir sind seit einigen Jahren etwas mehr in die Heuernte involviert, da wir für unsere Reha-Pferde auf bestimmte Inhalte im Heu angewiesen sind. Das heißt wir schauen uns die Flächen schon vor dem Mähen an, überlegen mit wann wo wie gemäht wird, dann das Heu reinkommt, wo es wie gelagert wird, nehmen dann nach Ablagerung Proben von jeder Fläche und entscheiden dann, welches Pferd welches Heu zu fressen bekommt. Viele beneiden uns darum, dass wir da mitwirken können und wir sind auch froh darum, aber das heißt auch sehr viel Arbeit, sehr viel Energie und am Ende immer die Angst, dass die Qualität oder auch Quantität am Ende doch nicht stimmt. Worauf wir achten und was wir wichtig finden, möchten wir euch hier mal aufschreiben, denn aktuell sind wir mitten in der Heuernte und können quasi nochmal jeden Schritt festhalten. Wünsch dir was Wenn wir uns wünschen dürften wie unser Heu werden soll, hätten wir folgende Wünsche: Zuckergehalt zwischen 5% und 8% Hygiene top Rohfaser um die 28% Rohprotein um die 8-9% Gräser vielfältig mit viel Blattanteil Ernte in der Blüte Reinholen und Lagerung super hygienisch und trocken Flächenbegehung Vor der Ernte gehen wir bereits die Flächen ab, um zu sehen wie viel gewachsen ist, was gewachsen ist, wo wir noch Pflanzen rausholen müssen oder wann die Fläche vielleicht so weit ist, gemäht zu werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Jakob-Kreutz-Kraut (JKK) und Herbstzeitlose, die beide für Pferde sehr giftig sind. Aber es ist gar nicht so einfach auf einer hochgewachsenen Wiese alle Pflanzen zu sehen.Anders als in den letzten Jahren, die sehr trocken waren, haben wir in diesem Jahr deutlich mehr Futter auf den Flächen stehen. Das Problem, was wir jetzt haben, sind die nassen Böden. Es hat unheimlich viel geregnet, was zum einen das lange Gras zum Erliegen gebracht hat und zum anderen sind die Heuwiesen jetzt, wo das Wetter zum Mähen gut wäre, zum Teil noch zu nass, so dass man nicht mit dem schweren Gerät drauffahren kann ohne das Futter zu verunreinigen. Also heißt es hoffen und warten, dass es noch mit der Gut-Wetter-Phase passt. Denn wenn das Gras zu lange liegt/steht können sich noch am Halm Schimmel, Hefen und Pilze einnisten. Ernte Glücklicherweise sind zumindest ein Teil der Flächen dann doch recht schnell abgetrocknet. In den letzten Jahren haben wir früh morgens gemäht, damit der Zuckergehalt in der Nacht noch durch die Photosynthese reduziert wird. In diesem Jahr haben wir das erste Mal auch Proben vor der Ernte genommen, also mit einem Refraktometer. Mit dem kleinen Gerät kann man aus dem Saft des Grases eine Probe nehmen und den ungefähren Zuckergehalt ermitteln. Wir sind gespannt, was dann später in den Heuanalysen rauskommt&#8230;Die Flächen, die wir gemäht haben, hatten zwischen 4% und 8% Zucker vor der Maht. Zudem kann man hoffen, dass später weniger Zucker im Heu ist, wenn das Mähwerk nicht zu tief eingestellt ist (gern 10 cm). Denn im unteren Pflanzenteil befindet sich mehr Zucker. Nachteil ist, dass man natürlich erstmal weniger Futtermasse hat. Aber durch den längere Restbestand wächst das gras schneller nach. Also steigt die Wahrscheinlichkeit für einen ertragreicheren zweiten Schnitt.Der Zeitpunkt, wann gemäht wird, hängt vor allem von der Vegetation und dann natürlich vom Wetter ab. Es gibt also kein bestimmtes Datum, an dem es Sinn macht zu mähen, bzw. das variiert je nach Fläche, Wetter, Wachstums&#8230; Allerdings gibt es einige Flächen, zum Beispiel Stilllegungsflächen, die erst ab dem 15. Juli gemäht werden dürfen. Das hat aber dann was mit Prämien und Ausgleich für landwirtschaftlich genutzten Flächen zu tun, nicht mit dem Futterwert. Nachdem das Gras gemäht ist, wird es mehrmals gewendet und ggf. auch geschwadet. Das Wenden ist einmal wichtig, damit auch alles wirklich trocknet und das Futter nicht unten gammelt, und das Wenden bricht die langen Halme, so dass das Gras besser trocknen kann. Je trockener das Futter wird, desto vorsichtiger muss gewendet werden, damit die Blätter des Grases nicht zerbröseln und verloren gehen. Das Schwaden, also das Heu in langen Reihen auf einen Haufen schmeißen, sorgt in der Nacht dafür, dass sich nicht zu viel Tau auf das geschnittene Gras legt und hält es somit trockener. Zudem wir das Heu geschwadet, bevor der Landwirt mit der Presse die Flächen abfährt und die Ballen produziert. Durch den Schwad kann auch die Luft nochmal ganz gut durchziehen zum letzten Trocknen. Bevor gepresst wird, gehen wir auf manchem Flächen nochmal Sauerampferstengel einsammeln. Denn die dicken Stengel trocknen schlechter und können somit in den Ballen für Fäulnisprozesse sorgen. Außerdem fressen die Pferde sie auch meist nicht mit. Wir prüfen mit einem Feuchtigkeitsmesser, ob das Gras ausreichend getrocknet ist, bevor es dann endgültig gepresst werden kann. Eine Restfeuchtigkeit von bis zu 12% ist noch in Ordnung. Darüber hinaus ist die Gefahr der Fäulnis und im schlimmsten Falle des Selbstentzündens beim Nachtrocknen zu groß. Unser Landwirt presst in großen Quaderballen. Da hat den Vorteil, dass die Lagerung recht einfach ist, allerdings kann das Heu in großen Ballen schlechter nachtrocknen. Beim Einholen der Ballen, achten wir darauf, dass wir immer genau wissen welche Ballen von welcher Fläche sind, denn die werden alle separat gesetzt, um hinterher möglichst präzise Analysewerte zu bekommen. Barbara hat dann eine</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/praxis/gutes-heu-eine-kunst-fuer-sich/">Gutes Heu &#8211; eine Kunst für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir müssen mal ein bisschen eine Lanze für die Landwirte brechen. Denn gutes Heu zu machen, ist gar nicht so einfach und wenn man dann seine Arbeit auch noch relativ gut bezahlt bekommen möchte, wird man direkt als Halsabschneider betitelt.</p>



<p><strong>Fakt ist: Es gibt wenig gutes Heu. Heu ist das Grundfutter der meisten Pferde und extrem wichtig für eine gute Gesundheit. Heu ist aufwendig und ein Naturprodukt, bei dem man nicht alles beeinflussen kann. Heu enthält nie alles, was ein Pferd braucht.</strong></p>





<p>Grundsätzlich ist das erste Problem, dass man meist nur ein oder zweimal im Jahr überhaupt dieses Grundfutter gewinnen kann (für Kühe vielleicht auch häufiger). Das heißt in diesen jeweils fünf bis sieben Tagen gewinnen die Landwirte das Heu für unsere Pferde für das ganze kommende Jahr. Wenn da also was schief geht, ist das nicht so gut.</p>



<p>Wir sind seit einigen Jahren etwas mehr in die Heuernte involviert, da wir für unsere Reha-Pferde auf bestimmte Inhalte im Heu angewiesen sind. Das heißt wir schauen uns die Flächen schon vor dem Mähen an, überlegen mit wann wo wie gemäht wird, dann das Heu reinkommt, wo es wie gelagert wird, nehmen dann nach Ablagerung Proben von jeder Fläche und entscheiden dann, welches Pferd welches Heu zu fressen bekommt. Viele beneiden uns darum, dass wir da mitwirken können und wir sind auch froh darum, aber das heißt auch sehr viel Arbeit, sehr viel Energie und am Ende immer die Angst, dass die Qualität oder auch Quantität am Ende doch nicht stimmt. Worauf wir achten und was wir wichtig finden, möchten wir euch hier mal aufschreiben, denn aktuell sind wir mitten in der Heuernte und können quasi nochmal jeden Schritt festhalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wünsch dir was</h4>



<p>Wenn wir uns wünschen dürften wie unser Heu werden soll, hätten wir folgende Wünsche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zuckergehalt zwischen 5% und 8%</li>
<li>Hygiene top</li>
<li>Rohfaser um die 28%</li>
<li>Rohprotein um die 8-9%</li>
<li>Gräser vielfältig mit viel Blattanteil</li>
<li>Ernte in der Blüte</li>
<li>Reinholen und Lagerung super hygienisch und trocken</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Flächenbegehung</h4>



<p>Vor der Ernte gehen wir bereits die Flächen ab, um zu sehen wie viel gewachsen ist, was gewachsen ist, wo wir noch Pflanzen rausholen müssen oder wann die Fläche vielleicht so weit ist, gemäht zu werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Jakob-Kreutz-Kraut (JKK) und Herbstzeitlose, die beide für Pferde sehr giftig sind. Aber es ist gar nicht so einfach auf einer hochgewachsenen Wiese alle Pflanzen zu sehen.<br />Anders als in den letzten Jahren, die sehr trocken waren, haben wir in diesem Jahr deutlich mehr Futter auf den Flächen stehen. Das Problem, was wir jetzt haben, sind die nassen Böden. Es hat unheimlich viel geregnet, was zum einen das lange Gras zum Erliegen gebracht hat und zum anderen sind die Heuwiesen jetzt, wo das Wetter zum Mähen gut wäre, zum Teil noch zu nass, so dass man nicht mit dem schweren Gerät drauffahren kann ohne das Futter zu verunreinigen. Also heißt es hoffen und warten, dass es noch mit der Gut-Wetter-Phase passt. Denn wenn das Gras zu lange liegt/steht können sich noch am Halm Schimmel, Hefen und Pilze einnisten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ernte</h4>



<p>Glücklicherweise sind zumindest ein Teil der Flächen dann doch recht schnell abgetrocknet. In den letzten Jahren haben wir früh morgens gemäht, damit der Zuckergehalt in der Nacht noch durch die Photosynthese reduziert wird. In diesem Jahr haben wir das erste Mal auch Proben vor der Ernte genommen, also mit einem Refraktometer. Mit dem kleinen Gerät kann man aus dem Saft des Grases eine Probe nehmen und den ungefähren Zuckergehalt ermitteln. Wir sind gespannt, was dann später in den Heuanalysen rauskommt&#8230;<br />Die Flächen, die wir gemäht haben, hatten zwischen 4% und 8% Zucker vor der Maht. Zudem kann man hoffen, dass später weniger Zucker im Heu ist, wenn das Mähwerk nicht zu tief eingestellt ist (gern 10 cm). Denn im unteren Pflanzenteil befindet sich mehr Zucker. Nachteil ist, dass man natürlich erstmal weniger Futtermasse hat. Aber durch den längere Restbestand wächst das gras schneller nach. Also steigt die Wahrscheinlichkeit für einen ertragreicheren zweiten Schnitt.<br />Der Zeitpunkt, wann gemäht wird, hängt vor allem von der Vegetation und dann natürlich vom Wetter ab. Es gibt also kein bestimmtes Datum, an dem es Sinn macht zu mähen, bzw. das variiert je nach Fläche, Wetter, Wachstums&#8230; Allerdings gibt es einige Flächen, zum Beispiel Stilllegungsflächen, die erst ab dem 15. Juli gemäht werden dürfen. Das hat aber dann was mit Prämien und Ausgleich für landwirtschaftlich genutzten Flächen zu tun, nicht mit dem Futterwert.</p>



<p>Nachdem das Gras gemäht ist, wird es mehrmals gewendet und ggf. auch geschwadet. Das Wenden ist einmal wichtig, damit auch alles wirklich trocknet und das Futter nicht unten gammelt, und das Wenden bricht die langen Halme, so dass das Gras besser trocknen kann. Je trockener das Futter wird, desto vorsichtiger muss gewendet werden, damit die Blätter des Grases nicht zerbröseln und verloren gehen. Das Schwaden, also das Heu in langen Reihen auf einen Haufen schmeißen, sorgt in der Nacht dafür, dass sich nicht zu viel Tau auf das geschnittene Gras legt und hält es somit trockener. Zudem wir das Heu geschwadet, bevor der Landwirt mit der Presse die Flächen abfährt und die Ballen produziert. Durch den Schwad kann auch die Luft nochmal ganz gut durchziehen zum letzten Trocknen.</p>



<p>Bevor gepresst wird, gehen wir auf manchem Flächen nochmal Sauerampferstengel einsammeln. Denn die dicken Stengel trocknen schlechter und können somit in den Ballen für Fäulnisprozesse sorgen. Außerdem fressen die Pferde sie auch meist nicht mit. Wir prüfen mit einem Feuchtigkeitsmesser, ob das Gras ausreichend getrocknet ist, bevor es dann endgültig gepresst werden kann. Eine Restfeuchtigkeit von bis zu 12% ist noch in Ordnung. Darüber hinaus ist die Gefahr der Fäulnis und im schlimmsten Falle des Selbstentzündens beim Nachtrocknen zu groß. Unser Landwirt presst in großen Quaderballen. Da hat den Vorteil, dass die Lagerung recht einfach ist, allerdings kann das Heu in großen Ballen schlechter nachtrocknen. Beim Einholen der Ballen, achten wir darauf, dass wir immer genau wissen welche Ballen von welcher Fläche sind, denn die werden alle separat gesetzt, um hinterher möglichst präzise Analysewerte zu bekommen. Barbara hat dann eine Liste, wo jeder einzelne Ballen aufgeschrieben und markiert wird. Bevor sie allerdings in der Heuhalle ihren Platz bekommen, wird nochmal in jedem Ballen an verschiedenen Stellen die Feuchtigkeit gemessen. Ballen mit einer höheren Feuchtigkeit werden aussortiert und separat gelagert.</p>



<p>Wenn dann alle Ballen trocken eingefahren sind, ist schon mal die erste spannende Phase geschafft. Jeder Landwirt ist froh, wenn die Ernte nicht noch durch Gewitter oder ähnliches in Gefahr gerät.</p>

<p>&nbsp;</p>

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</figure>

<p>&nbsp;</p>

<h4 class="wp-block-heading">Lagerung</h4>



<p>Auch in der Lagerung kann noch einiges schief gehen, denn zum Teil sitzt das Futter ja über ein Jahr in irgendeiner Scheune. Bei uns müsse wir immer wieder schauen, dass wir keine Probleme mit Feuchtigkeit bekommen, denn die Scheune ist nach vorne offen und bei Starkregen drück Wasser durch die eine Wand, die in den Berg gebaut ist. Also muss das Heu auf Paletten gelagert werden, etwas Abstand zu den Wänden haben und auch nicht zu weit nach vorne Richtung Ausgang gesetzt werden. Je nachdem wie viele Ballen geerntet wurden, geht das mal besser mal schlechter. Zudem habe wir das Vergnügen einige Waschbären zu beherbergen. Grundsätzlich total niedliche Tiere. Aber wenn sie es sich auf den oberen Heuballen gemütlich machen und diese als Toilette benutzen, können wir sie nicht mehr verfüttern.</p>



<p>&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Flächenpflege</h4>



<p>Da es immer wieder Menschen gibt, die sich freuen, wenn die Heufläche nicht gedüngt wird, möchten wir mal unsere Ideen und Erfahrungen dazu weitergeben. Grundsätzlich ist Gras auch nur ein Lebewesen und braucht eine gute Nährstoffversorgung, damit es gut und glücklich wachsen kann. Nur wenn es das kann, bekommen wir ausreichend Ertrag und die Zuckerwerte sind nicht so hoch. Denn wann werden die hoch? Wenn das gras Stress hat: Es also zu trocken, zu nass, zu kurz, zu beansprucht, zu schlecht versorgt ist. Wir würden uns wünschen, dass wir unsere Heuflächen düngen dürften. Nicht einfach <em>Gib ihm</em>, sondern genau wie bei den Pferden: Bodenanalyse und dann gezielt<em> zufüttern</em>. Macht aus unserer Sicht total Sinn. Aber die Flächen sind in einem speziellen Öko-Programm, bei dem nicht gedüngt werden darf. Macht aus unserer Sicht keinen Sinn, denn der Boden wird ausgelaugt, es setzen sich Gräser und andere Pflanzen durch, die wir nicht im Heu haben möchten und die Pflanzen werden eher mit Pilzen und Hefen befallen, also schon am Stengel. Daher sind wir sehr für gezielte Nahrungsergänzungsmittel für unsere Wiesen.</p>



<p>Weitere Arbeitsschritte, die zur Flächenpflege gehören sind auch das Nachsähen und das Schleppen der Flächen oder das Ausbessern von Wildschäden. Also es sind einige Arbeitsschritte notwendig, um das Futter für unsere Pferde optimal hinzubekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pflanzen</h4>



<p>Wir sind keine Grünlandexperten, aber es gibt ein paar Ideen, die wir zu Pflanzen im Heu haben. Wir wünsche uns Gräser, die nicht sehr energiereich oder resistent sind, denn dann kann man von höheren Zuckerwerten ausgehen. Wir wünschen uns keine Monokulturen, was man immer mal auf neu gesäten Flächen sieht (gern Weidelgras) oder auch bei Grassamenheu vorfindet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Heupreis</h4>



<p>Wenn man alle Arbeitsschritte, die Arbeitszeit und den Maschineneinsatz bedenkt, fragt man sich immer wieder wie es sein kann, dass Landwirte nicht noch mehr für ihr Heu nehmen. Und auf der anderen Seite klagen die Pferdebesitzer zum einen über das schlechte Heu und gleichzeitig über die hohen Preise. Okay, schlechtes Heu (wobei die von Laien angesetzten Kriterien manchmal fragwürdig sind) für einen hohen Preis möchte keiner kaufen. Aber wenn ich gutes Heu bekommen kann, sollte ich doch auch bereit sein einen fairen Preis zu zahlen. Wir sind froh, dass wir ein bisschen in der Ernte mitentscheiden können, aber am Ende müssen wir doch auch dafür sorgen, dass der Landwirt auch das Interesse einer Zusammenarbeit mit uns hat, indem wir auch das Heu am Ende zu einem guten Preis kaufen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Heuanalyse</h4>



<p>In diesem Jahr werden wir elf Einzelproben an die LUFA Nord-West schicken. Von jeder Fläche ziehen wir nach der Ablagerung von sechs bis acht Wochen Sammelproben. Wir haben dazu einen Heustabbohrer, man kann die Proben aber auch mit der Hand sammeln. Dazu aus möglichst vielen Ballen von unterschiedlichen Stellen (auch im Inneren des Ballens) Heu zupfen , gut vermischen und dann 500 bis 1000 g verpackt in einer Papiertüte an die LUFA schicken. Dazu kommt der Analysebogen. Den findest du unter <mark class="has-inline-color has-kb-palette-10-color" style="background-color: rgba(0, 0, 0, 0);"><a href="https://www.team-huf.de/dashboard/download/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Downloads</a>.</mark><br />Nach zehn bis vierzehn Tagen kommt dann das Ergebnis. Wenn die Mails eingehen, halten wir immer schon den Atem an, denn im Anhang befindet sich das Analyseergebnis, was darüber entscheidet, ob wir das Heu füttern können oder nicht. Glücklicherweise sind in diesem Jahr die Zuckerwerte gut. Um nochmal auf unsere Wunschliste zurückzukommen und mit der realen Welt zu vergleichen:</p>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items_1d6110-b3 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone">
<ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="kt-svg-icon-list-style-default kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_checkCircle" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Zuckergehalt 6,7 &#8211; 8,8 % &#8211; super!</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-default kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_checkCircle" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text"> <span style="color: var(--global-palette6); font-family: 'Source Sans Pro', var(--global-fallback-font);">Rohfaser um die 28,2-29,7%</span> &#8211; gut!</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-default kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-2">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_checkCircle" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text"><span style="color: var(--global-palette6); font-family: 'Source Sans Pro', var(--global-fallback-font);">Rohprotein um die 5,7-7,0%</span> &#8211; Könnte besser sein.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-default kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-3">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_checkCircle" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Hygiene augenscheinlich gut &#8211; Passt!</span></li>
</ul>
</div>



<p>Wenn dich das Thema Heuanalysen mehr interessiert, können wir gern mal einen gesonderten Beitrag verfassen.<a href="mailto:info@team-huf.de"> Lass es uns wissen und schreib deinen Wunsch gerne via E-Mail.</a> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/praxis/gutes-heu-eine-kunst-fuer-sich/">Gutes Heu &#8211; eine Kunst für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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		<title>Übergewicht &#038; Fettdepots &#8211; Was hat das mit Hufen zu tun?</title>
		<link>https://team-huf.de/praxis/uebergewicht-fettdepots-was-hat-das-mit-hufen-zu-tun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird mit den Pferden mit Übergewicht. Und wir sprechen da nicht von ein paar Kilos, sondern massiver Fettleibigkeit und Übergewicht von 100 bis 150 kg sind leider keine Seltenheit. Allerdings ist es zum einen für den Pferdebesitzer schwer zu erkenne, da das Gewicht ja meist stetig zunimmt und vor allem wird unser Auge immer mehr geschult, dass dieses adipöse Erscheinungsbild als &#8222;normal&#8220; gesehen wird. Wir waren letztens an einem Stall zur Hufbearbeitung und die Pferde waren (fast) alle deutlich übergewichtig bis auf eins, bei dem konnte man ab und an die Rippen sehen. Worüber tratschen alle? Nicht über die gesundheitlichen Folgen des Übergewichtes oder das Training, die Futteranpassung oder die Tatsache, dass so stark übergewichtige Pferde gar nicht geritten werden sollten. Nein, es wird darüber getratscht, dass das eine Pferd ja so dünn ist. Dieser soziale Druck ist nicht zu unterschätzen. Bitte nicht falsch verstehen, nicht jedes Pferd muss gertenschlank sein, aber Pferde sind Athleten oder sollten es sein. Man darf auch mal die Rippen sehen in der Bewegung. Oft fehlt es natürlich auch an Muskulatur, das aber bei vielen Pferden, nur dass man es unter der Speckschicht gar nicht merkt. Es gibt Studien aus England, die zeigen, dass Pferdebesitzer gar nicht mehr einschätzen können, ob ihr Pferd dick oder dünn ist. Zudem wird die Adipositas gern verniedlicht, &#8222;er ist ein bisschen moppelig&#8220;. Aber erstens ist ein starkes Übergewicht schädlich für den Bewegungsapparat, die Entgiftungsorgane, die Atemwege, den Verdauungstrakt&#8230;, also alle inneren Organe und je nach Fettverteilung (z.B. Polster am Mähnenkamm, Schulter, Kruppe&#8230;) lässt es eine endokrine Stoffwechselerkrankung vermuten, die neben der Problematik der schnelleren Gewichtszunahme auch eine Hufrehe als Symptom haben kann. Bei den Pferden hilft dann auch nicht mehr &#8222;nur&#8220; die Gewichtsreduktion, sondern muss noch genauer hingesehen werden. Bei der Hufrehe kommen wir als Hufbearbeiter wieder spätestens ins Spiel und das würden wir den Pferden wirklich sehr gern ersparen, also nicht, dass wir ins Spiel kommen, sondern das Leiden bei einer Hufrehe. &#160; &#160; Daher möchten wir euch einfach an Fallbeispielen zeigen wo wir hingucken, was uns Sorgen macht und auch wie man aus diesem Teufelskreis wieder rauskommt.     Hufe lesen mal anders Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &#38; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/praxis/uebergewicht-fettdepots-was-hat-das-mit-hufen-zu-tun/">Übergewicht &#038; Fettdepots &#8211; Was hat das mit Hufen zu tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird mit den Pferden mit Übergewicht. Und wir sprechen da nicht von ein paar Kilos, sondern <strong>massiver Fettleibigkeit und Übergewicht von 100 bis 150 kg</strong> sind leider keine Seltenheit. Allerdings ist es zum einen für den Pferdebesitzer schwer zu erkenne, da das Gewicht ja meist stetig zunimmt und vor allem wird unser Auge immer mehr geschult, dass dieses <strong>adipöse Erscheinungsbild als &#8222;normal&#8220; gesehen wird. </strong><br />Wir waren letztens an einem Stall zur Hufbearbeitung und die Pferde waren (fast) alle deutlich übergewichtig bis auf eins, bei dem konnte man ab und an die Rippen sehen. Worüber tratschen alle? Nicht über die gesundheitlichen Folgen des Übergewichtes oder das Training, die Futteranpassung oder die Tatsache, dass so stark übergewichtige Pferde gar nicht geritten werden sollten. Nein, es wird darüber getratscht, dass das eine Pferd ja so dünn ist. Dieser <strong>soziale Druck</strong> ist nicht zu unterschätzen.</p>



<p>Bitte nicht falsch verstehen, nicht jedes Pferd muss gertenschlank sein, aber Pferde sind Athleten oder <em>sollten </em>es sein. <strong>Man darf auch mal die Rippen sehen in der Bewegung</strong>. Oft fehlt es natürlich auch an Muskulatur, das aber bei vielen Pferden, nur dass man es unter der Speckschicht gar nicht merkt.</p>



<p><br />Es gibt <strong>Studien aus England</strong>, die zeigen, dass Pferdebesitzer gar nicht mehr einschätzen können, ob ihr Pferd dick oder dünn ist. Zudem wird die <strong>Adipositas gern verniedlicht</strong>, &#8222;er ist ein bisschen moppelig&#8220;. Aber erstens ist ein starkes Übergewicht schädlich für den Bewegungsapparat, die Entgiftungsorgane, die Atemwege, den Verdauungstrakt&#8230;, also alle inneren Organe und je nach Fettverteilung (z.B. Polster am Mähnenkamm, Schulter, Kruppe&#8230;) lässt es eine<strong> endokrine Stoffwechselerkrankung </strong> vermuten, die neben der Problematik der schnelleren Gewichtszunahme auch eine<strong> Hufrehe als Symptom</strong> haben kann. Bei den Pferden hilft dann auch nicht mehr &#8222;nur&#8220; die Gewichtsreduktion, sondern muss noch genauer hingesehen werden. Bei der Hufrehe kommen wir als Hufbearbeiter wieder spätestens ins Spiel und das würden wir den Pferden wirklich sehr gern ersparen, also nicht, dass wir ins Spiel kommen, sondern das Leiden bei einer Hufrehe.</p>



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<p><br />Daher möchten wir euch einfach an Fallbeispielen zeigen wo wir hingucken, was uns Sorgen macht und auch wie man aus diesem Teufelskreis wieder rauskommt.</p>


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<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<div> </div>
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