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	<title>Hufrehe Archive - Team Huf</title>
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	<title>Hufrehe Archive - Team Huf</title>
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		<title>Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt. &#160;     Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danachermöglicht. Sind diese Studien aussagekräftig? Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächlicheLaufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen. Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapiezu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufezwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie. Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn? Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. Durch die Anwendungkönnen viele Schäden im Huf verhindert werden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt dieKryotherapie während der Anwendung oftmals schmerzlindernd. Doch ist sie mit sehr vielZeitaufwand verbunden. Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden? Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt. Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann. Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken. Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll? Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meistenFällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Geradebei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss. Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen. Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte PPID verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann. Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt? Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>





<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"><img decoding="async" class=" wp-image-33145 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="" width="180" height="180" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Tabita-Rossmann-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" />Ein Fachbeitrag von Tabita Rossmann</div>
<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box28462_a2994f-a5">
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p class="kt-blocks-info-box-text">Tabita Rossmann hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert. Du erreichst Tabita unter +49 1522 7997276 oder via E-Mail: <a href="mailto:info.tabitarossmann@gmail.com">info.tabitarossmann@gmail.com</a></p>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen</h2>



<p>Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &amp; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danach<br />ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind diese Studien aussagekräftig?</h3>



<p>Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächliche<br />Laufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie</h3>



<p>Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapie<br />zu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufe<br />zwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn?</h3>



<p>Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. <strong>Durch die Anwendung<br />können viele Schäden im Huf verhindert werden</strong>(Eps &amp; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt die<br />Kryotherapie während der Anwendung<strong> oftmals schmerzlindernd</strong>. Doch ist sie mit sehr viel<br />Zeitaufwand verbunden.</p>





<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_9b52a2-50 inner-column-2">
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</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden?</h2>



<p>Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt.</p>



<p>Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann.</p>



<p>Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll?</h2>



<p>Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meisten<br />Fällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Gerade<br />bei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss.</p>



<p>Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. <strong>Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. </strong>Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen.</p>



<p>Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte <a href="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/">PPID</a> verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt?</h2>



<p>Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch für die Umsetzung einige Dinge zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung des betroffenen Beins</h3>



<p>Wichtig bei der Anwendung ist, dass das betroffene Bein möglichst <strong>bis zum Karpal- oder Sprunggelenk gekühlt</strong> wird. Die<strong> Temperatur sollte dabei so konstant wie möglich gehalten werden</strong>. Hier geht man davon aus, dass eine Temperatur zwischen 5 und 10 °C am meisten Wirkung verspricht(Beckstett, 2011). Wichtig ist außerdem, dass ein <strong>Wärmeaustausch stattfinden</strong> kann, das heißt, dass sich die kühlende Substanz um das Bein etwas bewegen und so ihre kühlende Wirkung länger beibehalten kann. Natürlich muss auch bedacht werden, dass öfter gekühlt werden muss, je höher die Außentemperatur ist(Morgan et al., 2018). Eine Dauer von 48-72 Stunden wird üblicherweise empfohlen, da ohne Kältetherapie nach dieser Zeitspanne normalerweise auch die anderen Symptome wie Pulsation und erhöhte Temperatur abklingen, sofern der Auslöser für die Hufrehe entfernt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreichend Zeit für die Anwendung einplanen</h3>



<p>Der Zeitaufwand, der mit der Kryotherapie verbunden ist, ist oft eine weitere Einschränkung, die Therapie tatsächlich umzusetzen. Die Abstände bei den wirksamsten Kühlsystemen, in denen die Eispacks ausgetauscht werden, überschreiten keine 3 Stunden. Das heißt, man müsste alle 2-3 Stunden nachts aufstehen, um zu kühlen und auch tagsüber bleibt zwischen dem Austausch nur wenig Zeit, die man mit etwas anderem verbringen könnte. <strong>In der Praxis ist das oft der entscheidende Faktor, warum die Therapie schlussendlich nicht durchgeführt</strong> <strong>wird</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das richtige Equipment für die intensive Kühlung</h3>



<p>Falls auch das einen noch nicht abschreckt, sollte man auf ein System zurückgegriffen, in dem mit tatsächlichem Eis gekühlt wird, also in der Form von Soaking bags, Jack ́s Ice Boots oder IceHorse Therapieschuhen, da hier die Kälteperioden zwischen dem Wechsel am weitesten ausgedehnt werden können. Bei Pferden mit dünner Sohle oder allgemein schwachen Hufen kommt eigentlich nur letzterer in frage, da hier mit trockenen Eispacks gearbeitet wird, die die Sohle nicht dauerhaft aufweichen, und so keine Hufbeinabsenkung oder spätere Fäulnis begünstigen(van Eps, 2013). In der Anwendung von Soaking Bags oder Jack&#8217;s Ice Boots kann dies durchaus zum Problem werden.</p>



<p>In den IceHorse Therapieschulen werden die Eispacks alle 2-3 Stunden ausgetauscht, um effektiv kühlen zu können, man sollte also immer 6 Beutel haben(IceHorse® Replacement COLD CAPSULES, n.d.). Die Beutel können hier auch wieder verwendet werden und man benötigt keine Unmengen an Eis auf Vorrat, die alle 2-4 Stunden komplett ausgetauscht werden müssen. Zudem schützt der Schuh die Sohle von unten und kann nach Bedarf auch noch etwas gepolstert werden. Obwohl der Schuh nur bis knapp über den Fesselkopf reicht, ist er eine recht benutzerfreundliche Variante. Allerdings ist er nur in sehr begrenzten Größen erhältlich. Bei Hufen, die kleiner als die vorhandenen Größen sind, mag das noch<br />funktionieren, bei größeren Hufen allerdings nicht. <strong>Während der Anwendung gilt trotzdem weiterhin: beobachten und ggf. abbrechen, wenn das Pferd unter zusätzlichen Schmerzen zu leiden scheint.</strong></p>



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</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:heading -->
<h2 class="wp-block-heading">Auf den individuellen Fall kommt es an</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Alles in Allem ist hervorzuheben, dass die Wirkung von Kryotherapie, selbst wenn alles richtig gemacht wird, noch relativ unerforscht ist. Sowohl die Langzeitfolgen als auch die tatsächliche Wirkung bei einer stoffwechselbedingten Hufrehe sind nicht vorherzusagen. Gerade bei endokriner Hufrehe sind noch sehr viele Einflussfaktoren unbekannt, die die Wirkung der Kryotherapie beeinflussen können und zudem individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Manchen Pferden mag Kryotherapie tatsächlich helfen, andere reagieren positiv auf moderates Kühlen in größeren Abständen, manchmal können aber auch<br />wärmende Gamaschen helfen. Wichtig ist im akuten Fall, darauf zu hören und zu beobachten, was das Pferd als hilfreich empfindet. Die beste Therapie ist keine Therapie, wenn sie dem Pferd nicht tatsächlich hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<!-- /wp:spacer --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/">Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt. Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst. So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht. &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst. &#160; Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein. Schritt 1: Stell dein Pferd weich Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen. Schritt 2: Lass alles an Futter weg Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben. Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung. Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem Dr. Maroske Institut zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren. Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &#38; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich. Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken! Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen. Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn. Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst.  Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens! &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/">Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt.</p>



<p>Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst.</p>





<p>So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<p>Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1: Stell dein Pferd weich</h2>



<p>Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: Lass alles an Futter weg</h2>



<p>Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben.</p>



<p>Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung.</p>



<p>Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem <a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="link" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a> zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd</h2>



<p>Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &amp; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich.</p>



<p>Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration</h2>



<p>Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen.</p>



<p>Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn.</p>





<p>Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst. </p>



<p>Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
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<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/">Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 21:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind Schmerzen? Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell. &#160; Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst. &#160;     Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden? Verantwortung des Pferdebesitzers Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021).  Hufrehe-Phasen Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können.  Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken. Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe:  Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich! Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes. Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt,  Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden. Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).   Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden.  Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021). Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden.  Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6). Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben.  Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase: akute Phase:  Der HGS eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading">Was sind Schmerzen?</h2>



<p>Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,<br />Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-33177 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Lisa Eilts Hufrehe Beraterin" width="188" height="188" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pferde sind <strong>Fluchttiere</strong>, daher war es überlebensnotwendig, dass Raubtiere die Anzeichen von Schmerzen nicht direkt erkennen konnten (auch unsere Hauspferde zeigen noch weitestgehend die ursprünglichen arttypischen Verhaltensweisen) (BMELV, 2009, Fuchs, 2021)</li>



<li>Die Kommunikation der Pferde und auch das Anzeigen von Schmerzen erfolgt überwiegend über <strong>optisches Ausdrucksverhalten</strong>, darunter werden Mimik, Körper- und Schweifhaltung sowie Gestik zusammengefasst. Da die Veränderungen in der Körperhaltung, Mimik oder Muskelanspannung jedoch oft nur sehr fein sind, sind diese Anzeichen für einen menschliche Beobachter oft nur schwer erkennbar (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferde verfügen über <strong>keine (spezifische) Lautäußerung</strong> bei Schmerzen &#8211; Stöhnen kann nicht als Schmerzenslaut gezählt werden (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferden nehmen Schmerzreize je nach Schmerzerfahrung und Schmerzempfindlichkeit unterschiedlich stark wahr. Genauer gesagt, zählen bei Pferden als <strong>individuelle Faktoren</strong> die Rasse, das Temperament, die körperliche Verfassung und auch negative Vorerfahrungen. Beispielweise zeigen Araber Schmerzen deutlicher als Kaltblüter oder Ponys.  Zusätzlich muss auch die jeweilige <strong>Situation</strong> berücksichtigt werden, denn wenn das Pferd abgelenkt ist (z.B.  durch Fressen), Angst hat oder sich in einem Schockzustand befindet, kann der Schmerz entweder unterdrückt oder sogar potenziert werden (Lebelt et al., 2017 und Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Auch die <strong>Persönlichkeit</strong> des Pferdes hat einen Einfluss darauf, wie stark Schmerzen gezeigt werden. Pferde, die als extrovertiert oder neurotisch gelten, zeigen Schmerzen stärker an im Vergleich zu stoischen Charakteren (Ijichi et al., 2014).</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung des Pferdebesitzers</h2>



<p>Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hufrehe-Phasen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>akute Phase:</strong> umfasst die Zeit des akuten Hufrehe-Schubes (in der Regel einige Tage bis Wochen, sehr schmerhaft)</li>



<li><strong>Rehaphase</strong> schließt direkt an die akute Phase an und umfasst die Zeit bis der Huf wieder komplett belastbar ist (circa 6 bis 12 Monate)</li>



<li><strong>Prävention</strong> kann nochmals unterteilt werden in Prävention <strong>vor einem Schub</strong> und Prävention <strong>nach einem Schub</strong>. Die Prävention nach dem Schub schließt direkt an die Rehaphase an und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd wieder zum Reiten auftrainiert werden kann. Das Ziel sollte sein, dass das Pferd keine Hufrehe mehr bekommt und deshalb sollte auch in Zukunft auf die Stoffwechselbesonderheiten geachtet werden. In der Prävention vor einem Schub muss insbesondere auf frühe Anzeichen am Pferd geachtet werden.  </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel</h2>



<p>Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können. </p>



<p>Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken.</p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-27734_de77bc-7c">
<div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider" /></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe: </h2>



<p>Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich!</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode und modifizierte Obel Methode</strong></li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode </strong><em>(entwickelt von Obel, 1948; Quelle: Meier et al., 2019)</em></li>
</ol>



<p>Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Modifizierte Obel Methode </strong><em>(Quellen: Meier et al., 2019, Meier et al., 2021)</em></li>
</ol>



<p>Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>da durch die Obel Methode nicht alle Hufrehefälle diagnostiziert werden konnten</li>



<li>damit eine bessere Verlaufskontrolle bei Hufrehefällen möglich ist. </li>
</ul>



<p>Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Horse Grimace Scale (HGS)</strong> <em>(Quelle: Dalla Costa et al., 2014 und 2016)</em></li>
</ol>



<p>Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" class="wp-image-27742" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Design-ohne-Titel-1.jpg" alt="Schmerzgesicht Pferd Hufrehe" />
<figcaption class="wp-element-caption">Das selbe Pferd, zwei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke.</figcaption>
</figure>



<p>Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden. </p>



<p>Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021).</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes (Ridden Horse Pain Ethogram &#8211; RHpE)</strong> (Quellen: Dyson et al., 2018, Dyson, 2022, Dyson und Pollard, 2020, Fuchs, 2021 und Stickdorn, 2022)</li>
</ol>



<p>Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden. </p>



<p>Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6).</p>



<p>Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase:</h2>



<p><strong>akute Phase:</strong> </p>



<p>Der <strong>HGS</strong> eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann sogar zweimal täglich erhoben werden, damit eine zeitnahe Erfassung der Veränderung der Schmerzintensität möglich ist (Lebelt et al., 2017).  </p>



<p>Die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> eignet sich auch für die Schmerzbeurteilung in der akuten Phase, es muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Pferd nicht zur Bewegung gezwungen werden darf und die Beurteilung bei zu starken Schmerzen abgebrochen wird. Die Methode eignet sich gut für die Verlaufskontrolle und sollte alle paar Tage durchgeführt werden und jeweils die Gesamtpunktezahl notiert und verglichen werden. In der Studie von Meier et al. (2021) zeigte sich, dass die Kriterien Gewichtsverlagerung und Hufe hochgeben recht schnell wieder problemlos möglich sind (ab Tag 4), die Lahmheit bei den Wendungen im Schritt am längsten sichtbar sind (erst ab Tag 25 nicht mehr). </p>





<p><strong>Rehaphase</strong>:</p>



<p>Auch in der Rehaphase eignet sich der <strong>HGS</strong> sehr gut für die Verlaufskontrolle. Der Abstand der Beurteilungen kann auf wöchentliche bis monatliche Abstände ausgedehnt werden. Wenn die Schmerzanzeichen weniger werden oder nicht sichtbar sind, kannst du dich freuen, dass die umgesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen. Sobald jedoch eine höhere Gesamtpunktezahl vergeben wird, sollten die Fütterung etc. überprüft werden. </p>



<p>Ebenso eignet sich auch die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> in der Rehaphase gut dafür, um den Verlauf zu überwachen. </p>



<p>Das <strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes</strong> kann erst in der späten Rehaphase angewendet werden, sobald der Huf wieder so stabil eingewachsen ist, dass das Pferd mehr belastet und auftrainiert werden kann. Aus meiner eigenen Erfahrung zeigen Pferde auch an der Longe die Verhaltensauffälligkeiten des RHpE beim Vorhandensein von Schmerzen, jedoch ist der Grenzwert von acht Auffälligkeiten in diesem Zusammenhang (ohne Reiter) nicht validiert und daher ist keine eindeutige Schlussfolgerung möglich, kann aber als Hinweis dienen.</p>



<p><strong>Prävention: </strong> </p>



<p>Auch in der Präventionsphase bietet sich der <strong>HGS</strong> für die Überwachung von Verschlechterungen bzw. das Auftreten von Schmerzanzeichen an. Beispielsweise kann man jeden Monat ein Foto vom Pferdekopf (im Seitenprofil) machen und den HGS bewerten. Dadurch hat man einerseits einen besseren Vergleich, kann andererseits sein Auge schulen und die Mimik von seinem Pferd besser einschätzen. Sollten Schmerzanzeichen sichtbar werden, kann in dieser Phase allein anhand des HGS jedoch nicht direkt auf eine Hufrehe geschlossen werden, die Ursache für die Schmerzen sollte mit Hilfe eines Tierarztes herausgefunden werden. </p>



<p>Die Präventionsphase ist als einzige Hufrehe-Phase dafür geeignet, das RHpE vollumfänglich anzuwenden, da nur in dieser Phase das Pferd auch geritten werden kann. Sollte das Pferd mehr als 8 dieser Verhaltensmuster zeigen, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, um die Ursache der Schmerzen herauszufinden. Denn gemäß Dyson zeigt das RHpE muskuloskelettale Schmerzen an, gibt jedoch keine Ursache für die Schmerzen an und weist daher z.B. auch nicht direkt auf eine Hufrehe hin. Folglich ist eine Differentialdiagnose durchzuführen und auf  weitere frühe Anzeichen am Pferd zu achten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick auf weitere Methoden:</h2>



<p>Die vier ausgewählten Methoden stellen jedoch keine abschließende Auflistung der Methoden zur Schmerzerkennung dar. Es gibt noch einige weitere Methoden zur Schmerzerkennung und Schmerzbeurteilung, die auch auf der Beurteilung der Mimik sowie der Körperhaltung basieren. Weiterhin gibt es noch zwei Kategorien von objektiv messbaren Schmerzindikatoren, dazu zählen physiologische Parameter (z.B. Herzfrequenz, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität) und biochemische Parameter (Cortisol und seine Metaboliten, Katecholamine und Zytokine) (Lebelt et al., 2017, Zeiter-Feicht, 2015 und Fuchs, 2021). Die Schwierigkeit der Erfassung dieser Parameter liegt u.a. darin, dass oft zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, die Erfassung zeitaufwendig und nicht praxistauglich ist, da die Ergebnisse z.T. nicht sofort vorliegen (Lebelt et al., 2017 und Stucke, 2015). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit/Hinweise für die Praxis</h2>



<p>Damit die Methoden zur Schmerzerkennung verlässlich angewendet werden können, ist es wichtig, dass der Beobachter über gute Vorkenntnisse verfügt und auch in der Anwendung der Methode bzw. Beobachtung der Mimik und Körperhaltung der Pferde geübt ist. Zusätzlich sollte Klarheit bezüglich der Definition der Verhaltensmuster herrschen. </p>



<p>Wenn du diesen Fachartikel durchgelesen, die Beurteilungsbögen ausgedruckt und die Methoden bei deinem Pferd angewendet hast, hast du den ersten Schritt für die Aneignung des benötigten Wissens bereits gemacht. </p>



<p>Zusätzlich solltest du aber noch weitere Schulungen oder Trainings besuchen oder einen Fachmann zur Erklärung von Mimik, Körperhaltung oder Bewegungsmustern befragen. Bezüglich der Verhaltensweisen des RHpE kann man sich beispielsweise auf „equitopiacenter.com“ intensiver fortbilden.</p>



<p>Als Tipp für die Praxis: fotografiere den Kopf von deinem Pferd in regelmäßigen Abständen und mache Videos wie dein Pferd läuft oder lass dich beim Reiten filmen. Drucke die jeweiligen Erfassungsbögen aus und beurteile dein Pferd anhand des Fotos oder Videos oder natürlich auch Live. Durch die Fotos oder Videos in regelmäßigen Abständen hast du einen besseren Vergleich, kannst dein Auge schulen und lernst auch insbesondere die Mimik und Körperhaltung von deinem Pferd besser einzuschätzen. </p>



<p>Abschließend soll nochmals verdeutlicht werden: wenn bei der Anwendung einer der genannten Methoden und der anschließenden Auswertung der Punkte eine Gesamtpunktezahl herauskommt, die auf ein Schmerzgeschehen schließen lässt, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, damit die Ursache für die Schmerzen gefunden und eine passende Behandlung eingeleitet werden kann. Falls dein Pferd an einer Hufrehe leidet und im Verlauf die Schmerzanzeichen deutlicher werden bzw. die Gesamtpunktezahl ansteigt, sollte insbesondere die Fütterung, Haltung, Untergründe und Hufbearbeitung nochmals überprüft werden – wende dich dazu gerne an einen Hufreheberater. </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
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<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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		<title>Hufrehe &#038; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &#038; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 18:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man liest es überall:  Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte. Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren. Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im akuten Schub ist und sie keinen Tierarzt bekommt, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag. Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte Rehaphase, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &#38; auch Erfolgsaussichten. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen. Im Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben.  Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft   Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt. Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die finanziell, emotional &#38; energetisch völlig am Ende sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &#38; allein gelassen. In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &#38; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg. Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die Kosten explodieren, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt. Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann.  Du weißt nicht, was ein Hufrehe-Berater ist? Das ist auch kein geschützter Begriff &#8211; daher, wenn du das liest, schau auf jeden Fall in die Ausbildung &#38; Qualifikationen des Fachmanns und hör auf dein Bauchgefühl. Was macht also der Hufrehe-Berater? Er begleitet Pferde &#38; ihre Besitzer im akuten Reheschub und in der Rehaphase. Er berät dich individuell zu deiner Situation &#38; gibt dir einen Plan an die Hand, an dem du dich orientieren kannst. Bei ihm laufen die Infos zusammen: Blutwerte, Röntgenbilder, Symptomatik, Krankheitsverlauf, Rehamaßmahmen, Heuanlayse &#38; Co. Er unterstützt das Team rund um dein Pferd, für den bestmöglichen Erfolg. Er zeigt dir Abkürzungen, Tipps &#38; Tricks für die Umsetzung der Maßnahmen. Als Experte ist er auf dem aktuellen Wissensstand und klärt dich darüber auf, welche Ansichten &#38; Ansätze mittlerweile überholt sind. Er klärt dich über die Ursache &#38; Behandlung von endokriner Hufrehe auf, damit du die Hintergründe verstehst &#38; wieder eigenständige Entscheidungen treffen kannst und auch langfristig auf dieses Wissen zurückgreifen kannst. Er ist dein “backup”, falls du Fragen hast oder Stolpersteine auftauchen und gibt dir somit Sicherheit. Er verfolgt mit dir den Genesungsverlauf, passt ggf. den Rehaplan an &#38; zeigt dir, worauf du in Zukunft achten musst, um das Hufreherisiko zu minimieren. Er erspart dir unnötige Kosten für überflüssige oder sogar kontraproduktive Behandlungen und Therapien. Er spart dir Zeit bei der Recherche &#38; gibt dir einen Orientierung durch den Dschungel der verwirrenden Informationen &#38; Meinungen, die du im Internet über Hufrehe findest. Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &#38; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen! Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &#38; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe! &#160; Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? Lerne Hufrehe-Berater kennen, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &#38; einen wertschätzenden Umgang.  &#160; &#160; Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/">Hufrehe &amp; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &amp; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Man liest es überall: </p>



<p style="font-size: 16px;">Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte.</p>



<p style="font-size: 16px;">Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren.</p>



<p style="font-size: 16px;">Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im <strong>akuten Schub</strong> ist und sie <strong>keinen Tierarzt bekommt</strong>, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag.</p>



<p style="font-size: 16px;">Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte <strong>Rehaphase</strong>, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &amp; auch Erfolgsaussichten.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber es gibt auch gute Nachrichten: <strong>Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen</strong>. Im <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest</a></span>. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben. </p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? </strong><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt.</a></span></p>
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<p style="font-size: 16px;">Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die <strong>finanziell, emotional &amp; energetisch völlig am Ende</strong> sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &amp; allein gelassen.</p>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm </strong>und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &amp; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg.</p>
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<p style="font-size: 16px;">Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die <strong>Kosten explodieren</strong>, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. <strong>Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt</strong>.</p>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann. </strong></p>
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<p style="font-size: 16px;">Du weißt nicht, was ein Hufrehe-Berater ist? Das ist auch kein geschützter Begriff &#8211; daher, wenn du das liest, schau auf jeden Fall in die Ausbildung &amp; Qualifikationen des Fachmanns und hör auf dein Bauchgefühl.</p>
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<h2 class="kt-adv-heading26845_3414e4-9a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading26845_3414e4-9a"><strong>Was macht also der Hufrehe-Berater?</strong></h2>
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<li>Er begleitet Pferde &amp; ihre Besitzer <strong>im akuten Reheschub</strong> und <strong>in der Rehaphase.</strong></li>
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<li>Er ist dein “backup”, falls du Fragen hast oder Stolpersteine auftauchen und gibt dir somit Sicherheit.</li>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt</strong>, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. <strong>Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &amp; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen!</strong></p>
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<p style="font-size: 16px;">Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &amp; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-beratung/">Lerne Hufrehe-Berater kennen</a></span>, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &amp; einen wertschätzenden Umgang. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
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<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 18:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Hufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn? Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen Beschlag zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also permanent. Auf der anderen Seite gibt es den temporären Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun.  Schon mal vorab: Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf. Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich.  Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig. Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein Rehebeschlag empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind. Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein Symptom lindern. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem: Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest. Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten.  Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert. Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen.  Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss. Wenn er dran ist, ist er dran und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr individuell anzupassen, sei es mit unterschiedlichen Materialien, der Form an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der Polster- oder Befestigungstechnik. Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal besser und der Abrieb wird verhindert. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die Beweglichkeit wird eingeschränkt (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der Hufschutz angebracht wird. Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen. Aber es gibt eben auch die Nachteile, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt. Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen durchgeführt werden, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die Veränderungen relativ stark sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind. Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht invasiv. Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind. Ein großer Nachteil ist auch die Lastverteilung. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche Polster viel zu hart und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für Nekrosen. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt.  Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd?  Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein periphere Belastung. Sprich der Tragrand trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn?</strong></h2>



<p style="font-size: 16px;">Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen <strong>Beschlag </strong>zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also <strong>permanent</strong>. Auf der anderen Seite gibt es den <strong>temporären </strong>Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun. </p>



<p style="font-size: 16px;">Schon mal vorab:<strong> Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck</strong>, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"><strong>Nicht nur Symptome bekämpfen!</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich. </p>



<p style="font-size: 16px;">Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig.</p>



<p style="font-size: 16px;">Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein <strong>Rehebeschlag </strong>empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. <strong>Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. </strong>Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein <strong>Symptom lindern</strong>. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem:<strong> Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten. </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen. </p>



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<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
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<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
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<p>&nbsp;</p>
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<h3 class="kt-adv-heading_9772c9-20 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9772c9-20">Vor- und Nachteile von permanentem Hufschutz</h3>



<p style="font-size: 16px;">Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss.<strong> Wenn er dran ist, ist er dran </strong>und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr <strong>individuell </strong>anzupassen, sei es mit unterschiedlichen <strong>Materialien</strong>, der <strong>Form </strong>an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der <strong>Polster-</strong> oder <strong>Befestigungstechnik</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal <strong>besser </strong>und der<strong> Abrieb wird verhindert</strong>. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die <strong>Beweglichkeit </strong>wird <strong>eingeschränkt</strong> (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der <strong>Hufschutz </strong>angebracht wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber es gibt eben auch die <strong>Nachteile</strong>, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt.</p>



<p style="font-size: 16px;">Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die <strong>Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen</strong> <strong>durchgeführt werden</strong>, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die<strong> Veränderungen relativ stark</strong> sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht <strong>invasiv</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ein großer Nachteil ist auch die <strong>Lastverteilung</strong>. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche<strong> Polster viel zu hart </strong>und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für <strong>Nekrosen</strong>. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt. </p>



<p style="font-size: 16px;">Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: <strong>Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd? </strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein <strong>periphere Belastung</strong>. Sprich der <strong>Tragrand </strong>trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich<strong> die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere</strong>. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet wird, aus Angst vor Druck auf die inneren Strukturen, hat das Pferd auch wirklich kaum noch ein <strong>Fundament</strong>, das die Folgen aufhalten könnte. Die <strong>Folgeschäden </strong>einer Hufrehe sind dann meist deutlich schlimmer bzw. es wird gar nicht erwartet, dass die Schäden reversibel sind, da das so auch nicht funktionieren kann, anders aber eben schon.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-22408" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_9245-1024x683.jpg" alt="Team-HUF | Wissen rund um die Themen Hufe, Hufrehe, Haltung und Fütterung" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele Rehepferde laufen mit einem permanenten Hufschutz schnell besser &#8211; dieser verhindert jedoch kurze Bearbeitungsintervalle und kann die eh schon angeschlagenen Hufstrukturen noch mehr strapazieren.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_34b548-54 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_34b548-54">Vor- und Nachteile von temporärem Hufschutz</h3>



<p style="font-size: 16px;">Gucken wir uns den temporären Hufschutz an.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Der ist dann immer besser? Nein, leider auch nicht.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Die Vorteile sind hier, wie die Bezeichnung schon sagt, dass er nur temporär dran ist. Hufschuhe können <strong>regelmäßig an- und ausgezogen</strong> werden und die Pferde bekommen nur dann den Schutz, wenn sie ihn wirklich brauchen. </p>



<p style="font-size: 16px;">Meist ist das Laufen mit Hufschuhen auch direkt angenehmer für das Pferde, trotzdem kaschiert es eben nicht so viel wie ein fester Hufschutz. Nachteil: Mein Pferd braucht vielleicht <strong>etwas länger bis es deutlich besser lauft</strong>. Vorteil: Ich bekomme ein<strong> echtes Feedback</strong> und eine viel<strong> bessere Einschätzung der Situation</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Auch Hufschuhe verhindern den Abrieb, es gibt sie in verschiedensten Varianten, Möglichkeiten zu <strong>polstern </strong>oder eben nicht. Die Polster können aber <strong>schnell und einfach ausgetauscht und herumprobiert </strong>werden.</p>



<p style="font-size: 16px;">Außerdem ist eine <strong>Hufbearbeitung in kurzen Abständen </strong>möglich, die<strong> kleinere Korrekturen zulässt</strong> und der Huf kann viel besser selber anzeigen, was er gerade braucht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber auch hier gibt es Nachteile. Denn die Schuhe müssen regelmäßig allerspätestens jeden zweiten Tag, besser jeden Tag, <strong>kontrolliert</strong>, <strong>gereinigt</strong>,<strong> an- und ausgezogen</strong> werden. Besonders bei Matschwetter kein Spaß, aber notwendig. Meist macht es auch Sinn ein <strong>Wechselpaar </strong>zu besitzen, was die <strong>Anschaffungskosten </strong>erstmal in die Höhe schießen lässt, den Alltag aber sehr viel angenehmer macht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hufschuhe sind nur bis zu einem gewissen Grad manipulierbar. Sie können <strong>weniger stark an die Hufe angepasst </strong>werden als ein Eisen, geben dem Huf dafür aber innerhalb des Hufschuhs mehr <strong>Flexibilität</strong>.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und, warum auch manch ein Tierarzt nicht so begeistert ist: Hufschuhe können <strong>verloren werden</strong> (okay Eisen auch) oder können <strong>scheuern</strong>. Besonders wenn ein falsches Modell genutzt wird, die Hufschuhe nicht richtig gereinigt werden oder die Pferde sehr empfindlich sind, kann es zu Scheuerproblemen, im noch schlimmeren Fall zu Nekrosen kommen. Warum Tierärzte Hufschuhe manchmal nicht mögen?<strong> Weil sie eher mit den Fällen zu tun haben, wo Hufschuhe Probleme machen, als mit den Fällen, wo es gut funktioniert, denn ohne Wunden braucht man keinen Tierarzt (also für die Hufrehe an sich schon).</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Man darf aber auch nicht vergessen, dass sich der Hufschuhmarkt in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt hat und es mittlerweile sehr gute <strong>Rehaschuhe</strong>, z.B. den <strong>Equine Fusion All Terrain Ultra</strong>, gibt. </p>



<p style="font-size: 16px;">Was auch passieren kann sind <strong>Schweißhufe </strong>und <strong>Hufpilz</strong>. Das Klima in den Hufschuhen kann bei entsprechend ungünstigem Wetter oder Haltung mitunter suboptimal sein. Hier sind die <strong>Pflege</strong>, <strong>Reinigung </strong>und die gute <strong>Beobachtung </strong>des Besitzers wirklich wichtig.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir sind ganz klar <strong>Team temporär</strong>, weil hier eben die Vorteile im Zuge der Reha deutlich überwiegen aus unserer Sicht!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-20506" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_6151-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein temporärer Hufschutz kann schnell und flexibel an die Bedürfnisse des Hufes angepasst werden, benötigt jedoch eine tägliche Pflege und Kontrolle.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_a2ee55-c0 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_a2ee55-c0">Wann also welcher Hufschutz?</h3>



<p style="font-size: 16px;">Warum macht es dann trotzdem Sinn in manchen Fällen die Hufe <strong>permanent </strong>zu schützen?<br />Es kommt eben auf die Situation an. Nicht jeder kann zuverlässig die Hufschuhe täglich an- und ausziehen. Sei es aus <strong>Zeitgründen</strong>, <strong>gesundheitlichen </strong>oder anderen. Ist die Betreuung nicht gewährleistet, kann ich dem Pferd auch mehr schaden, als helfen. Es gibt auch Pferde, die ihr<strong> Leben lang beschlagen </strong>sind oder wo einfach die <strong>äußeren Bedingungen</strong> nicht passen für die Umstellung auf Barhuf bzw. Hufschuhe. Wenn sie damit zurechtkommen, warum auf Biegen und Brechen etwas verändern? Wir sind keine Fans von ‚jedes Pferd muss barhuf laufen‘.</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem muss man immer zu bedenken geben, dass die besten Chancen, wieder eine gesunde Hufsituation zu entwickeln, die grundlegende Behandlung in Kombination mit einem temporären Hufschutz und einer ‚unterstützenden‘ Bearbeitung sind.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Was heißt jetzt schon wieder<strong> unterstützende Bearbeitung</strong>?</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Ein Rehehuf ist nicht gesund. Ein Huf der nicht gesund ist, zeigt dies und sollte auch nicht optisch in eine gesunde Form gezwungen werden. </strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Heißt das, ich überlasse ihn sich selber und das Pferd wird es schon richten? Nein, das heißt, ja, wenn ich die<strong> optimalen Bedingungen</strong> schaffe (<strong>HUF </strong>– Haltung, Untergrund, Fütterung – und Bewegung). Aber sind wir mal realistisch: Viele Pferde brauchen<strong> Unterstützung in Form von Hufbearbeitung</strong>. Aber eben nach ihren Vorgaben und abgestimmt auf <strong>Funktionalität </strong>und <strong>Rehabilitation</strong>, nicht auf eine bestimmte Optik. </p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Du willst mehr wissen, besser verstehen und das Hufrehegespenst besiegen? </a></span></h3>
<h4 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Werde Huf-Berater!</a></span></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/huf-berater/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>



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</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;">Die meisten Hufe bei uns in Reha durchlaufen eine Phase, in der sie fürchterlich aussehen, aber sie durchlaufen sie – Wortspiel im doppelten Sinne: <strong>Die Pferde laufen schon ziemlich gut, auch wenn die Hufe noch suboptimal aussehen </strong>und sie durchlaufen diese Phase bis der Huf soweit ist, dass er wieder normaler aussieht (abhängig von den strukturellen Schäden). Es ist also eine <strong>Übergangzeit</strong>. </p>



<p style="font-size: 16px;">Der wichtigste Punkt für das Pferd ist, dass es wieder gut laufen kann, ohne Schmerzmittel. Wie die Hufe aussehen ist erstmal egal – uns zumindest. </p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn es jemandem nicht egal ist, wird er mehr bearbeiten und eine Form herstellen. Dann macht ein temporärer Hufschutz wahrscheinlich wieder mehr Sinn, damit das Pferd laufen kann. Aber da beißt sich die Katze eben in den Schwanz…</p>



<p style="font-size: 16px;">Ein Apell zum Schluss: Egal für welche Form des Hufschutzes du dich entscheidest: Nicht vergessen, dass die <strong>Hufe nur ein Symptom</strong> sind und die <strong>Ursache </strong>unbedingt behandelt werden muss!</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>



<p style="font-size: 16px;"> </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 13:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26718</guid>

					<description><![CDATA[<p>wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige Sorge, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?! Das muss gar nicht sein, denn in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch. Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken? Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht. Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt: Die Auslöser sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher: Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht. &#160; Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen. In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig Belastungsrehe heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt. Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer. &#160; Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen. Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest:  Haltung Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich viel Bewegung, wenig Stress und in vielen Fällen grasfrei. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann kontrollierter Weidegang durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus. Wir können das Paddock Trail Konzept sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend Platz zum Ausweichen, zum Ruhen und eine ausreichende Zahl an Fressplätzen sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die Futtermenge spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr. Untergrund Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall Stimulation vom Boden bekommen. Wir lieben Kieselsteine, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein Einsinken erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung. Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der Prävention von Hufrehe (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach nur Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das Grundfutter an. Wir empfehlen ganz klar Heu und zwar analysiert, damit du den Zuckergehalt kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die Heucobs einiger Hersteller, sicher sind auch unmelassierte Rübenschnitzel (z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &#38; Co sind nicht geeignet. Auch im Mineralfutter sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein Mineralfutter ohne Eisenzusatz, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst. Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln</h2>



<p style="font-size: 16px;">Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige <strong>Sorge</strong>, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Das muss gar nicht sein, denn<strong> in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an</strong> und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und <strong>präventiv zu handeln</strong>. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken?</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. <strong>Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. </strong>Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;"></div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df">Ursachen für Hufrehe</h3>



<p style="font-size: 16px;">Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe </strong>– Endotoxämie, Sepsis, Absterben der Darmbakterien, Vergiftung, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Belastungsrehe </strong>– Dauerüberlastung meist einzelner Hufe bei schweren Verletzungen einer Gliedmaße, betrifft die contralaterale Gliedmaße (also den Huf auf der anderen Seite), absterben der Zellen im Huf, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong> – EMS, IR, PPID, hormonelle Störungen, Übergewicht und/oder Fettdepots, schleichender Verlauf bis zur akuten Hufrehe, Hyperinsulinämie</li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Die <strong>Auslöser </strong>sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe</strong>: Einbruch in die Futterkammer, Fruktan in hohen Mengen mit Nasen Schlund-Sonde in dem Magen (Studien), übermäßige Aufnahme unbekannten Futters, Futterverwertung fehlerhaft – kommt in Bereiche, in denen sie eigentlich nicht verdaut werden können, Vergiftung, Nachgeburtsvergiftung, Sepsis, systemische Entzündungen, große Kolikoperationen</li>



<li><strong>Belastungsrehe</strong>: Fraktur, Muskelabriss oder jede Verletzung, die die Bewegung komplett verhindert, Dauerbelastung ohne Entlastung, Absterben der Lederhaut</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong>: nicht optimale Haltungsbedingungen, zu zucker- und/oder stärkehaltige Fütterung, Übergewicht, Fettdepots, Hufbearbeitung, Überlastung, Weide, Kälte, Medikamentengaben, Impfungen, Stress, mangelnde Bewegung, genetische Disposition, Leberprobleme, Entgiftung</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht.</strong></p>



<p>&nbsp;</p>
<p style="font-size: 16px;"><strong>Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen.</strong> In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig <em>Belastungsrehe</em> heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer.</p>
<p>&nbsp;</p>







<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<h4 class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;">Dein Pferd ist ein Risikokandidat und/oder zeigt Warnsignale?</span></h4>
<p style="text-align: center;">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="64" height="64" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 64px) 100vw, 64px" /></a></p>
<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;">Dann solltest du jetzt präventiv handeln: </div>
<div> </div>
<div id="kt-layout-id_97721b-2b" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_97721b-2b has-kb-palette-10-background-color">
<div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-gutter-wider kt-v-gutter-default kt-row-valign-top kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-m-colapse-left-to-right kt-mobile-layout-row  kt-custom-first-width-70  kt-custom-second-width-30">
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_08dd3c-65">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_0bc8a4-66">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Hufrehe Kompaktkurs</span></a></div>
</div>
<div> </div>
<div> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;">Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Haltung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich<strong> viel Bewegung</strong>, <strong>wenig Stress</strong> und in vielen Fällen <strong>grasfrei</strong>. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann <strong>kontrollierter Weidegang </strong>durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die <strong>kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus</strong>. Wir können das <strong>Paddock Trail Konzept</strong> sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend <strong>Platz </strong>zum <strong>Ausweichen</strong>, zum <strong>Ruhen </strong>und eine <strong>ausreichende Zahl an Fressplätzen</strong> sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die <strong>Futtermenge </strong>spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-14739" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_2780-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Unsere wilden Ponies leben auf einem Paddock Trail und bewegen sich bis zu 15 km am Tag.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Untergrund</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall <strong>Stimulation vom Boden </strong>bekommen. Wir lieben <strong>Kieselsteine</strong>, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein <strong>Einsinken </strong>erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-18304" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/BoedenKies-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">Kaum ein Untegrund begeistert uns so sehr wie der Kies &#8211; im <a href="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none">Wissenpaket &#8222;Untergrund&#8220;</a> erfährst du mehr darüber.</figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_b95b06-c6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b95b06-c6"><strong>Fütterung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der<strong> Prävention von Hufrehe</strong> (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach<em> nur</em> Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das <strong>Grundfutter </strong>an. Wir empfehlen ganz klar <strong>Heu </strong>und zwar analysiert, damit du den <strong>Zuckergehalt </strong>kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: <strong>Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%</strong>). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die <strong>Heucobs </strong>einiger Hersteller, sicher sind auch<strong> unmelassierte Rübenschnitzel </strong>(z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &amp; Co sind nicht geeignet. Auch im <strong>Mineralfutter </strong>sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein <strong>Mineralfutter ohne Eisenzusatz</strong>, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: <strong>Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung. Wir holen uns fachliche Hilfe beim <strong><a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="URL" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a>.</strong> </p>



<p style="font-size: 16px;">Wichtig bei der <strong>Futtermenge</strong>: Ad libitum funktioniert oft bei diesen Pferden nicht, eine Radikaldiät bringt aber auch nichts. Angepasst und individuell sind hier die Stichworte! Zuckerarmes Heu kannst du wirklich gut auch was mehr füttern. <strong>Zuckerreiches Heu kann auch in kleinen Mengen eine Rehe auslösen. </strong>Auf die Inhalte kommt es an. Zu wenig Raufutter ist auf jeden Fall nicht nur ungesund auf körperlicher, sondern auch auf psychischer Ebene.</p>



<p style="font-size: 16px;">Und noch ein Hinweis zu Kräutern, Leckerchen und Co.: Auch hier kann viel Zucker oder Stärke drin sein. Auch ein kleines Äpfelchen kann am Ende der Auslöser für den Schub sein oder die kleine Möhre. Also bitte nur sichere Futtermittel füttern.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_9264cc-23 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9264cc-23"><strong>Bewegung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Sobald dein Pferd laufen kann, beweg es. Im besten Fall ist schon viel Bewegung über die Haltung ermöglicht. Die könnt ihr auch steigern, in dem ihr das Heu auf viele kleine Portionen aufteilt und diese über den Paddock verteilt. Super einfach und super effektiv. Zusätzlich darfst du dein Pferd bewegen, wenn es ohne Schmerzmittel schmerzfrei läuft. Hatte es gerade einen Schub bitte ausschließlich mit Hufschuhen im Schritt möglichst geradeaus bewegen. Sind die Hufe mindestens zur Hälfte stabil eingewachsen, kannst du wieder anfangen mehr zu machen. Bewegung hilft auch nicht nur kurzfristig während der Bewegung, sondern aufgebaute Muskeln mit besserer Glukoseaufnahmemöglichkeit helfen eben auch längerfristig. Also bitte bewegen!</p>



<p class="has-text-align-center"><em>Mehr Tipps für mehr Bewegung für dein Pferd findest du <strong><a href="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/">hier</a></strong>.</em></p>



<p><strong>Dokumentation</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du dein Pferd jeden Tag siehst, fallen dir Veränderungen gar nicht unbedingt auf. Deshalb macht es Sinn regelmäßig Fotos und Videos von deinem Pferd und den Hufen zu machen. Außerdem kannst du ein Tagebuch führen über Gewicht, Zufriedenheit, Lauffreude und ggf. eben auch über die Krankheitsgeschichte: Symptome, Behandlung &amp; Co. So fällt es dir auch im Nachhinein leichter nachzuvollziehen, wo vielleicht schon erst Hinweise auf eine Stoffwechselentgleisung waren. Für die Zukunft bist du dann aufmerksamer und kannst präventiv reagieren oder dir rechtzeitig professionelle Hilfe holen.</p>



<p><strong>Labortests</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Bei einem Pferd, dass schon mal eine Hufrehe auf Grund einer Stoffwechselproblematik hatte, empfehlen wir mindestens einmal im Jahr oder bei Veränderungen/Auffälligkeiten die <strong>Blutwerte </strong>zu kontrollieren. Das macht aber natürlich auch Sinn, wenn du <em>nur</em> einen Risikokandidaten im Stall hast. Du brauchst kein komplettes Blutbild, kannst aber natürlich auch immer mal die Organwerte mit nachgucken lassen. Die Mineralstoff- und Spurenelementversorgung ist eher schlecht an Hand eines Blutbildes zu ermitteln. Was wirklich Sinn macht, ist das <strong>EMS/ECS Profil</strong>. Hier sind alle wichtigen Werte drin, die dir Auskunft über die aktuelle Blutzuckerstoffwechsellage geben. Wichtig für die Blutentnahme ist</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Pferd sollte mindestens in den 6 Stunden vor der Blutentnahme durchgängig Heu zur Verfügung haben. Aber kein anderes Futter.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vor der Blutentnahme zuckerarm gefüttert werden. Das Heu muss also sicher zuckerarm oder gewaschen sein. Keine Wiese, keine Leckerchen.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vorher keinen großen Stress, hartes Training oder eine Hängerfahrt hinter sich haben.</li>



<li>Das Blut sollte für einen guten Vergleich immer zur gleichen Uhrzeit abgenommen werden (wir nehmen es immer morgens direkt ab) und im selben Labor untersucht werden.</li>



<li>Das Blut sollte sofort zentrifugiert und gekühlt ins Labor geschickt werden.</li>



<li>Nur dann sind die Werte aussagekräftig und vergleichbar.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Zu den Blutwerten findest du <a href="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/">hier</a> noch einen extra Beitrag, aber erstmal kannst du dir das Folgende merken: <strong>Das Verhältnis von Glukose zu Insulin zeigt dir wie sensibel die Zellen auf Insulin reagieren.</strong> <strong>Der ACTH gibt dir einen Hinweis auf eine ggf. vorhandene PPID. </strong>Dann hast du noch den Gamma GT und die Triglyceride, die dir einen Blick auf Leber und Fettstoffwechsel geben.</p>



<p style="font-size: 16px;">Bei der ECIR Group findest du einen <a href="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php" data-type="URL" data-id="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php">EMS-Rechner</a>. Gib dort die Glukose- und Insulinwerte mit der passenden Einheit ein (Dezimalstellen werden mit einem Punkt abgetrennt). Das Verhältnis von Glukose zu Insulin sollte bei zuckerarmer Fütterung über 10 sein. Darunter kannst du von einem erhöhten Hufreherisiko ausgehen.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_b2e406-fe wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b2e406-fe"><strong>Hufbearbeitung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Die Hufbearbeitung kann im Prinzip keine Hufrehe verhindern. Sie kann aber aktiv dafür sorgen, dass größere Schäden entstehen. Ja, du liest richtig. Aktiv, denn<strong> je mehr ich bearbeite, je weniger Fundament ich lasse, desto größer sind bei einer Hufrehe die Schäden</strong>. Störe ich durch meine Hufbearbeitung die Kompensation des Hufes oder eine gesunde Fußung, ist er im Falle einer Hufrehe einfach sehr instabil und die Folgen deutlich größer. Aus unserer Sicht kann ich aber auch über eine Hufbearbeitung keine Hufrehe verursachen. Es gibt Pferde, die nach der Bearbeitung einen Schub haben, dann ist aber vorher auch schon der Stoffwechsel entgleist und vielleicht hat das Zuviel an Bearbeitung die Schmerzen offensichtlicher gemacht. Aber die Ursache ist meist eine <strong>endokrine Störung</strong>. Und es gibt die Fälle, wo die Pferde nach der Bearbeitung schlecht laufen oder eine Lederhautentzündung bekommen. Das ist aber keine Hufrehe im wirklichen Sinn, sondern ein temporäres Problem, meist wieder, weil zu viel bearbeitet wurde.</p>



<p style="font-size: 16px;">Was du also präventiv mit der Hufbearbeitung unterstützen kannst oder eben dein Hufbearbeiter: <strong>Lass deinem Pferd ein gutes Fundament.</strong> Alles, was auf der Hufunterseite ist, schützt die inneren Strukturen. Verhilf deinem Pferd zu einer <strong>gesunden entspannten Trachtenfußung</strong>. Nur dann kann sich der hintere Hufbereich aufbauen und einen wichtigen Puffer für die gesamte Knochensäule darstellen. </p>
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</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Wir haben nur diese Risikokandidaten. Wir sind uns sicher, dass mit dem Management, der Prävention, die wir betreiben, keines dieser Pferde hier einen Hufreheschub bekommen wird. Und es ist wahnsinnig schön diese einst sehr kranken Pferde so fit und glücklich hier herumlaufen zu sehen. Das solltest du auch wieder genießen können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:paragraph --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2023 15:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Klima verändert sich und das zeigt sich auch in den Heuanalysen der letzten Jahre. Die Gräser haben mehr Probleme bei der Trockenheit zu wachsen und die Zuckerwerte sind zum Teil in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig sind die Proteinwerte zum Teil im absoluten Mangel. Hohe Zuckerwerte haben zur Folge, dass Pferd, die vom Stoffwechsel empfindlich sind, viel mehr Probleme bekommen mit Hufrehe, auch schon bei reiner Heufütterung ohne Weide und die niedrigen Proteinwerte machen vor allem Sportpferden, Jungpferden und älteren Pferden Probleme: Sie bauen schwer Muskulatur auf oder sogar ab. Aber nicht jede Heucharge zeigt diese Tendenz. Diese Entwicklung stellt jeden Pferdehalter vor Herausforderungen und macht nochmal deutlicher wie wichtig die genaue Analyse des Grundfutters ist, um dann entsprechend optimal mit Zusätzen zu ergänzen. Hier geht es nicht nach der Devise: Viel hilft viel, sondern: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Wir möchten hier nochmal näher auf die Zuckerwerte eingehen, denn führen bei vielen Pferden zu Übergewicht und bei genetischer Disposition leider auch immer häufiger zur Hufrehe. Die meisten Hufrehefälle sind nämlich auf eine endokrine Problematik zurückzuführen und es ist wissenschaftlich belegt, dass hohe Insulinwerte im Blut für die Pathologien im Huf führen.  Die genetische Disposition können wir bei unseren Pferden nicht ändern, aber durch ein gutes Management, eine optimierte Fütterung und viel Bewegung können auch diese Pferde ein gesundes und glückliches Leben führen. Aber genau das wird durch die veränderten Zuckerwerte im Heu immer mehr zur Herausforderung. Viele denken noch, dass Pferde von Heu keine Hufrehe bekommen können, aber dem ist leider nicht so. Wir haben Heuchargen in 2022 gesehen, die 18% Zucker enthalten haben. Die Zahl sagt dir nichts?! Bei einem hufrehegefährdeten Pferd geht man davon aus, dass Futtermittel mit einem kombinierten Zucker- und Stärkewert von unter 10% sicher sind, weil dann keine übermäßige Insulinausschüttung stattfindet. Wenn jetzt das Heu schon über 18% Zucker hat, ohne den Stärkegehalt zu wissen (der aber oft im Heu recht niedrig ist), kannst du dir vielleicht vorstellen, dass das zu Problemen führt. Und rechne einfach mal zum Spaß aus, wie viel Zucker ein Pferd, sagen wir bei 10kg Heu am Tag, aufnimmt, rein über Heu &#8211; pack das mal in eine Schüssel. Das ist ne Menge! Aber man kann Zucker auswaschen, oder nicht?! Ja, man kann einen Teil des Zucker auswaschen. Man sagt grob 30% des Zuckers, wenn man das Heu eine Stunde in kaltem Wasser auswäscht. Jetzt kommt ein Dreisatz, aber keine Sorge, das ist gar nicht so schwer: Wenn wir das grob schätzen, können wir höchstens ein Drittel auswaschen (okay, das wären eigentlich 33,3%, aber so grob eben). Bei 18% wären das 6% (18 geteilt durch 3). Könnten wir also im besten Fall 6% auswaschen, wären wir immer noch bei 12% Zucker &#8211; das ist zu viel. Fazit: Ab einer gewissen Menge an Zucker im Heu reicht das Waschen nicht! Und es ist auch aus hygienischer, ökologischer und arbeitstechnischer Sicht dauerhaft nicht förderlich. Und man darf nicht vergessen: Es muss wenn jede Mahlzeit gewaschen werden &#8211; wirklich jede. Okay, dann reduziere ich das Heu einfach oder mische Stroh unter, oder?! Auch das wird in der Praxis häufig gemacht und leider bringt es nicht den Erfolg. Bei stoffwechselempfindlichen Pferden zählt jede Mahlzeit, bzw. sogar jede Einzelkomponente. Sprich, das Heu wird prozentual nicht zuckerärmer nur weil wir weniger füttern oder es mischen &#8211; der Blutzuckeranstieg und somit auch die Insulinausschüttung wird nicht großartig anders. Außerdem kann eine starke Reduktion tatsächlich eine Insulinresistenz fördern, ebenso wie zu lange Fresspausen. Also auch keine Option. &#160; Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &#38; Checklisten &#160;   Wir müssen versuchen, das Heu möglichst zuckerarm zu produzieren, was aber leider nur bedingt zu beeinflussen ist. Trotzdem lohnt es sich, diese Tipps zu beherzigen, um die besten Chancen auf ein sicheres Grundfutter auch für stoffwechselempfindliche Pferde zur Verfügung zu haben:  Es gibt Grassorten, die weniger Zucker enthalten als andere. Besonders geeignet sind Sorten wie Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz oder Knaulgras. Aber das Ansäen der Gräser ist eher ein Langzeitprojekt. So gut wir eben können, sollten wir den Gräsern die Möglichkeiten zum gesunden Wachsen geben, dann lagern sie weniger Zucker ein: Gute Nährstoffversorgung, genug Feuchtigkeit, nicht zu nass, nicht zu trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt. Okay, auch hier können wir nur bedingt eingreifen, aber bei steigenden Sommertemperaturen macht es zum Beispiel Sinn, über Bepflanzungen auf Heuflächen nachzudenken. Büsche und Bäume speichern Wasser und spenden Schatten. Sollten die Heuwiesen auch als Weide genutzt werden, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht unter zu starkem Verbiss (nicht unter 10cm) oder Vertritt leiden. Die Ernte sollte, wenn das Wetter es zulässt, zur Mitte bis Ende der Blütezeit stattfinden. Es macht Sinn, sich die Flächen genau anzusehen. Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden: All diese Punkte können helfen, den Zuckergehalt im Heu niedriger zu halten, sind aber kein Garant. Wenn du zuckerarmes Heu für den Pferd benötigst, sprich bereits vor der Ernte mit deinem Landwirt, biete deine Hilfe an und sei bei der Ernte mit dabei. Denn für eine aussagekräftige Analyse muss jede Fläche einzeln beprobt werden, wenn sie abgelagert ist, d.h. bei der Ernte bzw. Einlagerung muss bereits darauf geachtet werden, wo die Ballen welcher Fläche liegen. Wir setzen die Flächen in einzelnen Stapeln und notieren, was wo sitzt. Wir, d.h. Barbara, hat immer einen Plan der gesamten Heuhalle, auf dem jeder Ballen auf seinem Lagerplatz eingetragen wird mit Angabe zur Herkunftsfläche. Trotzdem bleibt die Heuernte jedes Jahr spannend! Wir drücken dir die Daumen, dass sich dein Einsatz lohnt! Behandlung von endokriner Hufrehe Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &#38; Checklisten  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/">Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Das Klima verändert sich und das zeigt sich auch in den Heuanalysen der letzten Jahre. Die Gräser haben mehr Probleme bei der Trockenheit zu wachsen und die Zuckerwerte sind zum Teil in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig sind die Proteinwerte zum Teil im absoluten Mangel.</p>



<p style="font-size: 16px;">Hohe Zuckerwerte haben zur Folge, dass Pferd, die vom Stoffwechsel empfindlich sind, viel mehr Probleme bekommen mit Hufrehe, auch schon bei reiner Heufütterung ohne Weide und die niedrigen Proteinwerte machen vor allem Sportpferden, Jungpferden und älteren Pferden Probleme: Sie bauen schwer Muskulatur auf oder sogar ab.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber nicht jede Heucharge zeigt diese Tendenz.</p>



<p style="font-size: 16px;">Diese Entwicklung stellt jeden Pferdehalter vor Herausforderungen und macht nochmal deutlicher wie wichtig die genaue Analyse des Grundfutters ist, um dann entsprechend optimal mit Zusätzen zu ergänzen. Hier geht es nicht nach der Devise: Viel hilft viel, sondern: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<h3 class="kt-adv-heading_e259d4-3e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_e259d4-3e"><strong>Zuckerwerte im Heu</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Wir möchten hier nochmal näher auf die Zuckerwerte eingehen, denn führen bei vielen Pferden zu <strong>Übergewicht </strong>und bei genetischer Disposition leider auch immer häufiger zur Hufrehe. Die meisten Hufrehefälle sind nämlich auf eine <strong>endokrine Problematik</strong> zurückzuführen und es ist wissenschaftlich belegt, dass hohe Insulinwerte im Blut für die Pathologien im Huf führen. </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size: 16px;"><strong>Die genetische Disposition können wir bei unseren Pferden nicht ändern, aber durch ein gutes Management, eine optimierte Fütterung und viel Bewegung können auch diese Pferde ein gesundes und glückliches Leben führen.</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Aber genau das wird durch die veränderten Zuckerwerte im Heu immer mehr zur Herausforderung. Viele denken noch, dass Pferde von Heu keine Hufrehe bekommen können, aber dem ist leider nicht so. <strong>Wir haben Heuchargen in 2022 gesehen, die 18% Zucker enthalten haben. </strong>Die Zahl sagt dir nichts?! Bei einem hufrehegefährdeten Pferd geht man davon aus, dass Futtermittel mit einem kombinierten Zucker- und Stärkewert von <strong>unter 10% </strong>sicher sind, weil dann keine übermäßige Insulinausschüttung stattfindet.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn jetzt das Heu schon über 18% Zucker hat, ohne den Stärkegehalt zu wissen (der aber oft im Heu recht niedrig ist), kannst du dir vielleicht vorstellen, dass das zu Problemen führt. Und rechne einfach mal zum Spaß aus, wie viel Zucker ein Pferd, sagen wir bei 10kg Heu am Tag, aufnimmt, rein über Heu &#8211; pack das mal in eine Schüssel. Das ist ne Menge!</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Aber man kann Zucker auswaschen, oder nicht?!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Ja, man kann <em>einen Teil</em> des Zucker auswaschen. Man sagt grob<strong> 30% des Zuckers</strong>, wenn man das Heu eine Stunde in kaltem Wasser auswäscht. Jetzt kommt ein Dreisatz, aber keine Sorge, das ist gar nicht so schwer: Wenn wir das grob schätzen, können wir höchstens ein Drittel auswaschen (okay, das wären eigentlich 33,3%, aber so grob eben). Bei 18% wären das 6% (18 geteilt durch 3). Könnten wir also im besten Fall 6% auswaschen, wären wir immer noch bei 12% Zucker &#8211; das ist zu viel.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Fazit: Ab einer gewissen Menge an Zucker im Heu reicht das Waschen nicht! </strong>Und es ist auch aus hygienischer, ökologischer und arbeitstechnischer Sicht dauerhaft nicht förderlich. Und man darf nicht vergessen: Es muss wenn jede Mahlzeit gewaschen werden &#8211; wirklich jede.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Okay, dann reduziere ich das Heu einfach oder mische Stroh unter, oder?!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Auch das wird in der Praxis häufig gemacht und leider bringt es nicht den Erfolg. Bei stoffwechselempfindlichen Pferden zählt jede Mahlzeit, bzw. sogar jede Einzelkomponente. Sprich, das Heu wird prozentual nicht zuckerärmer nur weil wir weniger füttern oder es mischen &#8211; der Blutzuckeranstieg und somit auch die Insulinausschüttung wird nicht großartig anders. <strong>Außerdem kann eine starke Reduktion tatsächlich eine Insulinresistenz fördern, ebenso wie zu lange Fresspausen.</strong> Also auch keine Option.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<p style="font-size: 16px;"> </p>



<h3 class="kt-adv-heading_ada7ef-be wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ada7ef-be"><strong>Was können wir beeinflussen?</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Wir müssen versuchen, das Heu möglichst zuckerarm zu produzieren, was aber leider nur bedingt zu beeinflussen ist. Trotzdem lohnt es sich, diese Tipps zu beherzigen, um<strong> die besten Chancen auf ein sicheres Grundfutter</strong> auch für stoffwechselempfindliche Pferde zur Verfügung zu haben: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die Grassorten</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Es gibt Grassorten, die weniger Zucker enthalten als andere. Besonders geeignet sind Sorten wie<strong> Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz oder Knaulgras</strong>. Aber das Ansäen der Gräser ist eher ein Langzeitprojekt.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Die Flächenpflege</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">So gut wir eben können, sollten wir den Gräsern die Möglichkeiten zum gesunden Wachsen geben, dann lagern sie weniger Zucker ein<strong>: Gute Nährstoffversorgung, genug Feuchtigkeit, nicht zu nass, nicht zu trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt.</strong> Okay, auch hier können wir nur bedingt eingreifen, aber bei steigenden Sommertemperaturen macht es zum Beispiel Sinn, über Bepflanzungen auf Heuflächen nachzudenken. Büsche und Bäume speichern Wasser und spenden Schatten. Sollten die Heuwiesen auch als Weide genutzt werden, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht unter zu starkem Verbiss (nicht unter 10cm) oder Vertritt leiden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Die Heuernte</strong></li>
</ol>



<p style="font-size: 16px;">Die Ernte sollte, wenn das Wetter es zulässt, zur<strong> Mitte bis Ende der Blütezeit</strong> stattfinden. Es macht Sinn, sich die Flächen genau anzusehen. Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mähen früh morgens oder vormittags, bevor wieder zu viel Zucker eingelagert wird.</li>



<li>Schnitthöhe mindestens 10cm, weil der Zuckeranteil im Stengel weiter unten mehr wird.</li>



<li>Am besten nach einem bewölkten Tag, auch dann ist ggf. weniger Zucker eingelagert.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">All diese Punkte können helfen, den Zuckergehalt im Heu niedriger zu halten, sind aber kein Garant.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du zuckerarmes Heu für den Pferd benötigst,<strong> sprich bereits vor der Ernte mit deinem Landwirt</strong>, biete deine Hilfe an und sei bei der Ernte mit dabei. Denn<strong> für eine aussagekräftige Analyse muss jede Fläche einzeln beprobt werden</strong>, wenn sie abgelagert ist, d.h. bei der Ernte bzw. Einlagerung muss bereits darauf geachtet werden, wo die Ballen welcher Fläche liegen. Wir setzen die Flächen in einzelnen Stapeln und notieren, was wo sitzt. Wir, d.h. Barbara, hat immer einen Plan der gesamten Heuhalle, auf dem jeder Ballen auf seinem Lagerplatz eingetragen wird mit Angabe zur Herkunftsfläche.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem bleibt die Heuernte jedes Jahr spannend! Wir drücken dir die Daumen, dass sich dein Einsatz lohnt!</strong></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>



<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Behandlung von endokriner Hufrehe</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="50" height="50" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 50px) 100vw, 50px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
<div aria-hidden="true"> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/tipps-zur-heuernte-fuer-moeglichst-zuckerarmes-heu/">Tipps zur Heuernte &#8211; für möglichst zuckerarmes Heu</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 18:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wiederkehrende Hufreheschübe sind leider keine Einzelfälle. Viele Pferdebesitzer, die einmal einen Reheschub bei ihrem Pferd miterlebt haben, Leben in einer ständigen Angst davor, dass es wieder passiert. Umso wichtiger ist es uns, aufzuklären, warum eine überstandene Hufrehe noch lange nicht bedeutet, dass sie nie wieder auftritt. Wir haben hier  mal ein paar mögliche “Ratschläge&#8220; aufgelistet, bei denen es kein Wunder wäre wenn dein Pferd erneut Hufrehe bekäme:  Zur Diagnostik Man untersucht nichts oder nimmt vielleicht sogar die Blutwerte, aber das Pferd hat gar kein Cushing und die Werte sind auch eigentlich nicht aussagekräftig, weil die ja wegen der Rehe eh verändert sind und die Nüchternwerte von Glukose und Insulin sind auch normal, also hat es da auch kein Problem. Also tappt man mit der Diagnose im Dunkeln und belässt es bei der Diagnose Hufrehe. Setz dein Pferd auf Diät, das muss dringend abnehmen. Reduzier das Heu radikal oder ersetzt es durch Stroh. Keine Weide, kein Kraftfutter, kein Mineralfutter. Du musst dringend die Hufbearbeitung verändern und einen Rehebeschlag drunter machen lassen. Am besten mit Rehepolster, dafür schneiden wir zuerst den Strahl weg und packen dann das Knetpolster drunter.  Bis dahin musst du kühlen, kühlen, kühlen. Vor allem müssen auch die Trachten runter/Trachten hoch und die Zehe ist viel zu lang, die muss unbedingt massiv gekürzt werden. Die Eckstreben drücken ja auch, die müssen unbedingt weg und der Knubbel auf der Sohle drückt aufs Hufbein, der muss auch weg. Der Wandüberstand schiebt die Hufkapsel hoch, das ist total kontraproduktiv, der muss gekürzt werden, sonst verschlechtert er die Hufbeinabsenkung, aber die Sohle darf nicht mittragen. Dein Pferd bekommt jetzt ein Schmerzmittel und Entzündungshemmer, Blutverdünner und dann gucken wir mal. Außerdem gibt es noch ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel senkt und das Medikament für Cushing, damit die Pferde keine Rehe mehr bekommen. Außerdem kannst du Blutegel ansetzen, die bei anderen Pferden auch geholfen haben. Dein Pferd muss jetzt Boxenruhe haben, es darf im nächsten Jahr nicht belastet werden. Außerdem sollte es keine engen Wendungen machen, aber auch nicht raus auf den Paddock, wo es herumtoben könnte. Wenn die Pferde wieder besser laufen, kann man langsam anweiden, aber nur, wenn die Fruktanwerte nicht zu hoch sind. Und das Pferd soll weiter abnehmen, aber man darf auf keinen Fall die Rippen sehen, dann ist es viel zu dünn. Die Hufe müssen die ganze Zeit gesund aussehen, zur Not über massive Bearbeitung. Reiten kannst du eigentlich auch wieder sofort. Und wenn es dem Pferd drei Wochen nach dem ersten Reheschub wieder besser geht, war es doch keine Rehe. Puh &#8211; Glück gehabt, oder doch nicht? Leider hören wir das immer wieder: Mein Pferd hat schon den zweiten, dritten, vierten Reheschub und wir wissen einfach nicht, wie wir ihm helfen können.  An dieser Stelle möchten wir dir einmal bewusst machen: Ein Pferd, das mal eine Hufrehe hatte, kann danach bei gutem Management fit und glücklich alt werden. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass die Ursache erkannt und abgestellt wird. Heißt also im Umkehrschluss: Wenn dein Pferd wieder einen Reheschub hat, hast du die Ursache noch nicht abgestellt. All diese Ratschläge sind mit Sicherheit gut gemeint, aber wir hoffen, du merkst, dass einige wirklich gar keinen Sinn machen bzw. sich vieles sogar widerspricht. Zur Diagnostik Hufrehe ist immer nur ein Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung. In den allermeisten Fällen (ca. 90%) ist es eine Hyperinsulinämie bei EMS (Equines Metabolisches Syndrom oder PPID). Andere Ursachen können eine Überlastung oder eine Endotoxämie sein. Sollte keine große Verletzung das Pferd am Entlasten eines Beines hindern und auch kein Fieber mit schlechtem Allgemeinbefinden vorliegen, ist eine endokrine Hufrehe ziemlich wahrscheinlich, sprich die Insulinproblematik. Die Diagnostik ist der entscheidende Faktor für eine zielführende Behandlung, sollte also unbedingt gemacht werden. Hier kann man Blutwerte nehmen, Röntgenbilder machen oder auch einfach die Klinik, also augenscheinliche Symptome, mit einbeziehen. Wichtig ist, dass das Blut entsprechend gehändelt wird: Die Pferde müssen vorher durchgängig zuckerarmes oder gewaschenes Heu gefressen haben, mindestens 6 Stunden, das Blut muss schnell abzentrifugiert werden und gekühlt ins Labor. Die Werte sollten nicht in den ersten Tagen des akuten Schubes genommen werden. Bei unsachgemäßem Handling bekommt man schnell falsch negative Ergebnisse. Wenn man aber die Klinik mit einbezieht, ist die Diagnose oft schon sehr eindeutig. Zur Fütterung Ja, die meisten Pferde sind zu dick und man sollte die Fütterung anpassen. Eine Radikaldiät ist hier aber nicht empfehlenswert. Pferde sollten immer genügend Raufutter bekommen. Wichtiger als die Menge sind hier die Inhaltsstoffe: Jedes Futtermittel, das ein Rehepferd bekommt, sollte deutlich unter 10% Zucker und Stärke haben. Alles andere ist nicht sicher. Heu sollte eine gute Qualität haben und unbedingt durch ein passendes Mineralfutter ergänzt werden. Nur, wenn alle Bausteine vorhanden sind, kann sich der Körper regenerieren. Futtermittel, die ‘Extra für Rehepferde’ geeignet sind, sollten genau angesehen werden, meist sind sie nicht geeignet, da sie einzelne Inhaltsstoffe mit höheren Zucker- oder Stärkewerten enthalten. Leckerchen, Obst, Gemüse, Getreide, Mischfutter, frische Äste und Wiese sind erstmal Tabu. Die Fütterung muss darauf ausgelegt sein, den Insulinspiegel runterzubekommen und unten zu halten, dann kann der Huf heilen und die Schmerzen verschwinden. Zu den Hufen Wie zuvor erwähnt, ist die Regulation des Insulin der Schlüssel für die Schmerzen in den Hufen. Dieses zieht bei übermäßiger Ausschüttung die Gefäße zusammen und sorgt für die Schäden. Diese entstehen bei der endokrinen Rehe meist schleichend, also nicht erst im Falle der akuten Hufrehe. Ein Kühlen ist hier kontraindiziert, weil die Gefäße eh schon eng sind. Die Hufe müssen zuallererst geschützt werden, also weich abpolstern und das Pferd fragen, ob es so angenehmer ist. Man kann hier gut mit Hufschuhen arbeiten, da diese eine regelmäßige Kontrolle zulassen und individuell abgepolstert werden können. Die Pferde sollten weich gestellt werden, Späne, Sand oder Kieselsteine. Die Hufbearbeitung spielt in den meisten Fällen aus unserer Erfahrung tatsächlich eine untergeordnete Rolle, ist also nicht ausschlaggebend, die Schmerzen zu minimieren. Im Gegenteil kann eine invasive Bearbeitung die Situation verschlechtern oder am Laufen halten. Besonders alle Strukturen auf der Hufunterseite geben dem Pferd ein Fundament und dürfen nicht bearbeitet werden. Zu den Medikamenten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/">&lt;strong&gt;Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wiederkehrende Hufreheschübe sind leider keine Einzelfälle. Viele Pferdebesitzer, die einmal einen Reheschub bei ihrem Pferd miterlebt haben, Leben in einer ständigen Angst davor, dass es wieder passiert. Umso wichtiger ist es uns, aufzuklären, warum eine überstandene Hufrehe noch lange nicht bedeutet, dass sie nie wieder auftritt.</p>



<p>Wir haben hier  mal ein paar mögliche “Ratschläge&#8220; aufgelistet, bei denen es kein Wunder wäre wenn dein Pferd erneut Hufrehe bekäme: </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;"></div>
</div>



<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div> </div>



<h3 class="kt-adv-heading_eead81-c5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_eead81-c5"><strong>Häufige aber </strong>fragliche<strong> Ratschläge</strong></h3>



<p><strong>Zur Diagnostik</strong></p>



<p>Man untersucht nichts oder nimmt vielleicht sogar die <strong>Blutwerte</strong>, aber das Pferd hat gar kein Cushing und die Werte sind auch eigentlich <strong>nicht aussagekräftig</strong>, weil die ja wegen der Rehe eh verändert sind und die Nüchternwerte von Glukose und Insulin sind auch normal, also hat es da auch kein Problem. Also tappt man mit der Diagnose im Dunkeln und belässt es bei der <strong>Diagnose Hufrehe</strong>.</p>



<p class="kt-adv-heading_f70a4d-48 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f70a4d-48"><strong>Zur Fütterung</strong></p>



<p>Setz dein Pferd auf Diät, das muss dringend abnehmen. Reduzier das Heu radikal oder ersetzt es durch Stroh. Keine Weide, kein Kraftfutter, kein Mineralfutter.</p>



<p class="kt-adv-heading_ce42c1-d6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ce42c1-d6"><strong>Zu den Hufen</strong></p>



<p>Du musst dringend die Hufbearbeitung verändern und einen <strong>Rehebeschlag </strong>drunter machen lassen. Am besten mit <strong>Rehepolster</strong>, dafür schneiden wir zuerst den Strahl weg und packen dann das Knetpolster drunter.  Bis dahin musst du <strong>kühlen</strong>, <strong>kühlen</strong>, <strong>kühlen</strong>. Vor allem müssen auch die Trachten runter/Trachten hoch und die Zehe ist viel zu lang, die muss unbedingt massiv gekürzt werden. Die Eckstreben drücken ja auch, die müssen unbedingt weg und der Knubbel auf der Sohle drückt aufs Hufbein, der muss auch weg. Der Wandüberstand schiebt die Hufkapsel hoch, das ist total kontraproduktiv, der muss gekürzt werden, sonst verschlechtert er die Hufbeinabsenkung, aber die <strong>Sohle darf nicht mittragen</strong>.</p>



<p class="kt-adv-heading_fd0029-a4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_fd0029-a4"><strong>Zu den Medikamenten</strong></p>



<p>Dein Pferd bekommt jetzt ein <strong>Schmerzmittel</strong> und <strong>Entzündungshemmer</strong>, <strong>Blutverdünner </strong>und dann gucken wir mal. Außerdem gibt es noch ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel senkt und das Medikament für <strong>Cushing</strong>, damit die Pferde keine Rehe mehr bekommen.</p>



<p>Außerdem kannst du <strong>Blutegel </strong>ansetzen, die bei anderen Pferden auch geholfen haben.</p>



<p class="kt-adv-heading_43d1eb-8b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_43d1eb-8b"><strong>Zur Haltung &amp; Bewegung</strong></p>



<p>Dein Pferd muss jetzt <strong>Boxenruhe</strong> haben, es darf im nächsten Jahr nicht belastet werden. Außerdem sollte es keine engen Wendungen machen, aber auch nicht raus auf den Paddock, wo es herumtoben könnte.</p>



<p class="kt-adv-heading_bfa00c-3d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_bfa00c-3d"><strong>Zur Reha</strong></p>



<p>Wenn die Pferde wieder besser laufen, kann man langsam <strong>anweiden</strong>, aber nur, wenn die Fruktanwerte nicht zu hoch sind. Und das Pferd soll weiter abnehmen, aber man darf auf keinen Fall die Rippen sehen, dann ist es viel zu dünn. Die Hufe müssen die ganze Zeit gesund aussehen, zur Not über massive Bearbeitung. <strong>Reiten </strong>kannst du eigentlich auch wieder <strong>sofort</strong>.<strong> Und wenn es dem Pferd drei Wochen nach dem ersten Reheschub wieder besser geht, war es doch keine Rehe.</strong> Puh &#8211; Glück gehabt, oder doch nicht?</p>



<h2 class="kt-adv-heading_fd5f64-12 wp-block-kadence-advancedheading has-kb-palette-2-color has-text-color" data-kb-block="kb-adv-heading_fd5f64-12"><strong>STOPP &#8211; hier müssen wir mal ein bisschen aufräumen.</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<div id="kt-layout-id_d50543-10" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_d50543-10 has-kb-palette-10-background-color">
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<div class="wp-block-kadence-column inner-column-1 kadence-column_7384af-f1">
<div class="kt-inside-inner-col"></div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_94a5e0-6f">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_f8ead8-ec">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
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</div>
</div>
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</div>
</div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>



<p>Leider hören wir das immer wieder: Mein Pferd hat schon den zweiten, dritten, vierten Reheschub und wir wissen einfach nicht, wie wir ihm helfen können. </p>



<p><strong>An dieser Stelle möchten wir dir einmal bewusst machen: Ein Pferd, das mal eine Hufrehe hatte, kann danach bei gutem Management fit und glücklich alt werden. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass die Ursache erkannt und abgestellt wird.</strong></p>



<p>Heißt also im Umkehrschluss: Wenn dein Pferd wieder einen Reheschub hat, hast du die <strong>Ursache noch nicht abgestellt</strong>.</p>



<p><strong>All diese Ratschläge sind mit Sicherheit gut gemeint, aber wir hoffen, du merkst, dass einige wirklich gar keinen Sinn machen bzw. sich vieles sogar widerspricht.</strong></p>



<h3 class="kt-adv-heading_7b45df-2f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_7b45df-2f">Unsere Ratschläge</h3>



<p><strong>Zur Diagnostik</strong></p>



<p>Hufrehe ist immer nur ein <strong>Symptom </strong>einer zugrundeliegenden Erkrankung. In den allermeisten Fällen (ca. 90%) ist es eine <strong>Hyperinsulinämie </strong>bei <strong>EMS </strong>(Equines Metabolisches Syndrom oder PPID). Andere Ursachen können eine <strong>Überlastung </strong>oder eine <strong>Endotoxämie </strong>sein. Sollte keine große Verletzung das Pferd am Entlasten eines Beines hindern und auch kein Fieber mit schlechtem Allgemeinbefinden vorliegen, ist eine<strong> endokrine Hufrehe</strong> ziemlich wahrscheinlich, sprich die Insulinproblematik.</p>



<p>Die <strong>Diagnostik </strong>ist der entscheidende Faktor für eine zielführende Behandlung, sollte also unbedingt gemacht werden. Hier kann man <strong>Blutwerte </strong>nehmen, <strong>Röntgenbilder </strong>machen oder auch einfach die <strong>Klinik</strong>, also augenscheinliche Symptome, mit einbeziehen.</p>



<p><strong>Wichtig ist, dass das Blut entsprechend gehändelt wird</strong>: Die Pferde müssen vorher durchgängig zuckerarmes oder gewaschenes Heu gefressen haben, mindestens 6 Stunden, das Blut muss schnell abzentrifugiert werden und gekühlt ins Labor. Die Werte sollten nicht in den ersten Tagen des akuten Schubes genommen werden. Bei unsachgemäßem Handling bekommt man schnell falsch negative Ergebnisse. Wenn man aber die Klinik mit einbezieht, ist die Diagnose oft schon sehr eindeutig.</p>



<p><strong>Zur Fütterung</strong></p>



<p>Ja, die meisten Pferde sind<strong> zu dick</strong> und man sollte die Fütterung anpassen. Eine <strong>Radikaldiät </strong>ist hier aber nicht empfehlenswert. Pferde sollten immer <strong>genügend Raufutter</strong> bekommen. Wichtiger als die Menge sind hier die <strong>Inhaltsstoffe</strong>: Jedes Futtermittel, das ein Rehepferd bekommt, sollte<strong> deutlich unter 10% Zucker und Stärke </strong>haben. Alles andere ist nicht sicher. Heu sollte eine gute Qualität haben und unbedingt durch ein<strong> passendes Mineralfutter</strong> ergänzt werden. Nur, wenn alle Bausteine vorhanden sind, kann sich der Körper regenerieren.</p>



<p><strong>Futtermittel, die ‘Extra für Rehepferde’ geeignet sind, sollten genau angesehen werden, meist sind sie nicht geeignet, da sie einzelne Inhaltsstoffe mit höheren Zucker- oder Stärkewerten enthalten. </strong></p>



<p>Leckerchen, Obst, Gemüse, Getreide, Mischfutter, frische Äste und Wiese sind erstmal Tabu. Die Fütterung muss darauf ausgelegt sein, den<strong> Insulinspiegel runterzubekommen und unten zu halten</strong>, dann kann der Huf heilen und die Schmerzen verschwinden.</p>



<p><strong>Zu den Hufen</strong></p>



<p>Wie zuvor erwähnt, ist die <strong>Regulation des Insulin</strong> der Schlüssel für die Schmerzen in den Hufen. Dieses zieht bei übermäßiger Ausschüttung die Gefäße zusammen und sorgt für die Schäden. Diese entstehen bei der endokrinen Rehe meist schleichend, also nicht erst im Falle der akuten Hufrehe. <strong>Ein Kühlen ist hier kontraindiziert, weil die Gefäße eh schon eng sind.</strong> Die Hufe müssen zuallererst <strong>geschützt </strong>werden, also <strong>weich abpolstern </strong>und das Pferd fragen, ob es so angenehmer ist. Man kann hier gut mit <strong>Hufschuhen </strong>arbeiten, da diese eine regelmäßige Kontrolle zulassen und individuell abgepolstert werden können. Die Pferde sollten<strong> weich gestellt</strong> werden, Späne, Sand oder Kieselsteine. Die Hufbearbeitung spielt in den meisten Fällen aus unserer Erfahrung tatsächlich eine untergeordnete Rolle, ist also nicht ausschlaggebend, die Schmerzen zu minimieren. Im Gegenteil kann eine <strong>invasive Bearbeitung die Situation verschlechtern</strong> oder am Laufen halten. <strong>Besonders alle Strukturen auf der Hufunterseite geben dem Pferd ein Fundament und dürfen nicht bearbeitet werden.</strong></p>



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<figcaption class="wp-element-caption"><em>Passende Hufschuhe, ggf. mit einer weichen Polsterung, verschaffen Rehepferden oft einen besseren Laufkomfort als eine invasive Bearbeitung oder ein Rehebeschlag.</em></figcaption>
</figure>



<p><strong>Zu den Medikamenten</strong></p>



<p><strong>Kein Medikament kann eine Hufrehe verhindern oder heilen.</strong> Natürlich können sie in manchen Fällen helfen, aber an der Ursache verändern sie nichts. Vor allem, da bei endokrinen Hufrehefällen meist keine oder nur sekundäre Entzündungen vorliegen. Eine kleine Ausnahme gibt es bei der <strong>PPID </strong>(bekannt als <strong>Cushing</strong>). Hier ist ab einem gewissen Grad eine Medikation unbedingt erforderlich. Diese hilft aber wiederum nicht bei einem EMS. <strong>EMS kann ausschließlich über Haltung, Fütterung und Bewegung therapiert werden.</strong> Die Gabe von <strong>Schmerzmitteln </strong>kann im ungünstigen Fall dem Pferd mehr Bewegung ermöglichen, was vielleicht für dich als Besitzer im ersten Moment besser zu ertragen ist, an den Hufen aber häufig größere Schäden hinterlässt, als wenn das Pferd im akuten Stadium vermehrt liegt und die Hufe entlastet.<strong> Kieselsteine ermöglichen hier auch unmittelbare Entlastung!</strong></p>



<p>Zur Haltung &amp; Bewegung:</p>



<p>Sobald die Pferde kein Schmerzmittel mehr bekommen, sind wir dafür, eine<strong> freie Bewegung im Paddock </strong>zuzulassen, wenn die Pferde relativ gut damit umgehen können. Es hilft total, das Heu über den Paddock zu verteilen, damit sie sich eher im gemächlichen Tempo, aber <strong>kontinuierlich </strong>bewegen. Bei Lahmfreiheit kann man mit <strong>Spaziergängen </strong>mit Hufschuhen beginnen, sollte aber nur im <strong>Schritt </strong>und möglichst <strong>geradeaus </strong>unterwegs sein.<strong> Eine höhere Belastung ist erst wieder ratsam, wenn mindestens die Hälfte, besser zwei Drittel der Hufkapsel herunter gewachsen ist.</strong></p>



<p><strong>Zur Reha</strong></p>



<p>Die Reha dauert zwischen <strong>6 und 12 Monaten</strong>. In dieser Zeit müssen die Maßnahmen <strong>konsequent </strong>umgesetzt werden. Auch danach bleibt ein <strong>Risiko </strong>bestehen, da die endokrine Hufrehe eine genetische Komponente hat. <strong>Das Pferd muss also ein Leben lang gut gemanaged werden, kann dann aber ein gesundes und glückliches Leben führen.</strong> Die Hufe entsprechen in der Rehaphase bei weitem nicht dem Idealbild, entscheidend ist hier aber der Laufkomfort und die sichtbare Verbesserung, also ein stabiles Einwachsen vom Kronrand her. </p>



<h3 class="kt-adv-heading_897b1f-f6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_897b1f-f6">Fazit</h3>



<p>Wir erleben es häufig, dass der erste akute Reheschub relativ schnell rumgeht und schnell ist auch die Problematik vergessen.<strong> Wird die Reha nicht ernst genommen, kommt es dann meist einige Zeit später (manchmal schon nach wenigen Monaten, oft erst nach wenigen Jahren) zum erneuten Reheschub, der dann meist schwerwiegender ist.</strong> Zudem muss einem bewusst sein, dass die Schäden eben bereits vor der sichtbaren Lahmheit entstehen und bei fortlaufender Hyperinsulinämie fortschreiten. Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Pathologien nicht rückgängig zu machen sind.</p>



<p>Glücklicherweise sind viele Pferde selbst mit mehreren Reheschüben noch lange nicht an dem Punkt, an dem eine Rehe nicht mehr durch das richtige Management auskuriert werden kann. Aber wenn dein Pferd bereits mehrere Schübe hatte oder mal einen hatte und noch immer Anzeichen wie Fettdepots, Fühligkeit oder Ähnliches zeigt, ist es höchste Zeit mal etwas anders zu machen. Ansonsten ist es ein Spiel mit Feuer und das Leid trägt zum Großteil dein Pferd.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
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<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/">&lt;strong&gt;Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann darf ich mein Pferd nach der Hufrehe wieder bewegen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/wann-darf-ich-mein-pferd-nach-der-hufrehe-wieder-bewegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=25892</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Frage, wann ein Pferd nach der Hufrehe wieder bewegt werden darf, ist wohl eine der wichtigsten. Denn Bewegung ist das, was ein Pferdeleben ausmacht. Unter Bewegungsmangel leidet nicht nur die Psyche, sondern auch sämtliche Strukturen des Pferdekörpers. Besonders Knorpel, die nur durch das umliegende Gewebe versorgt werden können, wenn eben Bewegung da ist, oder auch die Lunge tragen Schäden davon, wenn man zu lange nach einer Hufrehe wartet, die Pferde wieder zu bewegen. Und dann ist da oft noch das Übergewicht, dass durch die Stehzeit nicht weniger wird und eine Radikaldiät ist aus unserer Sicht meist abzulehnen. Auf der anderen Seite sind die Hufe durch die Veränderungen der Hufbein-Wand-Verbindung nicht wirklich stabil und ein Zuviel an Bewegung könnte den Heilungsprozess stören oder sogar verhindern. Oder kann Bewegung sogar einen erneuten Schub auslösen? Wenn du also nicht wahnsinnig bist, sondern wahnsinnig daran interessiert bist, dass es deinem Pferd gut geht, kannst du nun dein Unwohlsein nutzen und mit folgenden Schritten die Angst überwinden: Die allermeisten Hufrehe-Fälle sind endokrinen Ursprungs. Wenn du dazu mehr wissen möchtest, kannst du dir den Leitfaden zu dem Thema für 0€ herunterladen. Aber wichtig zu wissen: Die endokrine Hufrehe entwickelt sich schleichend. Die Schäden in der Hufbein-Wand-Verbindung entstehen, lange bevor die Pferde schlecht laufen, bzw. das typische Bild einer akuten Hufrehe zeigen. Durch hohe Insulingehalte im Blut (Hyperinsulinämie) ziehen sich die Gefäße im Huf zusammen, die Lamellen leiern aus und die Verbindung zwischen Knochen und Hufwand wird instabil. Wann es genau zum akuten Reheschub kommt, ist nicht bekannt. Aber wir wissen mittlerweile, dass es eben nur sekundär zu Entzündungsprozessen kommt bei der endokrinen Hufrehe, warum die Entzündungswerte im Blut oft nicht auffällig sind und auch die Hufe nicht unbedingt auffallend warm sein müssen. Das heißt, dass viele ihre Pferde eben mit schon kranken Hufen bewegen, bevor sie merken, dass eine Hufrehe vorliegt. Die frühen Anzeichen können sein: Fühligkeit, Fettdepots (besonders am Mähnenkamm oder an der Kruppe), oft kein Sättigungsgefühl, Auffälligkeiten im Verhalten &#8211; lethargisch, ‘zickig’, leistungsschwach, Auffälligkeiten an den Hufen &#8211; Regelmäßige Ringe, dünne Sohlen, weghebelnde Wände. Wenn du das bei deinem Pferd beobachtest, nimm das unbedingt ernst! So kannst du euch viel Leid ersparen. Oft erkennen wir gar nicht mehr, dass ein Pferd übergewichtig ist, da dieses Bild von Pferd uns mittlerweile so geläufig ist, dass wir dick als normal ansehen und krankhaft übergewichtig als ‘moppelig’ verniedlichen. Es gibt Studien dazu, dass Pferdebesitzer zum Großteil nicht erkennen, dass ihr Pferd adipös ist. Daher mach dir messbare Werte zu nutze wie den Body Condition Score (BCS) und den Cresty Neck Score (CNS) und mach regelmäßig Fotos und Videos von deinem Pferd, um die Entwicklung wahrzunehmen und dein Auge zu schulen. Bitte ggf. einen Experten einen Blick auf das Körpergewicht deines Pferdes zu werfen. Denn genau das ist Prävention! An dieser Stelle ist nochmal gesagt: Übergewicht ist grundsätzlich nicht gesund, aber nicht jedes dicke Pferd bekommt eine Hufrehe und nicht jedes dünne Pferd ist davor sicher. Also auch die anderen Anzeichen mit einbeziehen. Grundsätzlich ist immer die Regel, dass ein Pferd in der Gangart schmerzfrei sein muss, in der ich es bewege. Wichtiger Zusatz: Es darf dabei keine Schmerzmittel bekommen! Aus unserer Erfahrung entstehen die größten Schäden, wenn man die Pferde in oder nach der Hufrehe unter Schmerzmittel bewegt oder auch im Paddock &#38; Co. sich frei bewegen lässt und sie wild abspacken.Ist dein Pferd im Schritt lahmfrei und bekommt keine Medikamente, kannst du mit Hufschuhen und Polstern anfangen spazieren zu gehen &#8211; nur im Schritt und möglichst geradeaus.  Besonders wichtig ist dabei auf dein Pferd zu achten. Wie gehfreudig ist es? Was zeigt seine Mimik? Schau dir dazu mal den Horse Grimace Scale an, der dir hilft Schmerzanzeichen im Gesicht deines Pferdes zu lesen.  Wie bei uns auch, solltest du nach einer Krankenphase erstmal mit kürzeren und weniger anstrengenden Strecken starten. Steigere die Zeit, Länge und Anstrengung eurer Ausflüge langsam. Geht es deinem Pferd gut, kannst du es auch mehrfach täglich bewegen, denn durch Bewegung hast du einen positiven Einfluss auf den Insulinspiegel. Bei unseren Rehapferden handhaben wir das so, dass die Pferde, sobald sie keine Schmerzmittel mehr bekommen, sich frei im Paddock bewegen dürfen. Sie tragen dabei zum Teil Hufschuhe und/oder haben hufgeegenete Böden als Untergrund. Wir verteilen auch das Heu an verschiedenen Stellen im Paddock, damit sie zur Bewegung motiviert werden. Du musst darauf achten, dass dein Pferd in dieser Zeit seine Bewegungen selbst entscheiden kann. Es sollte nicht von anderen geschickt werden oder andere vehement wegschicken. Manchmal müssen sie daher separiert bleiben, manchmal klappt das hervorragend mit einem Pferdekumpel zusammen. Die verschiedenen Heustellen entspannen auf jeden Fall auch die Situation und die Bewegung in der Freizeit deines Pferdes hilft nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental. Unter mehr belasten verstehen wir, dass du wieder Kreisbahnen und Wendungen mit einbeziehst und dein Pferd in schnelleren Gangarten bewegst.  Auch hier ist es wieder entscheidend, dass dein Pferd in den Wendungen und Gangarten schmerzfrei ist. Nur dann solltest du dein Training steigern! Achte auch hier wieder auf die Mimik.  Erst wenn die Wand von oben wieder mindestens zur Hälfte gerade und stabil nachgewachsen ist, hat das Hufbein wieder eine relativ sichere Verbindung zur Wand. Vorher besteht immer die Gefahr, dass die noch fragile Hufbein-Wand-Verbindung wieder Schäden erleidet. Nutze trotzdem noch Hufschuhe, ggf. mit Polstern als Unterstützung oder bleibe auf weichem Boden. Achte darauf, dass du nur schrittweise steigerst, also entweder Wendungen oder ein höheres Tempo ins Training einbaust, also nicht direkt mit Trabvolten starten, sondern erst auf gerader Strecke traben oder im Schritt erst größere mit der Zeit auch engere Wendungen mit einbauen. Und nach und nach die Anforderungen steigern.  Jetzt ist auch die Zeit, wo dein Pferd vielleicht wieder in eine größere harmonische Gruppe integriert werden kann. Hier bitte unbedingt auch mit Hufschuhen arbeiten und ggf. die gemeinsame Zeit noch begrenzen. Vor allem darf hier die Fütterung nicht darunter leiden! Wichtig: Hufe müssen erst die Strukturen so gut entwickeln, dass sie belastbar sind. Du kannst unterentwickelte oder kranke Hufe nicht trainieren, indem du</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/wann-darf-ich-mein-pferd-nach-der-hufrehe-wieder-bewegen/">Wann darf ich mein Pferd nach der Hufrehe wieder bewegen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Frage, wann ein Pferd nach der Hufrehe wieder bewegt werden darf, ist wohl eine der wichtigsten. <strong>Denn Bewegung ist das, was ein Pferdeleben ausmacht. Unter Bewegungsmangel leidet nicht nur die Psyche, sondern auch sämtliche Strukturen des Pferdekörpers. </strong></p>



<p>Besonders <strong>Knorpel</strong>, die nur durch das umliegende Gewebe versorgt werden können, wenn eben Bewegung da ist, oder auch die <strong>Lunge</strong> tragen Schäden davon, wenn man zu lange nach einer Hufrehe wartet, die Pferde wieder zu bewegen. Und dann ist da oft noch das <strong>Übergewicht</strong>, dass durch die Stehzeit nicht weniger wird und eine Radikaldiät ist aus unserer Sicht meist abzulehnen. Auf der anderen Seite sind die <strong>Hufe </strong>durch die Veränderungen der Hufbein-Wand-Verbindung<strong> nicht wirklich stabil </strong>und ein Zuviel an Bewegung könnte den<strong> Heilungsprozess stören</strong> oder sogar verhindern. Oder kann Bewegung sogar einen erneuten Schub auslösen?</p>



<p class="has-text-align-left">Wenn du also nicht wahnsinnig bist, sondern wahnsinnig daran interessiert bist, dass es deinem Pferd gut geht, kannst du nun dein Unwohlsein nutzen und mit folgenden Schritten die Angst überwinden:</p>



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<h3 class="kt-adv-heading_129262-c5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_129262-c5"><strong>Hufrehe &#8211; das sind die Hintergründe</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Schäden sind meist auch schon vor der sichtbaren Hufrehe vorhanden.</strong></li>
</ul>



<p>Die allermeisten Hufrehe-Fälle sind <strong>endokrinen </strong>Ursprungs. Wenn du dazu mehr wissen möchtest, kannst du dir den Leitfaden zu dem Thema für 0€ herunterladen.</p>



<p>Aber wichtig zu wissen: <strong>Die endokrine Hufrehe entwickelt sich schleichend.</strong> Die Schäden in der Hufbein-Wand-Verbindung entstehen, lange bevor die Pferde schlecht laufen, bzw. das typische Bild einer akuten Hufrehe zeigen. Durch <strong>hohe Insulingehalte im Blut</strong> (Hyperinsulinämie) ziehen sich die Gefäße im Huf zusammen, die Lamellen leiern aus und die Verbindung zwischen Knochen und Hufwand wird instabil. Wann es genau zum akuten Reheschub kommt, ist nicht bekannt. Aber wir wissen mittlerweile, dass es eben nur <strong>sekundär zu Entzündungsprozessen</strong> kommt bei der endokrinen Hufrehe, warum die Entzündungswerte im Blut oft nicht auffällig sind und auch die Hufe nicht unbedingt auffallend warm sein müssen. Das heißt, dass viele ihre Pferde eben mit schon kranken Hufen bewegen, bevor sie merken, dass eine Hufrehe vorliegt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Je eher ich erkenne, dass mein Pferd eine Insulinproblematik hat, desto eher kann ich etwas verändern und in den meisten Fällen könnte ein akuter Hufreheschub verhindert werden.</strong></li>
</ul>



<p>Die frühen Anzeichen können sein: <strong>Fühligkeit</strong>, <strong>Fettdepots </strong>(besonders am Mähnenkamm oder an der Kruppe), oft <strong>kein Sättigungsgefühl</strong>, <strong>Auffälligkeiten im Verhalten</strong> &#8211; lethargisch, ‘zickig’, <strong>leistungsschwach</strong>, <strong>Auffälligkeiten an den Hufen</strong> &#8211; Regelmäßige Ringe, dünne Sohlen, weghebelnde Wände. Wenn du das bei deinem Pferd beobachtest, nimm das unbedingt ernst! So kannst du euch viel Leid ersparen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fettleibigkeit ist krankhaft und darf nicht verniedlicht werden!</strong></li>
</ul>



<p>Oft erkennen wir gar nicht mehr, dass ein Pferd übergewichtig ist, da dieses Bild von Pferd uns mittlerweile so geläufig ist, dass wir <strong>dick als normal ansehen</strong> und <strong>krankhaft übergewichtig als ‘moppelig’ verniedlichen</strong>. Es gibt Studien dazu, dass Pferdebesitzer zum Großteil nicht erkennen, dass ihr Pferd adipös ist. Daher mach dir messbare Werte zu nutze wie den <strong>Body Condition Score (BCS) </strong>und den <strong>Cresty Neck Score (CNS)</strong> und mach regelmäßig Fotos und Videos von deinem Pferd, um die Entwicklung wahrzunehmen und dein Auge zu schulen. Bitte ggf. einen <strong>Experten </strong>einen Blick auf das Körpergewicht deines Pferdes zu werfen. Denn genau das ist <strong>Prävention</strong>! An dieser Stelle ist nochmal gesagt: Übergewicht ist grundsätzlich nicht gesund, aber nicht jedes dicke Pferd bekommt eine Hufrehe und nicht jedes dünne Pferd ist davor sicher. Also auch die anderen Anzeichen mit einbeziehen.</p>



<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient"> </div>
<div>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
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<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"> </h4>
</div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>



<h3 class="kt-adv-heading_01f478-c7 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_01f478-c7"><strong>Worauf muss ich denn jetzt achten? Wann kann ich mein Pferd wieder bewegen?</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Lahmfrei ohne Schmerzmittel</strong></li>
</ol>



<p>Grundsätzlich ist immer die Regel, dass ein Pferd in der Gangart <strong>schmerzfrei </strong>sein muss, in der ich es bewege. Wichtiger Zusatz: Es darf dabei<strong> keine Schmerzmittel</strong> bekommen! Aus unserer Erfahrung entstehen die größten Schäden, wenn man die Pferde in oder nach der Hufrehe unter Schmerzmittel bewegt oder auch im Paddock &amp; Co. sich frei bewegen lässt und sie wild abspacken.<br />Ist dein Pferd im<strong> Schritt lahmfrei</strong> und bekommt<strong> keine Medikamente</strong>, kannst du mit <strong>Hufschuhen </strong>und <strong>Polstern </strong>anfangen spazieren zu gehen &#8211; nur im <strong>Schritt </strong>und möglichst <strong>geradeaus</strong>. </p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Achte auf dein Pferd</strong></li>
</ol>



<p>Besonders wichtig ist dabei auf dein Pferd zu achten. <strong>Wie gehfreudig ist es? Was zeigt seine Mimik</strong>? Schau dir dazu mal den <strong>Horse Grimace Scale</strong> an, der dir hilft Schmerzanzeichen im Gesicht deines Pferdes zu lesen. </p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Steigere die Länge und Anstrengung </strong></li>
</ol>



<p>Wie bei uns auch, solltest du nach einer Krankenphase erstmal mit <strong>kürzeren </strong>und <strong>weniger anstrengenden Strecken</strong> starten. Steigere die Zeit, Länge und Anstrengung eurer Ausflüge langsam. Geht es deinem Pferd gut, kannst du es auch mehrfach täglich bewegen, denn durch Bewegung hast du einen positiven Einfluss auf den Insulinspiegel.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_0a0985-49 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_0a0985-49"><strong>Und wie ist das im Paddock?</strong></h3>



<p>Bei unseren Rehapferden handhaben wir das so, dass die Pferde, sobald sie <strong>keine Schmerzmittel</strong> mehr bekommen, sich <strong>frei im Paddock bewegen</strong> dürfen. Sie tragen dabei zum Teil <strong>Hufschuhe </strong>und/oder haben <strong>hufgeegenete Böden</strong> als Untergrund. Wir <strong>verteilen auch das Heu</strong> an verschiedenen Stellen im Paddock, damit sie zur <strong>Bewegung </strong>motiviert werden. Du musst darauf achten, dass dein Pferd in dieser Zeit seine Bewegungen<strong> selbst entscheiden</strong> kann. Es sollte nicht von anderen geschickt werden oder andere vehement wegschicken. Manchmal müssen sie daher separiert bleiben, manchmal klappt das hervorragend mit einem Pferdekumpel zusammen. Die verschiedenen Heustellen entspannen auf jeden Fall auch die Situation und die Bewegung in der Freizeit deines Pferdes hilft nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" class="wp-image-14738" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_2636-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein gut gestalteter Paddock, passende Untergründe und ein netter Freund an der Seite helfen bei der Rehe-Reha.</em></figcaption>
</figure>



<h3 class="kt-adv-heading_d608cc-8f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_d608cc-8f"><strong>Wann darf ich wieder mehr belasten? </strong></h3>



<p>Unter <em>mehr belasten</em> verstehen wir, dass du wieder <strong>Kreisbahnen </strong>und <strong>Wendungen </strong>mit einbeziehst und dein Pferd in <strong>schnelleren Gangarten </strong>bewegst. </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Lahmfreiheit</strong></li>
</ol>



<p>Auch hier ist es wieder entscheidend, dass dein Pferd in den Wendungen und Gangarten schmerzfrei ist. Nur dann solltest du dein Training steigern! Achte auch hier wieder auf die Mimik. </p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Der Huf sollte mindestens zur Hälfte, besser ⅔ wieder stabil eingewachsen sein.</strong></li>
</ol>



<p>Erst wenn die <strong>Wand von oben wieder mindestens zur Hälfte gerade und stabil nachgewachsen </strong>ist, hat das Hufbein wieder eine relativ sichere Verbindung zur Wand. Vorher besteht immer die Gefahr, dass die noch fragile Hufbein-Wand-Verbindung wieder Schäden erleidet. Nutze trotzdem noch <strong>Hufschuhe</strong>, ggf. mit <strong>Polstern </strong>als Unterstützung oder bleibe auf <strong>weichem Boden</strong>.</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Steigere mit Verstand</strong></li>
</ol>



<p>Achte darauf, dass du nur <strong>schrittweise </strong>steigerst, also <strong>entweder Wendungen oder ein höheres Tempo</strong> ins Training einbaust, also nicht direkt mit Trabvolten starten, sondern erst auf gerader Strecke traben oder im Schritt erst größere mit der Zeit auch engere Wendungen mit einbauen. Und nach und nach die Anforderungen steigern. </p>



<p>Jetzt ist auch die Zeit, wo dein Pferd vielleicht wieder in eine <strong>größere harmonische Gruppe integriert</strong> werden kann. Hier bitte unbedingt auch mit <strong>Hufschuhen </strong>arbeiten und ggf. die gemeinsame Zeit noch begrenzen. Vor allem darf hier die <strong>Fütterung </strong>nicht darunter leiden!</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-10-background-color has-text-color has-background"><strong>Wichtig: Hufe müssen erst die Strukturen so gut entwickeln, dass sie belastbar sind.</strong></p>



<p>Du kannst unterentwickelte oder kranke Hufe nicht trainieren, indem du sie Reizen aussetzt, denen sie noch nicht gewachsen sind. <strong>Das angenehme, lockere und schmerzfreie Laufen ist immer Priorität und muss ggf. mit Hufschuhen, Polstern oder dem entsprechenden Boden ermöglicht werden.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" class="wp-image-16568" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_9722-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Passende Hufschuhe, die gegebenenfalls gepolstert werden, können Rehe-Pferden dabei helfen, locker und schmerzfrei zu laufen, auch wenn die Hufe der Belastung ohne Schutz noch nicht gewachsen wären.</em></figcaption>
</figure>



<h3 class="kt-adv-heading_1d82cb-fe wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_1d82cb-fe"><strong>Wann darf ich wieder reiten und mein Pferd normal bewegen?</strong></h3>



<p>Dass dein Pferd lahmfrei sein sollte, müssen wir wohl an dieser Stelle nicht noch einmal erwähnen. Ebenso, dass die Hufe wieder stabil, also gern ⅔ oder komplett durchgewachsen sein müssen. Wie lange das dauert, ist von Pferd zu Pferd und Situation zu Situation  unterschiedlich und natürlich ist deine <strong>Umsetzung und Optimierung während der Reha </strong>maßgeblich. Wir hatten schon Pferd, deren Hufe innerhalb von vier Monaten komplett durchgewachsen waren und es gibt Pferde, die mehr als einmal durchwachsen müssen, damit der Huf wieder belastbar wird. Und natürlich gibt es leider auch immer wieder Fälle, bei denen die Schäden so groß sind, dass die Hufe nicht mehr belastbar werden. Das sehen wir eben besonders bei Pferden, die lange Schmerzmittel bekommen haben, die zu früh belastet werden oder bei denen eben schon sehr lange die Symptomatik nicht erkannt oder ernst genommen wurde.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Punkt, der gern vergessen wird: <strong>Dein Pferd muss vom Boden wieder antrainiert werden, um tragen zu können.</strong> Eine lange Steh- und Rehaphase hat auch immer den<strong> Abbau von Muskulatur </strong>und mehr oder weniger <strong>Schonhaltung </strong>und <strong>Kompensation </strong>zur Folge. Daher ist es wichtig hier <strong>gemeinsam mit Trainer, Physiotherapeut &amp; Co einen Plan zu entwickeln</strong>, der dein Pferd wieder auf das Reiten vorbereitet. Es ist ein Trugschluss, dass “nur ein bisschen im Schritt”-Draufsetzen diese Vorbereitung nicht benötigt. Gerade im Schritt können wir sehr schaden, wenn wir uns auf ein untrainiertes Pferd setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"> </h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<h3 class="kt-adv-heading_400b02-b8 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_400b02-b8"><strong>Unterschätze nicht die Freizeit des Pferdes!</strong></h3>



<p>Zum Abschluss möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass wir nicht nur an die Bewegung mit uns denken sollten, sondern vor allem an der<strong> Bewegung in der Haltung </strong>arbeiten sollten. Die Möglichkeiten und vor allem die enormen Vorteile, die Bewegungsanreize in der Haltung bringen, werden aus unserer Sicht noch unterschätzt.</p>



<p><strong>Ein Pferd, dass sich über den Tag verteilt mehrere Kilometer im Schritt fortbewegt auf der Suche nach Futter, dabei vielleicht den einen oder anderen Baumstamm oder Hügel überwindet, sich biegt und den ganzen Körper benutzt, hat natürlich einen großen Vorsprung in der Reha zu Pferden, die wir eben nur aktiv bewegen, wenn wir da sind. </strong></p>



<p>Daher überleg dir, wie du mehr Bewegung in den Alltag deines Pferdes bringen kannst und lies gern dazu unseren Blogbeitrag: <a href="https://www.team-huf.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5 Tipps für mehr Bewegung im Pferdeleben</a>.</p>



<p>Denn diese Art von Bewegung schult den ganzen Körper, holt die Pferde eher aus Kompensationsmustern und Schonhaltungen heraus und ist vor allem sehr gut für ihr Wohlbefinden und ihre Zufriedenheit!</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"> </h4>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/wann-darf-ich-mein-pferd-nach-der-hufrehe-wieder-bewegen/">Wann darf ich mein Pferd nach der Hufrehe wieder bewegen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Hufrehe-Angst endlich überwinden &#8211; so geht&#8217;s in 3 Schritten.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/angst-vor-hufrehe-ueberwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 20:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=25823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr, sehr häufig hören wir den Satz: “Ich hab so Angst, dass mein Pferd eine Hufrehe bekommt.” Und das können wir gut verstehen, denn die Hufrehe ist sehr schmerzhaft für die Pferde, und niemand möchte sein Pferd leiden sehen. Oft ist es sogar ein Todesurteil. Wenn man es mal positiv sieht, können wir die Angst aber auch nutzen, um aktiv zu werden. Denn die Angst muss nicht lähmend sein. Sollte sie in diesem Fall auch nicht. Sonst kann das schlimme Folgen haben, sondern sie kann uns auch motivieren, etwas zu verändern. &#8222;Die reinste Form des Wahnsinns ist alles beim Alten zu belassen und trotzdem zu hoffen, dass sich was ändert.&#8220; – Albert Einstein Wenn du also nicht wahnsinnig bist, sondern wahnsinnig daran interessiert bist, dass es deinem Pferd gut geht, kannst du nun dein Unwohlsein nutzen und mit folgenden Schritten die Angst überwinden: Das Wichtigste ist, dass du erstmal weißt, womit du es zu tun hast. Denn oft haben wir vor dem Unbekannten Angst oder vor etwas, das wir nicht beeinflussen können. Das heißt, wenn wir uns mit einem Thema beschäftigen und die Hintergründe verstehen, dann macht uns das Ganze schon gar nicht mehr so viel Angst.  Wissen, oder vermeintliches Wissen und Erfahrungsberichte zu finden, die sich mit Hufrehe beschäftigen, ist nicht schwierig. Dr. Google &#38; Co. werfen unendlich viele Ergebnisse aus. Und das ist die Schwierigkeit: Du musst herausfinden, welche Qualität, welche Qualifikation hinter einer Quelle stecken und wie aktuell das Wissen ist. Denn gerade in den letzten Jahren haben sich die wissenschaftlichen Grundlagen sehr stark weiterentwickelt, altes Wissen ist zum Teil überholt und widerlegt, aber vieles weiß man auch noch immer nicht.  Wenn du es magst, dich durch wissenschaftliche Studien zu wühlen, hast du unendlich viel Material, das du durcharbeiten kannst. Aber vielleicht liegt es dir auch nicht so sehr oder die Sprachbarriere steht dir im Weg, denn die meisten Studien sind auf englisch zu finden.  Aber es gibt sie: Die verlässlichen Quellen, die auf einem aktuellen Stand gut verständliches Wissen weitergeben.  In unseren Kursen versuchen wir, genau diese Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen. Denn es bringt natürlich auch nicht viel, die wissenschaftlichen Ergebnisse zu kennen, aber nicht zu wissen, was das in der Praxis für mich und mein Pferd heißt.   Dokumentiere &#38; verschaffe dir einen Überblick über die Situation Wenn du jetzt die Hintergründe kennst, ist es an der Zeit dein Pferd nochmal unter die Lupe zu nehmen. Hat es überhaupt ein erhöhtes Hufrehe-Risiko? Welche Symptome kannst du erkennen? Kannst du Zusammenhänge zu Ereignissen oder Veränderungen herstellen? Schreib dir möglichst viel auf, fotografiere dein Pferd und die Hufe und mache Videos vom Laufen. So hast du die Möglichkeit, in größeren Abständen die Veränderungen besser wahrzunehmen. Guck dir auch mal alte Fotos und Videos an. Siehst du da schon Symptome? Einige der Symptome findest du in unserem kostenlosen Leitfaden zum Thema endokrine Hufrehe.  Komm in die Umsetzung. Werde aktiv. Das Zitat von Albert Einstein bringt es ganz gut auf den Punkt. Wenn du Symptome an deinem Pferd siehst, wenn die Dokumentation zeigt, dass deine Sorge berechtigt ist, dann musst du aktiv werden und etwas im Leben deines Pferdes verändern. Hier hilft es nicht, sich “nur” Sorgen zu machen, sondern du kannst eine Hufrehe nur verhindern, wenn du entsprechende Maßnahmen ergreifst. Die Prävention ist in unseren Augen der beste Tierschutz und alle Mühe wert! Alles Wissen ist immer nur so wertvoll wie das, was du daraus machst und vielleicht kennst du einen unserer Lieblingssprüche: Machen ist wie Wollen, nur krasser.  Dabei ist es aber nicht sinnvoll, in wilden Aktionismus zu verfallen oder viel Geld für unnütze Dinge auszugeben, sondern gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um die Ursache der Hufrehe abzuschalten.  Im Falle der endokrinen Hufrehe heißt das die optimierte Fütterung &#8211; zucker- und stärkearm, ausbalancierte Nährstoffversorgung &#8211;  und Bewegung &#8211; am besten schon in der Haltung und zusätzlich durch sinnvolles Training. Wenn du Unterstützung suchst, schau dich gern bei uns auf der Seite um. Hier findest du viele Blogbeiträge und Kurse zum Thema Hufrehe. Um dir ein bisschen Zeit zu sparen: Für die praktische Umsetzung der Rehamaßnahmen oder die Prävention findest du alles wichtige im Rehakurs Hufrehe. In diesem Kurs bekommst du Onlineinhalte zum eigenständigen flexiblen Erarbeiten und zusätzlich kannst du in Live-Sprechstunden deine Fragen stellen. Die Anmeldung ist jederzeit möglich. Wenn du auch ein bisschen ein Nerd bist, so wie wir beruflich mit Pferden arbeitest oder einfach noch tiefer in die Materie Hufrehe einsteigen möchtest, ist der Hufrehe-Wissen-Kurs genau das Richtige für dich. Der Kurs öffnet nur ein- bis zweimal im Jahr die Türen und ist ein begleiteter Intensivkurs. Setz dich am besten auf die Warteliste, wenn du über die nächste Anmeldemöglichkeit informiert werden möchtest. Wichtig für dich ist zu wissen, dass du lernen kannst, das Risiko einzuschätzen. Und mit diesem Wissen kannst du rechtzeitig handeln, so dass du nicht immer mit der Angst vor der Hufrehe leben musst, sondern sicher und gesund das Leben mit deinem Pferd genießen kannst.     Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/angst-vor-hufrehe-ueberwinden/">Die Hufrehe-Angst endlich überwinden &#8211; so geht&#8217;s in 3 Schritten.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sehr, sehr häufig hören wir den Satz: “Ich hab so Angst, dass mein Pferd eine Hufrehe bekommt.”</p>



<p>Und das können wir gut verstehen, denn die Hufrehe ist sehr <strong>schmerzhaft </strong>für die Pferde, und niemand möchte sein Pferd leiden sehen. Oft ist es sogar ein <strong>Todesurteil</strong>.</p>



<p>Wenn man es mal positiv sieht, können wir die Angst aber auch nutzen, um<strong> aktiv </strong>zu werden. Denn die Angst muss nicht lähmend sein. Sollte sie in diesem Fall auch nicht. Sonst kann das schlimme Folgen haben, sondern sie kann uns auch <strong>motivieren, </strong>etwas zu verändern.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-3-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background"><strong>&#8222;Die reinste Form des Wahnsinns ist alles beim Alten zu belassen</strong><br /><strong> und trotzdem zu hoffen, dass sich was ändert.&#8220; </strong>– Albert Einstein</p>



<p class="has-text-align-left">Wenn du also nicht wahnsinnig bist, sondern wahnsinnig daran interessiert bist, dass es deinem Pferd gut geht, kannst du nun dein Unwohlsein nutzen und mit folgenden Schritten die Angst überwinden:</p>



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<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
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<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
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<h3 class="kt-adv-heading_129262-c5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_129262-c5"><strong>Bilde dich weiter und lege Wert auf die Qualität der Quellen</strong></h3>



<p>Das Wichtigste ist, dass du erstmal weißt, womit du es zu tun hast.<strong> Denn oft haben wir vor dem Unbekannten Angst oder vor etwas, das wir nicht beeinflussen können.</strong> Das heißt, wenn wir uns mit einem<strong> Thema beschäftigen</strong> und die <strong>Hintergründe verstehen</strong>, dann macht uns das Ganze schon gar nicht mehr so viel Angst. </p>



<p>Wissen, oder vermeintliches Wissen und Erfahrungsberichte zu finden, die sich mit Hufrehe beschäftigen, ist nicht schwierig. Dr. Google &amp; Co. werfen unendlich viele Ergebnisse aus. Und das ist die Schwierigkeit: Du musst herausfinden, welche <strong>Qualität</strong>, welche <strong>Qualifikation</strong> hinter einer Quelle stecken und wie <strong>aktuell </strong>das Wissen ist. Denn gerade in den letzten Jahren haben sich die wissenschaftlichen Grundlagen sehr stark weiterentwickelt, altes Wissen ist zum Teil überholt und widerlegt, aber vieles weiß man auch noch immer nicht. </p>



<p>Wenn du es magst, dich durch wissenschaftliche Studien zu wühlen, hast du unendlich viel Material, das du durcharbeiten kannst. Aber vielleicht liegt es dir auch nicht so sehr oder die Sprachbarriere steht dir im Weg, denn die meisten Studien sind auf englisch zu finden. </p>



<p><strong>Aber es gibt sie: Die verlässlichen Quellen, die auf einem aktuellen Stand gut verständliches Wissen weitergeben. </strong></p>



<p>In unseren Kursen versuchen wir, genau diese Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen. Denn es bringt natürlich auch nicht viel, die wissenschaftlichen Ergebnisse zu kennen, aber nicht zu wissen, was das in der <strong>Praxis </strong>für mich und mein Pferd heißt.</p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<div id="kt-layout-id_d50543-10" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_d50543-10 has-kb-palette-10-background-color">
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<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:spacer {"height":"30px"} -->
<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>
<!-- /wp:spacer -->

<!-- wp:kadence/advancedheading {"level":3,"uniqueID":"_74b3dc-6d"} -->
<h3 class="kt-adv-heading_74b3dc-6d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_74b3dc-6d"><strong>Dokumentiere &amp; verschaffe dir einen Überblick über die Situation</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn du jetzt die Hintergründe kennst, ist es an der Zeit dein Pferd nochmal unter die Lupe zu nehmen. Hat es überhaupt ein erhöhtes Hufrehe-Risiko? <br />Welche Symptome kannst du erkennen? <br />Kannst du Zusammenhänge zu Ereignissen oder Veränderungen herstellen?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Schreib </strong>dir möglichst viel auf, <strong>fotografiere </strong>dein Pferd und die Hufe und mache <strong>Videos </strong>vom Laufen. So hast du die Möglichkeit, in größeren Abständen die <strong>Veränderungen </strong>besser wahrzunehmen. Guck dir auch mal alte Fotos und Videos an. Siehst du da schon Symptome?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Einige der Symptome findest du in unserem kostenlosen Leitfaden zum Thema endokrine Hufrehe. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:kadence/advancedheading {"level":3,"uniqueID":"_6dfc43-94"} -->
<h3 class="kt-adv-heading_6dfc43-94 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_6dfc43-94"><strong>Komm in die Umsetzung. Werde aktiv.</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das Zitat von Albert Einstein bringt es ganz gut auf den Punkt. Wenn du <strong>Symptome </strong>an deinem Pferd siehst, wenn die <strong>Dokumentation </strong>zeigt, dass deine Sorge berechtigt ist, dann musst du <strong>aktiv</strong> werden und etwas im Leben deines Pferdes verändern.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Hier hilft es nicht, sich “nur” Sorgen zu machen, sondern du kannst eine Hufrehe nur verhindern, wenn du entsprechende Maßnahmen ergreifst.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Die Prävention ist in unseren Augen der beste Tierschutz und alle Mühe wert!</strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Alles Wissen ist immer nur so wertvoll wie das, was du daraus machst und vielleicht kennst du einen unserer Lieblingssprüche: <strong>Machen ist wie Wollen, nur krasser. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dabei ist es aber nicht sinnvoll, in wilden Aktionismus zu verfallen oder viel Geld für unnütze Dinge auszugeben, sondern <strong>gezielte Maßnahmen</strong> zu ergreifen, um die Ursache der Hufrehe abzuschalten. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Im Falle der endokrinen Hufrehe heißt das die<strong> optimierte Fütterung</strong> &#8211; zucker- und stärkearm, ausbalancierte Nährstoffversorgung &#8211;  und<strong> Bewegung </strong>&#8211; am besten schon in der <strong>Haltung </strong>und zusätzlich durch sinnvolles Training.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn du Unterstützung suchst, schau dich gern bei uns auf der Seite um. Hier findest du viele Blogbeiträge und Kurse zum Thema Hufrehe.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Um dir ein bisschen Zeit zu sparen: Für die praktische Umsetzung der Rehamaßnahmen oder die Prävention findest du alles wichtige im <strong><a href="https://www.team-huf.de/rehakurs-hufrehe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rehakurs Hufrehe</a></strong>. In diesem Kurs bekommst du Onlineinhalte zum eigenständigen flexiblen Erarbeiten und zusätzlich kannst du in Live-Sprechstunden deine Fragen stellen. Die Anmeldung ist jederzeit möglich.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn du auch ein bisschen ein Nerd bist, so wie wir beruflich mit Pferden arbeitest oder einfach noch tiefer in die Materie Hufrehe einsteigen möchtest, ist der <a href="https://www.team-huf.de/hufrehe-wissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/hufrehe-wissen/"><strong>Hufrehe-Wissen-Kurs</strong></a> genau das Richtige für dich. Der Kurs öffnet nur ein- bis zweimal im Jahr die Türen und ist ein begleiteter Intensivkurs. Setz dich am besten auf die Warteliste, wenn du über die nächste Anmeldemöglichkeit informiert werden möchtest.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wichtig für dich ist zu wissen, dass du lernen kannst, das Risiko einzuschätzen. Und mit diesem Wissen kannst du rechtzeitig handeln, so dass du nicht immer mit der Angst vor der Hufrehe leben musst, sondern <strong>sicher </strong>und <strong>gesund </strong>das <strong>Leben mit deinem Pferd genießen</strong> kannst.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
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<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:spacer --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/angst-vor-hufrehe-ueberwinden/">Die Hufrehe-Angst endlich überwinden &#8211; so geht&#8217;s in 3 Schritten.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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