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	<title>Pferdebesitzer Archive - Team Huf</title>
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	<title>Pferdebesitzer Archive - Team Huf</title>
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	<item>
		<title>Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />
mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Doch was kann ich gegen die überschüssigen Pfunde tun? Mehr Bewegung? Erfahre in diesem Fachbeitrag, wie dein Pferd langfristig, gesund abnehmen kann und wie du schwere Folgen vermeidest. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/">Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Diese können von Überlastung der Gelenke,<br />Sehnen und Bänder sowie gestörter Wärmeregulation bis hin zu endokrinen Erkrankungen wie dem<br /><a href="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/">Equinen Metabolischem Syndrom</a> mit Insulindysregulation und Hufrehe reichen.</p>





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<div class="kadence-info-box-image-inner-intrisic"><img decoding="async" class=" wp-image-33127 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Katharina Voß Hufrehe Beraterin" width="179" height="179" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 179px) 100vw, 179px" /></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Katharina Voß</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Katharina hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Ist mein Pferd zu dick?</h2>



<p>Wenn nun festgestellt wird, dass das eigene Pferd zu dick ist, <em>(hierfür eignet sich der <a href="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/">Body Condition Score</a> als möglichst objektives, einfach anzuwendendes Bewertungstool gut)</em> sind viele Pferdemenschen erstmal unsicher, wie ihr Pferd abnehmen kann. Keine Weide mehr? Kraftfutter streichen? Fressbremse? Heu rationieren? Oder einfach mehr reiten? Eine Empfehlung, die man häufig hört: „ Dein Pferd muss mehr tun“ oder „Du musst dein Pferd mehr bewegen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das richtige Training für adipöse Pferde ist entscheidend</h2>



<p>Doch wie sieht das Training für adipöse Pferde aus? Kann man einfach mehr reiten und helfen zusätzliche Longeneinheiten?<br />Bevor man jetzt motiviert loslegt und sein übergewichtiges Pferd Runde um Runde im Galopp zum Schwitzen bringt, gibt es einige Grundlagen und Bedingungen für das Training zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7 nicht zu unterschätzende Auswirkungen von Übergewicht bei Pferden</h3>



<p>Abhängig vom Ausmaß des zusätzlichen Gewichts sind die Pferde nur eingeschränkt reit- und trainierbar. Hier folgen sieben nicht zu unterschätzende Auswirkungen, die Übergewicht für die Pferde bedeuten können&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #1: Belastung von Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder</h4>



<p>Die überzähligen Pfunde belasten die Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder schon im Stand stärker, daher ist ein Training auf engen Kreisbahnen (&lt;10 m), welches schon für gesunde, idealgewichtige Pferde schädigend ist, besonders in höheren Gangarten nicht zu empfehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #2: Belastung von Muskeln und Faszien</h4>



<p>Das Übergewicht belastet die Muskeln und Faszien, denn das Unterhautfettgewebe und die Fettpolster bewegen sich unkontrolliert und können so auch zu Verletzungen führen. Je schneller sich die Pferde bewegen, desto unkontrollierter wird die Bewegung des Fetts.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #3: die Funktion der Organe wird eingeschränkt</h4>



<p>Überzählige Pfunde schränken die Organe in ihrer Funktion ein. Das viszerale Fett liegt um Lunge, Herz und Därme, durch den Platz, den das Fett im Rumpf einnimmt, können die Organe nicht physiologisch arbeiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #4: Belastung des Rumpftrageapparates</h4>



<p>Adipöse Pferde leiden unter der zusätzlichen Belastung des Rumpftrageapparates so stark, dass viele Pferde durch die Masse an viszeralem und subkutanem Fett trageschwach sind. Diese Pferde haben bereits Problem ihr eigenes Körpergewicht zu tragen, ein Reiter würde die Strukturen nur weiter überlasten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #5: schnellere Überhitzung des Pferdekörpers</h4>



<p>Eine weitere Folge ist die schnelle Überhitzung des Pferdekörpers. Adipöse Pferde haben häufig durch das Übermaß an isolierendem Fettgewebe ein Problem mit ihrer Wärmeregulation, besonders bei heißeren Außentemperaturen und bei körperlicher Aktivität.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #6: Veränderter Bewegungsablauf</h4>



<p>Dicke Pferde nutzen ihre Gelenke häufiger unphysiologisch und gehen passig, durch den veränderten Bewegungsablauf. Die Rumpffülle verhindert ein korrektes Untertreten der Hinterhand unter den Körperschwerpunkt, sodass versammelnde Lektionen nicht ohne Fehlbelastung möglich wären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #7: Äußerung einer endokrinen Stoffwechselstörung</h4>



<p>Und die daraus resultierende endokrine Stoffwechselstörung äußern sich meist schon in einer subklinischen Rehe oder in einer akuten Rehegefahr. Daher ist ein angepasster Hufschutz und –polsterung für zusätzliche Bewegung unerlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht das Training für adipöse Pferde aus?</h3>



<p>Konkret bedeutet dies, dass Pferde mit einem BCS &gt; 6,5 nur noch eingeschränkt von leichten Reiter geritten werden sollten und ab einem BSC von 7 nicht mehr reit- oder trainierbar sind. Natürlich<br />können die Grenzen individuell etwas variieren und hängen auch vom Körperbau und der<br />allgemeinen Fitness ab, allerdings sind sie als Orientierung sehr hilfreich.</p>



<p>Ist das Pferd also (eingeschränkt) reitbar und darf trainiert werden, bietet ein Intervalltraining mit<br />niedriger Intensität das größte Fettverbrennungspotential. Ziel ist es hier möglichst lange im aeroben<br />Bereich zu trainieren. Meist ist ein Wechsel aus flotten Trab- und Schritt-Intervallen zur Erholung der<br />passende Trainingsreiz. Diese Art des Trainings kann unterm Reiter, als Handpferd, vor der Kutsche<br />oder an der Longe durchgeführt werden. Grundsätzlich sollten enge Wendungen und Sprünge vermieden werden, so sollte zum Beispiel beim Longieren auf große Bögen geachtet und möglichst große Ovale über die gesamte Reitbahn ausgeführt werden. Zum Reiten und für die Arbeit als Handpferd eignet sich natürlich das Gelände oder eine Oval- oder Renn-/ Galoppbahn mit einem möglichst festen, aber weichen Belag. Menschen, die selbst etwas für ihre Fitness tun wollen, können auch dem Muster folgend mit ihrem Pferd joggen. Der Wechsel zwischen dem Belastungs- und Erholungsintervall kann so lange ausgeführt werden, bis die Dauer für das Beruhigen der Atmung und des Pulses 5 Minuten überschreitet. Dann sollte das Training beendet werden, damit das Pferd nicht überlastet wird.</p>



<p>Ganz wichtig ist dann eine ausreichende Abkühlphase im Schritt, so wird unter anderem Muskelkater verringert und die produzierte Wärme langsam abgebaut. Auf diese Weise kann das Pferd etwa 3 bis 4 mal die Woche gearbeitet werden, wobei auch die Pausentage zwischen den Belastungen wichtig sind. Tage an denen kein gezieltes Training stattfindet, sollten trotzdem möglichst aktiv, zum Beispiel mit Spaziergängen, gestaltet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Umgang mit nicht trainierbaren Pferden</h3>



<p>Auch nicht trainierbaren Pferde profitieren von zusätzlicher Bewegung, auch wenn sie zunächst<br />durch diätische Maßnahmen Gewicht reduzieren müssen. Verschiedene Studien konnten zeigen,<br />dass schon rund 30 Minuten zusätzliche Bewegung die Insulinsensitivität verbessert. Zusätzlich<br />fördert Bewegung die Durchblutung, wodurch Abfallstoffe abtransportiert und Nährstoffe effizienter<br />in die Zellen transportiert und genutzt werden können. Gleichzeitig wird die Belüftung der Lunge<br />verbessert. Das angepasste Training regt ebenfalls den Zellstoffwechsel an. Hinzu kommt, dass auch<br />der Muskelabbau, der häufig eine Begleiterscheinung von Reduktionsdiäten ist, verringert<br />beziehungsweise im besten Fall kann sogar Muskulatur aufgebaut wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegung und Training nur ein Baustein</h2>



<p>All diese positiven Effekte sollten deutlich machen, dass Bewegung und Training ein wichtiger<br />Baustein auf dem Weg zum fitten, schlanken Pferd sind. Dennoch ist es nur ein Puzzlestück und sollte<br />immer mit einer angepassten Fütterung kombiniert werden. Auch wenn das Training die<br />Fettverbrennung anregt, muss insgesamt die Energieversorgung des Pferdes überprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit der richtigen Fütterung zum langfristig gesunden Abnehmen</h2>



<p>Ohne eine gut bilanzierte Fütterung wird das Pferd nicht langfristig und gesund abnehmen können.<br />Auch der Einfluss auf die Insulinsensitivität ist zeitlich sehr begrenzt, weshalb das Pferd sehr regelmäßig, am besten täglich, bewegt werden sollte. Hier kann auch eine Haltungsoptimierung unterstützend wirken, wenn durch neue Anreize eine Motivation für mehr Bewegung im Pferdealltag geschaffen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem ganzheitlichen Ansatz hin zum gesunden, schlanken Pferd</h2>



<p>Abschließend bleibt festzuhalten, dass mehr Bewegung und Training zu einer Gewichtsreduktion<br />dazugehören und gesundheitsfördernde Effekte haben, aber nur ein Teil des Gesamtkonzeptes sind.<br />Desweiteren ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die gesunde Abnahme einige Zeit in Anspruch<br />nimmt, da nur eine moderate Fettmobilisation von 0,5-1 % der Körpermasse pro Woche empfehlenswert ist.</p>



<p>Noch ein ganz wichtiger Hinweis zum Schluss: Selbstverständlich sollten Pferde immer nur dann zu<br />mehr Bewegung und Training animiert werden, wenn sie dies schmerz- und lahmfrei ausführen<br />können.</p>



<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Behandlung von endokriner Hufrehe</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="50" height="50" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 50px) 100vw, 50px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<!-- /wp:post-content -->

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			</item>
		<item>
		<title>Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt. &#160;     Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danachermöglicht. Sind diese Studien aussagekräftig? Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächlicheLaufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen. Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapiezu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufezwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie. Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn? Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. Durch die Anwendungkönnen viele Schäden im Huf verhindert werden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt dieKryotherapie während der Anwendung oftmals schmerzlindernd. Doch ist sie mit sehr vielZeitaufwand verbunden. Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden? Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt. Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann. Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken. Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll? Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meistenFällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Geradebei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss. Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen. Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte PPID verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann. Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt? Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/">Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>





<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-33145 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="" width="180" height="180" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" />Ein Fachbeitrag von Tabita Rossmann</div>
<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box28462_a2994f-a5">
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p class="kt-blocks-info-box-text">Tabita Rossmann hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert. Du erreichst Tabita unter +49 1522 7997276 oder via E-Mail: <a href="mailto:info.tabitarossmann@gmail.com">info.tabitarossmann@gmail.com</a></p>
</div>
</div>



<div aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen</h2>



<p>Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &amp; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danach<br />ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind diese Studien aussagekräftig?</h3>



<p>Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächliche<br />Laufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie</h3>



<p>Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapie<br />zu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufe<br />zwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn?</h3>



<p>Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. <strong>Durch die Anwendung<br />können viele Schäden im Huf verhindert werden</strong>(Eps &amp; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt die<br />Kryotherapie während der Anwendung<strong> oftmals schmerzlindernd</strong>. Doch ist sie mit sehr viel<br />Zeitaufwand verbunden.</p>





<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_9b52a2-50 inner-column-2">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns28462_d4ad9b-78"></div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden?</h2>



<p>Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt.</p>



<p>Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann.</p>



<p>Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll?</h2>



<p>Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meisten<br />Fällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Gerade<br />bei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss.</p>



<p>Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. <strong>Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. </strong>Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen.</p>



<p>Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte <a href="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/">PPID</a> verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt?</h2>



<p>Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch für die Umsetzung einige Dinge zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung des betroffenen Beins</h3>



<p>Wichtig bei der Anwendung ist, dass das betroffene Bein möglichst <strong>bis zum Karpal- oder Sprunggelenk gekühlt</strong> wird. Die<strong> Temperatur sollte dabei so konstant wie möglich gehalten werden</strong>. Hier geht man davon aus, dass eine Temperatur zwischen 5 und 10 °C am meisten Wirkung verspricht(Beckstett, 2011). Wichtig ist außerdem, dass ein <strong>Wärmeaustausch stattfinden</strong> kann, das heißt, dass sich die kühlende Substanz um das Bein etwas bewegen und so ihre kühlende Wirkung länger beibehalten kann. Natürlich muss auch bedacht werden, dass öfter gekühlt werden muss, je höher die Außentemperatur ist(Morgan et al., 2018). Eine Dauer von 48-72 Stunden wird üblicherweise empfohlen, da ohne Kältetherapie nach dieser Zeitspanne normalerweise auch die anderen Symptome wie Pulsation und erhöhte Temperatur abklingen, sofern der Auslöser für die Hufrehe entfernt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreichend Zeit für die Anwendung einplanen</h3>



<p>Der Zeitaufwand, der mit der Kryotherapie verbunden ist, ist oft eine weitere Einschränkung, die Therapie tatsächlich umzusetzen. Die Abstände bei den wirksamsten Kühlsystemen, in denen die Eispacks ausgetauscht werden, überschreiten keine 3 Stunden. Das heißt, man müsste alle 2-3 Stunden nachts aufstehen, um zu kühlen und auch tagsüber bleibt zwischen dem Austausch nur wenig Zeit, die man mit etwas anderem verbringen könnte. <strong>In der Praxis ist das oft der entscheidende Faktor, warum die Therapie schlussendlich nicht durchgeführt</strong> <strong>wird</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das richtige Equipment für die intensive Kühlung</h3>



<p>Falls auch das einen noch nicht abschreckt, sollte man auf ein System zurückgegriffen, in dem mit tatsächlichem Eis gekühlt wird, also in der Form von Soaking bags, Jack ́s Ice Boots oder IceHorse Therapieschuhen, da hier die Kälteperioden zwischen dem Wechsel am weitesten ausgedehnt werden können. Bei Pferden mit dünner Sohle oder allgemein schwachen Hufen kommt eigentlich nur letzterer in frage, da hier mit trockenen Eispacks gearbeitet wird, die die Sohle nicht dauerhaft aufweichen, und so keine Hufbeinabsenkung oder spätere Fäulnis begünstigen(van Eps, 2013). In der Anwendung von Soaking Bags oder Jack&#8217;s Ice Boots kann dies durchaus zum Problem werden.</p>



<p>In den IceHorse Therapieschulen werden die Eispacks alle 2-3 Stunden ausgetauscht, um effektiv kühlen zu können, man sollte also immer 6 Beutel haben(IceHorse® Replacement COLD CAPSULES, n.d.). Die Beutel können hier auch wieder verwendet werden und man benötigt keine Unmengen an Eis auf Vorrat, die alle 2-4 Stunden komplett ausgetauscht werden müssen. Zudem schützt der Schuh die Sohle von unten und kann nach Bedarf auch noch etwas gepolstert werden. Obwohl der Schuh nur bis knapp über den Fesselkopf reicht, ist er eine recht benutzerfreundliche Variante. Allerdings ist er nur in sehr begrenzten Größen erhältlich. Bei Hufen, die kleiner als die vorhandenen Größen sind, mag das noch<br />funktionieren, bei größeren Hufen allerdings nicht. <strong>Während der Anwendung gilt trotzdem weiterhin: beobachten und ggf. abbrechen, wenn das Pferd unter zusätzlichen Schmerzen zu leiden scheint.</strong></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_a1626a-64 inner-column-2">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns28462_417d78-07"></div>
</div>
</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:heading -->
<h2 class="wp-block-heading">Auf den individuellen Fall kommt es an</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Alles in Allem ist hervorzuheben, dass die Wirkung von Kryotherapie, selbst wenn alles richtig gemacht wird, noch relativ unerforscht ist. Sowohl die Langzeitfolgen als auch die tatsächliche Wirkung bei einer stoffwechselbedingten Hufrehe sind nicht vorherzusagen. Gerade bei endokriner Hufrehe sind noch sehr viele Einflussfaktoren unbekannt, die die Wirkung der Kryotherapie beeinflussen können und zudem individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Manchen Pferden mag Kryotherapie tatsächlich helfen, andere reagieren positiv auf moderates Kühlen in größeren Abständen, manchmal können aber auch<br />wärmende Gamaschen helfen. Wichtig ist im akuten Fall, darauf zu hören und zu beobachten, was das Pferd als hilfreich empfindet. Die beste Therapie ist keine Therapie, wenn sie dem Pferd nicht tatsächlich hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
<div aria-hidden="true">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:spacer --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/">Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28417</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt. Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst. So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht. &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst. &#160; Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein. Schritt 1: Stell dein Pferd weich Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen. Schritt 2: Lass alles an Futter weg Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben. Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung. Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem Dr. Maroske Institut zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren. Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &#38; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich. Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken! Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen. Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn. Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst.  Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens! &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/">Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt.</p>



<p>Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst.</p>





<p>So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<p>Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1: Stell dein Pferd weich</h2>



<p>Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: Lass alles an Futter weg</h2>



<p>Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben.</p>



<p>Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung.</p>



<p>Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem <a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="link" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a> zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd</h2>



<p>Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &amp; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich.</p>



<p>Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration</h2>



<p>Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen.</p>



<p>Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn.</p>





<p>Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst. </p>



<p>Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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			</item>
		<item>
		<title>Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 21:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind Schmerzen? Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell. &#160; Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst. &#160;     Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden? Verantwortung des Pferdebesitzers Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021).  Hufrehe-Phasen Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können.  Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken. Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe:  Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich! Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes. Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt,  Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden. Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).   Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden.  Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021). Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden.  Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6). Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben.  Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase: akute Phase:  Der HGS eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading">Was sind Schmerzen?</h2>



<p>Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,<br />Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-33177 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Lisa Eilts Hufrehe Beraterin" width="188" height="188" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pferde sind <strong>Fluchttiere</strong>, daher war es überlebensnotwendig, dass Raubtiere die Anzeichen von Schmerzen nicht direkt erkennen konnten (auch unsere Hauspferde zeigen noch weitestgehend die ursprünglichen arttypischen Verhaltensweisen) (BMELV, 2009, Fuchs, 2021)</li>



<li>Die Kommunikation der Pferde und auch das Anzeigen von Schmerzen erfolgt überwiegend über <strong>optisches Ausdrucksverhalten</strong>, darunter werden Mimik, Körper- und Schweifhaltung sowie Gestik zusammengefasst. Da die Veränderungen in der Körperhaltung, Mimik oder Muskelanspannung jedoch oft nur sehr fein sind, sind diese Anzeichen für einen menschliche Beobachter oft nur schwer erkennbar (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferde verfügen über <strong>keine (spezifische) Lautäußerung</strong> bei Schmerzen &#8211; Stöhnen kann nicht als Schmerzenslaut gezählt werden (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferden nehmen Schmerzreize je nach Schmerzerfahrung und Schmerzempfindlichkeit unterschiedlich stark wahr. Genauer gesagt, zählen bei Pferden als <strong>individuelle Faktoren</strong> die Rasse, das Temperament, die körperliche Verfassung und auch negative Vorerfahrungen. Beispielweise zeigen Araber Schmerzen deutlicher als Kaltblüter oder Ponys.  Zusätzlich muss auch die jeweilige <strong>Situation</strong> berücksichtigt werden, denn wenn das Pferd abgelenkt ist (z.B.  durch Fressen), Angst hat oder sich in einem Schockzustand befindet, kann der Schmerz entweder unterdrückt oder sogar potenziert werden (Lebelt et al., 2017 und Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Auch die <strong>Persönlichkeit</strong> des Pferdes hat einen Einfluss darauf, wie stark Schmerzen gezeigt werden. Pferde, die als extrovertiert oder neurotisch gelten, zeigen Schmerzen stärker an im Vergleich zu stoischen Charakteren (Ijichi et al., 2014).</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung des Pferdebesitzers</h2>



<p>Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hufrehe-Phasen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>akute Phase:</strong> umfasst die Zeit des akuten Hufrehe-Schubes (in der Regel einige Tage bis Wochen, sehr schmerhaft)</li>



<li><strong>Rehaphase</strong> schließt direkt an die akute Phase an und umfasst die Zeit bis der Huf wieder komplett belastbar ist (circa 6 bis 12 Monate)</li>



<li><strong>Prävention</strong> kann nochmals unterteilt werden in Prävention <strong>vor einem Schub</strong> und Prävention <strong>nach einem Schub</strong>. Die Prävention nach dem Schub schließt direkt an die Rehaphase an und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd wieder zum Reiten auftrainiert werden kann. Das Ziel sollte sein, dass das Pferd keine Hufrehe mehr bekommt und deshalb sollte auch in Zukunft auf die Stoffwechselbesonderheiten geachtet werden. In der Prävention vor einem Schub muss insbesondere auf frühe Anzeichen am Pferd geachtet werden.  </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel</h2>



<p>Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können. </p>



<p>Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken.</p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-27734_de77bc-7c">
<div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider" /></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe: </h2>



<p>Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich!</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode und modifizierte Obel Methode</strong></li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode </strong><em>(entwickelt von Obel, 1948; Quelle: Meier et al., 2019)</em></li>
</ol>



<p>Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Modifizierte Obel Methode </strong><em>(Quellen: Meier et al., 2019, Meier et al., 2021)</em></li>
</ol>



<p>Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>da durch die Obel Methode nicht alle Hufrehefälle diagnostiziert werden konnten</li>



<li>damit eine bessere Verlaufskontrolle bei Hufrehefällen möglich ist. </li>
</ul>



<p>Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Horse Grimace Scale (HGS)</strong> <em>(Quelle: Dalla Costa et al., 2014 und 2016)</em></li>
</ol>



<p>Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" class="wp-image-27742" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Design-ohne-Titel-1.jpg" alt="Schmerzgesicht Pferd Hufrehe" />
<figcaption class="wp-element-caption">Das selbe Pferd, zwei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke.</figcaption>
</figure>



<p>Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden. </p>



<p>Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021).</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes (Ridden Horse Pain Ethogram &#8211; RHpE)</strong> (Quellen: Dyson et al., 2018, Dyson, 2022, Dyson und Pollard, 2020, Fuchs, 2021 und Stickdorn, 2022)</li>
</ol>



<p>Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden. </p>



<p>Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6).</p>



<p>Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase:</h2>



<p><strong>akute Phase:</strong> </p>



<p>Der <strong>HGS</strong> eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann sogar zweimal täglich erhoben werden, damit eine zeitnahe Erfassung der Veränderung der Schmerzintensität möglich ist (Lebelt et al., 2017).  </p>



<p>Die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> eignet sich auch für die Schmerzbeurteilung in der akuten Phase, es muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Pferd nicht zur Bewegung gezwungen werden darf und die Beurteilung bei zu starken Schmerzen abgebrochen wird. Die Methode eignet sich gut für die Verlaufskontrolle und sollte alle paar Tage durchgeführt werden und jeweils die Gesamtpunktezahl notiert und verglichen werden. In der Studie von Meier et al. (2021) zeigte sich, dass die Kriterien Gewichtsverlagerung und Hufe hochgeben recht schnell wieder problemlos möglich sind (ab Tag 4), die Lahmheit bei den Wendungen im Schritt am längsten sichtbar sind (erst ab Tag 25 nicht mehr). </p>





<p><strong>Rehaphase</strong>:</p>



<p>Auch in der Rehaphase eignet sich der <strong>HGS</strong> sehr gut für die Verlaufskontrolle. Der Abstand der Beurteilungen kann auf wöchentliche bis monatliche Abstände ausgedehnt werden. Wenn die Schmerzanzeichen weniger werden oder nicht sichtbar sind, kannst du dich freuen, dass die umgesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen. Sobald jedoch eine höhere Gesamtpunktezahl vergeben wird, sollten die Fütterung etc. überprüft werden. </p>



<p>Ebenso eignet sich auch die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> in der Rehaphase gut dafür, um den Verlauf zu überwachen. </p>



<p>Das <strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes</strong> kann erst in der späten Rehaphase angewendet werden, sobald der Huf wieder so stabil eingewachsen ist, dass das Pferd mehr belastet und auftrainiert werden kann. Aus meiner eigenen Erfahrung zeigen Pferde auch an der Longe die Verhaltensauffälligkeiten des RHpE beim Vorhandensein von Schmerzen, jedoch ist der Grenzwert von acht Auffälligkeiten in diesem Zusammenhang (ohne Reiter) nicht validiert und daher ist keine eindeutige Schlussfolgerung möglich, kann aber als Hinweis dienen.</p>



<p><strong>Prävention: </strong> </p>



<p>Auch in der Präventionsphase bietet sich der <strong>HGS</strong> für die Überwachung von Verschlechterungen bzw. das Auftreten von Schmerzanzeichen an. Beispielsweise kann man jeden Monat ein Foto vom Pferdekopf (im Seitenprofil) machen und den HGS bewerten. Dadurch hat man einerseits einen besseren Vergleich, kann andererseits sein Auge schulen und die Mimik von seinem Pferd besser einschätzen. Sollten Schmerzanzeichen sichtbar werden, kann in dieser Phase allein anhand des HGS jedoch nicht direkt auf eine Hufrehe geschlossen werden, die Ursache für die Schmerzen sollte mit Hilfe eines Tierarztes herausgefunden werden. </p>



<p>Die Präventionsphase ist als einzige Hufrehe-Phase dafür geeignet, das RHpE vollumfänglich anzuwenden, da nur in dieser Phase das Pferd auch geritten werden kann. Sollte das Pferd mehr als 8 dieser Verhaltensmuster zeigen, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, um die Ursache der Schmerzen herauszufinden. Denn gemäß Dyson zeigt das RHpE muskuloskelettale Schmerzen an, gibt jedoch keine Ursache für die Schmerzen an und weist daher z.B. auch nicht direkt auf eine Hufrehe hin. Folglich ist eine Differentialdiagnose durchzuführen und auf  weitere frühe Anzeichen am Pferd zu achten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick auf weitere Methoden:</h2>



<p>Die vier ausgewählten Methoden stellen jedoch keine abschließende Auflistung der Methoden zur Schmerzerkennung dar. Es gibt noch einige weitere Methoden zur Schmerzerkennung und Schmerzbeurteilung, die auch auf der Beurteilung der Mimik sowie der Körperhaltung basieren. Weiterhin gibt es noch zwei Kategorien von objektiv messbaren Schmerzindikatoren, dazu zählen physiologische Parameter (z.B. Herzfrequenz, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität) und biochemische Parameter (Cortisol und seine Metaboliten, Katecholamine und Zytokine) (Lebelt et al., 2017, Zeiter-Feicht, 2015 und Fuchs, 2021). Die Schwierigkeit der Erfassung dieser Parameter liegt u.a. darin, dass oft zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, die Erfassung zeitaufwendig und nicht praxistauglich ist, da die Ergebnisse z.T. nicht sofort vorliegen (Lebelt et al., 2017 und Stucke, 2015). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit/Hinweise für die Praxis</h2>



<p>Damit die Methoden zur Schmerzerkennung verlässlich angewendet werden können, ist es wichtig, dass der Beobachter über gute Vorkenntnisse verfügt und auch in der Anwendung der Methode bzw. Beobachtung der Mimik und Körperhaltung der Pferde geübt ist. Zusätzlich sollte Klarheit bezüglich der Definition der Verhaltensmuster herrschen. </p>



<p>Wenn du diesen Fachartikel durchgelesen, die Beurteilungsbögen ausgedruckt und die Methoden bei deinem Pferd angewendet hast, hast du den ersten Schritt für die Aneignung des benötigten Wissens bereits gemacht. </p>



<p>Zusätzlich solltest du aber noch weitere Schulungen oder Trainings besuchen oder einen Fachmann zur Erklärung von Mimik, Körperhaltung oder Bewegungsmustern befragen. Bezüglich der Verhaltensweisen des RHpE kann man sich beispielsweise auf „equitopiacenter.com“ intensiver fortbilden.</p>



<p>Als Tipp für die Praxis: fotografiere den Kopf von deinem Pferd in regelmäßigen Abständen und mache Videos wie dein Pferd läuft oder lass dich beim Reiten filmen. Drucke die jeweiligen Erfassungsbögen aus und beurteile dein Pferd anhand des Fotos oder Videos oder natürlich auch Live. Durch die Fotos oder Videos in regelmäßigen Abständen hast du einen besseren Vergleich, kannst dein Auge schulen und lernst auch insbesondere die Mimik und Körperhaltung von deinem Pferd besser einzuschätzen. </p>



<p>Abschließend soll nochmals verdeutlicht werden: wenn bei der Anwendung einer der genannten Methoden und der anschließenden Auswertung der Punkte eine Gesamtpunktezahl herauskommt, die auf ein Schmerzgeschehen schließen lässt, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, damit die Ursache für die Schmerzen gefunden und eine passende Behandlung eingeleitet werden kann. Falls dein Pferd an einer Hufrehe leidet und im Verlauf die Schmerzanzeichen deutlicher werden bzw. die Gesamtpunktezahl ansteigt, sollte insbesondere die Fütterung, Haltung, Untergründe und Hufbearbeitung nochmals überprüft werden – wende dich dazu gerne an einen Hufreheberater. </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<p>&nbsp;</p>
</div>
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</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hufrehe &#038; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &#038; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 18:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man liest es überall:  Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte. Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren. Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im akuten Schub ist und sie keinen Tierarzt bekommt, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag. Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte Rehaphase, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &#38; auch Erfolgsaussichten. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen. Im Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben.  Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft   Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt. Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die finanziell, emotional &#38; energetisch völlig am Ende sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &#38; allein gelassen. In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &#38; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg. Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die Kosten explodieren, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt. Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann.  Du weißt nicht, was ein Hufrehe-Berater ist? Das ist auch kein geschützter Begriff &#8211; daher, wenn du das liest, schau auf jeden Fall in die Ausbildung &#38; Qualifikationen des Fachmanns und hör auf dein Bauchgefühl. Was macht also der Hufrehe-Berater? Er begleitet Pferde &#38; ihre Besitzer im akuten Reheschub und in der Rehaphase. Er berät dich individuell zu deiner Situation &#38; gibt dir einen Plan an die Hand, an dem du dich orientieren kannst. Bei ihm laufen die Infos zusammen: Blutwerte, Röntgenbilder, Symptomatik, Krankheitsverlauf, Rehamaßmahmen, Heuanlayse &#38; Co. Er unterstützt das Team rund um dein Pferd, für den bestmöglichen Erfolg. Er zeigt dir Abkürzungen, Tipps &#38; Tricks für die Umsetzung der Maßnahmen. Als Experte ist er auf dem aktuellen Wissensstand und klärt dich darüber auf, welche Ansichten &#38; Ansätze mittlerweile überholt sind. Er klärt dich über die Ursache &#38; Behandlung von endokriner Hufrehe auf, damit du die Hintergründe verstehst &#38; wieder eigenständige Entscheidungen treffen kannst und auch langfristig auf dieses Wissen zurückgreifen kannst. Er ist dein “backup”, falls du Fragen hast oder Stolpersteine auftauchen und gibt dir somit Sicherheit. Er verfolgt mit dir den Genesungsverlauf, passt ggf. den Rehaplan an &#38; zeigt dir, worauf du in Zukunft achten musst, um das Hufreherisiko zu minimieren. Er erspart dir unnötige Kosten für überflüssige oder sogar kontraproduktive Behandlungen und Therapien. Er spart dir Zeit bei der Recherche &#38; gibt dir einen Orientierung durch den Dschungel der verwirrenden Informationen &#38; Meinungen, die du im Internet über Hufrehe findest. Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &#38; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen! Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &#38; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe! &#160; Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? Lerne Hufrehe-Berater kennen, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &#38; einen wertschätzenden Umgang.  &#160; &#160; Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/">Hufrehe &amp; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &amp; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Man liest es überall: </p>



<p style="font-size: 16px;">Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte.</p>



<p style="font-size: 16px;">Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren.</p>



<p style="font-size: 16px;">Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im <strong>akuten Schub</strong> ist und sie <strong>keinen Tierarzt bekommt</strong>, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag.</p>



<p style="font-size: 16px;">Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte <strong>Rehaphase</strong>, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &amp; auch Erfolgsaussichten.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber es gibt auch gute Nachrichten: <strong>Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen</strong>. Im <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest</a></span>. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben. </p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"> </h4>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column26845_a9cbf6-6d inner-column-2">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns26845_a25665-ac"></div>
</div>
</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? </strong><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt.</a></span></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:image {"id":25677,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} -->
<figure class="wp-block-image size-large"></figure>
<!-- /wp:image -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die <strong>finanziell, emotional &amp; energetisch völlig am Ende</strong> sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &amp; allein gelassen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm </strong>und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &amp; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die <strong>Kosten explodieren</strong>, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. <strong>Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt</strong>.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Du weißt nicht, was ein Hufrehe-Berater ist? Das ist auch kein geschützter Begriff &#8211; daher, wenn du das liest, schau auf jeden Fall in die Ausbildung &amp; Qualifikationen des Fachmanns und hör auf dein Bauchgefühl.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:kadence/advancedheading {"uniqueID":"26845_3414e4-9a","markBorder":"","markBorderStyles":[{"top":[null,"",""],"right":[null,"",""],"bottom":[null,"",""],"left":[null,"",""],"unit":"px"}],"tabletMarkBorderStyles":[{"top":[null,"",""],"right":[null,"",""],"bottom":[null,"",""],"left":[null,"",""],"unit":"px"}],"mobileMarkBorderStyles":[{"top":[null,"",""],"right":[null,"",""],"bottom":[null,"",""],"left":[null,"",""],"unit":"px"}]} -->
<h2 class="kt-adv-heading26845_3414e4-9a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading26845_3414e4-9a"><strong>Was macht also der Hufrehe-Berater?</strong></h2>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:list -->
<ul><!-- wp:list-item -->
<li>Er begleitet Pferde &amp; ihre Besitzer <strong>im akuten Reheschub</strong> und <strong>in der Rehaphase.</strong></li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er <strong>berät dich individuell</strong> zu deiner Situation &amp; gibt dir einen <strong>Plan</strong> an die Hand, an dem du dich orientieren kannst.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Bei ihm <strong>laufen die Infos zusammen</strong>: Blutwerte, Röntgenbilder, Symptomatik, Krankheitsverlauf, Rehamaßmahmen, Heuanlayse &amp; Co.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er <strong>unterstützt das Team</strong> rund um dein Pferd, für den bestmöglichen Erfolg.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er zeigt dir <strong>Abkürzungen, Tipps &amp; Tricks</strong> für die Umsetzung der Maßnahmen.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Als Experte ist er auf dem <strong>aktuellen Wissensstand</strong> und klärt dich darüber auf, welche Ansichten &amp; Ansätze mittlerweile überholt sind.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er<strong> klärt dich über die Ursache &amp; Behandlung</strong> von endokriner Hufrehe auf, damit du die Hintergründe verstehst &amp; <strong>wieder eigenständige Entscheidungen</strong> treffen kannst und auch langfristig auf dieses Wissen zurückgreifen kannst.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er ist dein “backup”, falls du Fragen hast oder Stolpersteine auftauchen und gibt dir somit Sicherheit.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er <strong>verfolgt mit dir den Genesungsverlauf, </strong>passt ggf. den Rehaplan an &amp; zeigt dir, worauf du in Zukunft achten musst, um das <strong>Hufreherisiko zu minimieren</strong>.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er <strong>erspart dir unnötige Kosten</strong> für überflüssige oder sogar kontraproduktive Behandlungen und Therapien.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li>Er <strong>spart dir Zeit</strong> bei der Recherche &amp; gibt dir einen Orientierung durch den Dschungel der verwirrenden Informationen &amp; Meinungen, die du im Internet über Hufrehe findest.</li>
<!-- /wp:list-item --></ul>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt</strong>, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. <strong>Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &amp; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen!</strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &amp; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-beratung/">Lerne Hufrehe-Berater kennen</a></span>, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &amp; einen wertschätzenden Umgang. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"> </h4>
</div>
</div>
<!-- /wp:paragraph --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/">Hufrehe &amp; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &amp; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 20:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Profiwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=23630</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter. Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung Bekleb- oder alternativer Beschlag fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen Barhuf nicht klappt und ein permanenter Schutz angebracht wird. Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. Gesetzlich geregelt ist lediglich der Eisenbeschlag, der ausschließlich von staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das Tierschutzgesetz, das regelt, dass wir entsprechende Fachkenntnisse haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund Schmerzen oder Schäden zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht haben, auch kleben oder nageln – also gegebenenfalls auch den Huftechniker noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen. Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten: Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an: Diese Erfahrung können wir aus unserer Praxis nicht teilen – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein Schutz notwendig ist. Wir arbeiten dann mit Hufschuhen, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er wirklich gebraucht wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: Hufbeinfraktur, sehr hautempfindlich, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele. Selbst im Sport sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die barhuf Hochleistungen vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann. In den Hufbearbeitungsschulen und auch außerhalb werden viele Weiterbildungen im Bereich Bekleb- oder alternativer Beschlag angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine Alternative im Hinterkopf zu haben für eben genannte Ausnahmen, aber für uns war klar, dass das kein Teil unserer täglichen Arbeit werden wird. Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch mitreden zu können. Gerade als Berufseinsteiger hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden Trick den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine Meinung. Also macht man den Trend mit.  Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr positiv an, nur manche Hintergründe zum Einsatz finden wir nicht ganz richtig. Die Grundlage ist immer eine funktionale Hufbearbeitung. Wenn da der Fehler liegt, vertuscht der Hufschutz nur. Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die Grenzen, greifst du zum Beispiel zum Klebeschuh. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Pferdebesitzer eh nichts verändern und deshalb sprichst du die Haltung oder Fütterung gar nicht an. Oder du hast selber noch zu wenig Erfahrung, wie super toll eine optimale Fütterung oder Kieselsteine sich auf die Hufgesundheit auswirken können. Ganz klar unsere Empfehlung: Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus! Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein bisschen länger bis sich etwas verändert. Hier treffen wir mit Sicherheit einen wunden Punkt. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, was du nicht bearbeitest, als darauf, was du bearbeitest. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den Strahl jetzt schön schneidest oder die Eckstrebe entfernst oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine normalen Arbeitsschritte durchzuführen? Guckst du dir die Fußung an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im Stand aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen Einfluss deine Bearbeitung auf die inneren Strukturen hat? Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich durch die Hufbearbeitung gestört werden. Ihre Bemühungen etwas aufzubauen oder etwas zu kompensieren, werden mit einem Ansetzen des Messers zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach wieder hübsch aus, funktioniert aber leider nicht mehr so gut. Wenn ein Huf sich dann nicht entsprechend der Erwartung entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter noch mehr zu bearbeiten. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.Diese Gedanken verleiten eben dazu mehr Substanz zu entfernen und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch. Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer. &#160; Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu beraten, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die Hufgesundheit tun kann. Unsere Erfahrungen mit HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/">Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size">Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter.</p>



<p style="font-size: 16px;">Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen <strong>Barhuf nicht klappt</strong> und ein <strong>permanenter Schutz </strong>angebracht wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. <strong>Gesetzlich geregelt</strong> ist lediglich der <strong>Eisenbeschlag</strong>, der ausschließlich von <strong>staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden</strong> angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das <strong>Tierschutzgesetz</strong>, das regelt, dass wir entsprechende <strong>Fachkenntnisse </strong>haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund <strong>Schmerzen </strong>oder <strong>Schäden </strong>zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum <strong>Barhufbearbeiter </strong>gemacht haben, auch <strong>kleben </strong>oder <strong>nageln </strong>– also gegebenenfalls auch den <strong>Huftechniker </strong>noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Hufbearbeitung </strong>stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf hinzubauen. Vielleicht sollte hier die Hufbearbeitung nochmal kritisch beäugt werden.</li>



<li>Die <strong>Einflussfaktoren </strong>auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt. Die <strong>Umgebung</strong>, <strong>Nutzung</strong>, die <strong>Fütterung </strong>– nimm diese Punkte mit in deine Beratung und Begutachtung auf.</li>



<li>Du gehst einfach mit dem <strong>Trend </strong>und alle bekleben jetzt auch. – Auch eine Entscheidung.</li>



<li><strong>Barhuf klappt eben doch nicht wirklich.</strong> – Daran glauben wir nun wirklich nicht. Aber Barhuf gibt dir ein<strong> echtes Feedback</strong> zurück.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an:</p>



<h2 class="kt-adv-heading_5401f8-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_5401f8-19">#1: Barhuf klappt eben doch nicht.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Diese Erfahrung können wir <strong>aus unserer Praxis nicht teilen</strong> – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein <strong>Schutz </strong>notwendig ist. Wir arbeiten dann mit <strong>Hufschuhen</strong>, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er<strong> wirklich gebraucht</strong> wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: <strong>Hufbeinfraktur</strong>, sehr <strong>hautempfindlich</strong>, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele.</p>



<p style="font-size: 16px;">Selbst im <strong>Sport </strong>sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die <strong>barhuf Hochleistungen</strong> vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_518001-fc wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_518001-fc">#2: Du gehst mit dem Trend &#8211; alle anderen bekleben halt auch.</h2>



<p style="font-size: 16px;">In den <strong>Hufbearbeitungsschulen </strong>und auch außerhalb werden viele <strong>Weiterbildungen </strong>im Bereich <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine <strong>Alternative </strong>im Hinterkopf zu haben für eben genannte <strong>Ausnahmen</strong>, aber für uns war klar, dass das <strong>kein Teil unserer täglichen Arbeit</strong> werden wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch <strong>mitreden </strong>zu können. Gerade als <strong>Berufseinsteiger </strong>hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden <strong>Trick </strong>den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine <strong>Meinung</strong>. Also macht man den Trend mit. </p>



<p style="font-size: 16px;">Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr <strong>positiv </strong>an, nur manche <strong>Hintergründe </strong>zum <strong>Einsatz </strong>finden wir nicht ganz richtig. Die <strong>Grundlage </strong>ist immer eine <strong>funktionale Hufbearbeitung</strong>. Wenn da der Fehler liegt, <strong>vertuscht </strong>der Hufschutz nur.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_246dbd-09 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_246dbd-09">#3: Die Einflussfaktoren auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die <strong>Grenzen</strong>, greifst du zum Beispiel zum <strong>Klebeschuh</strong>. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die <strong>Pferdebesitzer eh nichts verändern</strong> und deshalb sprichst du die <strong>Haltung </strong>oder <strong>Fütterung </strong>gar nicht an. Oder du hast selber noch<strong> zu wenig Erfahrung</strong>, wie super toll eine <strong>optimale Fütterung</strong> oder <strong>Kieselsteine </strong>sich auf die Hufgesundheit auswirken können.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ganz klar unsere <strong>Empfehlung</strong>: <strong>Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus!</strong> Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein<strong> bisschen länger</strong> bis sich etwas verändert.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_541523-79 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_541523-79">#4: Die Hufbearbeitung stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf aufzubauen.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Hier treffen wir mit Sicherheit einen <strong>wunden Punkt</strong>. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, <strong>was du nicht bearbeitest</strong>, als darauf, <strong>was du bearbeitest</strong>. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den<strong> Strahl jetzt schön schneidest </strong>oder die <strong>Eckstrebe entfernst </strong>oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine <strong>normalen Arbeitsschritte </strong>durchzuführen? Guckst du dir die <strong>Fußung </strong>an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im <strong>Stand </strong>aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen <strong>Einfluss deine Bearbeitung </strong>auf die inneren Strukturen hat?</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich <strong>durch</strong> <strong>die Hufbearbeitung gestört </strong>werden. Ihre Bemühungen etwas <strong>aufzubauen </strong>oder etwas zu <strong>kompensieren</strong>, werden mit <strong><em>einem</em> Ansetzen des Messers</strong> zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach<strong> wieder hübsch</strong> aus, <strong>funktioniert </strong>aber leider nicht mehr so gut.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn ein Huf sich dann<strong> nicht entsprechend der Erwartung</strong> entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter <strong>noch mehr zu bearbeiten</strong>. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.<br />Diese Gedanken verleiten eben dazu <strong>mehr Substanz zu entfernen</strong> und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch.</p>



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<h3 class="kt-adv-heading_070dd0-c3 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_070dd0-c3"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Du willst mehr über HUF(e) erfahren? Wir haben über unsere Passion ein Buch geschrieben:</span></a></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/buch/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_b6a3d1-ed">
<h4 class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px; color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch/"><span class="kt-btn-inner-text">&#8222;Mehr HUF, weniger Bearbeitung&#8220;</span></a></span></h4>
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<h4 style="font-size: 16px; text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer.</span></a></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu <strong>beraten</strong>, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die <strong>Hufgesundheit </strong>tun kann. Unsere Erfahrungen mit <strong>HUF</strong>, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den einen oder anderen damit nerven,  (die Gründe liegen aber vielleicht auch bei dem, den es nervt) können wir nur immer wieder vom Einsatz von <strong>Kieselsteinen</strong>, <strong>Paddock Trails</strong>, <strong>Heuanalysen</strong> und<strong> ausbalancierter Mineralisierung </strong>schwärmen. Vor allem, weil wir den Effekt <strong>jeden Tag </strong>erleben. </p>



<p style="font-size: 16px;">Aber auch unsere Kunden setzen unsere Tipps bei Weitem nicht immer um. Dann kann man eben nur <strong>kompensieren </strong>mit der Hufbearbeitung und sein <strong>bestmögliches</strong> versuchen. Und das ist immer wieder <strong><em>weniger </em>Bearbeitung</strong>. Wirklich nur ganz <strong>punktuell </strong>einzugreifen, nur <strong>minimal </strong>unterstützen und die Versuche der Hufe sich selbst zu helfen honorieren. </p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn ein Pferd schlechter läuft, fragen wir uns, was sind die <strong>Einflüsse von außen</strong>: Ist es <strong>nasser </strong>geworden? Hat das Pferd <strong>Stoffwechselprobleme</strong>? Hat es sich zu viel abgelaufen oder ganz andere Baustellen? Bei der Bearbeitung gucken wir, <strong>wo fehlt Schutz </strong>und<strong> welche Struktur könnte das kompensieren</strong> und was bearbeite ich, ohne das Pferd zu stören? Manchmal heißt das auch, dass wir gar nicht mit Werkzeug bearbeiten, sondern nur <strong>beraten</strong>.<br />Aber wir können an einer Hand abzählen, wann wir es für nötig gehalten haben ein Kundenpferd zu bekleben, beschlagen machen wir gar nicht. Es gibt auch vereinzelte Fällen, in denen wir dies für sinnvoll gehalten haben, wir dann aber an<strong> fachlich kompetente Kollegen</strong> überweisen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Was wir eigentlich sagen möchten: Wenn es barhuf nicht klappt und du deshalb immer mehr beklebst, <strong>hinterfrage </strong>doch mal deine <strong>Hufbearbeitung</strong>. Was kannst du mal <strong>anders </strong>machen? Oder wie kannst du <strong>beraten</strong>, damit die Pferdebesitzer mehr für die <strong>Hufgesundheit </strong>ihrer Pferde tun?</p>



<p style="font-size: 16px;">Natürlich ist dieser Weg etwas <strong>anstrengender </strong>und eben<strong> nicht der easy way out</strong>, aber es macht so viel mehr <strong>Spaß </strong>und bringt richtig tolle <strong>Erfolge</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Mehr HUF, weniger Bearbeitung</a></span></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-30731" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Es ist eine Einladung, Hufe und ihre natürlichen Anpassungsmechanismen wirklich zu verstehen – ohne kompliziertes Fachchinesisch.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/">Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 18:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Hufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26774</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn? Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen Beschlag zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also permanent. Auf der anderen Seite gibt es den temporären Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun.  Schon mal vorab: Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf. Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich.  Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig. Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein Rehebeschlag empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind. Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein Symptom lindern. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem: Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest. Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten.  Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert. Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen.  Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss. Wenn er dran ist, ist er dran und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr individuell anzupassen, sei es mit unterschiedlichen Materialien, der Form an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der Polster- oder Befestigungstechnik. Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal besser und der Abrieb wird verhindert. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die Beweglichkeit wird eingeschränkt (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der Hufschutz angebracht wird. Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen. Aber es gibt eben auch die Nachteile, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt. Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen durchgeführt werden, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die Veränderungen relativ stark sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind. Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht invasiv. Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind. Ein großer Nachteil ist auch die Lastverteilung. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche Polster viel zu hart und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für Nekrosen. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt.  Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd?  Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein periphere Belastung. Sprich der Tragrand trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/">Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn?</strong></h2>



<p style="font-size: 16px;">Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen <strong>Beschlag </strong>zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also <strong>permanent</strong>. Auf der anderen Seite gibt es den <strong>temporären </strong>Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun. </p>



<p style="font-size: 16px;">Schon mal vorab:<strong> Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck</strong>, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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</div>



<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"><strong>Nicht nur Symptome bekämpfen!</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich. </p>



<p style="font-size: 16px;">Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig.</p>



<p style="font-size: 16px;">Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein <strong>Rehebeschlag </strong>empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. <strong>Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. </strong>Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein <strong>Symptom lindern</strong>. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem:<strong> Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten. </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen. </p>



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<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-gutter-wider kt-v-gutter-default kt-row-valign-top kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-m-colapse-left-to-right kt-mobile-layout-row  kt-custom-first-width-70  kt-custom-second-width-30">
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</div>



<h3 class="kt-adv-heading_9772c9-20 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9772c9-20">Vor- und Nachteile von permanentem Hufschutz</h3>



<p style="font-size: 16px;">Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss.<strong> Wenn er dran ist, ist er dran </strong>und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr <strong>individuell </strong>anzupassen, sei es mit unterschiedlichen <strong>Materialien</strong>, der <strong>Form </strong>an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der <strong>Polster-</strong> oder <strong>Befestigungstechnik</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal <strong>besser </strong>und der<strong> Abrieb wird verhindert</strong>. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die <strong>Beweglichkeit </strong>wird <strong>eingeschränkt</strong> (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der <strong>Hufschutz </strong>angebracht wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber es gibt eben auch die <strong>Nachteile</strong>, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt.</p>



<p style="font-size: 16px;">Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die <strong>Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen</strong> <strong>durchgeführt werden</strong>, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die<strong> Veränderungen relativ stark</strong> sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht <strong>invasiv</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ein großer Nachteil ist auch die <strong>Lastverteilung</strong>. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche<strong> Polster viel zu hart </strong>und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für <strong>Nekrosen</strong>. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt. </p>



<p style="font-size: 16px;">Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: <strong>Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd? </strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein <strong>periphere Belastung</strong>. Sprich der <strong>Tragrand </strong>trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich<strong> die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere</strong>. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet wird, aus Angst vor Druck auf die inneren Strukturen, hat das Pferd auch wirklich kaum noch ein <strong>Fundament</strong>, das die Folgen aufhalten könnte. Die <strong>Folgeschäden </strong>einer Hufrehe sind dann meist deutlich schlimmer bzw. es wird gar nicht erwartet, dass die Schäden reversibel sind, da das so auch nicht funktionieren kann, anders aber eben schon.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-22408" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_9245-1024x683.jpg" alt="Team-HUF | Wissen rund um die Themen Hufe, Hufrehe, Haltung und Fütterung" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele Rehepferde laufen mit einem permanenten Hufschutz schnell besser &#8211; dieser verhindert jedoch kurze Bearbeitungsintervalle und kann die eh schon angeschlagenen Hufstrukturen noch mehr strapazieren.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_34b548-54 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_34b548-54">Vor- und Nachteile von temporärem Hufschutz</h3>



<p style="font-size: 16px;">Gucken wir uns den temporären Hufschutz an.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Der ist dann immer besser? Nein, leider auch nicht.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Die Vorteile sind hier, wie die Bezeichnung schon sagt, dass er nur temporär dran ist. Hufschuhe können <strong>regelmäßig an- und ausgezogen</strong> werden und die Pferde bekommen nur dann den Schutz, wenn sie ihn wirklich brauchen. </p>



<p style="font-size: 16px;">Meist ist das Laufen mit Hufschuhen auch direkt angenehmer für das Pferde, trotzdem kaschiert es eben nicht so viel wie ein fester Hufschutz. Nachteil: Mein Pferd braucht vielleicht <strong>etwas länger bis es deutlich besser lauft</strong>. Vorteil: Ich bekomme ein<strong> echtes Feedback</strong> und eine viel<strong> bessere Einschätzung der Situation</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Auch Hufschuhe verhindern den Abrieb, es gibt sie in verschiedensten Varianten, Möglichkeiten zu <strong>polstern </strong>oder eben nicht. Die Polster können aber <strong>schnell und einfach ausgetauscht und herumprobiert </strong>werden.</p>



<p style="font-size: 16px;">Außerdem ist eine <strong>Hufbearbeitung in kurzen Abständen </strong>möglich, die<strong> kleinere Korrekturen zulässt</strong> und der Huf kann viel besser selber anzeigen, was er gerade braucht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber auch hier gibt es Nachteile. Denn die Schuhe müssen regelmäßig allerspätestens jeden zweiten Tag, besser jeden Tag, <strong>kontrolliert</strong>, <strong>gereinigt</strong>,<strong> an- und ausgezogen</strong> werden. Besonders bei Matschwetter kein Spaß, aber notwendig. Meist macht es auch Sinn ein <strong>Wechselpaar </strong>zu besitzen, was die <strong>Anschaffungskosten </strong>erstmal in die Höhe schießen lässt, den Alltag aber sehr viel angenehmer macht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hufschuhe sind nur bis zu einem gewissen Grad manipulierbar. Sie können <strong>weniger stark an die Hufe angepasst </strong>werden als ein Eisen, geben dem Huf dafür aber innerhalb des Hufschuhs mehr <strong>Flexibilität</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und, warum auch manch ein Tierarzt nicht so begeistert ist: Hufschuhe können <strong>verloren werden</strong> (okay Eisen auch) oder können <strong>scheuern</strong>. Besonders wenn ein falsches Modell genutzt wird, die Hufschuhe nicht richtig gereinigt werden oder die Pferde sehr empfindlich sind, kann es zu Scheuerproblemen, im noch schlimmeren Fall zu Nekrosen kommen. Warum Tierärzte Hufschuhe manchmal nicht mögen?<strong> Weil sie eher mit den Fällen zu tun haben, wo Hufschuhe Probleme machen, als mit den Fällen, wo es gut funktioniert, denn ohne Wunden braucht man keinen Tierarzt (also für die Hufrehe an sich schon).</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Man darf aber auch nicht vergessen, dass sich der Hufschuhmarkt in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt hat und es mittlerweile sehr gute <strong>Rehaschuhe</strong>, z.B. den <strong>Equine Fusion All Terrain Ultra</strong>, gibt. </p>



<p style="font-size: 16px;">Was auch passieren kann sind <strong>Schweißhufe </strong>und <strong>Hufpilz</strong>. Das Klima in den Hufschuhen kann bei entsprechend ungünstigem Wetter oder Haltung mitunter suboptimal sein. Hier sind die <strong>Pflege</strong>, <strong>Reinigung </strong>und die gute <strong>Beobachtung </strong>des Besitzers wirklich wichtig.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir sind ganz klar <strong>Team temporär</strong>, weil hier eben die Vorteile im Zuge der Reha deutlich überwiegen aus unserer Sicht!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-20506" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_6151-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein temporärer Hufschutz kann schnell und flexibel an die Bedürfnisse des Hufes angepasst werden, benötigt jedoch eine tägliche Pflege und Kontrolle.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_a2ee55-c0 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_a2ee55-c0">Wann also welcher Hufschutz?</h3>



<p style="font-size: 16px;">Warum macht es dann trotzdem Sinn in manchen Fällen die Hufe <strong>permanent </strong>zu schützen?<br />Es kommt eben auf die Situation an. Nicht jeder kann zuverlässig die Hufschuhe täglich an- und ausziehen. Sei es aus <strong>Zeitgründen</strong>, <strong>gesundheitlichen </strong>oder anderen. Ist die Betreuung nicht gewährleistet, kann ich dem Pferd auch mehr schaden, als helfen. Es gibt auch Pferde, die ihr<strong> Leben lang beschlagen </strong>sind oder wo einfach die <strong>äußeren Bedingungen</strong> nicht passen für die Umstellung auf Barhuf bzw. Hufschuhe. Wenn sie damit zurechtkommen, warum auf Biegen und Brechen etwas verändern? Wir sind keine Fans von ‚jedes Pferd muss barhuf laufen‘.</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem muss man immer zu bedenken geben, dass die besten Chancen, wieder eine gesunde Hufsituation zu entwickeln, die grundlegende Behandlung in Kombination mit einem temporären Hufschutz und einer ‚unterstützenden‘ Bearbeitung sind.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Was heißt jetzt schon wieder<strong> unterstützende Bearbeitung</strong>?</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Ein Rehehuf ist nicht gesund. Ein Huf der nicht gesund ist, zeigt dies und sollte auch nicht optisch in eine gesunde Form gezwungen werden. </strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Heißt das, ich überlasse ihn sich selber und das Pferd wird es schon richten? Nein, das heißt, ja, wenn ich die<strong> optimalen Bedingungen</strong> schaffe (<strong>HUF </strong>– Haltung, Untergrund, Fütterung – und Bewegung). Aber sind wir mal realistisch: Viele Pferde brauchen<strong> Unterstützung in Form von Hufbearbeitung</strong>. Aber eben nach ihren Vorgaben und abgestimmt auf <strong>Funktionalität </strong>und <strong>Rehabilitation</strong>, nicht auf eine bestimmte Optik. </p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<h3 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Du willst mehr wissen, besser verstehen und das Hufrehegespenst besiegen? </a></span></h3>
<h4 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Werde Huf-Berater!</a></span></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/huf-berater/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_147cdc-04">
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</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;">Die meisten Hufe bei uns in Reha durchlaufen eine Phase, in der sie fürchterlich aussehen, aber sie durchlaufen sie – Wortspiel im doppelten Sinne: <strong>Die Pferde laufen schon ziemlich gut, auch wenn die Hufe noch suboptimal aussehen </strong>und sie durchlaufen diese Phase bis der Huf soweit ist, dass er wieder normaler aussieht (abhängig von den strukturellen Schäden). Es ist also eine <strong>Übergangzeit</strong>. </p>



<p style="font-size: 16px;">Der wichtigste Punkt für das Pferd ist, dass es wieder gut laufen kann, ohne Schmerzmittel. Wie die Hufe aussehen ist erstmal egal – uns zumindest. </p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn es jemandem nicht egal ist, wird er mehr bearbeiten und eine Form herstellen. Dann macht ein temporärer Hufschutz wahrscheinlich wieder mehr Sinn, damit das Pferd laufen kann. Aber da beißt sich die Katze eben in den Schwanz…</p>



<p style="font-size: 16px;">Ein Apell zum Schluss: Egal für welche Form des Hufschutzes du dich entscheidest: Nicht vergessen, dass die <strong>Hufe nur ein Symptom</strong> sind und die <strong>Ursache </strong>unbedingt behandelt werden muss!</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>



<p style="font-size: 16px;"> </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
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<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/">Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 13:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26718</guid>

					<description><![CDATA[<p>wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige Sorge, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?! Das muss gar nicht sein, denn in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch. Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken? Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht. Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt: Die Auslöser sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher: Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht. &#160; Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen. In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig Belastungsrehe heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt. Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer. &#160; Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen. Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest:  Haltung Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich viel Bewegung, wenig Stress und in vielen Fällen grasfrei. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann kontrollierter Weidegang durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus. Wir können das Paddock Trail Konzept sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend Platz zum Ausweichen, zum Ruhen und eine ausreichende Zahl an Fressplätzen sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die Futtermenge spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr. Untergrund Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall Stimulation vom Boden bekommen. Wir lieben Kieselsteine, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein Einsinken erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung. Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der Prävention von Hufrehe (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach nur Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das Grundfutter an. Wir empfehlen ganz klar Heu und zwar analysiert, damit du den Zuckergehalt kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die Heucobs einiger Hersteller, sicher sind auch unmelassierte Rübenschnitzel (z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &#38; Co sind nicht geeignet. Auch im Mineralfutter sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein Mineralfutter ohne Eisenzusatz, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst. Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln</h2>



<p style="font-size: 16px;">Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige <strong>Sorge</strong>, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Das muss gar nicht sein, denn<strong> in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an</strong> und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und <strong>präventiv zu handeln</strong>. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken?</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. <strong>Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. </strong>Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;"></div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df">Ursachen für Hufrehe</h3>



<p style="font-size: 16px;">Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe </strong>– Endotoxämie, Sepsis, Absterben der Darmbakterien, Vergiftung, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Belastungsrehe </strong>– Dauerüberlastung meist einzelner Hufe bei schweren Verletzungen einer Gliedmaße, betrifft die contralaterale Gliedmaße (also den Huf auf der anderen Seite), absterben der Zellen im Huf, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong> – EMS, IR, PPID, hormonelle Störungen, Übergewicht und/oder Fettdepots, schleichender Verlauf bis zur akuten Hufrehe, Hyperinsulinämie</li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Die <strong>Auslöser </strong>sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe</strong>: Einbruch in die Futterkammer, Fruktan in hohen Mengen mit Nasen Schlund-Sonde in dem Magen (Studien), übermäßige Aufnahme unbekannten Futters, Futterverwertung fehlerhaft – kommt in Bereiche, in denen sie eigentlich nicht verdaut werden können, Vergiftung, Nachgeburtsvergiftung, Sepsis, systemische Entzündungen, große Kolikoperationen</li>



<li><strong>Belastungsrehe</strong>: Fraktur, Muskelabriss oder jede Verletzung, die die Bewegung komplett verhindert, Dauerbelastung ohne Entlastung, Absterben der Lederhaut</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong>: nicht optimale Haltungsbedingungen, zu zucker- und/oder stärkehaltige Fütterung, Übergewicht, Fettdepots, Hufbearbeitung, Überlastung, Weide, Kälte, Medikamentengaben, Impfungen, Stress, mangelnde Bewegung, genetische Disposition, Leberprobleme, Entgiftung</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht.</strong></p>



<p>&nbsp;</p>
<p style="font-size: 16px;"><strong>Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen.</strong> In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig <em>Belastungsrehe</em> heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer.</p>
<p>&nbsp;</p>







<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<h4 class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;">Dein Pferd ist ein Risikokandidat und/oder zeigt Warnsignale?</span></h4>
<p style="text-align: center;">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="64" height="64" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 64px) 100vw, 64px" /></a></p>
<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;">Dann solltest du jetzt präventiv handeln: </div>
<div> </div>
<div id="kt-layout-id_97721b-2b" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_97721b-2b has-kb-palette-10-background-color">
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<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_08dd3c-65">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_0bc8a4-66">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Hufrehe Kompaktkurs</span></a></div>
</div>
<div> </div>
<div> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;">Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Haltung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich<strong> viel Bewegung</strong>, <strong>wenig Stress</strong> und in vielen Fällen <strong>grasfrei</strong>. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann <strong>kontrollierter Weidegang </strong>durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die <strong>kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus</strong>. Wir können das <strong>Paddock Trail Konzept</strong> sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend <strong>Platz </strong>zum <strong>Ausweichen</strong>, zum <strong>Ruhen </strong>und eine <strong>ausreichende Zahl an Fressplätzen</strong> sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die <strong>Futtermenge </strong>spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-14739" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_2780-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Unsere wilden Ponies leben auf einem Paddock Trail und bewegen sich bis zu 15 km am Tag.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Untergrund</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall <strong>Stimulation vom Boden </strong>bekommen. Wir lieben <strong>Kieselsteine</strong>, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein <strong>Einsinken </strong>erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-18304" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/BoedenKies-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">Kaum ein Untegrund begeistert uns so sehr wie der Kies &#8211; im <a href="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none">Wissenpaket &#8222;Untergrund&#8220;</a> erfährst du mehr darüber.</figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_b95b06-c6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b95b06-c6"><strong>Fütterung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der<strong> Prävention von Hufrehe</strong> (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach<em> nur</em> Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das <strong>Grundfutter </strong>an. Wir empfehlen ganz klar <strong>Heu </strong>und zwar analysiert, damit du den <strong>Zuckergehalt </strong>kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: <strong>Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%</strong>). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die <strong>Heucobs </strong>einiger Hersteller, sicher sind auch<strong> unmelassierte Rübenschnitzel </strong>(z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &amp; Co sind nicht geeignet. Auch im <strong>Mineralfutter </strong>sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein <strong>Mineralfutter ohne Eisenzusatz</strong>, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: <strong>Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung. Wir holen uns fachliche Hilfe beim <strong><a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="URL" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a>.</strong> </p>



<p style="font-size: 16px;">Wichtig bei der <strong>Futtermenge</strong>: Ad libitum funktioniert oft bei diesen Pferden nicht, eine Radikaldiät bringt aber auch nichts. Angepasst und individuell sind hier die Stichworte! Zuckerarmes Heu kannst du wirklich gut auch was mehr füttern. <strong>Zuckerreiches Heu kann auch in kleinen Mengen eine Rehe auslösen. </strong>Auf die Inhalte kommt es an. Zu wenig Raufutter ist auf jeden Fall nicht nur ungesund auf körperlicher, sondern auch auf psychischer Ebene.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und noch ein Hinweis zu Kräutern, Leckerchen und Co.: Auch hier kann viel Zucker oder Stärke drin sein. Auch ein kleines Äpfelchen kann am Ende der Auslöser für den Schub sein oder die kleine Möhre. Also bitte nur sichere Futtermittel füttern.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_9264cc-23 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9264cc-23"><strong>Bewegung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Sobald dein Pferd laufen kann, beweg es. Im besten Fall ist schon viel Bewegung über die Haltung ermöglicht. Die könnt ihr auch steigern, in dem ihr das Heu auf viele kleine Portionen aufteilt und diese über den Paddock verteilt. Super einfach und super effektiv. Zusätzlich darfst du dein Pferd bewegen, wenn es ohne Schmerzmittel schmerzfrei läuft. Hatte es gerade einen Schub bitte ausschließlich mit Hufschuhen im Schritt möglichst geradeaus bewegen. Sind die Hufe mindestens zur Hälfte stabil eingewachsen, kannst du wieder anfangen mehr zu machen. Bewegung hilft auch nicht nur kurzfristig während der Bewegung, sondern aufgebaute Muskeln mit besserer Glukoseaufnahmemöglichkeit helfen eben auch längerfristig. Also bitte bewegen!</p>



<p class="has-text-align-center"><em>Mehr Tipps für mehr Bewegung für dein Pferd findest du <strong><a href="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/">hier</a></strong>.</em></p>



<p><strong>Dokumentation</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du dein Pferd jeden Tag siehst, fallen dir Veränderungen gar nicht unbedingt auf. Deshalb macht es Sinn regelmäßig Fotos und Videos von deinem Pferd und den Hufen zu machen. Außerdem kannst du ein Tagebuch führen über Gewicht, Zufriedenheit, Lauffreude und ggf. eben auch über die Krankheitsgeschichte: Symptome, Behandlung &amp; Co. So fällt es dir auch im Nachhinein leichter nachzuvollziehen, wo vielleicht schon erst Hinweise auf eine Stoffwechselentgleisung waren. Für die Zukunft bist du dann aufmerksamer und kannst präventiv reagieren oder dir rechtzeitig professionelle Hilfe holen.</p>



<p><strong>Labortests</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Bei einem Pferd, dass schon mal eine Hufrehe auf Grund einer Stoffwechselproblematik hatte, empfehlen wir mindestens einmal im Jahr oder bei Veränderungen/Auffälligkeiten die <strong>Blutwerte </strong>zu kontrollieren. Das macht aber natürlich auch Sinn, wenn du <em>nur</em> einen Risikokandidaten im Stall hast. Du brauchst kein komplettes Blutbild, kannst aber natürlich auch immer mal die Organwerte mit nachgucken lassen. Die Mineralstoff- und Spurenelementversorgung ist eher schlecht an Hand eines Blutbildes zu ermitteln. Was wirklich Sinn macht, ist das <strong>EMS/ECS Profil</strong>. Hier sind alle wichtigen Werte drin, die dir Auskunft über die aktuelle Blutzuckerstoffwechsellage geben. Wichtig für die Blutentnahme ist</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Pferd sollte mindestens in den 6 Stunden vor der Blutentnahme durchgängig Heu zur Verfügung haben. Aber kein anderes Futter.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vor der Blutentnahme zuckerarm gefüttert werden. Das Heu muss also sicher zuckerarm oder gewaschen sein. Keine Wiese, keine Leckerchen.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vorher keinen großen Stress, hartes Training oder eine Hängerfahrt hinter sich haben.</li>



<li>Das Blut sollte für einen guten Vergleich immer zur gleichen Uhrzeit abgenommen werden (wir nehmen es immer morgens direkt ab) und im selben Labor untersucht werden.</li>



<li>Das Blut sollte sofort zentrifugiert und gekühlt ins Labor geschickt werden.</li>



<li>Nur dann sind die Werte aussagekräftig und vergleichbar.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Zu den Blutwerten findest du <a href="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/">hier</a> noch einen extra Beitrag, aber erstmal kannst du dir das Folgende merken: <strong>Das Verhältnis von Glukose zu Insulin zeigt dir wie sensibel die Zellen auf Insulin reagieren.</strong> <strong>Der ACTH gibt dir einen Hinweis auf eine ggf. vorhandene PPID. </strong>Dann hast du noch den Gamma GT und die Triglyceride, die dir einen Blick auf Leber und Fettstoffwechsel geben.</p>



<p style="font-size: 16px;">Bei der ECIR Group findest du einen <a href="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php" data-type="URL" data-id="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php">EMS-Rechner</a>. Gib dort die Glukose- und Insulinwerte mit der passenden Einheit ein (Dezimalstellen werden mit einem Punkt abgetrennt). Das Verhältnis von Glukose zu Insulin sollte bei zuckerarmer Fütterung über 10 sein. Darunter kannst du von einem erhöhten Hufreherisiko ausgehen.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_b2e406-fe wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b2e406-fe"><strong>Hufbearbeitung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Hufbearbeitung kann im Prinzip keine Hufrehe verhindern. Sie kann aber aktiv dafür sorgen, dass größere Schäden entstehen. Ja, du liest richtig. Aktiv, denn<strong> je mehr ich bearbeite, je weniger Fundament ich lasse, desto größer sind bei einer Hufrehe die Schäden</strong>. Störe ich durch meine Hufbearbeitung die Kompensation des Hufes oder eine gesunde Fußung, ist er im Falle einer Hufrehe einfach sehr instabil und die Folgen deutlich größer. Aus unserer Sicht kann ich aber auch über eine Hufbearbeitung keine Hufrehe verursachen. Es gibt Pferde, die nach der Bearbeitung einen Schub haben, dann ist aber vorher auch schon der Stoffwechsel entgleist und vielleicht hat das Zuviel an Bearbeitung die Schmerzen offensichtlicher gemacht. Aber die Ursache ist meist eine <strong>endokrine Störung</strong>. Und es gibt die Fälle, wo die Pferde nach der Bearbeitung schlecht laufen oder eine Lederhautentzündung bekommen. Das ist aber keine Hufrehe im wirklichen Sinn, sondern ein temporäres Problem, meist wieder, weil zu viel bearbeitet wurde.</p>



<p style="font-size: 16px;">Was du also präventiv mit der Hufbearbeitung unterstützen kannst oder eben dein Hufbearbeiter: <strong>Lass deinem Pferd ein gutes Fundament.</strong> Alles, was auf der Hufunterseite ist, schützt die inneren Strukturen. Verhilf deinem Pferd zu einer <strong>gesunden entspannten Trachtenfußung</strong>. Nur dann kann sich der hintere Hufbereich aufbauen und einen wichtigen Puffer für die gesamte Knochensäule darstellen. </p>
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</div>
</div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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</div>
</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Wir haben nur diese Risikokandidaten. Wir sind uns sicher, dass mit dem Management, der Prävention, die wir betreiben, keines dieser Pferde hier einen Hufreheschub bekommen wird. Und es ist wahnsinnig schön diese einst sehr kranken Pferde so fit und glücklich hier herumlaufen zu sehen. Das solltest du auch wieder genießen können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:paragraph --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2023 15:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Klima verändert sich und das zeigt sich auch in den Heuanalysen der letzten Jahre. Die Gräser haben mehr Probleme bei der Trockenheit zu wachsen und die Zuckerwerte sind zum Teil in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig sind die Proteinwerte zum Teil im absoluten Mangel. Hohe Zuckerwerte haben zur Folge, dass Pferd, die vom Stoffwechsel empfindlich sind, viel mehr Probleme bekommen mit Hufrehe, auch schon bei reiner Heufütterung ohne Weide und die niedrigen Proteinwerte machen vor allem Sportpferden, Jungpferden und älteren Pferden Probleme: Sie bauen schwer Muskulatur auf oder sogar ab. Aber nicht jede Heucharge zeigt diese Tendenz. Diese Entwicklung stellt jeden Pferdehalter vor Herausforderungen und macht nochmal deutlicher wie wichtig die genaue Analyse des Grundfutters ist, um dann entsprechend optimal mit Zusätzen zu ergänzen. Hier geht es nicht nach der Devise: Viel hilft viel, sondern: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Wir möchten hier nochmal näher auf die Zuckerwerte eingehen, denn führen bei vielen Pferden zu Übergewicht und bei genetischer Disposition leider auch immer häufiger zur Hufrehe. Die meisten Hufrehefälle sind nämlich auf eine endokrine Problematik zurückzuführen und es ist wissenschaftlich belegt, dass hohe Insulinwerte im Blut für die Pathologien im Huf führen.  Die genetische Disposition können wir bei unseren Pferden nicht ändern, aber durch ein gutes Management, eine optimierte Fütterung und viel Bewegung können auch diese Pferde ein gesundes und glückliches Leben führen. Aber genau das wird durch die veränderten Zuckerwerte im Heu immer mehr zur Herausforderung. Viele denken noch, dass Pferde von Heu keine Hufrehe bekommen können, aber dem ist leider nicht so. Wir haben Heuchargen in 2022 gesehen, die 18% Zucker enthalten haben. Die Zahl sagt dir nichts?! Bei einem hufrehegefährdeten Pferd geht man davon aus, dass Futtermittel mit einem kombinierten Zucker- und Stärkewert von unter 10% sicher sind, weil dann keine übermäßige Insulinausschüttung stattfindet. Wenn jetzt das Heu schon über 18% Zucker hat, ohne den Stärkegehalt zu wissen (der aber oft im Heu recht niedrig ist), kannst du dir vielleicht vorstellen, dass das zu Problemen führt. Und rechne einfach mal zum Spaß aus, wie viel Zucker ein Pferd, sagen wir bei 10kg Heu am Tag, aufnimmt, rein über Heu &#8211; pack das mal in eine Schüssel. Das ist ne Menge! Aber man kann Zucker auswaschen, oder nicht?! Ja, man kann einen Teil des Zucker auswaschen. Man sagt grob 30% des Zuckers, wenn man das Heu eine Stunde in kaltem Wasser auswäscht. Jetzt kommt ein Dreisatz, aber keine Sorge, das ist gar nicht so schwer: Wenn wir das grob schätzen, können wir höchstens ein Drittel auswaschen (okay, das wären eigentlich 33,3%, aber so grob eben). Bei 18% wären das 6% (18 geteilt durch 3). Könnten wir also im besten Fall 6% auswaschen, wären wir immer noch bei 12% Zucker &#8211; das ist zu viel. Fazit: Ab einer gewissen Menge an Zucker im Heu reicht das Waschen nicht! Und es ist auch aus hygienischer, ökologischer und arbeitstechnischer Sicht dauerhaft nicht förderlich. Und man darf nicht vergessen: Es muss wenn jede Mahlzeit gewaschen werden &#8211; wirklich jede. Okay, dann reduziere ich das Heu einfach oder mische Stroh unter, oder?! Auch das wird in der Praxis häufig gemacht und leider bringt es nicht den Erfolg. Bei stoffwechselempfindlichen Pferden zählt jede Mahlzeit, bzw. sogar jede Einzelkomponente. Sprich, das Heu wird prozentual nicht zuckerärmer nur weil wir weniger füttern oder es mischen &#8211; der Blutzuckeranstieg und somit auch die Insulinausschüttung wird nicht großartig anders. Außerdem kann eine starke Reduktion tatsächlich eine Insulinresistenz fördern, ebenso wie zu lange Fresspausen. Also auch keine Option. &#160; Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &#38; Checklisten &#160;   Wir müssen versuchen, das Heu möglichst zuckerarm zu produzieren, was aber leider nur bedingt zu beeinflussen ist. Trotzdem lohnt es sich, diese Tipps zu beherzigen, um die besten Chancen auf ein sicheres Grundfutter auch für stoffwechselempfindliche Pferde zur Verfügung zu haben:  Es gibt Grassorten, die weniger Zucker enthalten als andere. Besonders geeignet sind Sorten wie Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz oder Knaulgras. Aber das Ansäen der Gräser ist eher ein Langzeitprojekt. So gut wir eben können, sollten wir den Gräsern die Möglichkeiten zum gesunden Wachsen geben, dann lagern sie weniger Zucker ein: Gute Nährstoffversorgung, genug Feuchtigkeit, nicht zu nass, nicht zu trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt. Okay, auch hier können wir nur bedingt eingreifen, aber bei steigenden Sommertemperaturen macht es zum Beispiel Sinn, über Bepflanzungen auf Heuflächen nachzudenken. Büsche und Bäume speichern Wasser und spenden Schatten. Sollten die Heuwiesen auch als Weide genutzt werden, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht unter zu starkem Verbiss (nicht unter 10cm) oder Vertritt leiden. Die Ernte sollte, wenn das Wetter es zulässt, zur Mitte bis Ende der Blütezeit stattfinden. Es macht Sinn, sich die Flächen genau anzusehen. Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden: All diese Punkte können helfen, den Zuckergehalt im Heu niedriger zu halten, sind aber kein Garant. Wenn du zuckerarmes Heu für den Pferd benötigst, sprich bereits vor der Ernte mit deinem Landwirt, biete deine Hilfe an und sei bei der Ernte mit dabei. Denn für eine aussagekräftige Analyse muss jede Fläche einzeln beprobt werden, wenn sie abgelagert ist, d.h. bei der Ernte bzw. Einlagerung muss bereits darauf geachtet werden, wo die Ballen welcher Fläche liegen. Wir setzen die Flächen in einzelnen Stapeln und notieren, was wo sitzt. Wir, d.h. Barbara, hat immer einen Plan der gesamten Heuhalle, auf dem jeder Ballen auf seinem Lagerplatz eingetragen wird mit Angabe zur Herkunftsfläche. Trotzdem bleibt die Heuernte jedes Jahr spannend! Wir drücken dir die Daumen, dass sich dein Einsatz lohnt! Behandlung von endokriner Hufrehe Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &#38; Checklisten  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/">Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Das Klima verändert sich und das zeigt sich auch in den Heuanalysen der letzten Jahre. Die Gräser haben mehr Probleme bei der Trockenheit zu wachsen und die Zuckerwerte sind zum Teil in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig sind die Proteinwerte zum Teil im absoluten Mangel.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hohe Zuckerwerte haben zur Folge, dass Pferd, die vom Stoffwechsel empfindlich sind, viel mehr Probleme bekommen mit Hufrehe, auch schon bei reiner Heufütterung ohne Weide und die niedrigen Proteinwerte machen vor allem Sportpferden, Jungpferden und älteren Pferden Probleme: Sie bauen schwer Muskulatur auf oder sogar ab.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber nicht jede Heucharge zeigt diese Tendenz.</p>



<p style="font-size: 16px;">Diese Entwicklung stellt jeden Pferdehalter vor Herausforderungen und macht nochmal deutlicher wie wichtig die genaue Analyse des Grundfutters ist, um dann entsprechend optimal mit Zusätzen zu ergänzen. Hier geht es nicht nach der Devise: Viel hilft viel, sondern: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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</div>
</div>



<h3 class="kt-adv-heading_e259d4-3e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_e259d4-3e"><strong>Zuckerwerte im Heu</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Wir möchten hier nochmal näher auf die Zuckerwerte eingehen, denn führen bei vielen Pferden zu <strong>Übergewicht </strong>und bei genetischer Disposition leider auch immer häufiger zur Hufrehe. Die meisten Hufrehefälle sind nämlich auf eine <strong>endokrine Problematik</strong> zurückzuführen und es ist wissenschaftlich belegt, dass hohe Insulinwerte im Blut für die Pathologien im Huf führen. </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Die genetische Disposition können wir bei unseren Pferden nicht ändern, aber durch ein gutes Management, eine optimierte Fütterung und viel Bewegung können auch diese Pferde ein gesundes und glückliches Leben führen.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Aber genau das wird durch die veränderten Zuckerwerte im Heu immer mehr zur Herausforderung. Viele denken noch, dass Pferde von Heu keine Hufrehe bekommen können, aber dem ist leider nicht so. <strong>Wir haben Heuchargen in 2022 gesehen, die 18% Zucker enthalten haben. </strong>Die Zahl sagt dir nichts?! Bei einem hufrehegefährdeten Pferd geht man davon aus, dass Futtermittel mit einem kombinierten Zucker- und Stärkewert von <strong>unter 10% </strong>sicher sind, weil dann keine übermäßige Insulinausschüttung stattfindet.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn jetzt das Heu schon über 18% Zucker hat, ohne den Stärkegehalt zu wissen (der aber oft im Heu recht niedrig ist), kannst du dir vielleicht vorstellen, dass das zu Problemen führt. Und rechne einfach mal zum Spaß aus, wie viel Zucker ein Pferd, sagen wir bei 10kg Heu am Tag, aufnimmt, rein über Heu &#8211; pack das mal in eine Schüssel. Das ist ne Menge!</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Aber man kann Zucker auswaschen, oder nicht?!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Ja, man kann <em>einen Teil</em> des Zucker auswaschen. Man sagt grob<strong> 30% des Zuckers</strong>, wenn man das Heu eine Stunde in kaltem Wasser auswäscht. Jetzt kommt ein Dreisatz, aber keine Sorge, das ist gar nicht so schwer: Wenn wir das grob schätzen, können wir höchstens ein Drittel auswaschen (okay, das wären eigentlich 33,3%, aber so grob eben). Bei 18% wären das 6% (18 geteilt durch 3). Könnten wir also im besten Fall 6% auswaschen, wären wir immer noch bei 12% Zucker &#8211; das ist zu viel.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Fazit: Ab einer gewissen Menge an Zucker im Heu reicht das Waschen nicht! </strong>Und es ist auch aus hygienischer, ökologischer und arbeitstechnischer Sicht dauerhaft nicht förderlich. Und man darf nicht vergessen: Es muss wenn jede Mahlzeit gewaschen werden &#8211; wirklich jede.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Okay, dann reduziere ich das Heu einfach oder mische Stroh unter, oder?!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Auch das wird in der Praxis häufig gemacht und leider bringt es nicht den Erfolg. Bei stoffwechselempfindlichen Pferden zählt jede Mahlzeit, bzw. sogar jede Einzelkomponente. Sprich, das Heu wird prozentual nicht zuckerärmer nur weil wir weniger füttern oder es mischen &#8211; der Blutzuckeranstieg und somit auch die Insulinausschüttung wird nicht großartig anders. <strong>Außerdem kann eine starke Reduktion tatsächlich eine Insulinresistenz fördern, ebenso wie zu lange Fresspausen.</strong> Also auch keine Option.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<p style="font-size: 16px;"> </p>



<h3 class="kt-adv-heading_ada7ef-be wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ada7ef-be"><strong>Was können wir beeinflussen?</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Wir müssen versuchen, das Heu möglichst zuckerarm zu produzieren, was aber leider nur bedingt zu beeinflussen ist. Trotzdem lohnt es sich, diese Tipps zu beherzigen, um<strong> die besten Chancen auf ein sicheres Grundfutter</strong> auch für stoffwechselempfindliche Pferde zur Verfügung zu haben: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die Grassorten</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Es gibt Grassorten, die weniger Zucker enthalten als andere. Besonders geeignet sind Sorten wie<strong> Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz oder Knaulgras</strong>. Aber das Ansäen der Gräser ist eher ein Langzeitprojekt.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Die Flächenpflege</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">So gut wir eben können, sollten wir den Gräsern die Möglichkeiten zum gesunden Wachsen geben, dann lagern sie weniger Zucker ein<strong>: Gute Nährstoffversorgung, genug Feuchtigkeit, nicht zu nass, nicht zu trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt.</strong> Okay, auch hier können wir nur bedingt eingreifen, aber bei steigenden Sommertemperaturen macht es zum Beispiel Sinn, über Bepflanzungen auf Heuflächen nachzudenken. Büsche und Bäume speichern Wasser und spenden Schatten. Sollten die Heuwiesen auch als Weide genutzt werden, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht unter zu starkem Verbiss (nicht unter 10cm) oder Vertritt leiden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Die Heuernte</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Die Ernte sollte, wenn das Wetter es zulässt, zur<strong> Mitte bis Ende der Blütezeit</strong> stattfinden. Es macht Sinn, sich die Flächen genau anzusehen. Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mähen früh morgens oder vormittags, bevor wieder zu viel Zucker eingelagert wird.</li>



<li>Schnitthöhe mindestens 10cm, weil der Zuckeranteil im Stengel weiter unten mehr wird.</li>



<li>Am besten nach einem bewölkten Tag, auch dann ist ggf. weniger Zucker eingelagert.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">All diese Punkte können helfen, den Zuckergehalt im Heu niedriger zu halten, sind aber kein Garant.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du zuckerarmes Heu für den Pferd benötigst,<strong> sprich bereits vor der Ernte mit deinem Landwirt</strong>, biete deine Hilfe an und sei bei der Ernte mit dabei. Denn<strong> für eine aussagekräftige Analyse muss jede Fläche einzeln beprobt werden</strong>, wenn sie abgelagert ist, d.h. bei der Ernte bzw. Einlagerung muss bereits darauf geachtet werden, wo die Ballen welcher Fläche liegen. Wir setzen die Flächen in einzelnen Stapeln und notieren, was wo sitzt. Wir, d.h. Barbara, hat immer einen Plan der gesamten Heuhalle, auf dem jeder Ballen auf seinem Lagerplatz eingetragen wird mit Angabe zur Herkunftsfläche.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem bleibt die Heuernte jedes Jahr spannend! Wir drücken dir die Daumen, dass sich dein Einsatz lohnt!</strong></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>



<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Behandlung von endokriner Hufrehe</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="50" height="50" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 50px) 100vw, 50px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
<div aria-hidden="true"> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/">Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</title>
		<link>https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 16:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26318</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor mehr als 17 Jahren haben wir eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht. Wir wollten uns in erster Linie für unsere (Pflege)Pferde weiterbilden, weil sie Probleme mit den Hufen hatten und irgendwie ist dann daraus mehr geworden &#8211; viel mehr. Aber “nur” Hufbearbeiter zu sein, reicht uns einfach nicht mehr und deshalb möchten wir etwas ändern. Wir haben beide viele Jahre hauptberuflich als Hufbearbeiter gearbeitet, hatten einen großen Kundenstamm und es lief auch gut, es hat Spaß gemacht. Klar, ist die Arbeit manchmal anstrengend und es gibt Tage, an denen man sich schon fragt, warum man das Ganze macht &#8211; z.B. wenn alle Pferde eingematscht sind und man kaum den Huf halten kann, weil es so glitschig ist, oder wenn es im Sommer nicht nur viel zu warm ist, sondern natürlich die Hufe dann auch noch besonders hart sind. Aber irgendwie haben wir es immer geschafft und weitergemacht. Trotzdem gab es immer wieder Pferde, die uns an unserem Weg haben zweifeln lassen. Allen voran mein Eigenes. Felix kam nach der Barhufumstellung nicht gut zurecht und lief extrem fühlig. Er war auch der Grund, warum ich dann überhaupt die Ausbildung zum Hufbearbeiter gemacht habe. Es wurde auch besser, aber das war mir nicht genug. Gut, dass Barbara genauso verrückt ist wie ich, oder schon irgendwie anders, aber eben verrückt. Wir haben uns weitergebildet und Dinge ausprobiert, wieder über den Haufen geschmissen oder für gut befunden und weiterentwickelt. Meine Ponies mussten leider diesen ganzen Prozess mitmachen, haben aber die letzten Jahre dafür ein ziemlich schönes Leben gehabt und hatten Hufe, die richtig gut funktioniert haben. Wir sind keine Hufbearbeiter Jetzt aber zum Thema: Immer, wenn wir uns irgendwo vorstellen und sagen, was wir beruflich machen, hört bzw. fühlt sich das einfach nicht mehr richtig an: Wir sind Hufbearbeiter. Die Hufbearbeitung im bekannten Sinne ist tatsächlich nur noch ein Bruchteil unserer täglichen Arbeit. Ein Grund, den wahrscheinlich viele Hufbearbeiter kennen oder der vielleicht auch dich davon abhält, Hufbearbeiter zu werden: Die körperliche Belastung. Ich würde sagen, wir stecken schon recht viel weg, aber trotzdem ist das ein anstrengender Job. Man kann einige Leiden vermeiden, indem man vernünftig mit den Pferden umgeht oder eben auch auf seine Arbeitshaltung aufpasst, aber am Ende ist es trotzdem eine körperliche Belastung &#8211; und viele viele Kollegen machen den Job nicht lange, weil ihr Körper das nicht mitmacht. Und damit sind wir schon am zweiten Punkt: Das gängige System ist, dass wir als Hufbearbeiter Zeit gegen Geld tauschen, also unsere Einnahmen durch unsere Leistungsfähigkeit gedeckelt sind und das bei dem hohen Risiko, was der Job so mit sich bringt. Sprich, sobald unser Körper mal nicht mitmacht, verdienen wir nichts mehr. Das zieht tatsächlich noch viel weitere Kreise: Da viele Sorge haben, ob sie es körperlich schaffen Vollzeit als Hufbearbeiter zu arbeiten, arbeiten sie nur nebenbei selbständig. Das führt zum Einen zu einer ständigen Doppelbelastung und das, was wir auch sehr kritisch sehen: Man sammelt viel viel langsamer Erfahrungen und die Zeit für Weiterbildung ist einfach sehr knapp. Zu der körperlichen Belastung kommt also noch der Stress und das führt wiederum zu mehr körperlichen Problemen.  Jetzt hatte ich ja schon gesagt, dass wir relativ gut körperlich arbeiten können und das auch schon einige Jahre, aber mal ehrlich: Jünger werden wir auch nicht und für die Altersvorsorge hat es bisher nicht gereicht. Trotzdem gibt es einen Punkt, der uns noch viel mehr dazu bringt kein Hufbearbeiter mehr sein zu wollen: Die Hufe zeigen meist nur Symptome und als Hufbearbeiter versuchst du in vielen Fällen Symptome zu lindern, kannst aber nichts (oder nicht immer) etwas an der Ursache ändern. Das ist total unbefriedigend! Vielleicht denkst du, dass man doch auch auf die Ursachen eingehen kann, und wenn du uns kennst, weißt du, dass wir das machen. Das spricht sich auch herum und so kommt es öfter mal vor, dass wir zu einem Termin kommen und mit den Worten empfangen werden: Ich habe noch keine Kieselsteine und die Pferde sind zu dick, aber wir sind dran. Sooo schlimm sind wir eigentlich gar nicht…Oder doch?! Auf jeden Fall reicht es uns nicht, nur Hufe zu bearbeiten und nichts am großen Ganzen für das Pferd zu verändern, es geht hier um Gesundheit und Lebensqualität! Daher haben wir uns eben immer mehr dahin entwickelt, dass unser Konzept eben aus mehr besteht als aus Hufbearbeitung. Die Beratung zu HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind immer ein großer Teil unserer Arbeit! Und das kommt bei alten Kunden nicht immer gut an, denn die kennen uns ja schon aus unserer Anfangszeit, wo wir eben “nur” Hufbearbeiter waren. Zusätzlich hat man als Hufbearbeiter das Problem, dass man eben zur Hufbearbeitung gerufen wird &#8211; das ist dann ein Problem, wenn deine Beratung bezüglich anderer Faktoren gar nicht ernst genommen wird oder nicht mal erwünscht ist. Schließlich wird man zur Hufbearbeitung gerufen, nicht dazu das Körpergewicht unter die Lupe zu nehmen. Oder zu Stoffwechselthemen hören wir immer mal wieder: &#8222;Aber ihr seid ja kein Tierarzt.&#8220; oder &#8222;Ich arbeite seit Jahren mit einer Stoffwechselexpertin zusammen.&#8220;, Beides kann richtig sein, aber hat vielleicht noch nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Dann komme ich als Hufbearbeiter, der einfach die Hufe “schön” machen soll und erzähle etwas von Labordiagnostik und Heuanalysen. Für uns entscheidende Punkte, denn die Symptome sind eben an den Hufen zu sehen, wenn etwas nicht rund läuft, aber eben nicht durch eine Hufbearbeitung zu beheben. Vielleicht kennst du ja auch diese Probleme?! Deshalb möchten wir einfach keine Hufbearbeiter mehr sein. Wir sind viel mehr &#38; gehen die Hufe eben nicht nur symptomatisch an. Wir bringen in unseren Kursen keine Techniken &#38; Methoden zur Bearbeitung bei, sondern ein Gesamtkonzept &#8211; denn damit kann man so viel mehr für die Pferde erreichen! Wir haben auch schon einige Jahre Hufbearbeiter ausgebildet, so wie man das halt macht. Themen wie der Umgang mit dem Pferd oder Arbeitshaltung waren schon immer Teil unserer Weiterbildungen und auch unser Konzept von HUF. Trotzdem hat es sich nie richtig angefühlt. Viele der Ausgebildeten machten den Job nur sehr kurz,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/">Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Vor mehr als 17 Jahren haben wir eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht. Wir wollten uns in erster Linie für unsere (Pflege)Pferde weiterbilden, weil sie Probleme mit den Hufen hatten und irgendwie ist dann daraus mehr geworden &#8211; viel mehr.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber “nur” Hufbearbeiter zu sein, reicht uns einfach nicht mehr und deshalb möchten wir etwas ändern.</p>



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<h3 class="kt-adv-heading_303444-c2 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_303444-c2"><span style="color: #d2a96a;">Werde Profi und gebe dein Wissen an andere weiter.</span></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31232 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-300x210.png" alt="" width="300" height="210" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-300x210.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-768x538.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater.png 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3 class="kt-adv-heading_303444-c2 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_303444-c2"><span style="color: #d2a96a;">Als HUF-Berater bist du viel mehr als nur Hufbearbeiter:</span></h3>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_94a5e0-6f">
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<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_81d43b-0a"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_81d43b-0a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_81d43b-0a"><strong>3 Gründe, warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperliche Belastung</li>



<li>Zeit gegen Geld &amp; Leistungsfähigkeit</li>



<li>Symptomatische Behandlung</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben beide viele Jahre <strong>hauptberuflich als Hufbearbeiter </strong>gearbeitet, hatten einen großen Kundenstamm und es lief auch gut, es hat <strong>Spaß gemacht</strong>. Klar, ist die Arbeit manchmal anstrengend und es gibt Tage, an denen man sich schon fragt, warum man das Ganze macht &#8211; z.B. wenn alle Pferde eingematscht sind und man kaum den Huf halten kann, weil es so glitschig ist, oder wenn es im Sommer nicht nur viel zu warm ist, sondern natürlich die Hufe dann auch noch besonders hart sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber irgendwie haben wir es immer geschafft und weitergemacht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Trotzdem gab es immer wieder Pferde, die uns an unserem Weg haben <strong>zweifeln </strong>lassen. Allen voran mein Eigenes. Felix kam nach der Barhufumstellung nicht gut zurecht und lief extrem fühlig. Er war auch der Grund, warum ich dann überhaupt die Ausbildung zum Hufbearbeiter gemacht habe. Es wurde auch besser, aber das war mir nicht genug.</p>



<p style="font-size: 16px;">Gut, dass Barbara genauso verrückt ist wie ich, oder schon irgendwie anders, aber eben verrückt. Wir haben uns <strong>weitergebildet </strong>und <strong>Dinge ausprobiert</strong>, wieder über den Haufen geschmissen oder für gut befunden und weiterentwickelt. Meine Ponies mussten leider diesen ganzen Prozess mitmachen, haben aber die letzten Jahre dafür ein ziemlich schönes Leben gehabt und hatten Hufe, die richtig gut funktioniert haben.</p>



<p><strong>Wir sind keine Hufbearbeiter</strong></p>



<p>Jetzt aber zum Thema: Immer, wenn wir uns irgendwo vorstellen und sagen, was wir beruflich machen, hört bzw. fühlt sich das einfach nicht mehr richtig an: Wir sind Hufbearbeiter. Die Hufbearbeitung im bekannten Sinne ist tatsächlich nur noch ein Bruchteil unserer täglichen Arbeit.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_ead3be-97 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ead3be-97"><strong>Körperliche Belastung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Ein Grund, den wahrscheinlich viele Hufbearbeiter kennen oder der vielleicht auch dich davon abhält, Hufbearbeiter zu werden: Die körperliche Belastung.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ich würde sagen, wir stecken schon recht viel weg, aber trotzdem ist das ein <strong>anstrengender </strong>Job. Man kann einige Leiden vermeiden, indem man vernünftig mit den Pferden umgeht oder eben auch auf seine Arbeitshaltung aufpasst, aber am Ende ist es trotzdem eine körperliche Belastung &#8211; <strong>und viele viele Kollegen machen den Job nicht lange, weil ihr Körper das nicht mitmacht</strong>.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_b0e901-42 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b0e901-42"><strong>Du verdienst nur so viel, wie du deinem Körper abverlangst</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Und damit sind wir schon am zweiten Punkt: Das gängige System ist, dass wir als <strong>Hufbearbeiter Zeit gegen Geld tauschen</strong>, also unsere Einnahmen durch unsere <strong>Leistungsfähigkeit </strong>gedeckelt sind und das bei dem<strong> hohen Risiko</strong>, was der Job so mit sich bringt. Sprich, sobald unser Körper mal nicht mitmacht, verdienen wir nichts mehr. Das zieht tatsächlich noch viel weitere Kreise: Da viele Sorge haben, ob sie es körperlich schaffen Vollzeit als Hufbearbeiter zu arbeiten, arbeiten sie nur <strong>nebenbei selbständig</strong>. Das führt zum Einen zu einer ständigen <strong>Doppelbelastung </strong>und das, was wir auch sehr kritisch sehen: Man sammelt viel <strong>viel langsamer Erfahrungen</strong> und die <strong>Zeit für Weiterbildung ist einfach sehr knapp</strong>. Zu der körperlichen Belastung kommt also noch der Stress und das führt wiederum zu mehr körperlichen Problemen. </p>



<p style="font-size: 16px;">Jetzt hatte ich ja schon gesagt, dass wir relativ gut körperlich arbeiten können und das auch schon einige Jahre, aber mal ehrlich:<strong> Jünger werden wir auch nicht</strong> und für die Altersvorsorge hat es bisher nicht gereicht. Trotzdem gibt es einen Punkt, der uns noch viel mehr dazu bringt kein Hufbearbeiter mehr sein zu wollen:</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Die Hufe zeigen meist nur Symptome und als Hufbearbeiter versuchst du in vielen Fällen Symptome zu lindern, kannst aber nichts (oder nicht immer) etwas an der Ursache ändern. Das ist total unbefriedigend!</strong></p>



<h3 class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;">HUF-Beratung ist mehr als nur Symptombekämpfung. </span></h3>
<div>
<h3 class="kt-adv-heading_778b20-04 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_778b20-04"><span style="color: #d2a96a;">Lerne mit unserem Programm alle wichtigen Kompetenzen für dein Traumbusiness:</span></h3>
</div>
<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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</div>
</div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_865ee8-6e"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_865ee8-6e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_865ee8-6e"><strong>Symptomatische Behandlung macht nicht glücklich!</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Vielleicht denkst du, dass man doch auch auf die Ursachen eingehen kann, und wenn du uns kennst, weißt du, dass wir das machen. Das spricht sich auch herum und so kommt es öfter mal vor, dass wir zu einem Termin kommen und mit den Worten empfangen werden: Ich habe noch keine Kieselsteine und die Pferde sind zu dick, aber wir sind dran.</p>



<p style="font-size: 16px;">Sooo schlimm sind wir eigentlich gar nicht…Oder doch?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Auf jeden Fall reicht es uns nicht, nur Hufe zu bearbeiten und nichts am <strong>großen Ganzen für das Pferd</strong> zu verändern, es geht hier um <strong>Gesundheit </strong>und <strong>Lebensqualität</strong>!</p>



<p style="font-size: 16px;">Daher haben wir uns eben immer mehr dahin entwickelt, dass unser Konzept eben aus mehr besteht als aus Hufbearbeitung. Die Beratung zu<strong> HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung</strong>, sind immer ein großer Teil unserer Arbeit! Und das kommt bei alten Kunden nicht immer gut an, denn die kennen uns ja schon aus unserer Anfangszeit, wo wir eben “nur” Hufbearbeiter waren.</p>



<p style="font-size: 16px;">Zusätzlich hat man als Hufbearbeiter das Problem, dass man eben <strong>zur Hufbearbeitung</strong> gerufen wird &#8211; das ist dann ein Problem, wenn deine Beratung bezüglich anderer Faktoren gar nicht ernst genommen wird oder nicht mal erwünscht ist. Schließlich wird man zur Hufbearbeitung gerufen, nicht dazu das <strong>Körpergewicht </strong>unter die Lupe zu nehmen. Oder zu <strong>Stoffwechselthemen </strong>hören wir immer mal wieder: &#8222;Aber ihr seid ja <strong>kein Tierarzt</strong>.&#8220; oder &#8222;Ich arbeite seit Jahren mit einer Stoffwechselexpertin zusammen.&#8220;, Beides kann richtig sein, aber hat vielleicht noch nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Dann komme ich als Hufbearbeiter, der einfach die Hufe “schön” machen soll und erzähle etwas von <strong>Labordiagnostik </strong>und <strong>Heuanalysen</strong>. Für uns entscheidende Punkte, denn die Symptome sind eben an den Hufen zu sehen, wenn etwas nicht rund läuft, aber eben nicht durch eine Hufbearbeitung zu beheben. Vielleicht kennst du ja auch diese Probleme?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Deshalb möchten wir einfach <strong>keine Hufbearbeiter mehr</strong> sein. <strong>Wir sind viel mehr &amp; gehen die Hufe eben nicht nur symptomatisch an.</strong> Wir bringen in unseren Kursen keine Techniken &amp; Methoden zur Bearbeitung bei, sondern ein <strong>Gesamtkonzept &#8211; denn damit kann man so viel mehr für die Pferde erreichen!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben auch schon einige Jahre Hufbearbeiter ausgebildet, so wie man das halt macht. Themen wie der Umgang mit dem Pferd oder Arbeitshaltung waren schon immer Teil unserer Weiterbildungen und auch unser Konzept von HUF. Trotzdem hat es sich nie richtig angefühlt. Viele der Ausgebildeten machten den Job nur sehr kurz, weil der Körper einfach der Belastung nicht standgehalten hat oder nutzten nicht die Möglichkeiten, die Haltung, Untergrund und Fütterung bieten, und fingen an, doch symptomatisch zu arbeiten. </p>



<p style="font-size: 16px;">Hier nur ein kleiner Exkurs, denn dazu könnte ich noch einige weitere Blogartikel schreiben: Wenn versucht wird durch eine Hufbearbeitung ein Problem zu lösen, dass gar kein Hufproblem ist, führt das meist dazu, dass immer mehr bearbeitet und manipuliert wird, oder dann doch zum Beschlag oder Bekleb gegriffen wird &#8211; oft sogar als Folge. Denn wenn man immer mehr bearbeitet, weil das Problem nicht besser wird (das Problem, was gar nicht im Huf zu finden ist), dann laufen die Pferde meist nach und nach schlechter. Aber die Kunst des Beklebs macht ja heute fast jeder Hufbearbeiter, also findet man sich damit ab, dass dieses Pferd eben nicht barhuf zurecht kommt und klebt etwas unter den Huf, das dann auch eine Weile die <strong>Problematik kaschiert, aber eben nicht die Ursache behebt &#8211; es kommt früher oder später zu weiteren Problemen…</strong></p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background" style="font-size: 16px;"><strong>Wir haben aufgrund dieser Erfahrungen entschieden: Wir bilden keine Profis mehr aus, sondern zeigen einfach den Pferdebesitzern, wie sie selbst die Hufe ihrer Pferde bearbeiten können und vor allem grundlegend die Hufgesundheit unterstützen können. Und das funktioniert sooo toll!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem gibt es einfach zu wenige Kollegen</strong>. Kollegen, die es eben auch anders machen möchten. Die nicht nur die Hufe bearbeiten, sondern das Gesamtkonzept weitergeben, dafür auch angemessen bezahlt werden und lange lange Spaß am Job haben!</p>



<p style="font-size: 16px;">Also haben wir überlegt: Was sind die Probleme im System der Ausbildung zum Hufbearbeiter? Warum gibt es so viele, die die Ausbildung machen, aber so wenige, die wirklich als Hufbearbeiter arbeiten? Wie können wir es anders machen? Und unser Plan nimmt Formen an.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wenn du dazu mehr Infos haben möchtest, bewirb&#8216; dich jetzt für die <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://www.team-huf.de/huf-berater/" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/huf-berater/">HUF-Berater Ausbildung</a></span>.</strong></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/">Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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