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	<title>Hufe lesen Archive - Team Huf</title>
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	<title>Hufe lesen Archive - Team Huf</title>
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	<item>
		<title>Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 20:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Profiwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter. Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung Bekleb- oder alternativer Beschlag fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen Barhuf nicht klappt und ein permanenter Schutz angebracht wird. Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. Gesetzlich geregelt ist lediglich der Eisenbeschlag, der ausschließlich von staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das Tierschutzgesetz, das regelt, dass wir entsprechende Fachkenntnisse haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund Schmerzen oder Schäden zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht haben, auch kleben oder nageln – also gegebenenfalls auch den Huftechniker noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen. Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten: Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an: Diese Erfahrung können wir aus unserer Praxis nicht teilen – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein Schutz notwendig ist. Wir arbeiten dann mit Hufschuhen, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er wirklich gebraucht wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: Hufbeinfraktur, sehr hautempfindlich, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele. Selbst im Sport sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die barhuf Hochleistungen vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann. In den Hufbearbeitungsschulen und auch außerhalb werden viele Weiterbildungen im Bereich Bekleb- oder alternativer Beschlag angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine Alternative im Hinterkopf zu haben für eben genannte Ausnahmen, aber für uns war klar, dass das kein Teil unserer täglichen Arbeit werden wird. Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch mitreden zu können. Gerade als Berufseinsteiger hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden Trick den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine Meinung. Also macht man den Trend mit.  Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr positiv an, nur manche Hintergründe zum Einsatz finden wir nicht ganz richtig. Die Grundlage ist immer eine funktionale Hufbearbeitung. Wenn da der Fehler liegt, vertuscht der Hufschutz nur. Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die Grenzen, greifst du zum Beispiel zum Klebeschuh. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Pferdebesitzer eh nichts verändern und deshalb sprichst du die Haltung oder Fütterung gar nicht an. Oder du hast selber noch zu wenig Erfahrung, wie super toll eine optimale Fütterung oder Kieselsteine sich auf die Hufgesundheit auswirken können. Ganz klar unsere Empfehlung: Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus! Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein bisschen länger bis sich etwas verändert. Hier treffen wir mit Sicherheit einen wunden Punkt. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, was du nicht bearbeitest, als darauf, was du bearbeitest. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den Strahl jetzt schön schneidest oder die Eckstrebe entfernst oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine normalen Arbeitsschritte durchzuführen? Guckst du dir die Fußung an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im Stand aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen Einfluss deine Bearbeitung auf die inneren Strukturen hat? Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich durch die Hufbearbeitung gestört werden. Ihre Bemühungen etwas aufzubauen oder etwas zu kompensieren, werden mit einem Ansetzen des Messers zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach wieder hübsch aus, funktioniert aber leider nicht mehr so gut. Wenn ein Huf sich dann nicht entsprechend der Erwartung entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter noch mehr zu bearbeiten. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.Diese Gedanken verleiten eben dazu mehr Substanz zu entfernen und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch. Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer. &#160; Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu beraten, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die Hufgesundheit tun kann. Unsere Erfahrungen mit HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/">Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size">Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter.</p>



<p style="font-size: 16px;">Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen <strong>Barhuf nicht klappt</strong> und ein <strong>permanenter Schutz </strong>angebracht wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. <strong>Gesetzlich geregelt</strong> ist lediglich der <strong>Eisenbeschlag</strong>, der ausschließlich von <strong>staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden</strong> angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das <strong>Tierschutzgesetz</strong>, das regelt, dass wir entsprechende <strong>Fachkenntnisse </strong>haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund <strong>Schmerzen </strong>oder <strong>Schäden </strong>zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum <strong>Barhufbearbeiter </strong>gemacht haben, auch <strong>kleben </strong>oder <strong>nageln </strong>– also gegebenenfalls auch den <strong>Huftechniker </strong>noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Hufbearbeitung </strong>stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf hinzubauen. Vielleicht sollte hier die Hufbearbeitung nochmal kritisch beäugt werden.</li>



<li>Die <strong>Einflussfaktoren </strong>auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt. Die <strong>Umgebung</strong>, <strong>Nutzung</strong>, die <strong>Fütterung </strong>– nimm diese Punkte mit in deine Beratung und Begutachtung auf.</li>



<li>Du gehst einfach mit dem <strong>Trend </strong>und alle bekleben jetzt auch. – Auch eine Entscheidung.</li>



<li><strong>Barhuf klappt eben doch nicht wirklich.</strong> – Daran glauben wir nun wirklich nicht. Aber Barhuf gibt dir ein<strong> echtes Feedback</strong> zurück.</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an:</p>



<h2 class="kt-adv-heading_5401f8-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_5401f8-19">#1: Barhuf klappt eben doch nicht.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Diese Erfahrung können wir <strong>aus unserer Praxis nicht teilen</strong> – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein <strong>Schutz </strong>notwendig ist. Wir arbeiten dann mit <strong>Hufschuhen</strong>, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er<strong> wirklich gebraucht</strong> wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: <strong>Hufbeinfraktur</strong>, sehr <strong>hautempfindlich</strong>, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele.</p>



<p style="font-size: 16px;">Selbst im <strong>Sport </strong>sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die <strong>barhuf Hochleistungen</strong> vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_518001-fc wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_518001-fc">#2: Du gehst mit dem Trend &#8211; alle anderen bekleben halt auch.</h2>



<p style="font-size: 16px;">In den <strong>Hufbearbeitungsschulen </strong>und auch außerhalb werden viele <strong>Weiterbildungen </strong>im Bereich <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine <strong>Alternative </strong>im Hinterkopf zu haben für eben genannte <strong>Ausnahmen</strong>, aber für uns war klar, dass das <strong>kein Teil unserer täglichen Arbeit</strong> werden wird.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch <strong>mitreden </strong>zu können. Gerade als <strong>Berufseinsteiger </strong>hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden <strong>Trick </strong>den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine <strong>Meinung</strong>. Also macht man den Trend mit. </p>



<p style="font-size: 16px;">Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr <strong>positiv </strong>an, nur manche <strong>Hintergründe </strong>zum <strong>Einsatz </strong>finden wir nicht ganz richtig. Die <strong>Grundlage </strong>ist immer eine <strong>funktionale Hufbearbeitung</strong>. Wenn da der Fehler liegt, <strong>vertuscht </strong>der Hufschutz nur.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_246dbd-09 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_246dbd-09">#3: Die Einflussfaktoren auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die <strong>Grenzen</strong>, greifst du zum Beispiel zum <strong>Klebeschuh</strong>. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die <strong>Pferdebesitzer eh nichts verändern</strong> und deshalb sprichst du die <strong>Haltung </strong>oder <strong>Fütterung </strong>gar nicht an. Oder du hast selber noch<strong> zu wenig Erfahrung</strong>, wie super toll eine <strong>optimale Fütterung</strong> oder <strong>Kieselsteine </strong>sich auf die Hufgesundheit auswirken können.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ganz klar unsere <strong>Empfehlung</strong>: <strong>Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus!</strong> Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein<strong> bisschen länger</strong> bis sich etwas verändert.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_541523-79 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_541523-79">#4: Die Hufbearbeitung stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf aufzubauen.</h2>



<p style="font-size: 16px;">Hier treffen wir mit Sicherheit einen <strong>wunden Punkt</strong>. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, <strong>was du nicht bearbeitest</strong>, als darauf, <strong>was du bearbeitest</strong>. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den<strong> Strahl jetzt schön schneidest </strong>oder die <strong>Eckstrebe entfernst </strong>oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine <strong>normalen Arbeitsschritte </strong>durchzuführen? Guckst du dir die <strong>Fußung </strong>an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im <strong>Stand </strong>aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen <strong>Einfluss deine Bearbeitung </strong>auf die inneren Strukturen hat?</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich <strong>durch</strong> <strong>die Hufbearbeitung gestört </strong>werden. Ihre Bemühungen etwas <strong>aufzubauen </strong>oder etwas zu <strong>kompensieren</strong>, werden mit <strong><em>einem</em> Ansetzen des Messers</strong> zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach<strong> wieder hübsch</strong> aus, <strong>funktioniert </strong>aber leider nicht mehr so gut.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn ein Huf sich dann<strong> nicht entsprechend der Erwartung</strong> entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter <strong>noch mehr zu bearbeiten</strong>. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.<br />Diese Gedanken verleiten eben dazu <strong>mehr Substanz zu entfernen</strong> und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch.</p>



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<h3 class="kt-adv-heading_070dd0-c3 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_070dd0-c3"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Du willst mehr über HUF(e) erfahren? Wir haben über unsere Passion ein Buch geschrieben:</span></a></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/buch/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px; color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch/"><span class="kt-btn-inner-text">&#8222;Mehr HUF, weniger Bearbeitung&#8220;</span></a></span></h4>
</div>
<h4></h4>
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<h4></h4>
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<h4>

</h4>
<h4 style="font-size: 16px; text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer.</span></a></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu <strong>beraten</strong>, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die <strong>Hufgesundheit </strong>tun kann. Unsere Erfahrungen mit <strong>HUF</strong>, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den einen oder anderen damit nerven,  (die Gründe liegen aber vielleicht auch bei dem, den es nervt) können wir nur immer wieder vom Einsatz von <strong>Kieselsteinen</strong>, <strong>Paddock Trails</strong>, <strong>Heuanalysen</strong> und<strong> ausbalancierter Mineralisierung </strong>schwärmen. Vor allem, weil wir den Effekt <strong>jeden Tag </strong>erleben. </p>



<p style="font-size: 16px;">Aber auch unsere Kunden setzen unsere Tipps bei Weitem nicht immer um. Dann kann man eben nur <strong>kompensieren </strong>mit der Hufbearbeitung und sein <strong>bestmögliches</strong> versuchen. Und das ist immer wieder <strong><em>weniger </em>Bearbeitung</strong>. Wirklich nur ganz <strong>punktuell </strong>einzugreifen, nur <strong>minimal </strong>unterstützen und die Versuche der Hufe sich selbst zu helfen honorieren. </p>



<p style="font-size: 16px;">Wenn ein Pferd schlechter läuft, fragen wir uns, was sind die <strong>Einflüsse von außen</strong>: Ist es <strong>nasser </strong>geworden? Hat das Pferd <strong>Stoffwechselprobleme</strong>? Hat es sich zu viel abgelaufen oder ganz andere Baustellen? Bei der Bearbeitung gucken wir, <strong>wo fehlt Schutz </strong>und<strong> welche Struktur könnte das kompensieren</strong> und was bearbeite ich, ohne das Pferd zu stören? Manchmal heißt das auch, dass wir gar nicht mit Werkzeug bearbeiten, sondern nur <strong>beraten</strong>.<br />Aber wir können an einer Hand abzählen, wann wir es für nötig gehalten haben ein Kundenpferd zu bekleben, beschlagen machen wir gar nicht. Es gibt auch vereinzelte Fällen, in denen wir dies für sinnvoll gehalten haben, wir dann aber an<strong> fachlich kompetente Kollegen</strong> überweisen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Was wir eigentlich sagen möchten: Wenn es barhuf nicht klappt und du deshalb immer mehr beklebst, <strong>hinterfrage </strong>doch mal deine <strong>Hufbearbeitung</strong>. Was kannst du mal <strong>anders </strong>machen? Oder wie kannst du <strong>beraten</strong>, damit die Pferdebesitzer mehr für die <strong>Hufgesundheit </strong>ihrer Pferde tun?</p>



<p style="font-size: 16px;">Natürlich ist dieser Weg etwas <strong>anstrengender </strong>und eben<strong> nicht der easy way out</strong>, aber es macht so viel mehr <strong>Spaß </strong>und bringt richtig tolle <strong>Erfolge</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Mehr HUF, weniger Bearbeitung</a></span></h3>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-30731" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Es ist eine Einladung, Hufe und ihre natürlichen Anpassungsmechanismen wirklich zu verstehen – ohne kompliziertes Fachchinesisch.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>



<p style="font-size: 16px;"> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</title>
		<link>https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 16:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26318</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor mehr als 17 Jahren haben wir eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht. Wir wollten uns in erster Linie für unsere (Pflege)Pferde weiterbilden, weil sie Probleme mit den Hufen hatten und irgendwie ist dann daraus mehr geworden &#8211; viel mehr. Aber “nur” Hufbearbeiter zu sein, reicht uns einfach nicht mehr und deshalb möchten wir etwas ändern. Wir haben beide viele Jahre hauptberuflich als Hufbearbeiter gearbeitet, hatten einen großen Kundenstamm und es lief auch gut, es hat Spaß gemacht. Klar, ist die Arbeit manchmal anstrengend und es gibt Tage, an denen man sich schon fragt, warum man das Ganze macht &#8211; z.B. wenn alle Pferde eingematscht sind und man kaum den Huf halten kann, weil es so glitschig ist, oder wenn es im Sommer nicht nur viel zu warm ist, sondern natürlich die Hufe dann auch noch besonders hart sind. Aber irgendwie haben wir es immer geschafft und weitergemacht. Trotzdem gab es immer wieder Pferde, die uns an unserem Weg haben zweifeln lassen. Allen voran mein Eigenes. Felix kam nach der Barhufumstellung nicht gut zurecht und lief extrem fühlig. Er war auch der Grund, warum ich dann überhaupt die Ausbildung zum Hufbearbeiter gemacht habe. Es wurde auch besser, aber das war mir nicht genug. Gut, dass Barbara genauso verrückt ist wie ich, oder schon irgendwie anders, aber eben verrückt. Wir haben uns weitergebildet und Dinge ausprobiert, wieder über den Haufen geschmissen oder für gut befunden und weiterentwickelt. Meine Ponies mussten leider diesen ganzen Prozess mitmachen, haben aber die letzten Jahre dafür ein ziemlich schönes Leben gehabt und hatten Hufe, die richtig gut funktioniert haben. Wir sind keine Hufbearbeiter Jetzt aber zum Thema: Immer, wenn wir uns irgendwo vorstellen und sagen, was wir beruflich machen, hört bzw. fühlt sich das einfach nicht mehr richtig an: Wir sind Hufbearbeiter. Die Hufbearbeitung im bekannten Sinne ist tatsächlich nur noch ein Bruchteil unserer täglichen Arbeit. Ein Grund, den wahrscheinlich viele Hufbearbeiter kennen oder der vielleicht auch dich davon abhält, Hufbearbeiter zu werden: Die körperliche Belastung. Ich würde sagen, wir stecken schon recht viel weg, aber trotzdem ist das ein anstrengender Job. Man kann einige Leiden vermeiden, indem man vernünftig mit den Pferden umgeht oder eben auch auf seine Arbeitshaltung aufpasst, aber am Ende ist es trotzdem eine körperliche Belastung &#8211; und viele viele Kollegen machen den Job nicht lange, weil ihr Körper das nicht mitmacht. Und damit sind wir schon am zweiten Punkt: Das gängige System ist, dass wir als Hufbearbeiter Zeit gegen Geld tauschen, also unsere Einnahmen durch unsere Leistungsfähigkeit gedeckelt sind und das bei dem hohen Risiko, was der Job so mit sich bringt. Sprich, sobald unser Körper mal nicht mitmacht, verdienen wir nichts mehr. Das zieht tatsächlich noch viel weitere Kreise: Da viele Sorge haben, ob sie es körperlich schaffen Vollzeit als Hufbearbeiter zu arbeiten, arbeiten sie nur nebenbei selbständig. Das führt zum Einen zu einer ständigen Doppelbelastung und das, was wir auch sehr kritisch sehen: Man sammelt viel viel langsamer Erfahrungen und die Zeit für Weiterbildung ist einfach sehr knapp. Zu der körperlichen Belastung kommt also noch der Stress und das führt wiederum zu mehr körperlichen Problemen.  Jetzt hatte ich ja schon gesagt, dass wir relativ gut körperlich arbeiten können und das auch schon einige Jahre, aber mal ehrlich: Jünger werden wir auch nicht und für die Altersvorsorge hat es bisher nicht gereicht. Trotzdem gibt es einen Punkt, der uns noch viel mehr dazu bringt kein Hufbearbeiter mehr sein zu wollen: Die Hufe zeigen meist nur Symptome und als Hufbearbeiter versuchst du in vielen Fällen Symptome zu lindern, kannst aber nichts (oder nicht immer) etwas an der Ursache ändern. Das ist total unbefriedigend! Vielleicht denkst du, dass man doch auch auf die Ursachen eingehen kann, und wenn du uns kennst, weißt du, dass wir das machen. Das spricht sich auch herum und so kommt es öfter mal vor, dass wir zu einem Termin kommen und mit den Worten empfangen werden: Ich habe noch keine Kieselsteine und die Pferde sind zu dick, aber wir sind dran. Sooo schlimm sind wir eigentlich gar nicht…Oder doch?! Auf jeden Fall reicht es uns nicht, nur Hufe zu bearbeiten und nichts am großen Ganzen für das Pferd zu verändern, es geht hier um Gesundheit und Lebensqualität! Daher haben wir uns eben immer mehr dahin entwickelt, dass unser Konzept eben aus mehr besteht als aus Hufbearbeitung. Die Beratung zu HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind immer ein großer Teil unserer Arbeit! Und das kommt bei alten Kunden nicht immer gut an, denn die kennen uns ja schon aus unserer Anfangszeit, wo wir eben “nur” Hufbearbeiter waren. Zusätzlich hat man als Hufbearbeiter das Problem, dass man eben zur Hufbearbeitung gerufen wird &#8211; das ist dann ein Problem, wenn deine Beratung bezüglich anderer Faktoren gar nicht ernst genommen wird oder nicht mal erwünscht ist. Schließlich wird man zur Hufbearbeitung gerufen, nicht dazu das Körpergewicht unter die Lupe zu nehmen. Oder zu Stoffwechselthemen hören wir immer mal wieder: &#8222;Aber ihr seid ja kein Tierarzt.&#8220; oder &#8222;Ich arbeite seit Jahren mit einer Stoffwechselexpertin zusammen.&#8220;, Beides kann richtig sein, aber hat vielleicht noch nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Dann komme ich als Hufbearbeiter, der einfach die Hufe “schön” machen soll und erzähle etwas von Labordiagnostik und Heuanalysen. Für uns entscheidende Punkte, denn die Symptome sind eben an den Hufen zu sehen, wenn etwas nicht rund läuft, aber eben nicht durch eine Hufbearbeitung zu beheben. Vielleicht kennst du ja auch diese Probleme?! Deshalb möchten wir einfach keine Hufbearbeiter mehr sein. Wir sind viel mehr &#38; gehen die Hufe eben nicht nur symptomatisch an. Wir bringen in unseren Kursen keine Techniken &#38; Methoden zur Bearbeitung bei, sondern ein Gesamtkonzept &#8211; denn damit kann man so viel mehr für die Pferde erreichen! Wir haben auch schon einige Jahre Hufbearbeiter ausgebildet, so wie man das halt macht. Themen wie der Umgang mit dem Pferd oder Arbeitshaltung waren schon immer Teil unserer Weiterbildungen und auch unser Konzept von HUF. Trotzdem hat es sich nie richtig angefühlt. Viele der Ausgebildeten machten den Job nur sehr kurz,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/">Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Vor mehr als 17 Jahren haben wir eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht. Wir wollten uns in erster Linie für unsere (Pflege)Pferde weiterbilden, weil sie Probleme mit den Hufen hatten und irgendwie ist dann daraus mehr geworden &#8211; viel mehr.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber “nur” Hufbearbeiter zu sein, reicht uns einfach nicht mehr und deshalb möchten wir etwas ändern.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<h3 class="kt-adv-heading_303444-c2 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_303444-c2"><span style="color: #d2a96a;">Werde Profi und gebe dein Wissen an andere weiter.</span></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31232 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-300x210.png" alt="" width="300" height="210" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-300x210.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater-768x538.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/schritt-2-aufbau-huf-berater.png 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3 class="kt-adv-heading_303444-c2 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_303444-c2"><span style="color: #d2a96a;">Als HUF-Berater bist du viel mehr als nur Hufbearbeiter:</span></h3>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_94a5e0-6f">
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</div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_81d43b-0a"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_81d43b-0a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_81d43b-0a"><strong>3 Gründe, warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperliche Belastung</li>



<li>Zeit gegen Geld &amp; Leistungsfähigkeit</li>



<li>Symptomatische Behandlung</li>
</ul>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben beide viele Jahre <strong>hauptberuflich als Hufbearbeiter </strong>gearbeitet, hatten einen großen Kundenstamm und es lief auch gut, es hat <strong>Spaß gemacht</strong>. Klar, ist die Arbeit manchmal anstrengend und es gibt Tage, an denen man sich schon fragt, warum man das Ganze macht &#8211; z.B. wenn alle Pferde eingematscht sind und man kaum den Huf halten kann, weil es so glitschig ist, oder wenn es im Sommer nicht nur viel zu warm ist, sondern natürlich die Hufe dann auch noch besonders hart sind.</p>



<p style="font-size: 16px;">Aber irgendwie haben wir es immer geschafft und weitergemacht.</p>



<p style="font-size: 16px;">Trotzdem gab es immer wieder Pferde, die uns an unserem Weg haben <strong>zweifeln </strong>lassen. Allen voran mein Eigenes. Felix kam nach der Barhufumstellung nicht gut zurecht und lief extrem fühlig. Er war auch der Grund, warum ich dann überhaupt die Ausbildung zum Hufbearbeiter gemacht habe. Es wurde auch besser, aber das war mir nicht genug.</p>



<p style="font-size: 16px;">Gut, dass Barbara genauso verrückt ist wie ich, oder schon irgendwie anders, aber eben verrückt. Wir haben uns <strong>weitergebildet </strong>und <strong>Dinge ausprobiert</strong>, wieder über den Haufen geschmissen oder für gut befunden und weiterentwickelt. Meine Ponies mussten leider diesen ganzen Prozess mitmachen, haben aber die letzten Jahre dafür ein ziemlich schönes Leben gehabt und hatten Hufe, die richtig gut funktioniert haben.</p>



<p><strong>Wir sind keine Hufbearbeiter</strong></p>



<p>Jetzt aber zum Thema: Immer, wenn wir uns irgendwo vorstellen und sagen, was wir beruflich machen, hört bzw. fühlt sich das einfach nicht mehr richtig an: Wir sind Hufbearbeiter. Die Hufbearbeitung im bekannten Sinne ist tatsächlich nur noch ein Bruchteil unserer täglichen Arbeit.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_ead3be-97 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ead3be-97"><strong>Körperliche Belastung</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Ein Grund, den wahrscheinlich viele Hufbearbeiter kennen oder der vielleicht auch dich davon abhält, Hufbearbeiter zu werden: Die körperliche Belastung.</p>



<p style="font-size: 16px;">Ich würde sagen, wir stecken schon recht viel weg, aber trotzdem ist das ein <strong>anstrengender </strong>Job. Man kann einige Leiden vermeiden, indem man vernünftig mit den Pferden umgeht oder eben auch auf seine Arbeitshaltung aufpasst, aber am Ende ist es trotzdem eine körperliche Belastung &#8211; <strong>und viele viele Kollegen machen den Job nicht lange, weil ihr Körper das nicht mitmacht</strong>.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_b0e901-42 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b0e901-42"><strong>Du verdienst nur so viel, wie du deinem Körper abverlangst</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Und damit sind wir schon am zweiten Punkt: Das gängige System ist, dass wir als <strong>Hufbearbeiter Zeit gegen Geld tauschen</strong>, also unsere Einnahmen durch unsere <strong>Leistungsfähigkeit </strong>gedeckelt sind und das bei dem<strong> hohen Risiko</strong>, was der Job so mit sich bringt. Sprich, sobald unser Körper mal nicht mitmacht, verdienen wir nichts mehr. Das zieht tatsächlich noch viel weitere Kreise: Da viele Sorge haben, ob sie es körperlich schaffen Vollzeit als Hufbearbeiter zu arbeiten, arbeiten sie nur <strong>nebenbei selbständig</strong>. Das führt zum Einen zu einer ständigen <strong>Doppelbelastung </strong>und das, was wir auch sehr kritisch sehen: Man sammelt viel <strong>viel langsamer Erfahrungen</strong> und die <strong>Zeit für Weiterbildung ist einfach sehr knapp</strong>. Zu der körperlichen Belastung kommt also noch der Stress und das führt wiederum zu mehr körperlichen Problemen. </p>



<p style="font-size: 16px;">Jetzt hatte ich ja schon gesagt, dass wir relativ gut körperlich arbeiten können und das auch schon einige Jahre, aber mal ehrlich:<strong> Jünger werden wir auch nicht</strong> und für die Altersvorsorge hat es bisher nicht gereicht. Trotzdem gibt es einen Punkt, der uns noch viel mehr dazu bringt kein Hufbearbeiter mehr sein zu wollen:</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Die Hufe zeigen meist nur Symptome und als Hufbearbeiter versuchst du in vielen Fällen Symptome zu lindern, kannst aber nichts (oder nicht immer) etwas an der Ursache ändern. Das ist total unbefriedigend!</strong></p>



<h3 class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;">HUF-Beratung ist mehr als nur Symptombekämpfung. </span></h3>
<div>
<h3 class="kt-adv-heading_778b20-04 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_778b20-04"><span style="color: #d2a96a;">Lerne mit unserem Programm alle wichtigen Kompetenzen für dein Traumbusiness:</span></h3>
</div>
<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_865ee8-6e"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_865ee8-6e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_865ee8-6e"><strong>Symptomatische Behandlung macht nicht glücklich!</strong></h3>



<p style="font-size: 16px;">Vielleicht denkst du, dass man doch auch auf die Ursachen eingehen kann, und wenn du uns kennst, weißt du, dass wir das machen. Das spricht sich auch herum und so kommt es öfter mal vor, dass wir zu einem Termin kommen und mit den Worten empfangen werden: Ich habe noch keine Kieselsteine und die Pferde sind zu dick, aber wir sind dran.</p>



<p style="font-size: 16px;">Sooo schlimm sind wir eigentlich gar nicht…Oder doch?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Auf jeden Fall reicht es uns nicht, nur Hufe zu bearbeiten und nichts am <strong>großen Ganzen für das Pferd</strong> zu verändern, es geht hier um <strong>Gesundheit </strong>und <strong>Lebensqualität</strong>!</p>



<p style="font-size: 16px;">Daher haben wir uns eben immer mehr dahin entwickelt, dass unser Konzept eben aus mehr besteht als aus Hufbearbeitung. Die Beratung zu<strong> HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung</strong>, sind immer ein großer Teil unserer Arbeit! Und das kommt bei alten Kunden nicht immer gut an, denn die kennen uns ja schon aus unserer Anfangszeit, wo wir eben “nur” Hufbearbeiter waren.</p>



<p style="font-size: 16px;">Zusätzlich hat man als Hufbearbeiter das Problem, dass man eben <strong>zur Hufbearbeitung</strong> gerufen wird &#8211; das ist dann ein Problem, wenn deine Beratung bezüglich anderer Faktoren gar nicht ernst genommen wird oder nicht mal erwünscht ist. Schließlich wird man zur Hufbearbeitung gerufen, nicht dazu das <strong>Körpergewicht </strong>unter die Lupe zu nehmen. Oder zu <strong>Stoffwechselthemen </strong>hören wir immer mal wieder: &#8222;Aber ihr seid ja <strong>kein Tierarzt</strong>.&#8220; oder &#8222;Ich arbeite seit Jahren mit einer Stoffwechselexpertin zusammen.&#8220;, Beides kann richtig sein, aber hat vielleicht noch nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Dann komme ich als Hufbearbeiter, der einfach die Hufe “schön” machen soll und erzähle etwas von <strong>Labordiagnostik </strong>und <strong>Heuanalysen</strong>. Für uns entscheidende Punkte, denn die Symptome sind eben an den Hufen zu sehen, wenn etwas nicht rund läuft, aber eben nicht durch eine Hufbearbeitung zu beheben. Vielleicht kennst du ja auch diese Probleme?!</p>



<p style="font-size: 16px;">Deshalb möchten wir einfach <strong>keine Hufbearbeiter mehr</strong> sein. <strong>Wir sind viel mehr &amp; gehen die Hufe eben nicht nur symptomatisch an.</strong> Wir bringen in unseren Kursen keine Techniken &amp; Methoden zur Bearbeitung bei, sondern ein <strong>Gesamtkonzept &#8211; denn damit kann man so viel mehr für die Pferde erreichen!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben auch schon einige Jahre Hufbearbeiter ausgebildet, so wie man das halt macht. Themen wie der Umgang mit dem Pferd oder Arbeitshaltung waren schon immer Teil unserer Weiterbildungen und auch unser Konzept von HUF. Trotzdem hat es sich nie richtig angefühlt. Viele der Ausgebildeten machten den Job nur sehr kurz, weil der Körper einfach der Belastung nicht standgehalten hat oder nutzten nicht die Möglichkeiten, die Haltung, Untergrund und Fütterung bieten, und fingen an, doch symptomatisch zu arbeiten. </p>



<p style="font-size: 16px;">Hier nur ein kleiner Exkurs, denn dazu könnte ich noch einige weitere Blogartikel schreiben: Wenn versucht wird durch eine Hufbearbeitung ein Problem zu lösen, dass gar kein Hufproblem ist, führt das meist dazu, dass immer mehr bearbeitet und manipuliert wird, oder dann doch zum Beschlag oder Bekleb gegriffen wird &#8211; oft sogar als Folge. Denn wenn man immer mehr bearbeitet, weil das Problem nicht besser wird (das Problem, was gar nicht im Huf zu finden ist), dann laufen die Pferde meist nach und nach schlechter. Aber die Kunst des Beklebs macht ja heute fast jeder Hufbearbeiter, also findet man sich damit ab, dass dieses Pferd eben nicht barhuf zurecht kommt und klebt etwas unter den Huf, das dann auch eine Weile die <strong>Problematik kaschiert, aber eben nicht die Ursache behebt &#8211; es kommt früher oder später zu weiteren Problemen…</strong></p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background" style="font-size: 16px;"><strong>Wir haben aufgrund dieser Erfahrungen entschieden: Wir bilden keine Profis mehr aus, sondern zeigen einfach den Pferdebesitzern, wie sie selbst die Hufe ihrer Pferde bearbeiten können und vor allem grundlegend die Hufgesundheit unterstützen können. Und das funktioniert sooo toll!</strong></p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem gibt es einfach zu wenige Kollegen</strong>. Kollegen, die es eben auch anders machen möchten. Die nicht nur die Hufe bearbeiten, sondern das Gesamtkonzept weitergeben, dafür auch angemessen bezahlt werden und lange lange Spaß am Job haben!</p>



<p style="font-size: 16px;">Also haben wir überlegt: Was sind die Probleme im System der Ausbildung zum Hufbearbeiter? Warum gibt es so viele, die die Ausbildung machen, aber so wenige, die wirklich als Hufbearbeiter arbeiten? Wie können wir es anders machen? Und unser Plan nimmt Formen an.</p>



<p style="font-size: 16px;"><strong>Wenn du dazu mehr Infos haben möchtest, bewirb&#8216; dich jetzt für die <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://www.team-huf.de/huf-berater/" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/huf-berater/">HUF-Berater Ausbildung</a></span>.</strong></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/warum-wir-keine-hufbearbeiter-mehr-sein-moechten/">Warum wir keine Hufbearbeiter mehr sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gliedmaßenstellung und Gangbildanalyse in der Hufbeurteilung</title>
		<link>https://team-huf.de/pferdebesitzer/gliedmassenstellung-und-gangbildanalyse-in-der-hufbeurteilung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 15:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26161</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben bereits schon darüber gesprochen, was wir von der Beurteilung eines Hufes anhand von einzelnen Fotos halten &#8211; nämlich gar nicht so viel. Unabhängig davon, dass zu einem Bild oft Hintergründe und Entwicklungsverlauf fehlen, sind wir große Freunde davon, uns ein ganzheitliches Bild vom Pferd zu machen. Und dies schließt die Einbeziehung von Gliedmaßenstellung und Gangbildanalyse mit ein. Ein Huf gibt nämlich schon oft viel Informationen darüber, wenn etwas im Argen liegt und bereits kompensiert wird. Da hilft es nichts, den Huf in eine schöne Form zu raspeln, wenn der Auslöser an einem ganz anderen Ende liegt. Schauen wir uns also einmal an, wie sich Gliedmaßenstellung und Gangbild auf den Huf auswirken können, welche Rolle Fehlstellungen spielen und was dies mit der Hufbearbeitung zu tun hat. &#160;   Hufe lesen mal anders Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &#38; gewinne Sicherheit in der Einschätzung. &#160;   Gliedmaßenstellung beurteilen und nachvollziehen im Stand Bei der Betrachtung im Stand schauen wir natürlich auch auf die Gliedmaßenstellung. Da diese in einigen Büchern und Schautafeln bereits anschaulich dargestellt werden, haben wir darauf verzichtet dies hier zu wiederholen.  Natürlich hat jede Stellung einen Einfluss auf die Hufe, deren Belastung im Stand und auf die darüber liegenden Gelenke. Aber das muss nicht heißen, dass dies auch genauso in der Bewegung ist. Manche Pferde stehen total schepp, laufen aber gerade oder andersherum.  Daher macht es immer Sinn, sowohl Gliedmaßenstellung als auch das Gangbild zu begutachten. Zum Verständnis hilft es auch sich selbst mal so hinzustellen, wie das eigene Pferd steht. Steht es zum Beispiel zeheneng und man stellt sich selber mal so hin, dass die Fußspitzen nach innen zeigen, dann dazu beispielsweise auch noch mit einer bodenweiten Stellung, merkt man schnell, wie sich die Belastung des Fußes verändert im Vergleich zu einer &#8222;Normalstellung&#8220;. Und versucht dann mal zu laufen…  Diese Stellung kann angeboren oder erworben sein, manchmal ist es auch Schonhaltung aufgrund eines akuten Geschehens. Für uns als Hufbearbeiter ist es wichtig zu entscheiden, ob und wie viel wir an dieser Stellung verändern können bzw sollten.  Berücksichtigung von Fehlstellungen in der Hufbearbeitung Unserer Erfahrung nach kommen viele Pferde sehr gut damit zurecht eine &#8222;Fehlstellung&#8220; zu haben, die eventuell durch eine Schiefe an andere Stelle bedingt ist. Die Stellung führt gegebenenfalls zu einer ungleichmäßigen Belastung der Hufe. Wir sehen es in dem Fall als unsere Aufgabe, die Hufe so zu bearbeiten, dass das einzelne Pferd in seiner Situation den größtmöglichen Laufkomfort erhält. Das heißt oft, dass die Hufe schief sind, aber diese Schiefe die ein anderes Problem kompensiert. Wir managen also eher die Schiefe, besonders auch durch kurze Bearbeitungsintervalle, anstatt zu viel zu korrigieren.  Bei angeborenen Fehlstellungen einer Gliedmaße kann man häufig sehen, dass das Bein im aufgenommenen Zustand, locker am Röhrbein gehalten, eine gebrochene Achse aufweist. Der Huf und unter Umständen auch schon die Fessel oder noch höhere Punkte am Bein zeigen dann in eine Richtung. Wenn ich den Huf dann korrigiere indem ich ihn gerade fixiere, kann das zu Problemen führen. Wenn du ein Pferd kennst, das eine Fehlstellung hat, kannst du den Test mal machen: Nimm den Huf auf wie zum Hufeauskratzen und halte das Bein locker am Röhrbein. Lass den Huf locker herunterkippen. In welche Richtung zeigt der Huf? Zeigt er nach innen oder außen oder verdreht regelrecht, sollte dies respektiert werden, zumindest bei älteren Pferden.  Zeigt mein Pferd eine veränderte Stellung aufgrund einer akuten Problematik, kann in den meisten Fällen mit der Behebung der Ursache und einer engmaschigen Hufbearbeitung diese Fehlstellung wieder komplett verschwinden.  Wichtig ist, dass man bedenkt, dass das Pferd gut damit laufen kann. Der Huf hat einfach eine super Ausgangslage, um Dinge zu kompensieren und sich anzupassen. Nach unten hin gibt es keine feste Gelenkstruktur, denn das Hufbein ist der unterste Knochen. Außerdem befinden sich im Huf viele flexible Strukturen, die eine Adaption zulassen. So kann es sein, dass ein schief belasteter Huf auch schiefe innere Strukturen hat, was dann während der Belastung wiederum zu einer Gleichmäßigkeit führt. Also wirklich faszinierend!    Gliedmaßenstellung beurteilen und nachvollziehen in der Bewegung Und damit kommen wir auch schon in die Bewegung. Denn die ist nochmal wichtiger als der Stand. Es gibt Pferde, die trotz Fehlstellung gerade laufen und Pferde mit regelmäßiger Gliedmaßenstellung, die in der Bewegung deutliche Abweichungen zeigen. Hufe verformen sich bei kurzfristiger sehr starker Belastung und kommen dann aber bei Entlastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Anders als bei ständig ungleichmäßiger Belastung. Dabei verformen sich die Strukturen eher. So stehen sich viele Pferde an Heuraufen die Füße krumm, weil zum Beispiel ständig hinten einen Fuß entlastet wird und der andere als Ausgleich außen mehr belastet wird. Aber ein Pferd, dass in der Bewegung mit Vollspeed auf unebenem Boden in die Kurve geht, erfährt nur eine kurze Verformung der Hufkapsel, die durch die Elastizität und Flexibilität ermöglicht wird.  Ein Wechsel aus Druck und Entlastung und Böden, die eine punktuelle Belastung vermeiden, helfen den Hufen möglichst gut in Form zu bleiben.  Eine Tierärztin hat mal zu uns gesagt, dass sie (bei Hunden) keine Lahmheitsdiagnostik macht, sondern eine Gangbildanalyse. Was total Sinn macht.  Bei dieser Analyse schaut man auf Veränderungen im Gangbild, zum Beispiel wird die Gliedmaße gerade oder im Boden nach vorne geführt, dreht sie dabei nach oben oder außen und noch viel mehr. Denn oft lange bevor eine Lahmheit zu erkennen ist, kompensieren die Tiere und auch wir Menschen schon lange, was sich in einem veränderten Gangbild zeigen kann.  Und auch bei einer bereits vorhandenen Lahmheit hilft die Gangbildanalyse den Ursprung der Lahmheit besser zu diagnostizieren, der eben nicht immer gleichzusetzen mit dem offensichtlichen Problem ist.  &#160;   Hufe lesen mal anders Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &#38; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.   Beispiel: lose Kniebänder / tiefe Strahlfurche Wenn ein Pferd zum Beispiel lose Kniebänder hat, winkelt es beim Vorführen die Hinterbeine nicht richtig an, sondern führt das Bein eher etwas steifer im Bogen außen und setzt dann eher mittiger unter dem Körper das Bein zur Lastaufnahme auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/gliedmassenstellung-und-gangbildanalyse-in-der-hufbeurteilung/">Gliedmaßenstellung und Gangbildanalyse in der Hufbeurteilung</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben bereits schon darüber gesprochen, was wir von der Beurteilung eines Hufes anhand von einzelnen Fotos halten &#8211; nämlich gar nicht so viel. Unabhängig davon, dass zu einem Bild oft Hintergründe und Entwicklungsverlauf fehlen, sind wir große Freunde davon, uns ein ganzheitliches Bild vom Pferd zu machen. Und dies schließt die Einbeziehung von Gliedmaßenstellung und Gangbildanalyse mit ein. Ein Huf gibt nämlich schon oft viel Informationen darüber, wenn etwas im Argen liegt und bereits kompensiert wird. Da hilft es nichts, den Huf in eine schöne Form zu raspeln, wenn der Auslöser an einem ganz anderen Ende liegt. Schauen wir uns also einmal an, wie sich Gliedmaßenstellung und Gangbild auf den Huf auswirken können, welche Rolle Fehlstellungen spielen und was dies mit der Hufbearbeitung zu tun hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
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<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>

</p>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<!-- /wp:heading -->

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<h3 class="kt-adv-heading_129262-c5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_129262-c5"><strong>Gliedmaßenstellung beurteilen und nachvollziehen im Stand</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Bei der Betrachtung im Stand schauen wir natürlich auch auf die Gliedmaßenstellung. Da diese in einigen Büchern und Schautafeln bereits anschaulich dargestellt werden, haben wir darauf verzichtet dies hier zu wiederholen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Natürlich hat jede Stellung einen Einfluss auf die Hufe, deren Belastung im Stand und auf die darüber liegenden Gelenke. Aber das muss nicht heißen, dass dies auch genauso in der Bewegung ist. Manche Pferde stehen total schepp, laufen aber gerade oder andersherum. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Daher macht es immer Sinn, sowohl Gliedmaßenstellung als auch das Gangbild zu begutachten. Zum Verständnis hilft es auch sich selbst mal so hinzustellen, wie das eigene Pferd steht. Steht es zum Beispiel zeheneng und man stellt sich selber mal so hin, dass die Fußspitzen nach innen zeigen, dann dazu beispielsweise auch noch mit einer bodenweiten Stellung, merkt man schnell, wie sich die Belastung des Fußes verändert im Vergleich zu einer &#8222;Normalstellung&#8220;. Und versucht dann mal zu laufen… </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Diese Stellung kann <strong>angeboren </strong>oder <strong>erworben </strong>sein, manchmal ist es auch <strong>Schonhaltung </strong>aufgrund eines akuten Geschehens.<strong> Für uns als Hufbearbeiter ist es wichtig zu entscheiden, ob und wie viel wir an dieser Stellung verändern können bzw sollten. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:kadence/advancedheading {"level":3,"uniqueID":"_4a1389-e9"} -->
<h3 class="kt-adv-heading_4a1389-e9 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_4a1389-e9"><strong>Berücksichtigung von Fehlstellungen in der Hufbearbeitung</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Unserer Erfahrung nach kommen viele Pferde sehr gut damit zurecht eine &#8222;Fehlstellung&#8220; zu haben, die eventuell durch eine Schiefe an andere Stelle bedingt ist. <strong>Die Stellung führt gegebenenfalls zu einer ungleichmäßigen Belastung der Hufe. </strong>Wir sehen es in dem Fall als unsere Aufgabe, die Hufe so zu bearbeiten, dass das einzelne Pferd in seiner Situation den <strong>größtmöglichen Laufkomfort </strong>erhält. Das heißt oft, dass die <strong>Hufe schief</strong> sind, aber diese Schiefe die ein <strong>anderes Problem kompensiert</strong>. Wir managen also eher die Schiefe, besonders auch durch <strong>kurze Bearbeitungsintervalle</strong>, anstatt zu viel zu korrigieren. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Bei <strong>angeborenen Fehlstellungen</strong> einer Gliedmaße kann man häufig sehen, dass das <strong>Bein </strong>im aufgenommenen Zustand, locker am Röhrbein gehalten, eine <strong>gebrochene Achse </strong>aufweist. Der Huf und unter Umständen auch schon die Fessel oder noch höhere Punkte am Bein zeigen dann in eine Richtung. Wenn ich den Huf dann korrigiere indem ich ihn gerade <strong>fixiere</strong>, kann das zu <strong>Problemen </strong>führen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Wenn du ein Pferd kennst, das eine Fehlstellung hat, kannst du den Test mal machen: Nimm den Huf auf wie zum Hufeauskratzen und halte das Bein locker am Röhrbein. Lass den Huf locker herunterkippen. In welche Richtung zeigt der Huf? Zeigt er nach innen oder außen oder verdreht regelrecht, sollte dies respektiert werden, zumindest bei älteren Pferden. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Zeigt mein Pferd eine veränderte Stellung aufgrund einer akuten Problematik, kann in den meisten Fällen mit der <strong>Behebung der Ursache </strong>und einer <strong>engmaschigen Hufbearbeitung </strong>diese Fehlstellung wieder komplett verschwinden. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Wichtig ist, dass man bedenkt, dass das Pferd gut damit laufen kann</strong>. Der Huf hat einfach eine super Ausgangslage, um Dinge zu kompensieren und sich anzupassen. Nach unten hin gibt es keine feste Gelenkstruktur, denn das Hufbein ist der unterste Knochen. Außerdem befinden sich im Huf viele flexible Strukturen, die eine Adaption zulassen. So kann es sein, dass ein schief belasteter Huf auch schiefe innere Strukturen hat, was dann während der Belastung wiederum zu einer Gleichmäßigkeit führt. Also wirklich faszinierend! </p>
<!-- /wp:paragraph -->

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<h3 class="kt-adv-heading_74b3dc-6d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_74b3dc-6d"><strong>Gliedmaßenstellung beurteilen und nachvollziehen in der Bewegung</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und damit kommen wir auch schon in die Bewegung. Denn die ist nochmal wichtiger als der Stand. Es gibt Pferde, die<strong> trotz Fehlstellung gerade laufen</strong> und Pferde mit <strong>regelmäßiger Gliedmaßenstellung</strong>, die in der Bewegung deutliche Abweichungen zeigen. Hufe verformen sich bei kurzfristiger sehr starker Belastung und kommen dann aber bei Entlastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Anders als bei <strong>ständig ungleichmäßiger Belastung</strong>. Dabei verformen sich die Strukturen eher. So stehen sich viele Pferde an Heuraufen die Füße krumm, weil zum Beispiel ständig hinten einen Fuß entlastet wird und der andere als Ausgleich außen mehr belastet wird. Aber ein Pferd, dass in der Bewegung mit Vollspeed auf unebenem Boden in die Kurve geht, erfährt nur eine kurze Verformung der Hufkapsel, die durch die Elastizität und Flexibilität ermöglicht wird. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Ein Wechsel aus Druck und Entlastung und Böden, die eine punktuelle Belastung vermeiden, helfen den Hufen möglichst gut in Form zu bleiben. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Eine Tierärztin hat mal zu uns gesagt, dass sie (bei Hunden) keine Lahmheitsdiagnostik macht, sondern eine Gangbildanalyse. Was total Sinn macht. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Bei dieser Analyse schaut man auf Veränderungen im Gangbild, zum Beispiel wird die Gliedmaße gerade oder im Boden nach vorne geführt, dreht sie dabei nach oben oder außen und noch viel mehr<strong>. Denn oft lange bevor eine Lahmheit zu erkennen ist, kompensieren die Tiere und auch wir Menschen schon lange, was sich in einem veränderten Gangbild zeigen kann. </strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und auch bei einer bereits vorhandenen Lahmheit hilft die Gangbildanalyse den Ursprung der Lahmheit besser zu diagnostizieren, der eben nicht immer gleichzusetzen mit dem offensichtlichen Problem ist. </p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

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<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
</div>
</div>
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<h3 class="kt-adv-heading_268b0a-be wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_268b0a-be"><strong>Beispiel: lose Kniebänder / tiefe Strahlfurche</strong></h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn ein Pferd zum Beispiel lose Kniebänder hat, winkelt es beim Vorführen die Hinterbeine nicht richtig an, sondern führt das Bein eher etwas steifer im Bogen außen und setzt dann eher mittiger unter dem Körper das Bein zur Lastaufnahme auf. Das Pferd muss deshalb nicht lahm sein, sondern zeigt nur ein <strong>verändertes Gangbild</strong>.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong> Der passende Huf dazu hat wahrscheinlich auf der Außenseite eher eine  steiler Wand und ist mehr abgelaufen als an der Innenseite, wo die Wand wahrscheinlich flacher zum Boden ist. </strong>Den Huf kann ich als Hufbearbeiter dann aber nicht einfach innen kürzen, sondern ich verhelfe den Pferd mit einer kurzen Zehe und einem Abrollpunkt etwas nach innen versetzt zu einem möglichst komfortablen Laufen und gucke, dass die Muskulatur aufgebaut wird, um das Knie zu stabilisieren. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Mit der Hufbearbeitung versuche ich nicht die Schiefe zu korrigieren, sondern die Veränderung am Huf durch das weiter oben liegende Problem im Rahmen zu halten und das Bewegungsmuster positiv zu beeinflussen!</strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Auch das kann man oft beobachten: Möchte ein Pferd den hinteren Hufbereich nicht belasten, fußt es auf der Zehe auf. Dann ist es aber noch nicht lahm. Die Lahmheit kommt erst, wenn ich die<strong> Ursache der Ganganomalie </strong>nicht behebe, diese sich mit der Zeit verschlimmert oder sekundär Probleme auftreten. Bei einer <strong>tiefen mittleren Strahlfurche</strong> kann zum Beispiel die <strong>Zehenfußung </strong>die Veränderung im Gangbild sein, Sekundärproblematiken durch die Zehenfußung wären dann wiederum ein<strong>e fortschreitende Verkümmerung des Wichteilgewebes</strong>, <strong>Hufrollenprobleme </strong>oder <strong>Arthrosen</strong>. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

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<h3 class="kt-adv-heading_d05381-ee wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_d05381-ee">Erkennen, handeln, vorbeugen</h3>
<!-- /wp:kadence/advancedheading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Eine Ganganalyse oder auch das Ablaufmuster der Hufe zeigt uns also schon lange vor einer Lahmheit, ob etwas geschont wird. <strong>Wenn ich also rechtzeitig erkenne, wo die Ursache liegt und daran arbeite, fange ich viele Folgen rechtzeitig ab</strong>. Manche Ursache liegen in den Hufen, manche aber auch am ganz anderen Ende vom Pferd. Da gilt es gute Leute zu haben und eine fundierte Diagnostik durchzuführen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Zusammenarbeit im Team ist hier super toll und macht vor allem Spaß, wenn man merkt, wie gut man den Pferden damit helfen kann!</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
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<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
</div>
<!-- /wp:spacer --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/pferdebesitzer/gliedmassenstellung-und-gangbildanalyse-in-der-hufbeurteilung/">Gliedmaßenstellung und Gangbildanalyse in der Hufbeurteilung</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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		<title>Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 16:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du als Pferdebesitzer kennst ganz bestimmt das Gefühl, dass man gern ein Profi für alle Belange des eigenen Pferdes sein möchte: Fütterungsexperte, Sattler, Tierarzt und Hufbearbeiter in einem und am Besten gleichzeitig. Leider haben nur die wenigsten von uns die Zeit, das Geld und die Möglichkeit, alle dieser Ausbildungen zu absolvieren. Aber ein solides Grundwissen, um Situationen bedacht und selbstbewusst einzuschätzen und an den für sich selbst möglichen Punkten einzugreifen, können wir uns heutzutage in vielen Bereichen sehr komfortabel von Zuhause aus aneignen. Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unseren Kunden die Bearbeitung der Hufe ihrer eigenen Pferde nahezubringen. Ihnen zu zeigen, wie sie die Hufe zwischen unseren Bearbeitungsterminen unterstützen und selbst beraspeln zu können, hat bei vielen das Interesse an dem Wunderwerk Huf geweckt. Leider ist es uns nicht möglich, überall diese für uns wichtige Arbeit und Wissensvermittlung vor Ort zu leisten. Genau deshalb haben wir das Onlineprogramm &#8222;Inside Out&#8220; entwickelt, um es dir ortsunabhängig zu ermöglichen, die Verantwortung für die Hufe deines Pferdes selbst in die Hand zu nehmen. Im Inside Out Kurs werden wir vier Monate lang intensiv in einer Gruppe zusammen am Thema Huf und Hufbearbeitung arbeiten. Du lernst, die Hufe deines Pferdes zu verstehen und an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um die Hufgesundheit zu unterstützen. Durch das Wissen, dass du dir aneignest, wirst du unabhängiger und selbstbewusster. Du musst dich nicht mehr blind auf die Meinung anderer verlassen, sondern kannst diese besser einschätzen und dir eine eigene Meinung bilden. Die Hufe deines Pferdes kannst du selbstständig betreuen, erst unterstützend zwischen den eigentlichen &#8222;Profi-Bearbeitungen&#8220; und mittelfristig vielleicht sogar komplett selbst. Sonja ist eine der Teilnehmerinnen des Inside Out Kurses. Sie selbst beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Hufen und hatte bereits vor dem Inside Out einen Kurs zur Hufbearbeitung belegt und sich selbst Wissen angeeignet. Was sie dazu bewogen hat, unseren Kurs zu belegen und was sie neues Lernen und Mitnehmen konnte, erfahrt ihr in unserem Gespräch:  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/">Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size: 16px;">Du als Pferdebesitzer kennst ganz bestimmt das Gefühl, dass man gern ein <strong>Profi für alle Belange des eigenen Pferdes </strong>sein möchte: <strong>Fütterungsexperte</strong>, <strong>Sattler</strong>, <strong>Tierarzt</strong> und <strong>Hufbearbeiter </strong>in einem und am Besten gleichzeitig. Leider haben nur die wenigsten von uns die Zeit, das Geld und die Möglichkeit, alle dieser Ausbildungen zu absolvieren. Aber ein<strong> solides Grundwissen</strong>, um <strong>Situationen bedacht und selbstbewusst einzuschätzen</strong> und an den für sich selbst möglichen Punkten einzugreifen, können wir uns heutzutage in vielen Bereichen sehr komfortabel von Zuhause aus aneignen.</p>



<p style="font-size: 16px;">Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unseren Kunden die<strong> Bearbeitung der Hufe ihrer eigenen Pferde </strong>nahezubringen. Ihnen zu zeigen, wie sie die Hufe zwischen unseren Bearbeitungsterminen <strong>unterstützen </strong>und <strong>selbst beraspeln </strong>zu können, hat bei vielen das <strong>Interesse an dem Wunderwerk Huf</strong> geweckt. Leider ist es uns nicht möglich, überall diese für uns wichtige Arbeit und Wissensvermittlung <strong>vor Ort </strong>zu leisten.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size"><strong>Genau deshalb haben wir das Onlineprogramm &#8222;Inside Out&#8220; entwickelt, um es dir ortsunabhängig zu ermöglichen, die Verantwortung für die Hufe deines Pferdes selbst in die Hand zu nehmen.</strong></p>



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<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/inside-out/"><span class="kt-btn-inner-text">Du möchtest beim nächsten Inside Out dabei sein? Trage dich hier unverbindlich auf der Warteliste ein.</span></a></div>
</div>


<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-kb-palette-5-background-color has-kb-palette-5-color" />


<p style="font-size: 16px;">Im Inside Out Kurs werden wir <strong>vier Monate lang </strong>intensiv<strong> in einer Gruppe</strong> zusammen am Thema <strong>Huf </strong>und <strong>Hufbearbeitung</strong> arbeiten. Du lernst, die Hufe deines Pferdes zu verstehen und an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um die Hufgesundheit zu unterstützen. Durch das Wissen, dass du dir aneignest, wirst du <strong>unabhängiger</strong> und <strong>selbstbewusster</strong>. Du musst dich nicht mehr blind auf die Meinung anderer verlassen, sondern kannst diese besser einschätzen und dir <strong>eine eigene Meinung bilden</strong>. Die Hufe deines Pferdes kannst du <strong>selbstständig betreuen</strong>, erst <strong>unterstützend</strong> zwischen den eigentlichen &#8222;Profi-Bearbeitungen&#8220; und mittelfristig vielleicht sogar <strong>komplett selbst</strong>.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_580f13-cf wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_580f13-cf"><strong>Wie funktioniert das?</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items_43586e-41 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone">
<ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-0 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Als Kursteilnehmer werden dir über unsere <strong>Online Lernplattform</strong> umfangreiche <strong>Materialien</strong> für das <strong>Selbststudium</strong> zur Verfügung gestellt. Neben<strong> PDF-Materialien </strong>hast du Zugriff auf eine große Zahl an <strong>Videos</strong>. </span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Außerdem erhältst du ein <strong>begleitendes Arbeitsbuch</strong> mit <strong>Vorlagen </strong>und <strong>Checklisten</strong>, die dir die Umsetzung des Wissens erleichtern.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-2 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text"><strong>Jeden Monat </strong>treffen wir uns für ein<strong> Live-Meeting</strong>, in dem wir auf die theoretischen und praktischen Inhalte eingehen und natürlich Fragen beantworten.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-3 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Zu <strong>Beginn </strong>und zum <strong>Abschluss </strong>des Kurses erhältst du von uns ein<strong> individuelles Feedback</strong> und Tipps für dich und dein Pferd.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-4 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">Während des Kurses können sich die Teilnehmer untereinander <strong>austauschen</strong>, <strong>inspirieren</strong>, <strong>ermutigen</strong>, <strong>unterstützen</strong> und <strong>gemeinsam Inhalte erarbeiten</strong>.</span></li>
<li class="kt-svg-icon-list-style-stacked kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-5 kt-svg-icon-list-level-0">
<div class="kt-svg-icon-list-single kt-svg-icon-list-single-fe_plusSquare" style="display: inline-flex; justify-content: center; align-items: center; color: #333333; padding: 5px; border-width: 1px;"> </div>
<span class="kt-svg-icon-list-text">In den Bonusmodulen bekommst du Wissen von externen Referenten aus ihren speziellen Fachbereichen.</span></li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient"> </div>
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<div class="wp-block-kadence-column inner-column-1 kadence-column_fbd601-d0">
<div class="kt-inside-inner-col"></div>
</div>
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_c20fd3-3c">
<div class="kt-inside-inner-col">
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<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><span style="color: #d2a96a;">Du möchtest die Hufe deines Pferdes selber bearbeiten? Klar kannst du das!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31155 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Inside-Out.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/inside-out/">Mehr Sicherheit, mehr Einfluss, weniger Abhängigkeit –<br />für dich und dein Pferd.</a><a href="https://team-huf.de/inside-out/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="kt-adv-heading_f9d7cc-fb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f9d7cc-fb"><strong>Teilnehmerin Sonja über ihre Erfahrungen</strong></h2>



<p style="font-size: 16px;">Sonja ist eine der Teilnehmerinnen des Inside Out Kurses. Sie selbst beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Hufen und hatte bereits vor dem Inside Out einen Kurs zur Hufbearbeitung belegt und sich selbst Wissen angeeignet. Was sie dazu bewogen hat, unseren Kurs zu belegen und was sie neues Lernen und Mitnehmen konnte, erfahrt ihr in unserem Gespräch:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio">
<div class="wp-block-embed__wrapper">https://vimeo.com/753930233</div>
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<h2 class="kt-adv-heading_33a2f5-8b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_33a2f5-8b"><strong>Bist du auch dabei?</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_6bf9fc-85">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/inside-out/"><span class="kt-btn-inner-text">Wir freuen uns auf dich und dein Pferd.</span></a></div>
</div>



<p style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/">Selbstraspler werden? Unser Onlineprogramm Inside Out.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hufbearbeitung &#8211; weniger ist mehr.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufe-lesen/hufbearbeitung-weniger-ist-mehr/</link>
					<comments>https://team-huf.de/hufe-lesen/hufbearbeitung-weniger-ist-mehr/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=11566</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werden wir gefragt nach welcher Methode wir bearbeiten. Falls du dich noch nie mit Hufbearbeitungsmethoden befasst hast, fragst du dich vielleicht, welche Methoden es überhaupt gibt. Wenn du dich damit befasst hast, wirst du wissen: Es gibt mittlerweile einige unterschiedliche Ansätze. Eine Anatomie &#8211; eine Bearbeitung?! Auch wenn alle Pferde mehr oder weniger eine Anatomie haben und man denken könnte, es gibt dann auch nur eine Herangehensweise bei der Hufbearbeitung, muss man feststellen: Es gibt es so viele unterschiedliche und auch zum Teil gegensätzliche Ideen zur Hufbearbeitung, dass man kaum noch einen Überblick behalten kann. Vielleicht sind dir schon mal die Namen Hufbearbeiter, Hufschmied, Huforthopäde, Huftechniker, Hufheilpraktiker oder auch die Begriffe klassische Hufbearbeitung, natürliche und orthopädische Hufbearbeitung, F-Balance, &#8230; über den Weg gelaufen. Und wenn du einen Bearbeiter aus einer bestimmten Richtung fragst, sind alle anderen Richtungen nicht vertrauenswürdig.Das ist total schade, denn man kann sich ja auch konstruktiv austauschen und voneinander lernen. Wir arbeiten viel mit anderen Hufbearbeitern zusammen, sei es bei Fortbildungen oder auch durch Empfehlungen für Hufschuhanpassungen. Nicht mit allen stimmen wir überein, aber am Ende versucht doch jeder nach bestem Wissen und Gewissen jedem einzelnen Pferd zu helfen. Und das sollten wir nicht vergessen. So, nun zu uns. Wir haben eine nebenberufliche Ausbildung als Hufbearbeiter nach NHC (Natural Hoofcare) gemacht. Eine Ausbildung kann aber immer nur eine Basis geben. Erst im echten Leben fängt man an Erfahrungen zu sammeln und seine eigene Handschrift zu bekommen. Jedes Pferd, das du bearbeitest, prägt deinen Weg und deine Entwicklung. Die Fortbildungen, die du besuchst, erweitern deinen Horizont in eine bestimmte Richtung. Da wir uns sehr sehr sehr gerne fortbilden, konnten wir über die Jahre in viele Richtungen schnuppern und auch der Austausch, da wir als Team schon sehr lange zusammen arbeiten, hat uns sehr viel voran gebracht. Unser Weg hat uns in Richtung Stoffwechsel und Hufrehe geführt, denn unsere Pferde haben uns diesen Weg gezeigt. Wir haben viele Fortbildungen besucht und vor allem viel umgesetzt und ausprobiert. Für uns ist es wichtig, die Leute hinter einem Konzept oder einer Studie kennenzulernen und es vor allem auch in der Praxis zu prüfen, ob irgendwelche Theorien oder Erfahrungen anderer für uns funktionieren. Und natürlich macht es am meisten Sinn auf die Pferde und auf das eigenen Bauchgefühl zu hören. Geprägt durch unsere Pferde, haben wir recht schnell gelernt, dass die Hufbearbeitung allein einfach nicht ausreichend ist und HUF (du weißt ja mittlerweile, was das heißt) einen noch entscheidenderen Einfluss hat als alles was wir als Hufbearbeiter manipulieren können. Daher haben wir auch unser Buch &#8222;Mehr HUF, weniger Bearbeitung&#8220; genannt und &#8222;Weniger ist mehr&#8220; ist ein Leitspruch bei unserer Methode der Bearbeitung. Was eigentlich gar keine richtige Methode ist. Ein weiterer sehr großer Einfluss auf unsere Bearbeitung und auch Wahrnehmung der Pferde, deren Bedürfnisse und Lebensqualität sind unsere Beobachtungen von freilebenden Pferden. Nach unserem ersten Besuch in den USA 2013, waren wir kurz davor den Job als Hufbearbeiter aufzugeben, denn diese Ausstrahlung der Mustangs finden wir bei gehaltenen Pferden einfach nicht wieder. Es kam wie es kommen musste und die wilden Ponies zogen bei uns ein. Eine große Herausforderung, ein riesen Potential zu lernen und der lebende Beweis für unser Konzept Mehr HUF, weniger Bearbeitung. Trotzdem sind wir noch immer mit Leidenschaft Hufbearbeiter, denn wir können so jeden Tag einzelnen Pferden helfen und das ist schon ein richtig schönes Gefühl. Wie bearbeiten wir denn jetzt? Wir bearbeiten jeden Huf individuell, beachten die Dynamik und die Anpassungsfähigkeit des Hufes. Aber wahrscheinlich sagt dir das jetzt erstmal nicht so viel, denn es gibt bei uns keine allgemeingültigen Arbeitsschritte, Maße oder Winkel, die wir ansetzen. Das macht das Ganze für den einen oder anderen etwas schwieriger, denn es ist viel einfacher nach einem festen Plan zu bearbeiten: Erst kürzt du A bis auf 2mm, dann bearbeitest du B in die und die Form, danach schneidest du das weg und raspelst jenes gerade. Kann man so machen, &#8230; wir machen es lieber anders.Schau dir einfach mal an wie Pferde die Hufe bearbeiten und verändern. Wir haben ja bereits besprochen, was alles Hufe verändern kann. Wie soll dann Schema XY immer und für jedes Pferd passen? Eigentlich ist Hufbearbeitung total einfach, wenn wir nicht immer diesen Maßen, Formeln, schlauen Berechnungen und Begriffen folgen würden. Nimm dein Pferd als Lehrmeister. Hufbearbeitung ist so einfach Falls du jetzt immer noch nicht den Durchblick hast, hier eine Liste, was du brauchst: Gute Kenntnisse der inneren und äußeren Strukturen der Hufe Gute Kenntnisse der Dynamik und Biomechanik Gesunden Menschenverstand, gutes Bauchgefühl Ruhe, Entspannung &#38; gute Laune Räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick Raspel, Handschuhe, Hufauskratzer Ungefähr auch in dieser Reihenfolge&#8230; Wenn du anfängst Hufe zu bearbeiten, mach kleine Schritte, lass dir Zeit, beobachte viel und rasple in kleinen Schritten. Wenn du schon Profi bist, trau dich mal einen Schritt zurückzutreten und zu schauen, was bearbeitest du immer und warum? Schaffst du es auch mal dein Messer in der Hosentasche zu lassen? Oder mal nur eine Baustelle anzugehen, anstatt alles zu bearbeiten? Pick your battle. Den Spruch haben wir ein bisschen geklaut. Pete Ramey sagt das gern und wir haben das so übernommen. Es heißt im Prinzip, dass man bei jeder Hufbearbeitung überlegen soll, welche Baustelle man angeht und sich nur diese Eine herauspicken. Ist die Zehe sehr lang, bearbeite ich vielleicht nur mal die Zehe, fragt das Pferd nach einer Senke, lasse ich den Rest in Ruhe, ist nur eine Seite des Hufs nicht gut abgelaufen, bearbeite ich nur die eine Seite. So habe ich die Möglichkeit punktuell zu korrigieren und dem Pferd aber alles andere erstmal zu lassen. Denn egal wie wenig ich bearbeite, auch wenn es nur eine einzelne Struktur ist, beeinflusse ich alle anderen Strukturen mit. Meine Bearbeitung hat einen Einfluss. Deshalb mache ich es ja im Prinzip auch. Aber ich muss mir dessen auch bewusst sein. Pick your battle und beobachte, was dein Pferd daraus macht. Es kann auch sein, dass du bei der nächsten Bearbeitung eine ganz andere Stelle bearbeiten wirst. Natürlich ist das</p>
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<p>Immer wieder werden wir gefragt nach welcher Methode wir bearbeiten. Falls du dich noch nie mit Hufbearbeitungsmethoden befasst hast, fragst du dich vielleicht, welche Methoden es überhaupt gibt. Wenn du dich damit befasst hast, wirst du wissen: Es gibt mittlerweile einige unterschiedliche Ansätze.</p>





<h4 class="wp-block-heading">Eine Anatomie &#8211; eine Bearbeitung?!</h4>



<p>Auch wenn alle Pferde mehr oder weniger <em>eine</em> Anatomie haben und man denken könnte, es gibt dann auch nur <em>eine</em> Herangehensweise bei der Hufbearbeitung, muss man feststellen: Es gibt es so viele unterschiedliche und auch zum Teil gegensätzliche Ideen zur Hufbearbeitung, dass man kaum noch einen Überblick behalten kann.</p>



<p>Vielleicht sind dir schon mal die Namen Hufbearbeiter, Hufschmied, Huforthopäde, Huftechniker, Hufheilpraktiker oder auch die Begriffe klassische Hufbearbeitung, natürliche und orthopädische Hufbearbeitung, F-Balance, &#8230; über den Weg gelaufen. Und wenn du einen Bearbeiter aus einer bestimmten Richtung fragst, sind alle anderen Richtungen nicht vertrauenswürdig.<br>Das ist total schade, denn man kann sich ja auch konstruktiv austauschen und voneinander lernen. Wir arbeiten viel mit anderen Hufbearbeitern zusammen, sei es bei Fortbildungen oder auch durch Empfehlungen für Hufschuhanpassungen. Nicht mit allen stimmen wir überein, aber am Ende versucht doch jeder nach bestem Wissen und Gewissen jedem einzelnen Pferd zu helfen. Und das sollten wir nicht vergessen.</p>



<p>So, nun zu uns. Wir haben eine nebenberufliche Ausbildung als Hufbearbeiter nach NHC (Natural Hoofcare) gemacht. Eine Ausbildung kann aber immer nur eine Basis geben. Erst im echten Leben fängt man an Erfahrungen zu sammeln und seine eigene Handschrift zu bekommen. Jedes Pferd, das du bearbeitest, prägt deinen Weg und deine Entwicklung. Die Fortbildungen, die du besuchst, erweitern deinen Horizont in eine bestimmte Richtung. Da wir uns sehr sehr sehr gerne fortbilden, konnten wir über die Jahre in viele Richtungen schnuppern und auch der Austausch, da wir als Team schon sehr lange zusammen arbeiten, hat uns sehr viel voran gebracht. Unser Weg hat uns in Richtung Stoffwechsel und Hufrehe geführt, denn unsere Pferde haben uns diesen Weg gezeigt. Wir haben viele Fortbildungen besucht und vor allem viel umgesetzt und ausprobiert. Für uns ist es wichtig, die Leute hinter einem Konzept oder einer Studie kennenzulernen und es vor allem auch in der Praxis zu prüfen, ob irgendwelche Theorien oder Erfahrungen anderer für uns funktionieren. Und natürlich macht es am meisten Sinn auf die Pferde und auf das eigenen Bauchgefühl zu hören.</p>



<p>Geprägt durch unsere Pferde, haben wir recht schnell gelernt, dass die Hufbearbeitung allein einfach nicht ausreichend ist und HUF (du weißt ja mittlerweile, was das heißt) einen noch entscheidenderen Einfluss hat als alles was wir als Hufbearbeiter manipulieren können. Daher haben wir auch unser Buch &#8222;Mehr HUF, weniger Bearbeitung&#8220; genannt und <em>&#8222;Weniger ist mehr&#8220; </em>ist ein Leitspruch bei <em>unserer Methode</em> der Bearbeitung. Was eigentlich gar keine richtige Methode ist.  Ein weiterer sehr großer Einfluss auf unsere Bearbeitung und auch Wahrnehmung der Pferde, deren Bedürfnisse und Lebensqualität sind unsere Beobachtungen von freilebenden Pferden. Nach unserem ersten Besuch in den USA 2013, waren wir kurz davor den Job als Hufbearbeiter aufzugeben, denn diese Ausstrahlung der Mustangs finden wir bei <em>gehaltenen</em> Pferden einfach nicht wieder. Es kam wie es kommen musste und die wilden Ponies zogen bei uns ein. Eine große Herausforderung, ein riesen Potential zu lernen und der lebende Beweis für unser Konzept<em> Mehr HUF, weniger Bearbeitung</em>.</p>



<p>Trotzdem sind wir noch immer mit Leidenschaft Hufbearbeiter, denn wir können so jeden Tag einzelnen Pferden helfen und das ist schon ein richtig schönes Gefühl. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie bearbeiten wir denn jetzt? </h4>



<p>Wir bearbeiten jeden Huf individuell, beachten die Dynamik und die Anpassungsfähigkeit des Hufes. Aber wahrscheinlich sagt dir das jetzt erstmal nicht so viel, denn es gibt bei uns keine allgemeingültigen Arbeitsschritte, Maße oder Winkel, die wir ansetzen. Das macht das Ganze für den einen oder anderen etwas schwieriger, denn es ist viel einfacher nach einem festen Plan zu bearbeiten: Erst kürzt du A bis auf 2mm, dann bearbeitest du B in die und die Form, danach schneidest du das weg und raspelst jenes gerade. Kann man so machen, &#8230; wir machen es lieber anders.<br>Schau dir einfach mal an wie Pferde die Hufe bearbeiten und verändern. Wir haben ja bereits besprochen, was alles Hufe verändern kann. Wie soll dann Schema XY immer und für jedes Pferd passen?</p>



<p>Eigentlich ist Hufbearbeitung total einfach, wenn wir nicht immer diesen Maßen, Formeln, schlauen Berechnungen und Begriffen folgen würden. Nimm dein Pferd als Lehrmeister.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hufbearbeitung ist so einfach</h4>



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<p>Falls du jetzt immer noch nicht den Durchblick hast, hier eine Liste, was du brauchst:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Gute Kenntnisse der inneren und äußeren Strukturen der Hufe</li><li>Gute Kenntnisse der Dynamik und Biomechanik</li><li>Gesunden Menschenverstand, gutes Bauchgefühl</li><li>Ruhe, Entspannung &amp; gute Laune</li><li>Räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick</li><li>Raspel, Handschuhe, Hufauskratzer</li></ul>



<p>Ungefähr auch in dieser Reihenfolge&#8230; Wenn du anfängst Hufe zu bearbeiten, mach kleine Schritte, lass dir Zeit, beobachte viel und rasple in kleinen Schritten. Wenn du schon Profi bist, trau dich mal einen Schritt zurückzutreten und zu schauen, was bearbeitest du <em>immer</em> und warum? Schaffst du es auch mal dein Messer in der Hosentasche zu lassen? Oder mal nur <em>eine </em>Baustelle anzugehen, anstatt alles zu bearbeiten?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pick your battle.</h4>



<p>Den Spruch haben wir ein bisschen geklaut. Pete Ramey sagt das gern und wir haben das so übernommen. Es heißt im Prinzip, dass man bei jeder Hufbearbeitung überlegen soll, welche Baustelle man angeht und sich nur diese Eine herauspicken. Ist die Zehe sehr lang, bearbeite ich vielleicht nur mal die Zehe, fragt das Pferd nach einer Senke, lasse ich den Rest in Ruhe, ist nur eine Seite des Hufs nicht gut abgelaufen, bearbeite ich nur die eine Seite. So habe ich die Möglichkeit punktuell zu korrigieren und dem Pferd aber alles andere erstmal zu lassen. Denn egal wie wenig ich bearbeite, auch wenn es nur eine einzelne Struktur ist, beeinflusse ich alle anderen Strukturen mit. Meine Bearbeitung hat einen Einfluss. Deshalb mache ich es ja im Prinzip auch. Aber ich muss mir dessen auch bewusst sein. Pick your battle und beobachte, was dein Pferd daraus macht. Es kann auch sein, dass du bei der nächsten Bearbeitung eine ganz andere Stelle bearbeiten wirst.</p>



<p>Natürlich ist das einfacher, wenn die Bearbeitungsintervalle nicht so lang sind bzw. je mehr HUF umgesetzt ist, desto weniger ist die Bearbeitung tatsächlich notwendig. Wir haben richtig gute Erfahrungen damit gemacht den Pferdebesitzern zu zeigen, was sie zwischendurch mitbearbeiten können. So müssen wir nicht so viel bearbeiten, die Pferde haben immer gut erhaltene Hufe und die Entwicklung geht so viel schneller. Außerdem siehst du als Pferdebesitzer die Hufe viel öfter und kannst schneller bei Veränderungen reagieren. </p>



<p>Es ist keineswegs so, dass wir deswegen weniger Kunden haben, sondern eher mehr und viel mehr, die sich mitverantwortlich fühlen. So macht es für alle viel mehr Spaß.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bearbeitung &#8211; Was denn jetzt?</h4>



<p>Wenn du dann jetzt tatsächlich bearbeitest, brauchst du erstmal nicht mehr als einen Hufauskratzer, Raspel und Handschuhe. Du hast die Hufe deines Pferdes ja bereits dokumentiert. Wenn nicht, schau dir nochmal diesen Artikel an</p>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_72e184-4e"><div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-standard kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" href="https://www.team-huf.de/hufgesundheit-was-kann-ich-als-besitzer-erkennen/"><span class="kt-btn-inner-text">Hufgesundheit</span></a></div></div>



<p></p>



<p>Anhand der Bilder und Videos kannst du dir überlegen, was die wichtigste Stelle für die Bearbeitung wäre. Überlege auch, ob die Fußung gut genug ist, dass du etwas verändern darfst oder sogar musst und wie die anderen Strukturen entwickelt sind. Können sie die veränderte Last tragen? <em>Fast</em> immer ist weniger tatsächlich mehr. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel lange Zehe: </h4>



<p>Dein Pferd hat eine Trachtenfußung, die Zehe sieht lang aus, Hufunterseite ist gut entwickelt, dicker Strahl, feste Sohle. Du misst das Strahl-Zehe-Verhältnis auch das ist lang (ideal wäre 3 Teile Strahl zu 1 Teil Zehe). Wenn du ein Drittel der Strahllänge vor der Strahlspitze misst, siehst du auf der Sohle ungefähr an dieser Stelle eine Veränderung der Struktur, eine Verdickung zum Beispiel. Diese Anzeichen deuten ebenfalls alle auf eine lange Zehe hin. Da die Fußung gut ist, kannst du dich an die Zehe wagen. Wir würden dort von unten eine Schräge an die Zehenwand raspeln, um das Abrollen zu erleichtern und so eine bessere Biomechanik zu ermöglichen. Je nach Wandstärke kann die Schräge recht steil und auch etwas weiter durch die Wand geraspelt werden. Durch das leichtere Abrollen, bleibt der Huf länger am Boden, rollt ab, hat mehr Zeit für den nächsten Schritt, kann längere Schritte machen, kommt so weiter nach vorne und landet auf der Trachte, was wiederum den hinteren Hufbereich gut nutzt und weiterentwickelt.</p>



<p>Immer noch Beispiel lange Zehe aber anderes Pferd: Dein Pferd hat eine Zehenfußung, Zehe sieht lang aus, Sohle ist eher platt, mittlere Strahlfurche ist tief. Das Strahl-Zehe-Verhältnis ist lang. Wenn du hier genauso wie beim ersten Beispiel die Zehe stark anschrägst, kann das dazu führen, dass dein Pferd kürzere Schritte macht und schlechter läuft. Was ist dann passiert? Das Ermöglichen des längeren Schrittes durch das Anschrägen der Zehe führt dazu, dass dein Pferd den hinteren Hufbereich nutzen muss. Der Strahl möchte aber keine Last aufnehmen, da die mittlere Strahlfurche unangenehm tief ist. Somit versucht das Pferd durch kürzere Schritte und eine deutliche Zehenfußung dies zu vermeiden. Im blödesten Fall läuft es sich so die Zehe von unten noch arg ab und die Sohle wird im Zehenbereich dünn. </p>



<p>Was mache ich also im zweiten Beispiel? Ich saniere den Strahl (stopfen &amp; schmieren), suche nach der Ursache für die tiefe mittlere Strahlfurche (HUF), schräge vielleicht nur minimalst die Zehe an, reite ggf. mit Hufschuhen und Polstern. So kann ich mittelfristig die Fußung verändern und dann auch an die lange Zehe herangehen. Wer hätte es gedacht: Kieselsteine wirken hier Wunder!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Individualität</h4>



<p>Es gibt noch viele viele Beispiele in denen offensichtlich das selbe Problem (hier lange Zehe) vorliegt, die Herangehensweise aber je nach Pferd und Hufsituation deutlich voneinander abweicht. </p>



<p>Im Prinzip ist die Hufbearbeitung wie wir sie machen total einfach und aus unserer Sicht natürlich auch logisch, aber gleichzeitig auch total kompliziert, da es nicht die eine Lösung mit de fünf Schritten für das Problem XY gibt.</p>



<p>Wir haben einfach mal die Bearbeitung bei einem Pferd gefilmt. Dieser Wallach ist erst vor fünf Wochen bei uns eingezogen und soll bald in sein endgültiges Zuhause umziehen. Das heißt es sind viele Veränderungen in seinem Leben, die wir mit beachten müssen. Er hat eine alte Verletzung hinten rechts (Nageltritt), die ihm keine offensichtlichen Probleme mehr macht, aber seinen Körper scheint er noch recht schief zu nutzen. Weichteilgewebe war sehr unterentwickelt als er kam, ist immer noch deutlich verbesserungsbedürftig. Trotzdem hat er eine Trachtenfußung, was schon mal super ist.</p>



<p>Aber jetzt schau dir das Video einfach erstmal an. Wir haben nicht jedes Detail besprochen, aber so bekommst du eine Idee dazu wie wir Hufe bearbeiten. Oder sagen wir wie wir <em>dieses </em>Mal <em>diese</em> Hufe<em> dieses </em>Pferdes bearbeitet haben.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Gefahren bei der Hufbearbeitung</h4>



<p>Darauf möchten wir noch kurz eingehen, denn auch hier sollte man sich sehr drüber bewusst sein. Auch, wenn ich mit der Hufbearbeitung kaum alle Mängel in Haltung und Fütterung ausgleichen kann, kann ich aber in kürzester Zeit ziemlich viel kaputt machen. Wir freuen uns über jeden, der sich der Auswirkungen bewusst ist und das Horn wertschätzt. Das hört sich total seltsam an, aber es ist schwer zu beschreiben. Bearbeite nicht auf Grund optischer Makel oder theoretischer Maße. Ein Huf, den ich in &#8222;die Balance&#8220; bearbeite, hat nur etwas davon, wenn das Pferd damit hinterher auch noch laufen kann. Da sind wir wieder beim Anfang: Weniger ist Mehr! <br>Häufig passiert eine &#8222;sehr enthusiastische&#8220; Bearbeitung auch, wenn die Hufe sich nicht wie gewünscht entwickeln oder nicht schnell genug. Statt dann noch mehr zu bearbeiten, gucken wir lieber was man an HUF noch verändern kann. Denn da haben wir so viele tolle Optionen und wie gesagt mehr Hufbearbeitung hilft meist nicht mehr.</p>



<p>Eine weitere Schwierigkeit ist das Kombinieren verschiedener Theorien. Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, wenn man sich aus allem das Beste raussucht, aber wenn ich dann bei einer Bearbeitung von Guru X übernehme, dass die Trachten ganz kurz sein müssen, und von Theorie Y, dass die Eckstrebe ausgegraben werden muss, und Lehrer Z sagt, die Zehe muss kurz sein, bleibt dem Pferd am Ende nicht mehr viel zum darauf Laufen. Viel informieren ist super, viel auf einmal anwenden nicht so super.</p>



<p>Was auch immer wieder vorkommt, ist eine sehr große Liebe zum Detail. Grundsätzlich lobenswert, aber auch hier lauert die Gefahr zu viel zu bearbeiten. Hat man die eine Ecke angeschrägt, fällt eine andere Ecke auf, die man bearbeiten möchte und dann die nächste&#8230;Hast du vielleicht auch schon mal erlebt. Wenn die erste Ecke bearbeitet ist, lass das Pferd doch erstmal ein paar Tage damit laufen und guck dann wieder neu hin.</p>



<p>&#8222;Die Natur regelt das schon.&#8220; Ja und nein. Wenn ich ein Pferd recht natürlich halte, regelt die Natur schon recht viel. Aber je mehr ich davon abweiche oder auch je mehr zum Beispiel eine Gliedmaßenstellung vom <em>Ideal</em> abweicht, desto mehr muss ich unterstützen. Also einfach alles sich selbst überlassen geht dann auch wieder nicht. Und es gibt auch Hufe, die sehr viel bearbeitet werden müssen.</p>



<p>Zusammengefasst ist das Ganze aber dann auch wieder so einfach wie zu Beginn beschrieben:<strong> Es gibt kein immer, kein nie, jedes Pferd und jeder Huf ist individuell. Hufe lesen, Dynamik mit einbeziehen und auf das Pferd hören &#8211; ganz einfach.</strong></p>



<p></p>
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		<title>Hufe verändern sich &#8211; Ist das schlimm?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/hufe-veraendern-sich-ist-das-schlimm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hufe sind Meister der Adaption. Jetzt haben wir dir erzählt, dass du anhand von äußeren Merkmalen erkennen kannst wie es um die Hufgesundheit steht. Natürlich ist das auch so. Trotzdem gibt es da einen kleinen Haken, vielleicht hast du das an unseren Formulierungen schon gemerkt. Wir nutzen nur sehr wenige Maße oder Winkel, um einen gesunden Huf zu definieren und auch die Beschreibungen der einzelnen Strukturen ist mitunter schwammig. Denn die Beschreibung eine stabile Trachte sagt noch nicht viel aus, bzw. sagt viel aus, definiert aber nicht wirklich das Aussehen. Warum wir uns so ausdrücken und wie unterschiedlich gesunde Hufe aussehen können, gucken wir uns in diesem Beitrag an. Wann verändern sich Hufe? Funktionalität vor Optik Definitiv einer unserer Lieblingssprüche. Denn es ist wichtiger, dass ein Huf gut funktioniert, als dass er wie aus dem Bilderbuch aussieht. Andersherum hatten wir aber ja schon über ein paar optische Kriterien geschrieben, die uns Rückschlüsse auf die Hufgesundheit geben. Wenn nur eine einzelne Struktur am Huf ihre Aufgabe nicht optimal erfüllen kann, wirst du erkennen, dass andere Strukturen dies, so gut sie können, kompensieren. Also verändert sich in vielen Fällen die Optik der Hufe, um trotzdem die Funktionalität zu erhalten. Hufe sind einfach schlau. Warum kann eine Struktur ihre Aufgabe nicht erfüllen? Gehen wir erst einmal auf mögliche Gründe ein, warum einzelne Hufstrukturen ihre Aufgabe nicht erfüllen können. Wie du vielleicht schon ahnst, liegt es viel an den Einflüssen auf den Huf, also mal wieder HUF. Hier ein paar Beispiele: Haltung In der Haltung steht das Pferd mehr herum als dass es läuft, wodurch der Wechsel von Druck und Entlastung fehlt. Das wiederum sorgt für eine Minderdurchblutung in den Extremitäten und folglich eine schlechtere Versorgung der Gewebe. Außerdem wird durch die fehlende Flexion der Ballen weniger Knorpel im hinteren Hufbereich eingelagert und die Aktivierung der Nerven erfolgt nicht. Dies führt auch wieder zu einer unzureichenden Nutzung des hinteren Hufbereichs, weniger Nutzung, weniger Stoßdämpfung, schlechtere Versorgung&#8230;ein Teufelskreis. Untergrund Die Untergründe in der Haltung des Pferdes sind nicht aufeinander abgestimmt. Jeder Boden gibt dem Huf eine andere Information. Pflaster lässt den Huf zum Beispiel nicht einsinken beim Auffußen oder Abrollen. Auch im Stand berühren weniger Hufstrukturen den Boden. Um die Last trotzdem möglichst gleichmäßig zu verteilen, bauen die Pferde ihre Hufe meist so hin, dass dies funktional wieder besser ist. Sprich, die Sohle wird eher zugebaut, ein Wandüberstand weggelaufen, die Eckstreben sind kaum noch von der Sohle zu unterscheiden und der Strahl trägt oft flächig mit. Sand hingegen lässt den Huf je nach Körnung und Tiefe ein bisschen bis stark einsinken. Beim Auffußen wird die Last langsam auf alle Strukturen verteilt, beim Abrollen, rotiert die Zehe in den Sand hinein, der Drehmoment wird deutlich kraftsparender erreicht. Dieser Boden sorgt eher dafür, dass sich ein Gewölbe in der Sohle zeigt, die Wand etwas übersteht und die Trachten meist deutlich höher als der Strahl ist, wenn man den Huf aufhebt und von hinten auf die Trachten schaut. Wenn der Huf also jetzt über den Tag verteilt ständig diese unterschiedlichen Informationen der Untergründe, die nicht zueinander passen, erhält, kommt es häufig zu Schwierigkeiten. Baut er sich eher zu, bekommen manche Strukturen mehr Last ab als angedacht. Baut er ein Gewölbe auf, hat er auf Pflaster nur sehr wenig Tragfläche und läuft sich schnell viel ab. Oder der Huf baut ständig um und hat irgendwann einfach keine Reserven mehr, um das Material auch stabil zu bauen. Wird es dagegen zum Beispiel sehr matschig, sieht man häufig auch kürzere Trachten, weniger Strahl- und Ballenpolster, stark gewölbte, aber weiche Sohlen, weil der Boden zu nass und weich wird und das Material aufweicht. Die Zehen rotieren zwar in den Boden beim Abrollen, haben dabei aber keinerlei Abrieb, da die Zehenwand einfach zu dick und hart ist und nicht so schnell aufweicht wie der Rest vom Huf. Daher werden die Zehen eher länger, was die Last auf den hinteren Hufbereich bringt, die Trachten eher unter den Huf zieht und die Hufbeinwandverbindung mehr beansprucht. Fütterung Auch die suboptimale Fütterung führt häufig dazu, dass Hufe nicht stabil gebaut werden können. Instabiles Horn reibt sich schneller ab und gibt weniger Schutz für die inneren Strukturen. So kann ein Zinkmangel zu brüchigen Wänden führen, die dann bei Belastung wegbrechen oder ein Eisenüberschuss die Leber belasten und so für schlechte Strähle mitverantwortlich sein. Aber es gibt natürlich auch weitere Gründe, warum Hufstrukturen ihre Aufgaben nicht erfüllen können. Dazu gehören zu viel oder zu wenig Training, sehr abriebstarkes Gelände, Verletzungen oder Einschränkungen im Bewegungsapparat, Stress, Stoffwechselprobleme jeglicher Art, Stallwechsel, Fellwechsel oder einfach auch Wetterwechsel. In all diesen Fällen kann es dazu kommen, dass eine andere Struktur am Huf etwas kompensieren muss. Wie kann eine Kompensation dann aussehen? Nicht immer kann man sich alles erklären, was Hufe oder Pferde umbauen. Aber erstaunlich oft fällt einem dann doch eine Erklärung ein, wenn man mal darüber nachdenkt. Vielleicht hast du selbst auch schon Beispiele gesehen. Versuch auch bei deinem Pferd noch einmal genau hinzugucken. Hier sind ein paar Fälle aus unserer Praxis: Hier siehst du zweimal denselben Huf. Nicht ganz aus der gleichen Perspektive, aber schon ziemlich ähnlich. Was siehst du? Was sieht anders aus? Was wir kompensiert? Mach dir ein paar Notizen dazu bevor du weiterliest. Das linke Bild zeigt den Huf kurz nach der Eisenabnahme. Er hat viel Sohlengewölbe, der Tragrand ist quasi nicht vorhanden, die Seitenwände sind sehr steil. Die Trachten stehen über dem Strahl deutlich über und nach hinten wird der Huf eher enger. Die mittlere Strahlfurche reicht weit bis in den Ballen hinein und zwischen den Ballen ist kaum Polster. Über der Haarlinie, also dem Kronrand, ist kaum Material vorhanden. Auf dem zweiten Bild ist der Huf ein paar Monate später zu sehen. Der Strahl schließt in der Höhe fast mit den Trachten ab, die Trachten sind deutlich kürzer. Der Strahl sieht benutzt und komprimiert aus, die mittlere Strahlfurche ist kaum zu sehen. Der Ballen ist harmonischer geformt und über der Haarlinie ist im Vergleich zum ersten Bild deutlich mehr Füllung (oberhalb der Haarlinie ist am</p>
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<p>Hufe sind Meister der Adaption. Jetzt haben wir dir erzählt, dass du anhand von äußeren Merkmalen erkennen kannst wie es um die Hufgesundheit steht. Natürlich ist das auch so. Trotzdem gibt es da einen kleinen Haken, vielleicht hast du das an unseren Formulierungen schon gemerkt. Wir nutzen nur sehr wenige Maße oder Winkel, um einen gesunden Huf zu definieren und auch die Beschreibungen der einzelnen Strukturen ist mitunter schwammig. Denn die Beschreibung <em>eine stabile Trachte</em> sagt noch nicht viel aus, bzw. sagt viel aus, definiert aber nicht wirklich das Aussehen. Warum wir uns so ausdrücken und wie unterschiedlich gesunde Hufe aussehen können, gucken wir uns in diesem Beitrag an.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading">Wann verändern sich Hufe?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wachstum</li>



<li>Wetterveränderung</li>



<li>Bodenveränderung</li>



<li>mehr oder weniger Bewegung</li>



<li>veränderte Nährstoffversorgung</li>



<li>Haltungsveränderung</li>



<li>Krankheit/Stress</li>



<li>&#8230;um nur einige Faktoren zu nennen</li>
</ul>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionalität vor Optik</h2>



<p>Definitiv einer unserer Lieblingssprüche. Denn es ist wichtiger, dass ein Huf gut funktioniert, als dass er wie aus dem Bilderbuch aussieht. Andersherum hatten wir aber ja schon über ein paar optische Kriterien geschrieben, die uns Rückschlüsse auf die Hufgesundheit geben. Wenn nur eine einzelne Struktur am Huf ihre Aufgabe nicht optimal erfüllen kann, wirst du erkennen, dass andere Strukturen dies, so gut sie können, kompensieren. Also verändert sich in vielen Fällen die Optik der Hufe, um trotzdem die Funktionalität zu erhalten. Hufe sind einfach schlau.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading">Warum kann eine Struktur ihre Aufgabe nicht erfüllen?</h2>



<p>Gehen wir erst einmal auf mögliche Gründe ein, warum einzelne Hufstrukturen ihre Aufgabe nicht erfüllen können. Wie du vielleicht schon ahnst, liegt es viel an den Einflüssen auf den Huf, also mal wieder HUF. Hier ein paar Beispiele:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haltung</h2>



<p>In der <strong>Haltung</strong> steht das Pferd mehr herum als dass es läuft, wodurch der Wechsel von Druck und Entlastung fehlt. Das wiederum sorgt für eine Minderdurchblutung in den Extremitäten und folglich eine schlechtere Versorgung der Gewebe. Außerdem wird durch die fehlende Flexion der Ballen weniger Knorpel im hinteren Hufbereich eingelagert und die Aktivierung der Nerven erfolgt nicht. Dies führt auch wieder zu einer unzureichenden Nutzung des hinteren Hufbereichs, weniger Nutzung, weniger Stoßdämpfung, schlechtere Versorgung&#8230;ein Teufelskreis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untergrund</h2>



<p>Die <strong>Untergründe</strong> in der Haltung des Pferdes sind nicht aufeinander abgestimmt. Jeder Boden gibt dem Huf eine andere Information. Pflaster lässt den Huf zum Beispiel nicht einsinken beim Auffußen oder Abrollen. Auch im Stand berühren weniger Hufstrukturen den Boden. Um die Last trotzdem möglichst gleichmäßig zu verteilen, bauen die Pferde ihre Hufe meist so hin, dass dies funktional wieder besser ist. Sprich, die Sohle wird eher zugebaut, ein Wandüberstand weggelaufen, die Eckstreben sind kaum noch von der Sohle zu unterscheiden und der Strahl trägt oft flächig mit. Sand hingegen lässt den Huf je nach Körnung und Tiefe ein bisschen bis stark einsinken. Beim Auffußen wird die Last langsam auf alle Strukturen verteilt, beim Abrollen, rotiert die Zehe in den Sand hinein, der Drehmoment wird deutlich kraftsparender erreicht. Dieser Boden sorgt eher dafür, dass sich ein Gewölbe in der Sohle zeigt, die Wand etwas übersteht und die Trachten meist deutlich höher als der Strahl ist, wenn man den Huf aufhebt und von hinten auf die Trachten schaut. Wenn der Huf also jetzt über den Tag verteilt ständig diese unterschiedlichen Informationen der Untergründe, die nicht zueinander passen, erhält, kommt es häufig zu Schwierigkeiten. Baut er sich eher zu, bekommen manche Strukturen mehr Last ab als angedacht. Baut er ein Gewölbe auf, hat er auf Pflaster nur sehr wenig Tragfläche und läuft sich schnell viel ab. Oder der Huf baut ständig um und hat irgendwann einfach keine Reserven mehr, um das Material auch stabil zu bauen. Wird es dagegen zum Beispiel sehr matschig, sieht man häufig auch kürzere Trachten, weniger Strahl- und Ballenpolster, stark gewölbte, aber weiche Sohlen, weil der Boden zu nass und weich wird und das Material aufweicht. Die Zehen rotieren zwar in den Boden beim Abrollen, haben dabei aber keinerlei Abrieb, da die Zehenwand einfach zu dick und hart ist und nicht so schnell aufweicht wie der Rest vom Huf. Daher werden die Zehen eher länger, was die Last auf den hinteren Hufbereich bringt, die Trachten eher unter den Huf zieht und die Hufbeinwandverbindung mehr beansprucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fütterung</h2>



<p>Auch die suboptimale <strong>Fütterung</strong> führt häufig dazu, dass Hufe nicht stabil gebaut werden können. Instabiles Horn reibt sich schneller ab und gibt weniger Schutz für die inneren Strukturen. So kann ein Zinkmangel zu brüchigen Wänden führen, die dann bei Belastung wegbrechen oder ein Eisenüberschuss die Leber belasten und so für schlechte Strähle mitverantwortlich sein.</p>



<p>Aber es gibt natürlich auch weitere Gründe, warum Hufstrukturen ihre Aufgaben nicht erfüllen können. Dazu gehören zu viel oder zu wenig Training, sehr abriebstarkes Gelände, Verletzungen oder Einschränkungen im Bewegungsapparat, Stress, Stoffwechselprobleme jeglicher Art, Stallwechsel, Fellwechsel oder einfach auch Wetterwechsel. <br />In all diesen Fällen kann es dazu kommen, dass eine andere Struktur am Huf etwas kompensieren muss.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann eine Kompensation dann aussehen?</h2>



<p>Nicht immer kann man sich alles erklären, was Hufe oder Pferde umbauen. Aber erstaunlich oft fällt einem dann doch eine Erklärung ein, wenn man mal darüber nachdenkt. Vielleicht hast du selbst auch schon Beispiele gesehen. Versuch auch bei deinem Pferd noch einmal genau hinzugucken. Hier sind ein paar Fälle aus unserer Praxis:</p>



<p>Hier siehst du zweimal denselben Huf. Nicht ganz aus der gleichen Perspektive, aber schon ziemlich ähnlich. Was siehst du? Was sieht anders aus? Was wir kompensiert? Mach dir ein paar Notizen dazu bevor du weiterliest.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7584" class="wp-image-7584" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Strahl2-1.png" alt="" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7581" class="wp-image-7581" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Strahl3.png" alt="" /></figure>
</figure>



<p>Das linke Bild zeigt den Huf kurz nach der Eisenabnahme. Er hat viel Sohlengewölbe, der Tragrand ist quasi nicht vorhanden, die Seitenwände sind sehr steil. Die Trachten stehen über dem Strahl deutlich über und nach hinten wird der Huf eher enger. Die mittlere Strahlfurche reicht weit bis in den Ballen hinein und zwischen den Ballen ist kaum Polster. Über der Haarlinie, also dem Kronrand, ist kaum Material vorhanden.</p>



<p><br />Auf dem zweiten Bild ist der Huf ein paar Monate später zu sehen. Der Strahl schließt in der Höhe fast mit den Trachten ab, die Trachten sind deutlich kürzer. Der Strahl sieht benutzt und komprimiert aus, die mittlere Strahlfurche ist kaum zu sehen. Der Ballen ist harmonischer geformt und über der Haarlinie ist im Vergleich zum ersten Bild deutlich mehr Füllung (oberhalb der Haarlinie ist am aufgehobenen Huf quasi unten, wenn du weißt, was ich meine). Die Seitenwände gehen Richtung Tragrand ein bisschen auseinander.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br />Veränderungen der Hufe begutachten</h2>



<p><strong>Was ist von diesen Bildern jetzt wie zu beurteilen? </strong></p>



<p>Auf dem ersten Bild sieht man einen deutlich unterentwickelten hinteren Hufbereich und zusätzlich wurde das Eisen vor kurzer Zeit entfernt, also hat der Huf weniger Schutz nach unten. Durch die Umstellung befindet er sich im Umbau. Die längere Trachte schützt den unterentwickelten Strahl- und Ballenbereich vor zu viel Last. Denn so berührt zuerst die Trachte den Boden und fängt schon mal einiges ab. Die Entwicklung zum zweiten Bild hin sehen wir deutlich positiv. Der besser entwickelte Strahl kann mittragen, die Ballen sind deutlich gefüllter und können besser den Stoß dämpfen. Die Kompensation mit Hilfe der langen Trachten ist nicht mehr notwendig. Wichtig zu wissen ist hier, dass die Trachten nicht gekürzt wurden, damit der Strahl mehr Bodenkontakt hat, sondern genau andersherum. Der Strahl wurde saniert, mit Stopfen und Schmieren, und das Pferd konnte so den hinteren Hufbereich besser nutzen. Je besser der hintere Hufbereich sich entwickelte, desto mehr Last konnte auch der Strahl mittragen, die Trachten laufen sich gesünder ab. <br />Auch wenn wir nur eine Perspektive sehen, können wir schon etwas ablesen. Aber Vorsicht vor zu viel Wertung. Versuche immer erst möglichst wertfrei deine Beobachtungen zu schildern. Besonders, wenn du nur Fotos eines Hufes siehst.</p>



<p>Hier ist noch ein Beispiel:<br />Was siehst du? Was sieht anders aus? Was wir kompensiert? Mach dir ein paar Notizen dazu.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7597" class="wp-image-7597" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Felix-Sohlenansicht-Sommer-808x1024.jpg" alt="" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7599" class="wp-image-7599" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Felix-Hinterhuf-Schnee-Sohlenansicht-1-892x1024.jpg" alt="" /></figure>
</figure>



<p>Hier siehst du zweimal den Hinterhuf desselben Pferdes. Im Vergleich sieht der Huf auf dem ersten Bild wie vertrocknet aus. Die Eckstrebe schiebt deutlich Material über die Sohle, was zum Teil schon wieder wegbröselt. Die Wand steht an den Seiten ein bisschen über. Der Strahl sieht trocken und fest aus, im Vergleich zum zweiten Bild schmaler und mit tieferer mittlerer Stahlfurche. Was hat sich verändert? Und was wird wo kompensiert? Hier ist es ja von den Bildern recht eindeutig, wenn man sich den Hintergrund ansieht. Das eine Bild ist in einem trockenen Sommer, das andere im Schnee aufgenommen worden. Hier kommt wieder der Untergrund ins Spiel und natürlich auch die Feuchtigkeit. Ein Huf zieht sich in einem trockenen Sommer eher zusammen, die äußerste Hornschicht trocknet etwas aus, wird weniger flexibel, etwas brüchiger. Der Boden reibt mehr ab, da kann eine ausgeprägtere Eckstrebe und zusätzliches Sohlenhorn dafür Sorgen, dass trotzdem ausreichend Schutz für die inneren Strukturen bleibt. Im Schnee sinken die Pferde ein, alle Strukturen können mittragen. Es gibt eher wenig Abrieb, aber auch weniger Wachstum in den meisten Fällen, darum sehen die Hufe im Schnee oft wie geleckt aus und müssen auch eher weniger bearbeitet werden. In beiden Fällen sind die Hufe funktional und leisten dem Pferd gute Dienste. Die Optik ist zwar sehr unterschiedlich, aber das liegt lediglich an der Anpassung auf die entsprechende Situation.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Hufe lesen &amp; verstehen</h2>



<p><strong>Was heißt das jetzt?</strong></p>



<p>Wir müssen uns eingestehen, dass die Pferde viel mehr allein hinbekommen als wir ihnen zutrauen und wir eigentlich gar nicht so wichtig sind, Außer in dem Punkt, dass wir ihnen möglichst optimale Lebensbedingungen ermöglichen natürlich. Sieht man das Ganze positiv, kann es einem auch ganz schön viel Last nehmen. Für die Beurteilung und auch ggf. Bearbeitung muss mir immer bewusst sein, dass Pferde viele Veränderungen als Kompensation machen. Diese müssen akzeptiert werden, damit der Huf weiter so gut funktionieren kann. Also, einfach immer alles lassen und für gut befinden? Leider ist es dann doch nicht so einfach. Manchmal ist eine Veränderung auch keine Kompensation, also zum Beispiel bei zu langen Bearbeitungsintervallen in einer suboptimalen Haltung können Hufe natürlich auch einfach zu lang werden. Oder wenn ein Pferd am Huf eine Schiefe im Becken kompensiert, sollte gemeinsam mit einem Physiotherapeuten überlegt werden wie man diese Problematik im Becken und an den Hufen angeht. Also, die einfache Antwort ist: Es kommt drauf an. Du musst bei jedem Pferd jedes Mal wieder jeden Huf für sich ansehen und dir Gedanken dazu machen: Was ist richtig gut? Was muss er kompensieren? Wie kann ich am besten unterstützen? Wo muss ich die Finger von lassen? Wo muss ich unbedingt bearbeiten?</p>



<p>Um nochmal zum Ausgangspunkt zu kommen. Wenn du bei der Hufbeurteilung festgestellt hast, dass einige Strukturen nicht dem Bilderbuchoptimal entsprechen, überlege weiter. Optimiere, was du kannst. Aber, wichtiger als das Aussehen ist die Funktion. Dein Pferd muss gut und sicher laufen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hufe verändern sich mit den Jahreszeiten</h2>



<p>Ganz <strong>typische Veränderungen</strong> kann man zum Beispiel auch mit den <strong>Jahreszeiten</strong> beobachten.</p>



<p>Im <strong>Frühjahr</strong> nach dem Frost, erlebt man häufig, dass sich der Strahl schält und auch die Sohle schmeißen viele Pferde nach dem Frost in großen Placken ab. Natürlich nicht die ganze Sohle oder den ganzen Strahl, sondern die äußere Schicht. Der Fellwechsel ist bereits im vollen Gange und der Stoffwechsel stellt sich um. In dieser Zeit benötigen viele Pferde mehr Mikronährstoffe, daher fahren wir frühzeitig das Mineralfutter hoch. Dann kommt die Matschzeit. Die Hufe weichen auf, und je nach Hufsituation muss man gut auf die Sohle achten, die manchmal durch Steinabdrücke anzeigen kann, dass sie mehr Schutz braucht. Je nachdem wie viel und wie tief die Pferde im Matsch stehen, sieht man auch Veränderungen am Übergang vom Ballen zum Strahl. Dort entstehen zum Teil richtige Krater, wenn die Pferde den ganzen Tag mit dem hinteren Hufbereich in den Matsch sinken und alles aufweicht. Das Horn ist dann nicht mehr widerstandsfähig, ein bisschen wie die Haut unserer Finger, wenn wir lange im Wasser sind.</p>



<p>Es folgt der trockene<strong> Sommer</strong>. Die oberste Hornschicht trocknet aus, es platzen ein paar Stellen der Wand ab. Das Wandhorn ist eher wie Hartplastik. Der Strahl wirkt eher etwas schmaler und härter. Zum Teil werden die Eckstreben vermehrt hingebaut, um mehr Schutz vor Abrieb zu haben. In vielen Fälle wird dann gewässert &#8211; Macht das Sinn? Du kannst es dir denken: Es kommt drauf an. Wir finden es nicht sinnvoll den kompletten Huf zu wässern. Denn gerade die Strukturen, die dem Abrieb des sehr harten Bodens ausgesetzt sind, sollten nicht künstlich aufgeweicht werden. Das fördert einen schnelleren Abrieb. Der Wand kann es in Einzelfällen helfen gepflegt zu werden (z.B. Hydro Hoof von Red Horse). Wasser ist da nicht immer die beste Wahl, da es dann meist zum Aufquellen der äußeren Hornzellen kommt und beim Abtrocknen die Wand eher noch mehr aufreißt. Aber auch hier gilt: Wenn du den Eindruck hast, etwas hilft, ist das gut. Die beste Möglichkeit einen Huf elastisch zu halten ist ganz einfach: HUF, besonders die optimale Mineralisierung hält das Horn geschmeidig und die Bewegung auf schlauen Böden erhält den Huf gut in Länge und Flexibilität.</p>



<p><br />Nach dem Sommer kommt der <strong>Herbst</strong>. Der Fellwechsel steht wieder vor der Tür, besonders Pferde mit Leberproblemen oder endokrinen Störungen können hier Probleme bekommen. Sind die Pferde nicht gut mineralisiert, und der Bedarf ist im Fellwechsel nochmal höher, leidet die Hornqualität. Auch die Funktion der Leber kann dadurch eingeschränkt sein und es kommt vermehrt zu Strahlproblemen oder Hufgeschwüren. Das nasse Herbstwetter stellt die Hufe nach dem trockenen Sommer auf eine Probe. Die Strukturen bauen sich wieder um. Das, was über den Sommer als zusätzlicher Schutz vor dem abriebstarken Boden aufgebaut wurde, wird nun abgeschmissen. Die Eckstreben und Sohle lösen sich und man ist im ersten Moment erschrocken, wenn man noch nie den Umbau von Hufen so genau beobachtet hat. Pferde, die im Herbst fühliger werden, sollten unbedingt auf Stoffwechselprobleme untersucht werden.</p>



<p><br />Und dann kommt schon wieder der <strong>Winter</strong>, das Wachstum verlangsamt sich. Der Wechsel zwischen Matsch und Frost stellt die Hufe, aber vor allem auch Gelenke, Bänder, Muskeln und Sehnen vor große Herausforderungen. Im Matsch weichen die Hufstrukturen auf, der frostige Boden hinterlässt Abrücke in einer weichen Sohle. Auf den buckeligen Böden kippeln die Pferde bei jedem Schritt. Immer wieder müssen sie sich ausbalancieren, knicken weg, gleichen aus und nutzen Strukturen, die sie sonst nicht benutzen. Das ist total anstrengen und solltest du immer im Hinterkopf behalten, bzw. im besten Fall stehen die Pferde nicht auf diesen Buckelpisten. Wenn dann der erste Schnee fällt, werden die Hufe ganz sauber, laufen auf weichem federnden Boden und jede Struktur ist ganz klar zu erkennen und wunderschön herausgearbeitet. Pferde, die mit Einbruch der Kälte Probleme haben, sollten warm gehalten werden. Es gibt eine so genannte Winterhufrehe &#8211; wieder mal stoffwechselbelastete Pferde, deren Durchblutung im Huf gestört ist, zeigen Hufrehesymptome, wenn es kalt wird. Hier bitte sofort handeln. Warm halten und Diagnostik durchführen, oft liegt eine Insulinresistenz zu Grunde. Das Thema Hufrehe werden wir aber auch noch gesondert besprechen.</p>



<p>Eine weitere Struktur, die sich auch stark verändern kann und immer wieder Pferdebesitzer verunsichert, ist das Saumband. Das befindet sich direkt unterhalb des Kronrandes, bzw. bildet den Übergang von Haut zu Harthorn. Je nachdem kann das Saumband kaum sichtbar sein oder fast über die ganze Hornkapsel bis zum Boden reichen und geht einmal ringsherum im den gesamten Huf. Im hinteren Bereich geht es in den Ballen über. Es ist ein bisschen wie unsere Nagelhaut. Je nach Wetter oder Feuchtigkeit verändert es sich stark. Ist es also sehr trocken sieht es mitunter spröde und schuppig aus, steht manchmal sogar sehr scharfkantig ab. Ein dauerhaft schuppiges Saumband kann aber auch auf eine schlechte Versorgung hinweisen. Wenn es aufweicht kann es richtig dick, weiß oder sogar schmierig werden, besonders gut zu sehen, wenn man einen Angussverband macht. In den meisten Fällen musst du am Saumband nichts machen, sondern kannst es einfach nur beobachten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="10600" class="wp-image-10600" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/AM_6194-2-1024x939.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">trockenes Saumband</figcaption>
</figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="10603" class="wp-image-10603" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/IMG_20190303_121904-1024x768.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">aufgeweichtes Saumband</figcaption>
</figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="10602" class="wp-image-10602" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/IMG_20190216_113506-1024x768.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">mangelversorgtes Horn</figcaption>
</figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hufe können und müssen sich verändern</strong></h2>



<p><strong>Hufe können und müssen sich verändern, um optimal funktionieren zu können.</strong> Wir sollten dies beobachten und vor allem nicht stören, sondern wenn unterstützend eingreifen. Die erst Frage ist immer, wie das Pferd läuft. Danach überlege ich, was sich der Huf wohl dabei gedacht hat sich so zu verändern (Wetterwechsel, Bodenveränderung, Trainingsveränderung&#8230;), bzw. ich vielleicht irgendwo nach einer Baustelle suchen sollte, die zu dieser Veränderung an den Hufen führt (z.B. abgeschlurfte Zehe hinten &#8211; Baustelle Gelenke Hinterhand, Rücken, Muskeln?). Nicht jede Veränderung ist positiv, aber das Pferd versucht damit das Beste aus der Situation zu machen und sich zu helfen. Und auch noch wichtig: Jeder Huf kann sich verändern, unabhängig von den anderen Hufen. Wirklich eine spannende Sache und faszinierend zu beobachten!</p>



<p>Es gibt also eigentlich zwei Dinge, die wir dir mitgeben möchten: In den meisten Fällen: Entspanne dich. Bemerke Veränderungen erst einmal, nimm sie wahr und suche nach einer Ursache. Sei stolz auf dein Pferd, dass es schafft sich anzupassen und unterstütze es so gut es geht. In den meisten Fällen gibt es gute Erklärungen für die Veränderungen. <br />Das zweite ist: Nutze deine Beobachtungen zur Früherkennung. Häufig zeigen Hufe deutlich früher eine Veränderung zum Beispiel im Ablaufmuster an als man es als Laie am Gangbild erkennt. Pferde kompensieren lange bevor sie lahm gehen und genau diese Veränderung siehst du häufig an den Hufen. Wenn du dir also unsicher bist, bzw. keine einfache Erklärung für ein Veränderung am Huf findest, hol dir Hilfe. Hufbearbeiter, Physiotherapeut, Trainer oder Tierarzt&#8230;.es kommt drauf an. Also entspann dich, wenn die Hufe deines Pferdes anders aussehen, aber nimm es ernst. Ist eigentlich ganz einfach <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hufe-veraendern-sich-ist-das-schlimm/">Hufe verändern sich &#8211; Ist das schlimm?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hufgesundheit &#8211; Was kann ich als Besitzer erkennen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufe-lesen/hufgesundheit-was-kann-ich-als-besitzer-erkennen/</link>
					<comments>https://team-huf.de/hufe-lesen/hufgesundheit-was-kann-ich-als-besitzer-erkennen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=7216</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hufgesundheit hat viele Aspekte, die wir hier in den Beiträgen nach und nach aufgreifen möchten. Versuche die Hufe deines Pferdes erst einmal zu dokumentieren, um für später einen Vergleich zu haben, was sich verändert hat. Wenn du die Hufe fotografierst, die Fußung filmst und dir Notizen zu den einzelnen Strukturen machst, wird es dir leichter fallen Unterschiede festzustellen.Zuerst geht es um die neutrale Wahrnehmung der einzelnen Strukturen des Hufes aus verschiedenen Perspektiven und dem Bewegungsmuster, wobei wir uns in der Bewegung zu Beginn nur auf die Fußung konzentrieren. Danach ist es wichtig die Beobachtungen einzuschätzen und zu schauen, was schon richtig gut ist und an welcher Stelle du noch etwas verbessern könntest. Daher gehen wir auf die möglichen Ursachen von Problemen, bzw. die positiven Einflüsse auf die Hufgesundheit ein und du bekommst Tipps für die Praxis. WahrnehmungAdspektion &#8211; was kann ich sehen?Palpation &#8211; was kann ich fühlen?Akustik &#8211; was kann ich hören?Olfaktorisch &#8211; was kann ich riechen?Dynamik &#8211; wie fußt mein Pferd? EinschätzungWas ist schon richtig toll?Wo gibt es Verbesserungsbedarf? OptimierungEinflüsse auf die HufgesundheitHäufige Ursachen von ProblemenTipps für die Praxis Wahrnehmung Wichtig ist also zu Beginn eine Bestandsaufnahme zu machen. Dafür findest du unter diesem Beitrag und auch bei den Downloads den Leitfaden zum Thema Hufgesundheit mit Protokollen und Anamnesebogen. Nimm dir Zeit diesen in Ruhe auszufüllen und versuche dies regelmäßig im Abstand von einigen Monaten zu wiederholen. Am Anfang ist es am einfachsten die Wahrnehmung anhand von Fotos zu schulen, da diese deutlich länger stillhalten bei der Betrachtung als die meisten Pferde. Später kannst du das auch schneller direkt am Pferd machen. Trotzdem helfen gut gemachte Fotos die Entwicklung festzuhalten. Und je mehr Hufe du anschaust, desto eher bekommst du ein Gefühl für den Zustand. Deshalb versuche möglichst viele Hufe in die Finger zu bekommen. Welche Perspektiven du nutzen solltest und worauf du dann achten kannst, erklären wir dir im folgenden Video. Bei der Wahrnehmung der Fußung arbeitest du am besten auch mit Bildmaterial. Slowmotionvideos helfen besonders zu Beginn mehr zu sehen und man kann es immer wiederholen. Filme am besten auf Bodenhöhe die untere Gliedmaße im Schritt einmal von der Seite und von vorne. Fokussiere dich bei der Betrachtung auf einen Vorderhuf und beobachte wie der Huf vorgeführt wird, wie er landet und wie er den Boden verlässt, also abfußt. Auf den drei folgenden Bildern siehst du unterschiedliche Möglichkeiten wie ein Pferd auffußen kann. Das erste Foto zeigt eine plane Fußung. Hier geht es leicht bergauf. Dabei trifft die komplette Hufunterseite zeitgleich auf den Boden. Das Karpalgelenk ist nicht ganz gestreckt. Auf dem zweiten Bild geht das Pferd bergab und man sieht, dass die Trachte zuerst den Boden berührt. Die Gliedmaße ist komplett gestreckt und alle Gelenke sind gerade übereinander. Beim dritten Bild, was wieder das Laufen bergauf zeigt, fußt das Pferd mit der lateralen Zehe zuerst auf. Das Bein ist deutlich geknickt. Die Fußung solltest du sowohl von der Seite als auch von vorne beobachten, um einmal beobachten zu können, ob es sich um eine plane, Zehen oder Trachtenfußung handelt und ob das Pferd zuerst auf einer Seite, also lateral oder medial zuerst den Boden berührt. Einschätzung Um eine Idee zu bekommen wie du die Beobachtungen einschätzen kannst, haben wir im Leitfaden ein paar Beispiele eingefügt. Dort kannst du auf einer Skala eintragen, wie du Einzelheiten beobachtet hast. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Idealhuf oder fixe Maße gibt, sondern jeder Huf individuell ist. Auch wenn wir bestimmte Messungen an Hufen vornehmen, geht es eher um Verhältnisse zueinander als um exakte Winkel oder Maße. Zudem solltest du immer die Funktionalität im Blick haben. Auch ein Huf, der Probleme aufweist, kann dem Pferd gute Dienste leisten. Denn oft ist die Deformation der Hufkapsel ein Folge des Fehlbelastung und somit die Ursache an ganz anderer Stelle im Pferdekörper zu suchen. Versuche dir erst bewusst zu machen, was richtig gut ist an den Hufen deines Pferdes. Fokussiere dich nicht nur auf Probleme. Wir Menschen neigen dazu nach dem Fehler zu suchen, aber für uns persönlich hat es sich als viel schöner herauskristallisiert, wenn man das Positive erstmal wahrnimmt und danach Lösungen sucht für die noch verbesserungsfähigen Elemente. Also leg los und mache dir ein Bild von der Hufgesundheit deines Pferdes. Optimierung Es gibt immer Möglichkeiten etwas zu verbessern und es macht riesigen Spaß die darauf folgende Entwicklung zu beobachten. Die größten Einflussfaktoren auf die Hufgesundheit sind die Haltung, der Untergrund und die Fütterung. Darin impliziert die Bewegung, Nutzung und Belastung der Hufe. Jeder, der uns kennt, weiß, warum wir HUF groß schreiben. Wenn du wirklich nachhaltig etwas verbessern möchtest, dreh an diesen Stellschrauben. Natürlich spielt auch die Hufbearbeitung eine wichtige Rolle, man kann damit viel kaputt machen, aber die Defizite von HUF kann man mit der Hufbearbeitung nur bedingt beeinflussen. Bei der Optimierung der Haltung sollte an erster Stelle das Ermöglichen von freier Bewegung sein, so viele Stunden am Tag wie möglich. Im Optimalfall sind das 24 Stunden. Oft reden wir uns die Haltung unsere Pferde schön, wenn z.B. gesagt wir, dass die Pferde den ganzen Tag draußen sind, ist das eine vage Aussage und bedeutet in den meisten Fällen zwischen 6 und 12 Stunden. Schau da ehrlich hin. Am besten begleitest du dein Pferd mal 24 Stunden, um wirklich mitzubekommen wie so ein Tag im Leben deines Pferdes aussieht &#8211; nicht bespaßen, sondern einfach dabei sein. Die viele Bewegung ist wichtig, weil Hufe sich nur entwickeln können, wenn sie genutzt werden und einen Wechsel von Druck und Entlastung erfahren. Das ist beim Barhuf bei jedem Schritt der Fall, bei beschuhten und beschlagenen Hufen nicht im gleichen Maße. Aber die Bewegung ist ja nicht nur für die Hufe gut, sondern auch für den kompletten Bewegungsapparat, den Respirations- und Verdauungstrakt und natürlich die Psyche. Da spielt auch die Herdengröße und -zusammensetzung eine wichtige Rolle, denn auch Stress kann zu Hufproblemen führen. Bei der Haltung sollten daher auch die sozialen Gefüge und die Möglichkeit der Pflege von Sozialkontakten, ebenso die mögliche Distanzierung beachtet werden. Der Untergrund ist für Einstaller</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/hufgesundheit-was-kann-ich-als-besitzer-erkennen/">Hufgesundheit &#8211; Was kann ich als Besitzer erkennen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Hufgesundheit hat viele Aspekte, die wir hier in den Beiträgen nach und nach aufgreifen möchten. Versuche die Hufe deines Pferdes erst einmal zu dokumentieren, um für später einen Vergleich zu haben, was sich verändert hat. Wenn du die Hufe fotografierst, die Fußung filmst und dir Notizen zu den einzelnen Strukturen machst, wird es dir leichter fallen Unterschiede festzustellen.<br>Zuerst geht es um die neutrale Wahrnehmung der einzelnen Strukturen des Hufes aus verschiedenen Perspektiven und dem Bewegungsmuster, wobei wir uns in der Bewegung zu Beginn nur auf die Fußung konzentrieren. Danach ist es wichtig die Beobachtungen einzuschätzen und zu schauen, was schon richtig gut ist und an welcher Stelle du noch etwas verbessern könntest. Daher gehen wir auf die möglichen Ursachen von Problemen, bzw. die positiven Einflüsse auf die Hufgesundheit ein und du bekommst Tipps für die Praxis.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-left"><em>Wahrnehmung<br>Adspektion &#8211; was kann ich sehen?<br>Palpation &#8211; was kann ich fühlen?<br>Akustik &#8211; was kann ich hören?<br>Olfaktorisch &#8211; was kann ich riechen?<br>Dynamik &#8211; wie fußt mein Pferd?</em></p>



<p class="has-text-align-left"><em>Einschätzung<br>Was ist schon richtig toll?<br>Wo gibt es Verbesserungsbedarf?</em></p>



<p class="has-text-align-left"><em>Optimierung<br>Einflüsse auf die Hufgesundheit<br>Häufige Ursachen von Problemen<br>Tipps für die Praxis</em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>





<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wahrnehmung</strong></h2>



<p>Wichtig ist also zu Beginn eine Bestandsaufnahme zu machen. Dafür findest du unter diesem Beitrag und auch bei den Downloads den Leitfaden zum Thema Hufgesundheit mit Protokollen und Anamnesebogen. Nimm dir Zeit diesen in Ruhe auszufüllen und versuche dies regelmäßig im Abstand von einigen Monaten zu wiederholen. Am Anfang ist es am einfachsten die Wahrnehmung anhand von Fotos zu schulen, da diese deutlich länger stillhalten bei der Betrachtung als die meisten Pferde. Später kannst du das auch schneller direkt am Pferd machen. Trotzdem helfen gut gemachte Fotos die Entwicklung festzuhalten. Und je mehr Hufe du anschaust, desto eher bekommst du ein Gefühl für den Zustand. Deshalb versuche möglichst viele Hufe in die Finger zu bekommen. Welche Perspektiven du nutzen solltest und worauf du dann achten kannst, erklären wir dir im folgenden Video.</p>



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<p>Bei der Wahrnehmung der Fußung arbeitest du am besten auch mit Bildmaterial. Slowmotionvideos helfen besonders zu Beginn mehr zu sehen und man kann es immer wiederholen. Filme am besten auf Bodenhöhe die untere Gliedmaße im Schritt einmal von der Seite und von vorne. Fokussiere dich bei der Betrachtung auf einen Vorderhuf und beobachte wie der Huf vorgeführt wird, wie er landet und wie er den Boden verlässt, also abfußt. Auf den drei folgenden Bildern siehst du unterschiedliche Möglichkeiten wie ein Pferd auffußen kann. Das erste Foto zeigt eine plane Fußung. Hier geht es leicht bergauf. Dabei trifft die komplette Hufunterseite zeitgleich auf den Boden. Das Karpalgelenk ist nicht ganz gestreckt. Auf dem zweiten Bild geht das Pferd bergab und man sieht, dass die Trachte zuerst den Boden berührt. Die Gliedmaße ist komplett gestreckt und alle Gelenke sind gerade übereinander. Beim dritten Bild, was wieder das Laufen bergauf zeigt, fußt das Pferd mit der lateralen Zehe zuerst auf. Das Bein ist deutlich geknickt. Die Fußung solltest du sowohl von der Seite als auch von vorne beobachten, um einmal beobachten zu können, ob es sich um eine plane, Zehen oder Trachtenfußung handelt und ob das Pferd zuerst auf einer Seite, also lateral oder medial zuerst den Boden berührt.</p>



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<div class="wp-block-kadence-advancedgallery kb-gallery-wrap-id-_9f1266-ba"><ul class="kb-gallery-ul kb-gallery-type-masonry kb-masonry-init kb-gallery-id-_9f1266-ba kb-gallery-caption-style-bottom-hover kb-gallery-filter-none" data-item-selector=".kadence-blocks-gallery-item" data-image-filter="none" data-lightbox-caption="true" data-columns-xxl="3" data-columns-xl="3" data-columns-lg="3" data-columns-md="2" data-columns-sm="1" data-columns-xs="1"><li class="kadence-blocks-gallery-item"><div class="kadence-blocks-gallery-item-inner"><figure class="kb-gallery-figure kadence-blocks-gallery-item-hide-caption"><div class="kb-gal-image-radius" style="max-width:1024px"><div class="kb-gallery-image-contain kadence-blocks-gallery-intrinsic" style="padding-bottom:66.69921875%"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8798-1024x683.jpg" width="1024" height="683" alt="" data-full-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8798-scaled.jpg" data-light-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8798-scaled.jpg" data-id="7264" data-link="https://www.team-huf.de/?attachment_id=7264" class="wp-image-7264undefined"/></div><div class="kadence-blocks-gallery-item__caption">SAMSUNG CSC</div></div></figure></div></li><li class="kadence-blocks-gallery-item"><div class="kadence-blocks-gallery-item-inner"><figure class="kb-gallery-figure kadence-blocks-gallery-item-hide-caption"><div class="kb-gal-image-radius" style="max-width:1024px"><div class="kb-gallery-image-contain kadence-blocks-gallery-intrinsic" style="padding-bottom:66.69921875%"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8822-1024x683.jpg" width="1024" height="683" alt="" data-full-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8822-scaled.jpg" data-light-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8822-scaled.jpg" data-id="7478" data-link="https://www.team-huf.de/?attachment_id=7478" class="wp-image-7478undefined"/></div><div class="kadence-blocks-gallery-item__caption">SAMSUNG CSC</div></div></figure></div></li><li class="kadence-blocks-gallery-item"><div class="kadence-blocks-gallery-item-inner"><figure class="kb-gallery-figure kadence-blocks-gallery-item-hide-caption"><div class="kb-gal-image-radius" style="max-width:1024px"><div class="kb-gallery-image-contain kadence-blocks-gallery-intrinsic" style="padding-bottom:66.69921875%"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8795-1-1024x683.jpg" width="1024" height="683" alt="" data-full-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8795-1-scaled.jpg" data-light-image="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_8795-1-scaled.jpg" data-id="7479" data-link="https://www.team-huf.de/?attachment_id=7479" class="wp-image-7479undefined"/></div><div class="kadence-blocks-gallery-item__caption">SAMSUNG CSC</div></div></figure></div></li></ul></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einschätzung</strong></h2>



<p>Um eine Idee zu bekommen wie du die Beobachtungen einschätzen kannst, haben wir im Leitfaden ein paar Beispiele eingefügt. Dort kannst du auf einer Skala eintragen, wie du Einzelheiten beobachtet hast. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Idealhuf oder fixe Maße gibt, sondern jeder Huf individuell ist. Auch wenn wir bestimmte Messungen an Hufen vornehmen, geht es eher um Verhältnisse zueinander als um exakte Winkel oder Maße. Zudem solltest du immer die Funktionalität im Blick haben. Auch ein Huf, der Probleme aufweist, kann dem Pferd gute Dienste leisten. Denn oft ist die Deformation der Hufkapsel ein Folge des Fehlbelastung und somit die Ursache an ganz anderer Stelle im Pferdekörper zu suchen. Versuche dir erst bewusst zu machen, was richtig gut ist an den Hufen deines Pferdes. Fokussiere dich nicht nur auf Probleme. Wir Menschen neigen dazu nach dem Fehler zu suchen, aber für uns persönlich hat es sich als viel schöner herauskristallisiert, wenn man das Positive erstmal wahrnimmt und danach Lösungen sucht für die noch verbesserungsfähigen Elemente. Also leg los und mache dir ein Bild von der Hufgesundheit deines Pferdes.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Optimierung</strong></h2>



<p>Es gibt immer Möglichkeiten etwas zu verbessern und es macht riesigen Spaß die darauf folgende Entwicklung zu beobachten. Die größten Einflussfaktoren auf die Hufgesundheit sind die Haltung, der Untergrund und die Fütterung. Darin impliziert die Bewegung, Nutzung und Belastung der Hufe. Jeder, der uns kennt, weiß, warum wir HUF groß schreiben. Wenn du wirklich nachhaltig etwas verbessern möchtest, dreh an diesen Stellschrauben. Natürlich spielt auch die Hufbearbeitung eine wichtige Rolle, man kann damit viel kaputt machen, aber die Defizite von HUF kann man mit der Hufbearbeitung nur bedingt beeinflussen. <br>Bei der Optimierung der Haltung sollte an erster Stelle das Ermöglichen von freier Bewegung sein, so viele Stunden am Tag wie möglich. Im Optimalfall sind das 24 Stunden. Oft reden wir uns die Haltung unsere Pferde schön, wenn z.B. gesagt wir, dass die Pferde <em>den ganzen Tag </em>draußen sind, ist das eine vage Aussage und bedeutet in den meisten Fällen zwischen 6 und 12  Stunden. Schau da ehrlich hin. Am besten begleitest du dein Pferd mal 24 Stunden, um wirklich mitzubekommen wie so ein Tag im Leben deines Pferdes aussieht &#8211; nicht bespaßen, sondern einfach dabei sein. Die viele Bewegung ist wichtig, weil Hufe sich nur entwickeln können, wenn sie genutzt werden und einen Wechsel von Druck und Entlastung erfahren. Das ist beim Barhuf bei jedem Schritt der Fall, bei beschuhten und beschlagenen Hufen nicht im gleichen Maße. Aber die Bewegung ist ja nicht nur für die Hufe gut, sondern auch für den kompletten Bewegungsapparat, den Respirations- und Verdauungstrakt und natürlich die Psyche. Da spielt auch die Herdengröße und -zusammensetzung eine wichtige Rolle, denn auch Stress kann zu Hufproblemen führen. Bei der Haltung sollten daher auch die sozialen Gefüge und die Möglichkeit der Pflege von Sozialkontakten, ebenso die mögliche Distanzierung beachtet werden.<br><br>Der Untergrund ist für Einstaller mit am schwierigsten zu verändern, spielt aber auch eine große Rolle in der Hufgesundheit, bzw. kann bei jedem Schritt die Rehabilitation von Hufproblemen fördern, wenn es der richtige Untergrund ist. Außerdem ist die Kategorie des Bodens, wir unterscheiden Einsinkeboden und Nicht-Einsinkeboden, ausschlaggebend für die Form der äußeren Strukturen. Denn die Impulse beim Auffußen formen die Hufunterseite und schmiegen die äußeren Strukturen mehr oder eben weniger an die inneren Strukturen an. Das wird häufig bei der Beurteilung von Hufen vernachlässigt oder führt sogar zu Missinterpretationen. Tiefer Boden erzeugt somit im Normalfall eher eine Sohlenwölbung und Wandüberstand, planer Boden eher eine flache ausgefüllte Sohle ohne Wandüberstand. Zu beachten sind natürlich auch die Veränderungen auf Grund von Wetter oder Jahreszeit. Schau dir die Böden an auf denen dein Pferd am meisten unterwegs ist und schau dann nochmal die Hufe an. Passt das für dich zusammen? Ein weiteres Kriterium für einen aus unserer Sicht hufgeeigneten Untergrund ist die Struktur. Uneben Böden aktivieren Nerven im Huf, die für Stoßdämpfung sorgen.<br><br>Die Optimierung der inneren Versorgung über eine ausbalancierte Fütterung ist nochmal ein riesiges Themengebiet. Die wichtigsten Punkte sind für uns erstmal das Grundfutter und die Mineralisierung. Als Grundfutter sollte ein qualitativ einwandfreies Heu gefüttert werden. Um genaue Werte über die Inhaltsstoffe zu bekommen, kannst du eine Analyse z.B. bei der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/LUFA-Nord-West-Untersuchungsauftrag-Pferdefutter-2020-2021.pdf" target="_blank">LUFA Nord-West</a> machen lassen. Dies sollte die Grundlage einer jeden Rationsberechnung sein. Darauf aufbauend kann das Kraftfutter und die Mineralisierung angepasst werden. Besonders bei der Mineralisierung ist darauf zu achten, dass die Mineralien und Spurenelemente in einem guten Verhältnis sind. Wie auch bei Hufmaßen, kommt es hier nicht nur auf absolute Zahlen an, sondern vor allem auf Verhältnisse zueinander. Wir empfehlen dies in fachkundige Hände abzugeben (Tipp: <mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-kb-palette-10-color"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dr-maroske.de/" target="_blank">Dr. Maroske Institut</a>)</mark>. Ein Blutbild kann nur zusätzliche Anhaltspunkte geben, eignet sich aber nicht als alleinige Basis für den Aufbau einer Futterration. Neben der Rationsgestaltung gibt es natürlich noch das Futtermanagement und das greift Hand in Hand mit der Optimierung der Haltung. Je häufiger ich kleinere Portionen Heu füttere und je mehr Futterstellen ich habe, desto mehr Bewegung bekomme ich in den Alltag meines Pferdes. So kannst du auch bei reduzierter Fütterung die Fresszeiten steigern und somit auch die Zufriedenheit deines Pferdes.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Ursachen für Hufprobleme</strong></h2>



<p>Die häufigsten Ursachen basieren unserer Meinung nach eben auf suboptimalen Bedingungen, also HUF. Um etwas konkreter zu werden: Viele Pferde bewegen sich zu wenig und dann meist auf zu weichen oder ungeeigneten Böden. Die Hufe werden zu wenig genutzt und es findet kaum Flexion statt, die für die Einlagerung von Knorpel im hinteren Hufbereich verantwortlich ist. Ebenso werden dann kaum Nerven aktiviert, die für eine gute Durchblutung und somit Stoßdämpfung sorgen. In Folge bleiben die Hufe unterentwickelt und es entstehen Schiefen und andere kompensatorische Problematiken wie Wandverbiegungen, Risse, Strahlprobleme. Auch die Fütterung ist nur in wenigen Fällen optimal. Das größte Problem, das wir beim Grundfutter sehen, neben der Qualität, ist der Gehalt an Zucker, der zu Stoffwechselproblemen ähnlich einer Diabetes führen kann und häufig Hufrehe als eines der Symptome hat. Frühe Anzeichen siehst du z.B. als regelmäßige Ringe an den Hufen, verbogenen Wände oder Einlagerungen am Körper des Pferdes z.B. am Mähnenkamm oder der Kruppe oft zu finden. Auch die Eiweißversorgung kann ein Problem darstellen. Sowohl ein Zuwenig als auch ein Zuviel. Da hilft die Grundfutteranalyse. Dabei sollten auch die Mineralien und Spurenelemente analysiert werden, denn die können stark abweichend vom Optimum sein. Und allein das kann schon für arge gesundheitliche Probleme verantwortlich sein. Besonders bei Ringen, instabilen Wänden, dünnen Sohlen und Wandverbiegungen, solltest du dringend an die Optimierung der Fütterung gehen. Dabei geht es nicht nach dem Motto <em>viel hilft viel</em>, sondern eher <em>so viel wie nötig, so wenig wie möglich</em>. Denn ein sehr großes Problem in der Pferdewelt und somit auch Ursache für viele Hufprobleme sind Imbalancen in der Mineralstoff- und Spurenelementversorgung. Besonders Folgen hoher Eisenwerte, Zink- und Kupfermangels sehen wir fast täglich. Denn das führt zu spröden, blättrigen Wände, Pilzbefall, schlechten Strählen bis hin zu Vergiftungen oder der Förderung von endokrinen Störungen mit Hufrehe als Folge. Daher ist dieses Thema durchaus sehr ernst zu nehmen auch, wenn es nur um Milligramm geht. Die gute Nachricht ist, du kannst super viel beeinflussen, wenn du die Mineralisierung optimierst. Die Entwicklung der folgenden Hufe fand ausschließlich durch die Optimierung von HUF statt. Sie wurden nicht bearbeitet, sondern haben sich selbst so hingelaufen.</p>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipps für die Praxis</strong></h2>



<p>Einige Tipps haben wir schon erwähnt: Mache wenn möglich eine<strong> Heuanalyse</strong> oder sorge so gut es geht für eine <strong>ausbalancierte Mikronährstoffversorgung</strong>. Da sollte dir ein Profi zur Seite stehen. Lass bei empfindlichen Pferden alles weg, was nicht notwendig ist. Für uns die wichtigsten Punkte: Zuckerwerte im Heu und ein optimal angepasstes Mineralfutter. Das analysierte Heu solltest du abwiegen, damit du wirklich weißt, was dein Pferd frisst und du gegebenenfalls die Menge anpassen kannst. Versuche so oft es geht das<strong> Futter im Paddock zu verteilen</strong>. Sprich dich gern auch mit Stallkollegen ab, denn es profitieren ja alle Pferde von mehr Bewegung und Abwechslung. <strong>Optimiere die Bewegungsmöglichkeiten</strong> erstmal in dem Rahmen wie es praktikabel ist. Aber setze deine Ziele hoch und bleibe am Ball die Lebensqualität deines Pferdes zu steigern. Sprich den Stallbesitzer an, welche Möglichkeiten es geben könnte die Haltung zu optimieren, biete an selbst Arbeit und Kosten zu übernehmen. Oder suche weiter nach einer besseren Lösung. Das wichtigste verschließe nicht die Augen vor der Situation wie sie ist. Nimm es nicht hin. <strong>Träume groß</strong>. Auch bei uns hat sich die Haltung über die Jahre entwickelt und wir optimieren immer weiter. Bester Tipp: Einfach machen!<br></p>



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