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	<title>Team Huf</title>
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	<title>Team Huf</title>
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		<title>Karin &#8211;  Ich habe unglaublich viel gelernt!</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/karin-ich-habe-unglaublich-viel-gelernt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 14:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inside-Out-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einfach nur toll, super übersichtlich und vor allem anschaulich und verständlich gestaltet. Super sympathisch rübergebracht. Kann den Kurs wirklich nur empfehlen. Ich habe unglaublich viel gelernt! Hoch motiviert habe ich mit meinem Jungspund Haflinger Alfie gestartet und unglaublich viel gelernt. Bei meinen nicht unerheblichen technischen Problemen hat mir Anja neben einer gut umsetzbaren Beurteilung auch super weitergeholfen. Ich bin einfach zu doof dafür gewesen&#8230; Mit meinem Hufschmied habe ich alle 7 Wochen des Erlernte besprochen und der war sehr begeistert von dem schnell wachsenden Verständnis und vor allem der Umsetzung des Gelernten. Sehr schnell hat er mir die Bearbeitung von meinen damals noch 5 Barhuflern komplett überlassen und hat nur noch die anderen beiden beschlagen. Ich bin unendlich dankbar für die ganzen Gedankenanreize und Informationen, die ich in diesen für mich sehr wertvollen Diskussionen umsetzen konnte. Auch der Bau meines Paddocktrails wurde von ihm sehr interessiert beobachtet. Für die Umsetzung des Paddocktrails werde ich von vielen Pferdebesitzern tatsächlich beneidet, die in konventionellen Ställen ihre Pferde einstehen haben 🙂 Viele gesundheitliche Probleme konnte ich bereits in den Griff bekommen dadurch und auch die Laune meiner Pferde hat sich deutlich gebessert! Mit dem Wetterwechsel kam bei Alfie dann leider wieder die nicht so tolle Hornqualität zum Tragen. Diese hatte sich zwar durch die Bearbeitung bereits deutlich gebessert, aber die wechselnden Bodenverhältnisse haben ihm zugesetzt. Ich habe versucht mit Hufschuhen gegenzusteuern, aber die Rechnung ohne seinen Kumpel seit Fohlentagen gemacht. Der hatte leider nichts besseres zu tun, als Alfie an den Hufschuhen herumzureißen und auzuziehen. Socken drüber, Panzertape, nichts hat seinem Wüten standgehalten. Alleine stellen war irgendwie auch keine dauerhafte Lösung, das hat Alfie unglücklich gemacht. Hört sich zwar erstmal witzig an, aber wenn der Kumpel so an Alfie randaliert, dass er ständig Blockaden in der Schulter und Becken davonträgt, dass man eigentlich gar keine Ruhe reinbekommt, dann ist der Spaß schnell vorbei. Letztendlich habe ich aufgrund der ausgebrochenen Hufe und einer sich laufend verschlimmernden Fühligkeit Alfie dann doch beschlagen lassen müssen, was dann des Rätsels Lösung für den Kleinen war. Haben noch lange an den völlig verspannten Muskeln arbeiten müssen mit Physiotherapie und eben auch an den hartnäckigen Blockaden. Aufgrund von familiären gesundheitlichen Problemen hatte ich irgendwann auch einfach keine Nerven mehr für noch eine weitere Sorge, wenn ich ehrlich bin. Trotz allem war mein Hufschmied immer noch begeistert von dem Erlernten und man hat einen deutlichen Unterschied zu früher gesehen. Auch die Hufprobleme bei meinen anderen Pferden haben sich im Laufe des Jahres sehr positiv verändert. Das Gangbild hat sich bei allen auch spannend verändert. Ich bin sehr froh, den Hufkurs gemacht zu haben und kann meine beiden verbliebenen Barhufer wirklich sehr gut betreuen. Ich habe vor Weihnachten meine beiden Rentner gehen lassen müssen, sodass ich gefühlt nicht mehr sooo viel zu tun habe. Fragen habe ich kaum noch, eher maximal eine kurze Rückversicherung des Gelernten und ob das, was ich sehe wirklich korrekt ist. Gelernt habe ich die Zusammenhänge von Weichteilgewebe, Ballen, Trachten und die Abfußung. Man hat auch bevor alles aufgrund des Wetters entgleiste, sehr deutlich gesehen, wie der hintere Teil des Hufes und die Hufqualität sich definitiv verbessert hatten. Auch war der Huf in sich balancierter und kompakter geworden. Alfie konnte sich in seiner Bewegung immer mehr entfalten. Er hat generell das Problem, dass er etwas spannig läuft und sich schlecht loslassen kann, auch auf dem Trail dauert das immer eine ganze Weile. Aber durch die Bearbeitung hat sich auch das deutlich gebessert. Deshalb war es umso deprimierender, dass ich ihn beschlagen lassen musste. Habe mir auch echt schwer getan mit der Entscheidung, habe ja nicht umsonst diesen Kurs für mich gestartet. Empfehlen kann ich den Hufkurs echt jedem, der sich intensiv mit dem Thema auseinander setzen will und begleitend oder gar komplett seine Pferde selbst bearbeiten will. Man fühlt sich sicher aufgrund der ganzen Informationen und sobald man die Handgriffe verinnerlicht hat. Schade finde ich einzig, dass ich keine abschließende Dokumentation für Alfie machen konnte, da er ja beschlagen werden musste. Ihr hattet mir ja vorgeschlagen, dass ich die Dokumentation nochmal starte mit einem meiner anderen, aber das hat mich schlichtweg überfordert, dass nochmal auf den Weg zu bringen aufgrund der ganzen Katastrophen. Ich finde es einfach nur toll, dass ihr versucht für alle auftretenden Probleme Lösungen zu finden und euch so intensiv für alles einsetzt. Ich bin da sehr dankbar für alles. Macht weiter so! Karin &#8211; Teilnehmerin Inside Out Kurs 2023 &#160; &#160; Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/karin-ich-habe-unglaublich-viel-gelernt/">Karin &#8211;  Ich habe unglaublich viel gelernt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einfach nur toll, super übersichtlich und vor allem anschaulich und verständlich gestaltet. Super sympathisch rübergebracht. Kann den Kurs wirklich nur empfehlen.</p>



<p><strong>Ich habe unglaublich viel gelernt!</strong></p>



<p>Hoch motiviert habe ich mit meinem Jungspund Haflinger Alfie gestartet und unglaublich viel gelernt. Bei meinen nicht unerheblichen technischen Problemen hat mir Anja neben einer gut umsetzbaren Beurteilung auch super weitergeholfen. Ich bin einfach zu doof dafür gewesen&#8230;</p>



<p>Mit meinem Hufschmied habe ich alle 7 Wochen des Erlernte besprochen und der war sehr begeistert von dem schnell wachsenden Verständnis und vor allem der Umsetzung des Gelernten. Sehr schnell hat er mir die Bearbeitung von meinen damals noch 5 Barhuflern komplett überlassen und hat nur noch die anderen beiden beschlagen. Ich bin unendlich dankbar für die ganzen Gedankenanreize und Informationen, die ich in diesen für mich sehr wertvollen Diskussionen umsetzen konnte.</p>



<p>Auch der Bau meines Paddocktrails wurde von ihm sehr interessiert beobachtet. Für die Umsetzung des Paddocktrails werde ich von vielen Pferdebesitzern tatsächlich beneidet, die in konventionellen Ställen ihre Pferde einstehen haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Viele gesundheitliche Probleme konnte ich bereits in den Griff bekommen dadurch und auch die Laune meiner Pferde hat sich deutlich gebessert! Mit dem Wetterwechsel kam bei Alfie dann leider wieder die nicht so tolle Hornqualität zum Tragen.</p>



<p>Diese hatte sich zwar durch die Bearbeitung bereits deutlich gebessert, aber die wechselnden Bodenverhältnisse haben ihm zugesetzt. Ich habe versucht mit Hufschuhen gegenzusteuern, aber die Rechnung ohne seinen Kumpel seit Fohlentagen gemacht. Der hatte leider nichts besseres zu tun, als Alfie an den Hufschuhen herumzureißen und auzuziehen. Socken drüber, Panzertape, nichts hat seinem Wüten standgehalten. Alleine stellen war irgendwie auch keine dauerhafte Lösung, das hat Alfie unglücklich gemacht. Hört sich zwar erstmal witzig an, aber wenn der Kumpel so an Alfie randaliert, dass er ständig Blockaden in der Schulter und Becken davonträgt, dass man eigentlich gar keine Ruhe reinbekommt, dann ist der Spaß schnell vorbei. Letztendlich habe ich aufgrund der ausgebrochenen Hufe und einer sich laufend verschlimmernden Fühligkeit Alfie dann doch beschlagen lassen müssen, was dann des Rätsels Lösung für den Kleinen war.</p>



<p>Haben noch lange an den völlig verspannten Muskeln arbeiten müssen mit Physiotherapie und eben auch an den hartnäckigen Blockaden. Aufgrund von familiären gesundheitlichen Problemen hatte ich irgendwann auch einfach keine Nerven mehr für noch eine weitere Sorge, wenn ich ehrlich bin. Trotz allem war mein Hufschmied immer noch begeistert von dem Erlernten und man hat einen deutlichen Unterschied zu früher gesehen.</p>



<p>Auch die Hufprobleme bei meinen anderen Pferden haben sich im Laufe des Jahres sehr positiv verändert. Das Gangbild hat sich bei allen auch spannend verändert. Ich bin sehr froh, den Hufkurs gemacht zu haben und kann meine beiden verbliebenen Barhufer wirklich sehr gut betreuen. Ich habe vor Weihnachten meine beiden Rentner gehen lassen müssen, sodass ich gefühlt nicht mehr sooo viel zu tun habe. Fragen habe ich kaum noch, eher maximal eine kurze Rückversicherung des Gelernten und ob das, was ich sehe wirklich korrekt ist.</p>



<p><strong>Gelernt habe ich die Zusammenhänge von Weichteilgewebe, Ballen, Trachten und die Abfußung</strong>. Man hat auch bevor alles aufgrund des Wetters entgleiste, sehr deutlich gesehen, wie der hintere Teil des Hufes und die Hufqualität sich definitiv verbessert hatten. Auch war der Huf in sich balancierter und kompakter geworden. Alfie konnte sich in seiner Bewegung immer mehr entfalten. Er hat generell das Problem, dass er etwas spannig läuft und sich schlecht loslassen kann, auch auf dem Trail dauert das immer eine ganze Weile. Aber durch die Bearbeitung hat sich auch das deutlich gebessert. Deshalb war es umso deprimierender, dass ich ihn beschlagen lassen musste.</p>



<p>Habe mir auch echt schwer getan mit der Entscheidung, habe ja nicht umsonst diesen Kurs für mich gestartet. <strong>Empfehlen kann ich den Hufkurs echt jedem, der sich intensiv mit dem Thema auseinander setzen will</strong> und begleitend oder gar komplett seine Pferde selbst bearbeiten will. Man fühlt sich sicher aufgrund der ganzen Informationen und sobald man die Handgriffe verinnerlicht hat. Schade finde ich einzig, dass ich keine abschließende Dokumentation für Alfie machen konnte, da er ja beschlagen werden musste.</p>



<p>Ihr hattet mir ja vorgeschlagen, dass ich die Dokumentation nochmal starte mit einem meiner anderen, aber das hat mich schlichtweg überfordert, dass nochmal auf den Weg zu bringen aufgrund der ganzen Katastrophen.</p>



<p>Ich finde es einfach nur toll, dass ihr versucht für alle auftretenden Probleme Lösungen zu finden und euch so intensiv für alles einsetzt. Ich bin da sehr dankbar für alles. <strong>Macht weiter so!</strong></p>



<p>Karin &#8211; Teilnehmerin Inside Out Kurs 2023</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-kb-palette-4-color has-text-color">Das möchtest du auch?</h2>



<p>Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &amp; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Esther&#8217;s Feedback Inside-Out Hufkurs</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/esthers-feedback-inside-out-hufkurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 14:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inside-Out-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe bereits seit 10 Jahren die Hufe meiner Stute grossteils selber bearbeitet &#8211; immer mit regelmässiger Supervision durch professionelle Hufpflegerinnen oder einem Huforthopäden und selbstverständlich auch Bereiche wie Bewegung, Haltung und Ernährung miteinbeziehend. Immer blieben jedoch Fragen zu denen wir keine befriedigenden Antworten fanden und hufbezogene Probleme, die sich nicht besserten. Ich beschloss deshalb mich selber noch tiefer mit dem Thema Huf zu befassen und meldete mich zum Inside-Out Kurs mit Begleitung bezüglich Hufbearbeitung bei meiner Stute an, den ich vor bald einem Jahr begonnen habe. Ich hatte Bedenken, wie gut so ein Kurs online funktioniert, aber meine Bedenken waren grundlos. Im Gegenteil: ich habe erlebt wie gut es sich mit diesem Kursformat wie es Barbara und Christina gestalten lernen lässt! Ich habe sehr viel Neues dazugelernt und bearbeite die Hufe meiner FribiStute nun ohne Supervision. Wenn wieder Fragen auftauchen weiss ich wo ich mir dann Hilfe hole, weil auch die Hufbeurteilung und Vorschläge zur Bearbeitung durch das Team HUF auf diese Weise gut funktionieren. Neben den gründlich und verständlich erklärten und dargestellten Inhalten und dem Austausch mit den andere Kursteilnehmerinnen, war ich besonders glücklich über die ermutigende, aufstellende und unglaublich engagierte Art und Weise von Christina und Barbara und auch des weiteren beteiligten Teams. Euch gebührt ein riesiges, warmes Dankeschön! Ich finde es soooo wichtig was wir durch und mit euch lernen dürfen und ich hoffe, dass noch viele Pferde und ihre Menschen in diesen Genuss kommen und dadurch Verbesserungen erleben können! Herzliche Grüsse aus der Schweiz &#8211; Esther Esther &#8211; Teilnehmerin im Inside-Out Kurs 2023/24 Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/esthers-feedback-inside-out-hufkurs/">Esther&#8217;s Feedback Inside-Out Hufkurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-kadence-image kb-image28625_95e741-f7"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Esther-Borner_Feedback.jpeg" alt="" class="kb-img wp-image-28626"/></figure></div>



<p></p>



<p>Ich habe bereits seit 10 Jahren die Hufe meiner Stute grossteils selber bearbeitet &#8211; immer mit</p>



<p>regelmässiger Supervision durch professionelle Hufpflegerinnen oder einem Huforthopäden und</p>



<p>selbstverständlich auch Bereiche wie Bewegung, Haltung und Ernährung miteinbeziehend. Immer</p>



<p>blieben jedoch Fragen zu denen wir keine befriedigenden Antworten fanden und hufbezogene</p>



<p>Probleme, die sich nicht besserten. </p>



<p>Ich beschloss deshalb mich selber noch tiefer mit dem Thema Huf zu befassen und meldete mich</p>



<p>zum Inside-Out Kurs mit Begleitung bezüglich Hufbearbeitung bei meiner Stute an, den ich vor</p>



<p>bald einem Jahr begonnen habe. Ich hatte Bedenken, wie gut so ein Kurs online funktioniert, aber</p>



<p>meine Bedenken waren grundlos. Im Gegenteil: ich habe erlebt wie gut es sich mit diesem</p>



<p>Kursformat wie es Barbara und Christina gestalten lernen lässt!</p>



<p>Ich habe sehr viel Neues dazugelernt und bearbeite die Hufe meiner FribiStute nun ohne</p>



<p>Supervision. Wenn wieder Fragen auftauchen weiss ich wo ich mir dann Hilfe hole, weil auch die</p>



<p>Hufbeurteilung und Vorschläge zur Bearbeitung durch das Team HUF auf diese Weise gut</p>



<p>funktionieren.</p>



<p>Neben den gründlich und verständlich erklärten und dargestellten Inhalten und dem Austausch</p>



<p>mit den andere Kursteilnehmerinnen, war ich besonders glücklich über die ermutigende,</p>



<p>aufstellende und unglaublich engagierte Art und Weise von Christina und Barbara und auch des</p>



<p>weiteren beteiligten Teams. </p>



<p><strong>Euch gebührt ein riesiges, warmes Dankeschön!</strong></p>



<p>Ich finde es soooo wichtig was wir durch und mit euch lernen dürfen und ich hoffe, dass noch viele Pferde und ihre Menschen in diesen Genuss kommen und dadurch Verbesserungen erleben können!</p>



<p>Herzliche Grüsse aus der Schweiz &#8211; Esther</p>



<p>Esther &#8211;  Teilnehmerin im Inside-Out Kurs 2023/24</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-kb-palette-4-color has-text-color">Das möchtest du auch? </h2>



<p>Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &amp; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Rita &#8211; Der Inside-Out Kurs war wirklich unsere Rettung.</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/rita-der-kurs-der-kurs-wirklich-unsere-rettung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 14:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inside-Out-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28610</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hallo Team Huf, nachdem wir im wahrsten Sinne eine Huf–Odyssee hinter uns hatten, war der Kurs wirklich unsere Rettung. Alle Erwartungen haben sich erfüllt. Wir haben ein umfassendes Wissen zu Anatomie des Hufes, Ganganalyse und vieles weitere rund um den Huf erhalten. Wie wichtig der Untergrund und überhaupt Kies ist, wusste ich bis dahin nicht. Mit dem Kurs zogen auch neue Impulse in meine Pferdewelt ein 🙂 wir haben viel umgebaut und alles Huf gerechter gestaltet. Meine schönste Erinnerung war der Moment, als mein Rehepferd nach einem Jahr endlich wieder ohne Hufschuhe und ohne Schmerzen auf ihren Hufen stehen/ laufen konnte🙏🏻💜 Die monatlichen Live– Treffen per Zoom waren auch immer ein Highlight. Ich empfehle jedem den Kurs, der mich nach Hilfe fragt😅✌️ Es gibt nichts Besseres. Do ist yourself. Mach mal was Verrücktes und hilf deinem Pferd zu mehr Laufkomfort. Rita &#8211; Teilnehmerin im Inside-Out Kurs Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/rita-der-kurs-der-kurs-wirklich-unsere-rettung/">Rita &#8211; Der Inside-Out Kurs war wirklich unsere Rettung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/09d4eed0-ad14-4327-bd18-dd1caa561e8b-logo___bild-CAB84290-290D-49D6-8DEB-0BD51D5EA652-1.jpeg" alt="Foto von Rita mit ihren Pferden" class="wp-image-28616"/></figure>
</div>


<p></p>



<p>Hallo Team Huf, </p>



<p>nachdem wir im wahrsten Sinne eine Huf–Odyssee hinter uns hatten, war der Kurs wirklich unsere Rettung. Alle Erwartungen haben sich erfüllt. </p>



<p>Wir haben ein umfassendes Wissen zu Anatomie des Hufes, Ganganalyse und vieles weitere rund um den Huf erhalten. Wie wichtig der Untergrund und überhaupt Kies ist, wusste ich bis dahin nicht. </p>



<p>Mit dem Kurs zogen auch neue Impulse in meine Pferdewelt ein <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> wir haben viel umgebaut und alles Huf gerechter gestaltet. </p>



<p>Meine schönste Erinnerung war der Moment, als mein Rehepferd nach einem Jahr endlich wieder ohne Hufschuhe und ohne Schmerzen auf ihren Hufen stehen/ laufen konnte<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64f-1f3fb.png" alt="🙏🏻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49c.png" alt="💜" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p>Die monatlichen Live– Treffen per Zoom waren auch immer ein Highlight. Ich empfehle jedem den Kurs, der mich nach Hilfe fragt<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/270c.png" alt="✌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es gibt nichts Besseres. </p>



<p>Do ist yourself. </p>



<p>Mach mal was Verrücktes und hilf deinem Pferd zu mehr Laufkomfort.<br></p>



<p>Rita &#8211;  Teilnehmerin im Inside-Out Kurs</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-28610_3f8b00-0e"><div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider"/></div></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-kb-palette-4-color has-text-color">Das möchtest du auch? </h2>



<p>Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &amp; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an. </p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex">
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</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/rita-der-kurs-der-kurs-wirklich-unsere-rettung/">Rita &#8211; Der Inside-Out Kurs war wirklich unsere Rettung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28590</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />
mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Doch was kann ich gegen die überschüssigen Pfunde tun? Mehr Bewegung? Erfahre in diesem Fachbeitrag, wie dein Pferd langfristig, gesund abnehmen kann und wie du schwere Folgen vermeidest. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/">Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Diese können von Überlastung der Gelenke,<br />Sehnen und Bänder sowie gestörter Wärmeregulation bis hin zu endokrinen Erkrankungen wie dem<br /><a href="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/">Equinen Metabolischem Syndrom</a> mit Insulindysregulation und Hufrehe reichen.</p>





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<div class="kadence-info-box-image-inner-intrisic"><img decoding="async" class=" wp-image-33127 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Katharina Voß Hufrehe Beraterin" width="179" height="179" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 179px) 100vw, 179px" /></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Katharina Voß</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Katharina hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Ist mein Pferd zu dick?</h2>



<p>Wenn nun festgestellt wird, dass das eigene Pferd zu dick ist, <em>(hierfür eignet sich der <a href="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/">Body Condition Score</a> als möglichst objektives, einfach anzuwendendes Bewertungstool gut)</em> sind viele Pferdemenschen erstmal unsicher, wie ihr Pferd abnehmen kann. Keine Weide mehr? Kraftfutter streichen? Fressbremse? Heu rationieren? Oder einfach mehr reiten? Eine Empfehlung, die man häufig hört: „ Dein Pferd muss mehr tun“ oder „Du musst dein Pferd mehr bewegen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das richtige Training für adipöse Pferde ist entscheidend</h2>



<p>Doch wie sieht das Training für adipöse Pferde aus? Kann man einfach mehr reiten und helfen zusätzliche Longeneinheiten?<br />Bevor man jetzt motiviert loslegt und sein übergewichtiges Pferd Runde um Runde im Galopp zum Schwitzen bringt, gibt es einige Grundlagen und Bedingungen für das Training zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7 nicht zu unterschätzende Auswirkungen von Übergewicht bei Pferden</h3>



<p>Abhängig vom Ausmaß des zusätzlichen Gewichts sind die Pferde nur eingeschränkt reit- und trainierbar. Hier folgen sieben nicht zu unterschätzende Auswirkungen, die Übergewicht für die Pferde bedeuten können&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #1: Belastung von Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder</h4>



<p>Die überzähligen Pfunde belasten die Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder schon im Stand stärker, daher ist ein Training auf engen Kreisbahnen (&lt;10 m), welches schon für gesunde, idealgewichtige Pferde schädigend ist, besonders in höheren Gangarten nicht zu empfehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #2: Belastung von Muskeln und Faszien</h4>



<p>Das Übergewicht belastet die Muskeln und Faszien, denn das Unterhautfettgewebe und die Fettpolster bewegen sich unkontrolliert und können so auch zu Verletzungen führen. Je schneller sich die Pferde bewegen, desto unkontrollierter wird die Bewegung des Fetts.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #3: die Funktion der Organe wird eingeschränkt</h4>



<p>Überzählige Pfunde schränken die Organe in ihrer Funktion ein. Das viszerale Fett liegt um Lunge, Herz und Därme, durch den Platz, den das Fett im Rumpf einnimmt, können die Organe nicht physiologisch arbeiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #4: Belastung des Rumpftrageapparates</h4>



<p>Adipöse Pferde leiden unter der zusätzlichen Belastung des Rumpftrageapparates so stark, dass viele Pferde durch die Masse an viszeralem und subkutanem Fett trageschwach sind. Diese Pferde haben bereits Problem ihr eigenes Körpergewicht zu tragen, ein Reiter würde die Strukturen nur weiter überlasten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #5: schnellere Überhitzung des Pferdekörpers</h4>



<p>Eine weitere Folge ist die schnelle Überhitzung des Pferdekörpers. Adipöse Pferde haben häufig durch das Übermaß an isolierendem Fettgewebe ein Problem mit ihrer Wärmeregulation, besonders bei heißeren Außentemperaturen und bei körperlicher Aktivität.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #6: Veränderter Bewegungsablauf</h4>



<p>Dicke Pferde nutzen ihre Gelenke häufiger unphysiologisch und gehen passig, durch den veränderten Bewegungsablauf. Die Rumpffülle verhindert ein korrektes Untertreten der Hinterhand unter den Körperschwerpunkt, sodass versammelnde Lektionen nicht ohne Fehlbelastung möglich wären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #7: Äußerung einer endokrinen Stoffwechselstörung</h4>



<p>Und die daraus resultierende endokrine Stoffwechselstörung äußern sich meist schon in einer subklinischen Rehe oder in einer akuten Rehegefahr. Daher ist ein angepasster Hufschutz und –polsterung für zusätzliche Bewegung unerlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht das Training für adipöse Pferde aus?</h3>



<p>Konkret bedeutet dies, dass Pferde mit einem BCS &gt; 6,5 nur noch eingeschränkt von leichten Reiter geritten werden sollten und ab einem BSC von 7 nicht mehr reit- oder trainierbar sind. Natürlich<br />können die Grenzen individuell etwas variieren und hängen auch vom Körperbau und der<br />allgemeinen Fitness ab, allerdings sind sie als Orientierung sehr hilfreich.</p>



<p>Ist das Pferd also (eingeschränkt) reitbar und darf trainiert werden, bietet ein Intervalltraining mit<br />niedriger Intensität das größte Fettverbrennungspotential. Ziel ist es hier möglichst lange im aeroben<br />Bereich zu trainieren. Meist ist ein Wechsel aus flotten Trab- und Schritt-Intervallen zur Erholung der<br />passende Trainingsreiz. Diese Art des Trainings kann unterm Reiter, als Handpferd, vor der Kutsche<br />oder an der Longe durchgeführt werden. Grundsätzlich sollten enge Wendungen und Sprünge vermieden werden, so sollte zum Beispiel beim Longieren auf große Bögen geachtet und möglichst große Ovale über die gesamte Reitbahn ausgeführt werden. Zum Reiten und für die Arbeit als Handpferd eignet sich natürlich das Gelände oder eine Oval- oder Renn-/ Galoppbahn mit einem möglichst festen, aber weichen Belag. Menschen, die selbst etwas für ihre Fitness tun wollen, können auch dem Muster folgend mit ihrem Pferd joggen. Der Wechsel zwischen dem Belastungs- und Erholungsintervall kann so lange ausgeführt werden, bis die Dauer für das Beruhigen der Atmung und des Pulses 5 Minuten überschreitet. Dann sollte das Training beendet werden, damit das Pferd nicht überlastet wird.</p>



<p>Ganz wichtig ist dann eine ausreichende Abkühlphase im Schritt, so wird unter anderem Muskelkater verringert und die produzierte Wärme langsam abgebaut. Auf diese Weise kann das Pferd etwa 3 bis 4 mal die Woche gearbeitet werden, wobei auch die Pausentage zwischen den Belastungen wichtig sind. Tage an denen kein gezieltes Training stattfindet, sollten trotzdem möglichst aktiv, zum Beispiel mit Spaziergängen, gestaltet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Umgang mit nicht trainierbaren Pferden</h3>



<p>Auch nicht trainierbaren Pferde profitieren von zusätzlicher Bewegung, auch wenn sie zunächst<br />durch diätische Maßnahmen Gewicht reduzieren müssen. Verschiedene Studien konnten zeigen,<br />dass schon rund 30 Minuten zusätzliche Bewegung die Insulinsensitivität verbessert. Zusätzlich<br />fördert Bewegung die Durchblutung, wodurch Abfallstoffe abtransportiert und Nährstoffe effizienter<br />in die Zellen transportiert und genutzt werden können. Gleichzeitig wird die Belüftung der Lunge<br />verbessert. Das angepasste Training regt ebenfalls den Zellstoffwechsel an. Hinzu kommt, dass auch<br />der Muskelabbau, der häufig eine Begleiterscheinung von Reduktionsdiäten ist, verringert<br />beziehungsweise im besten Fall kann sogar Muskulatur aufgebaut wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegung und Training nur ein Baustein</h2>



<p>All diese positiven Effekte sollten deutlich machen, dass Bewegung und Training ein wichtiger<br />Baustein auf dem Weg zum fitten, schlanken Pferd sind. Dennoch ist es nur ein Puzzlestück und sollte<br />immer mit einer angepassten Fütterung kombiniert werden. Auch wenn das Training die<br />Fettverbrennung anregt, muss insgesamt die Energieversorgung des Pferdes überprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit der richtigen Fütterung zum langfristig gesunden Abnehmen</h2>



<p>Ohne eine gut bilanzierte Fütterung wird das Pferd nicht langfristig und gesund abnehmen können.<br />Auch der Einfluss auf die Insulinsensitivität ist zeitlich sehr begrenzt, weshalb das Pferd sehr regelmäßig, am besten täglich, bewegt werden sollte. Hier kann auch eine Haltungsoptimierung unterstützend wirken, wenn durch neue Anreize eine Motivation für mehr Bewegung im Pferdealltag geschaffen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem ganzheitlichen Ansatz hin zum gesunden, schlanken Pferd</h2>



<p>Abschließend bleibt festzuhalten, dass mehr Bewegung und Training zu einer Gewichtsreduktion<br />dazugehören und gesundheitsfördernde Effekte haben, aber nur ein Teil des Gesamtkonzeptes sind.<br />Desweiteren ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die gesunde Abnahme einige Zeit in Anspruch<br />nimmt, da nur eine moderate Fettmobilisation von 0,5-1 % der Körpermasse pro Woche empfehlenswert ist.</p>



<p>Noch ein ganz wichtiger Hinweis zum Schluss: Selbstverständlich sollten Pferde immer nur dann zu<br />mehr Bewegung und Training animiert werden, wenn sie dies schmerz- und lahmfrei ausführen<br />können.</p>



<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Behandlung von endokriner Hufrehe</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="50" height="50" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 50px) 100vw, 50px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<!-- /wp:post-content -->

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<!-- /wp:kadence/column --><!-- /wp:kadence/rowlayout --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/">Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aleksandra &#8211; Der Kurs &#8222;Hufrehe Wissen&#8220; hält WIRKLICH was er verspricht.</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/aleksandra-der-kurs-hufrehe-wissen-haelt-wirklich-was-er-verspricht-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 15:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe-Wissen-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kurs &#8222;Hufrehe Wissen&#8220; hält WIRKLICH was er verspricht. Für mich war es, trotz bereits besuchter Seminare zu Hufrehe, ein absoluter Gamechanger, der mir ermöglicht hat, Pferden noch viel besser zu helfen &#8211; und zwar auch schon in der Prävention! Absolute Empfehlung! Weiter so Team HUF! 💚 Danke euch für euer Engagement und den fantastischen Kurs!!! Wir tun unser Bestes, um in Österreich als Multiplikatorinnen zu dienen. 💪 Aleksandra &#8211; Teilnehmerin vom Hufrehe Wissen Kurs Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/aleksandra-der-kurs-hufrehe-wissen-haelt-wirklich-was-er-verspricht-2/">Aleksandra &#8211; Der Kurs &#8222;Hufrehe Wissen&#8220; hält WIRKLICH was er verspricht.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-image kb-image28605_5f53c6-d2"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Alexandra-1024x1024.jpg" alt="" class="kb-img wp-image-28606"/></figure></div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der Kurs &#8222;Hufrehe Wissen&#8220; hält WIRKLICH was er verspricht. Für mich war es, trotz bereits besuchter Seminare zu Hufrehe, ein absoluter Gamechanger, der mir ermöglicht hat, Pferden noch viel besser zu helfen &#8211; und zwar auch schon in der Prävention! Absolute Empfehlung! Weiter so Team HUF! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Danke euch für euer Engagement und den fantastischen Kurs!!! Wir tun unser Bestes, um in Österreich als Multiplikatorinnen zu dienen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4aa.png" alt="💪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br><br></p>



<p>Aleksandra &#8211;  Teilnehmerin vom Hufrehe Wissen Kurs</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-28605_8d0cc5-4d"><div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider"/></div></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-kb-palette-4-color has-text-color">Das möchtest du auch? </h2>



<p>Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &amp; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an. </p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-kb-palette-5-color has-kb-palette-10-background-color has-text-color has-background wp-element-button" href="https://www.team-huf.de/rehakurs-hufrehe/">Infos zum Kurs erhalten </a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/aleksandra-der-kurs-hufrehe-wissen-haelt-wirklich-was-er-verspricht-2/">Aleksandra &#8211; Der Kurs &#8222;Hufrehe Wissen&#8220; hält WIRKLICH was er verspricht.</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt. &#160;     Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danachermöglicht. Sind diese Studien aussagekräftig? Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächlicheLaufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen. Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapiezu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufezwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie. Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn? Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. Durch die Anwendungkönnen viele Schäden im Huf verhindert werden(Eps &#38; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt dieKryotherapie während der Anwendung oftmals schmerzlindernd. Doch ist sie mit sehr vielZeitaufwand verbunden. Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden? Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt. Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann. Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken. Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll? Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meistenFällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Geradebei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss. Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen. Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte PPID verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann. Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt? Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/">Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer der am häufigsten genannten Ratschläge vom Tierarzt, wenn die Diagnose Hufrehe im Raum steht, ist das Kühlen der vermutlich betroffenen Hufe. Aber warum eigentlich? Als ich diese so oft unbegründete Anweisung einmal in Frage gestellt und mich selbst über das Thema informiert habe, wurde mir vieles klar, was mir vorher noch nie jemand erklärt hat. Vielleicht können auch dir meine Erkenntnisse helfen, eigenverantwortlich und aktiv zu entscheiden, ob die Maßnahme für dich und dein Pferd in eurer Situation Sinn ergibt.</p>
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<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box28462_a2994f-a5">
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p class="kt-blocks-info-box-text">Tabita Rossmann hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert. Du erreichst Tabita unter +49 1522 7997276 oder via E-Mail: <a href="mailto:info.tabitarossmann@gmail.com">info.tabitarossmann@gmail.com</a></p>
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Kryotherapie: Kühlen ist nicht gleich kühlen</h2>



<p>Wenn man vom “Kühlen” bei Hufrehe im klinischen Kontext spricht, ist meist die Kryotherapie gemeint. Hierbei werden die Hufe bis zum Karpalgelenk über mehrere Tage auf Temperaturen unter 10°C gehalten. Diese äußerst intensive Behandlung basiert auf diversen Studien, bei denen die inneren Strukturen im gekühlten Huf nach korrekt angewendeter Kryotherapie deutlich weniger Schäden aufwiesen als in den Hufen,die nicht gekühlt wurden(Eps &amp; Pollitt, 2009). Daraus wurde geschlussfolgert, dass die Methode den Ausgang einer Hufrehe mildern kann und eine deutlich bessere Prognose für das Leben danach<br />ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind diese Studien aussagekräftig?</h3>



<p>Allerdings wurde bei allen Pferden, die für solche Experimente genutzt wurden, die Hufrehe durch eine kurzfristige Vergiftung ausgelöst. Die anatomischen Veränderungen im Huf und deren Ausmaß sind stark vom Auslöser der Hufrehe abhängig. Daher sind die Ergebnisse dieser Studien nicht einfach auf unsere Pferde zu übertragen, bei denen sich die Hufrehe meist schon über einen langen Zeitraum ankündigt oder unterschwellig voranschreitet. Außerdem wurden die Pferde meist wenige Tage nach Beginn der Hufrehe eingeschläfert. Es gibt also keinerlei Untersuchungen dazu, wie die Kryotherapie das tatsächliche<br />Laufverhalten nach der Hufrehe verändert. Nur weil weniger Schäden im Huf entstehen, wenn die Therapie korrekt angewendet wird, laufen die Pferde danach nicht zwangsläufig besser. Negative Nebenwirkungen, die möglicherweise erst einige Zeit nach der Anwendung auftreten, sind natürlich auch nicht bekannt, da die Pferde nie lang genug leben, um den weiteren Verlauf zu beobachten und zu erforschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Unterschied: sporadisches Kühlen der Hufe und intensive Kryotherapie</h3>



<p>Die Umsetzung dessen, wie die meisten sie kennen, hat aber sehr wenig mit Kryotherapie<br />zu tun. Meist werden Besitzer beim Verdacht auf Hufrehe vom Tierarzt angewiesen, die Hufe<br />zwischendurch mit kaltem Wasser oder Eisbeuteln zu kühlen. Sporadisches kühlen und intensive Kryotherapie haben sehr unterschiedliche Effekte, daher sollte abgewogen und individuell entschieden werden, ob überhaupt gekühlt wird, und wenn ja, wie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Macht Kryotherapie bei meinem Hufrehe Pferd dann Sinn?</h3>



<p>Die Anwendung von Kryotherapie hat durchaus ihre Berechtigung. <strong>Durch die Anwendung<br />können viele Schäden im Huf verhindert werden</strong>(Eps &amp; Pollitt, 2009). Außerdem wirkt die<br />Kryotherapie während der Anwendung<strong> oftmals schmerzlindernd</strong>. Doch ist sie mit sehr viel<br />Zeitaufwand verbunden.</p>





<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_9b52a2-50 inner-column-2">
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<h2 class="wp-block-heading">Was muss bei der praktischen Anwendung von Kryotherapie beachtet werden?</h2>



<p>Um einen Effekt zu erzielen, müssen die Hufe über mehrere Tage unter 10 °C gehalten werden. Die Effektivität der Therapie setzt allerdings voraus, dass die Ursache der Hufrehe bereits abgestellt wurde. Und das ist auch schon der erste Knackpunkt: Im klinischen Kontext war der Auslöser der Hufrehe eine Vergiftung, die sofort nach Eintritt der ersten Symptome abgestellt wurde. Da die Wirkung dieser Vergiftung normalerweise nach 2-3 Tagen abklingt, wurde beschlossen, so lange zu kühlen. Bei einer endokrinen Hufrehe ist der entgleiste Stoffwechsel der Auslöser. Diese Ursache kann nicht einfach so abgestellt werden, sondern benötigt viel Zeit und die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. Die Zeitspanne, in der die Kryotherapie angewendet werden sollte, kann also nicht von der Ursache abhängig gemacht werden und ist nur schwer zu bestimmen, weil es sonst auch wenig Anhaltspunkte gibt.</p>



<p>Des Weiteren ist die Kryotherapie in Experimenten bisher nur an Pferden angewendet worden, die vor den Experimenten keine bekannten Schäden in den Hufen hatten. In den meisten Fällen sind die Hufe aber durchaus schon vor dem ersten akuten Reheschub geschädigt. Die Effektivität der Therapie ist daher nur schwer vorherzusagen. Bestehende Schäden können durch die Anwendung nicht rückgängig gemacht werden und es ist fraglich, ob der zu betreibende Aufwand tatsächlich lohnend ist, wenn die Therapie nur sehr bedingt wirken kann.</p>



<p>Auch wird die Therapie in der Praxis meist erst begonnen, wenn die Diagnose Hufrehe auf Basis der Symptome sichergestellt werden kann. In der Situation ist auch wieder zu bedenken, dass die Therapie eigentlich darauf abzielt, die Schäden im Huf zu verhindern, bevor gröbere Anzeichen von Hufrehe auftreten. Wenn die Diagnose schon sicher gestellt wurde und das Pferd starke Symptome zeigt, sind die meisten Schäden schon entstanden. Die Kryotherapie kann also auch dann schon nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Kryotherapie für mein Pferd sinnvoll?</h2>



<p>Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, merkt man, dass Kryotherapie in den meisten<br />Fällen nicht oder nur bedingt hilfreich ist. Manchmal kann sie sogar schädlich sein. Gerade<br />bei Pferden, die auf Kälte mit Winter Laminitis reagieren, sollte Kryotherapie nicht angewendet werden. Auch im Sommer würde sie bei diesen Pferden vermutlich zusätzliche Schmerzen auslösen, was in jedem Fall vermieden werden muss.</p>



<p>Viele Pferde, die eine endokrine Hufrehe erleiden, haben bereits diverse körperliche Probleme durch den veränderten Stoffwechsel, die sich nicht direkt an den Hufen äußern. Zum Beispiel haben die meisten Pferde mit endokriner Hufrehe eine schlechtere Durchblutung, was sich nicht nur auf die Hufe beschränkt, sondern den gesamten Organismus betrifft(Morgan et al., 2016). Die Hauptwirkung der Kryotherapie ist allerdings die Einschränkung der Durchblutung im Huf. Wenn man bedenkt, dass Pferde mit endokriner Hufrehe dieses Problem schon ohnehin haben und oftmals mit Schmerzen und Fühligkeit auf niedrige Temperaturen reagieren, stellt man leicht fest, dass die Methode für solche Pferde schlichtweg ungeeignet ist. Viele weitere Stoffwechselveränderungen, die die Wirkung der Kryotherapie möglicherweise beeinflussen, sind bislang unerforscht. <strong>Für die Praxis bedeutet das: individuell entscheiden und beobachten. </strong>Das letzte was man in der Situation bewirken möchte, sind weitere unnötige Schmerzen.</p>



<p>Bei einer tatsächlichen toxischen Rehe oder dem ersten Reheschub, durch eine unerkannte <a href="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/pituitary-pars-intermedia-dysfunction-ppid/">PPID</a> verursacht, ist Kryotherapie durchaus als wirkungsvolle Maßnahme zu betrachten. Je mehr Schäden an den Hufen und Veränderungen des Stoffwechsels jedoch bereits zu erkennen sind, desto unsicherer ist vorherzusagen, wie und ob die Therapie wirken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird Kryotherapie richtig durchgeführt?</h2>



<p>Sollte man sich nach sorgfältiger Überlegung doch dazu entscheiden, die Kryotherapie anzuwenden, gibt es auch für die Umsetzung einige Dinge zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung des betroffenen Beins</h3>



<p>Wichtig bei der Anwendung ist, dass das betroffene Bein möglichst <strong>bis zum Karpal- oder Sprunggelenk gekühlt</strong> wird. Die<strong> Temperatur sollte dabei so konstant wie möglich gehalten werden</strong>. Hier geht man davon aus, dass eine Temperatur zwischen 5 und 10 °C am meisten Wirkung verspricht(Beckstett, 2011). Wichtig ist außerdem, dass ein <strong>Wärmeaustausch stattfinden</strong> kann, das heißt, dass sich die kühlende Substanz um das Bein etwas bewegen und so ihre kühlende Wirkung länger beibehalten kann. Natürlich muss auch bedacht werden, dass öfter gekühlt werden muss, je höher die Außentemperatur ist(Morgan et al., 2018). Eine Dauer von 48-72 Stunden wird üblicherweise empfohlen, da ohne Kältetherapie nach dieser Zeitspanne normalerweise auch die anderen Symptome wie Pulsation und erhöhte Temperatur abklingen, sofern der Auslöser für die Hufrehe entfernt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreichend Zeit für die Anwendung einplanen</h3>



<p>Der Zeitaufwand, der mit der Kryotherapie verbunden ist, ist oft eine weitere Einschränkung, die Therapie tatsächlich umzusetzen. Die Abstände bei den wirksamsten Kühlsystemen, in denen die Eispacks ausgetauscht werden, überschreiten keine 3 Stunden. Das heißt, man müsste alle 2-3 Stunden nachts aufstehen, um zu kühlen und auch tagsüber bleibt zwischen dem Austausch nur wenig Zeit, die man mit etwas anderem verbringen könnte. <strong>In der Praxis ist das oft der entscheidende Faktor, warum die Therapie schlussendlich nicht durchgeführt</strong> <strong>wird</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das richtige Equipment für die intensive Kühlung</h3>



<p>Falls auch das einen noch nicht abschreckt, sollte man auf ein System zurückgegriffen, in dem mit tatsächlichem Eis gekühlt wird, also in der Form von Soaking bags, Jack ́s Ice Boots oder IceHorse Therapieschuhen, da hier die Kälteperioden zwischen dem Wechsel am weitesten ausgedehnt werden können. Bei Pferden mit dünner Sohle oder allgemein schwachen Hufen kommt eigentlich nur letzterer in frage, da hier mit trockenen Eispacks gearbeitet wird, die die Sohle nicht dauerhaft aufweichen, und so keine Hufbeinabsenkung oder spätere Fäulnis begünstigen(van Eps, 2013). In der Anwendung von Soaking Bags oder Jack&#8217;s Ice Boots kann dies durchaus zum Problem werden.</p>



<p>In den IceHorse Therapieschulen werden die Eispacks alle 2-3 Stunden ausgetauscht, um effektiv kühlen zu können, man sollte also immer 6 Beutel haben(IceHorse® Replacement COLD CAPSULES, n.d.). Die Beutel können hier auch wieder verwendet werden und man benötigt keine Unmengen an Eis auf Vorrat, die alle 2-4 Stunden komplett ausgetauscht werden müssen. Zudem schützt der Schuh die Sohle von unten und kann nach Bedarf auch noch etwas gepolstert werden. Obwohl der Schuh nur bis knapp über den Fesselkopf reicht, ist er eine recht benutzerfreundliche Variante. Allerdings ist er nur in sehr begrenzten Größen erhältlich. Bei Hufen, die kleiner als die vorhandenen Größen sind, mag das noch<br />funktionieren, bei größeren Hufen allerdings nicht. <strong>Während der Anwendung gilt trotzdem weiterhin: beobachten und ggf. abbrechen, wenn das Pferd unter zusätzlichen Schmerzen zu leiden scheint.</strong></p>



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</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:heading -->
<h2 class="wp-block-heading">Auf den individuellen Fall kommt es an</h2>
<!-- /wp:heading -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Alles in Allem ist hervorzuheben, dass die Wirkung von Kryotherapie, selbst wenn alles richtig gemacht wird, noch relativ unerforscht ist. Sowohl die Langzeitfolgen als auch die tatsächliche Wirkung bei einer stoffwechselbedingten Hufrehe sind nicht vorherzusagen. Gerade bei endokriner Hufrehe sind noch sehr viele Einflussfaktoren unbekannt, die die Wirkung der Kryotherapie beeinflussen können und zudem individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Manchen Pferden mag Kryotherapie tatsächlich helfen, andere reagieren positiv auf moderates Kühlen in größeren Abständen, manchmal können aber auch<br />wärmende Gamaschen helfen. Wichtig ist im akuten Fall, darauf zu hören und zu beobachten, was das Pferd als hilfreich empfindet. Die beste Therapie ist keine Therapie, wenn sie dem Pferd nicht tatsächlich hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:spacer -->
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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:spacer --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/kryotherapie-bei-hufrehe/">Warum Kryotherapie nicht immer die erhoffte Wunderwaffe bei endokriner Hufrehe ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</title>
		<link>https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=28417</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt. Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst. So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht. &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst. &#160; Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein. Schritt 1: Stell dein Pferd weich Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen. Schritt 2: Lass alles an Futter weg Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben. Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung. Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem Dr. Maroske Institut zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren. Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &#38; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich. Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken! Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen. Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn. Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst.  Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens! &#160; Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe! Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufrehe/hufrehe-behandeln/">Hufrehe behandeln – so einfach geht´s</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dein Pferd hat Hufrehe und du hast schon alle möglichen Therapien und Zusätze ausprobiert, aber nichts hilft? Wir möchten dir ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dein Pferd ganz einfach aus dem Schub bekommst und welche Schritte du gehen musst, damit ihr nicht wieder in die Hufrehe rutscht. Und oft ist die Behandlung einfacher als man denkt.</p>



<p>Natürlich können wir dir nicht versprechen, dass dein Pferd in zwei Wochen deutlich besser drauf ist, aber einen Versuch ist es wert. Denn wenn bisher nichts so richtig geholfen hat, kannst du davon ausgehen, dass ihr die Ursache noch nicht ausreichend gut behandelt habt und vor allem kannst du nur gewinnen, wenn du diese vier Schritte ausprobierst.</p>





<p>So einfach ist das. Probier es aus! Guck, ob es deinem Pferd in den nächsten Tagen besser geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<p>Okay, gehen wir ein bisschen näher auf die einzelnen Punkte ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1: Stell dein Pferd weich</h2>



<p>Der erste und wichtigste Punkt, ist es, deinem Pferd einen weichen Einsinkeboden zur Verfügung zu stellen, in den es sich so reinbohren kann, wie es angenehm ist. Du brauchst keine Keile zum Hochstellen und keinen Hufbearbeiter zur Stellungskorrektur – stelle einfach den geeigneten Boden zur Verfügung und lass dein Pferd entscheiden, was sich gut anfühlt. Einsinkeboden kann Sand, Späne, lockerer Erdboden oder Kies sein, auch eine Kombi ist möglich. Er sollte um die 10–15 cm hoch aufgeschüttet sein, damit ein Einbuddeln möglich ist. Der Boden verteilt die Last auf alles Strukturen gleichmäßiger und verhindert punktuellen Druck und ist quasi ein externes Polster. Du kannst deinem Pferd trotzdem auch Hufschuhe (ggf. mit Polstern) anziehen, die zusätzlich schützen und den Abrieb vermindern. Auch mit Hufschuhen kann sich dein Pferd im Einsinkeboden nach Wunsch hinstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: Lass alles an Futter weg</h2>



<p>Lass alles an Futter weg, außer gewaschenes Heu und ein gutes Mineralfutter. Wenn wir sagen alles weglassen, meinen wir alles weglassen. In der akuten Phase sollte dein Pferd weder Kräuter noch Äste, Obst, Gemüse oder Gras bekommen. Selbst im Heu kann sehr viel Zucker drin sein, warum wir in der akuten Phase empfehlen, das Heu zu waschen. Vorsicht: Nicht zu lange nach dem Waschen hängen lassen, wegen der Keimbelastung. Eine Stunde in sauberem Wasser gewaschen, kann bis zu 30 % des Zuckergehaltes rauswaschen. Natürlich schwemmt das auch andere Nährstoffe raus und sollte daher möglichst nur in der akuten Phase eingesetzt werden. Um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kannst du dann ein gutes Mineralfutter dazugeben.</p>



<p>Und hier scheiden sich die Geister: Es kann nicht immer nur natürlich sein. Kräuter können meist die Imbalanden nicht ausgleichen. Außerdem sind hier die einzelnen Komponenten extrem wichtig und natürlich die Nährstoffverbindungen. Wenn du dich da nicht komplett in die Materie einarbeiten möchtest, ist das total okay. Wir sind auch keine Futterexperten, sondern holen uns da Unterstützung.</p>



<p>Wichtig nur: Es sollte kein zusätzliches Eisen, keine Getreideprodukte, Erbsen oder ähnliches enthalten. Wir arbeiten gern mit dem <a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="link" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a> zusammen. Das Mineralfutter für Pferde mit Stoffwechselprobleme ist nicht nur sicher für Hufrehepferde, sondern hilft enorm bei der Heilung. Denn dafür benötigt der Körper noch mehr Mikronährstoffe, als wenn er gesund funktioniert. Das Mineralfutter kannst du in einer Hand voll unmelassierter Rübenschnitzel (nach dem Einweichen) direkt vor der Fütterung einrühren.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: Kümmere dich gut um dein Pferd</h2>



<p>Kümmere dich gut um dein Pferd, aber komm aus dem Stress vor lauter Sorge. Stress macht &amp; halt krank. Wir können es sehr gut nachvollziehen, wenn du dir große Sorgen machst und mit deiner Energie am Ende bist. So eine Hufrehegeschichte kostet Zeit, Nerven, Energie und Kraft – dein Pferd und auch dich.</p>



<p>Versuch, ein paar Schritte zurückzutreten. Denn jeder weiß, dass Stress nicht gesund macht und besonders, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Pferd hast, merkt es dir die Sorge natürlich an. Such dir Menschen, die dich in dieser Phase unterstützen und komm aber auch selbst zur Ruhe. Die gute und konsequente Versorgung ist enorm wichtig, aber die Sorge hilft euch beiden nicht weiter. Nimm dir auch Auszeiten für dich, um wieder Kraft zu tanken!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 4: Gib den Hufen Zeit und störe nicht die Regeneration</h2>



<p>Eines der größten Probleme bei Hufrehe ist der Fokus auf die Hufe. Klingt für dich nicht logisch? Das können wir verstehen. Natürlich sind die Hufe das offensichtlichste Zeichen und die Pferde leiden unter zum Teil extremen Schmerzen. Aber die Lösung liegt nicht in einer besonderen Bearbeitung oder einem fancy Hufschutz. Die Hufrehe ist eigentlich nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit. Erst, wenn wir diese angehen (z.B. über die Fütterung), erreiche ich auch eine Linderung der Symptome in den Hufen.</p>



<p>Auch der Kies kann manchmal Wunder bewirken. Wenn du deinem Pferd einen riesigen Gefallen tun möchtest, kipp einen Kiesberg auf den Paddock. 2–3 Kubikmeter kleiner runder Kies in der Körnung 2–8 mm reichen für den Anfang. Er bietet ein weiches Bett, Möglichkeiten einzusinken und trotzdem eine gewisse Stabilität. Die meisten Rehepferde lieben ihn.</p>





<p>Wenn du diese Punkte beherzigst, wirst du schnell sehen, dass es deinem Pferd besser geht. Zumindest, wenn es zu den 90 % der Hufrehefälle gehört, die an einer endokrinen Hufrehe leiden. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich hoch, dass du mit diesen einfachen Mitteln schnelle eine Besserung erreichen kannst. </p>



<p>Und dann geht es eigentlich erst richtig los. Denn der Schritt aus dem akuten Stadium ist erst der Erste. Jetzt geht es an das Management in der Phase der Reha und dann an den Rest des schönen Lebens!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
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<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 21:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind Schmerzen? Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell. &#160; Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst. &#160;     Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden? Verantwortung des Pferdebesitzers Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021).  Hufrehe-Phasen Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können.  Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken. Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe:  Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich! Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes. Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt,  Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden. Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).   Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden.  Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021). Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden.  Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6). Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben.  Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase: akute Phase:  Der HGS eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading">Was sind Schmerzen?</h2>



<p>Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,<br />Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-33177 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Lisa Eilts Hufrehe Beraterin" width="188" height="188" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pferde sind <strong>Fluchttiere</strong>, daher war es überlebensnotwendig, dass Raubtiere die Anzeichen von Schmerzen nicht direkt erkennen konnten (auch unsere Hauspferde zeigen noch weitestgehend die ursprünglichen arttypischen Verhaltensweisen) (BMELV, 2009, Fuchs, 2021)</li>



<li>Die Kommunikation der Pferde und auch das Anzeigen von Schmerzen erfolgt überwiegend über <strong>optisches Ausdrucksverhalten</strong>, darunter werden Mimik, Körper- und Schweifhaltung sowie Gestik zusammengefasst. Da die Veränderungen in der Körperhaltung, Mimik oder Muskelanspannung jedoch oft nur sehr fein sind, sind diese Anzeichen für einen menschliche Beobachter oft nur schwer erkennbar (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferde verfügen über <strong>keine (spezifische) Lautäußerung</strong> bei Schmerzen &#8211; Stöhnen kann nicht als Schmerzenslaut gezählt werden (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferden nehmen Schmerzreize je nach Schmerzerfahrung und Schmerzempfindlichkeit unterschiedlich stark wahr. Genauer gesagt, zählen bei Pferden als <strong>individuelle Faktoren</strong> die Rasse, das Temperament, die körperliche Verfassung und auch negative Vorerfahrungen. Beispielweise zeigen Araber Schmerzen deutlicher als Kaltblüter oder Ponys.  Zusätzlich muss auch die jeweilige <strong>Situation</strong> berücksichtigt werden, denn wenn das Pferd abgelenkt ist (z.B.  durch Fressen), Angst hat oder sich in einem Schockzustand befindet, kann der Schmerz entweder unterdrückt oder sogar potenziert werden (Lebelt et al., 2017 und Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Auch die <strong>Persönlichkeit</strong> des Pferdes hat einen Einfluss darauf, wie stark Schmerzen gezeigt werden. Pferde, die als extrovertiert oder neurotisch gelten, zeigen Schmerzen stärker an im Vergleich zu stoischen Charakteren (Ijichi et al., 2014).</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung des Pferdebesitzers</h2>



<p>Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hufrehe-Phasen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>akute Phase:</strong> umfasst die Zeit des akuten Hufrehe-Schubes (in der Regel einige Tage bis Wochen, sehr schmerhaft)</li>



<li><strong>Rehaphase</strong> schließt direkt an die akute Phase an und umfasst die Zeit bis der Huf wieder komplett belastbar ist (circa 6 bis 12 Monate)</li>



<li><strong>Prävention</strong> kann nochmals unterteilt werden in Prävention <strong>vor einem Schub</strong> und Prävention <strong>nach einem Schub</strong>. Die Prävention nach dem Schub schließt direkt an die Rehaphase an und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd wieder zum Reiten auftrainiert werden kann. Das Ziel sollte sein, dass das Pferd keine Hufrehe mehr bekommt und deshalb sollte auch in Zukunft auf die Stoffwechselbesonderheiten geachtet werden. In der Prävention vor einem Schub muss insbesondere auf frühe Anzeichen am Pferd geachtet werden.  </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel</h2>



<p>Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können. </p>



<p>Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken.</p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-27734_de77bc-7c">
<div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider" /></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe: </h2>



<p>Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich!</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode und modifizierte Obel Methode</strong></li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode </strong><em>(entwickelt von Obel, 1948; Quelle: Meier et al., 2019)</em></li>
</ol>



<p>Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Modifizierte Obel Methode </strong><em>(Quellen: Meier et al., 2019, Meier et al., 2021)</em></li>
</ol>



<p>Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>da durch die Obel Methode nicht alle Hufrehefälle diagnostiziert werden konnten</li>



<li>damit eine bessere Verlaufskontrolle bei Hufrehefällen möglich ist. </li>
</ul>



<p>Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Horse Grimace Scale (HGS)</strong> <em>(Quelle: Dalla Costa et al., 2014 und 2016)</em></li>
</ol>



<p>Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" class="wp-image-27742" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Design-ohne-Titel-1.jpg" alt="Schmerzgesicht Pferd Hufrehe" />
<figcaption class="wp-element-caption">Das selbe Pferd, zwei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke.</figcaption>
</figure>



<p>Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden. </p>



<p>Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021).</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes (Ridden Horse Pain Ethogram &#8211; RHpE)</strong> (Quellen: Dyson et al., 2018, Dyson, 2022, Dyson und Pollard, 2020, Fuchs, 2021 und Stickdorn, 2022)</li>
</ol>



<p>Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden. </p>



<p>Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6).</p>



<p>Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase:</h2>



<p><strong>akute Phase:</strong> </p>



<p>Der <strong>HGS</strong> eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann sogar zweimal täglich erhoben werden, damit eine zeitnahe Erfassung der Veränderung der Schmerzintensität möglich ist (Lebelt et al., 2017).  </p>



<p>Die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> eignet sich auch für die Schmerzbeurteilung in der akuten Phase, es muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Pferd nicht zur Bewegung gezwungen werden darf und die Beurteilung bei zu starken Schmerzen abgebrochen wird. Die Methode eignet sich gut für die Verlaufskontrolle und sollte alle paar Tage durchgeführt werden und jeweils die Gesamtpunktezahl notiert und verglichen werden. In der Studie von Meier et al. (2021) zeigte sich, dass die Kriterien Gewichtsverlagerung und Hufe hochgeben recht schnell wieder problemlos möglich sind (ab Tag 4), die Lahmheit bei den Wendungen im Schritt am längsten sichtbar sind (erst ab Tag 25 nicht mehr). </p>





<p><strong>Rehaphase</strong>:</p>



<p>Auch in der Rehaphase eignet sich der <strong>HGS</strong> sehr gut für die Verlaufskontrolle. Der Abstand der Beurteilungen kann auf wöchentliche bis monatliche Abstände ausgedehnt werden. Wenn die Schmerzanzeichen weniger werden oder nicht sichtbar sind, kannst du dich freuen, dass die umgesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen. Sobald jedoch eine höhere Gesamtpunktezahl vergeben wird, sollten die Fütterung etc. überprüft werden. </p>



<p>Ebenso eignet sich auch die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> in der Rehaphase gut dafür, um den Verlauf zu überwachen. </p>



<p>Das <strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes</strong> kann erst in der späten Rehaphase angewendet werden, sobald der Huf wieder so stabil eingewachsen ist, dass das Pferd mehr belastet und auftrainiert werden kann. Aus meiner eigenen Erfahrung zeigen Pferde auch an der Longe die Verhaltensauffälligkeiten des RHpE beim Vorhandensein von Schmerzen, jedoch ist der Grenzwert von acht Auffälligkeiten in diesem Zusammenhang (ohne Reiter) nicht validiert und daher ist keine eindeutige Schlussfolgerung möglich, kann aber als Hinweis dienen.</p>



<p><strong>Prävention: </strong> </p>



<p>Auch in der Präventionsphase bietet sich der <strong>HGS</strong> für die Überwachung von Verschlechterungen bzw. das Auftreten von Schmerzanzeichen an. Beispielsweise kann man jeden Monat ein Foto vom Pferdekopf (im Seitenprofil) machen und den HGS bewerten. Dadurch hat man einerseits einen besseren Vergleich, kann andererseits sein Auge schulen und die Mimik von seinem Pferd besser einschätzen. Sollten Schmerzanzeichen sichtbar werden, kann in dieser Phase allein anhand des HGS jedoch nicht direkt auf eine Hufrehe geschlossen werden, die Ursache für die Schmerzen sollte mit Hilfe eines Tierarztes herausgefunden werden. </p>



<p>Die Präventionsphase ist als einzige Hufrehe-Phase dafür geeignet, das RHpE vollumfänglich anzuwenden, da nur in dieser Phase das Pferd auch geritten werden kann. Sollte das Pferd mehr als 8 dieser Verhaltensmuster zeigen, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, um die Ursache der Schmerzen herauszufinden. Denn gemäß Dyson zeigt das RHpE muskuloskelettale Schmerzen an, gibt jedoch keine Ursache für die Schmerzen an und weist daher z.B. auch nicht direkt auf eine Hufrehe hin. Folglich ist eine Differentialdiagnose durchzuführen und auf  weitere frühe Anzeichen am Pferd zu achten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick auf weitere Methoden:</h2>



<p>Die vier ausgewählten Methoden stellen jedoch keine abschließende Auflistung der Methoden zur Schmerzerkennung dar. Es gibt noch einige weitere Methoden zur Schmerzerkennung und Schmerzbeurteilung, die auch auf der Beurteilung der Mimik sowie der Körperhaltung basieren. Weiterhin gibt es noch zwei Kategorien von objektiv messbaren Schmerzindikatoren, dazu zählen physiologische Parameter (z.B. Herzfrequenz, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität) und biochemische Parameter (Cortisol und seine Metaboliten, Katecholamine und Zytokine) (Lebelt et al., 2017, Zeiter-Feicht, 2015 und Fuchs, 2021). Die Schwierigkeit der Erfassung dieser Parameter liegt u.a. darin, dass oft zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, die Erfassung zeitaufwendig und nicht praxistauglich ist, da die Ergebnisse z.T. nicht sofort vorliegen (Lebelt et al., 2017 und Stucke, 2015). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit/Hinweise für die Praxis</h2>



<p>Damit die Methoden zur Schmerzerkennung verlässlich angewendet werden können, ist es wichtig, dass der Beobachter über gute Vorkenntnisse verfügt und auch in der Anwendung der Methode bzw. Beobachtung der Mimik und Körperhaltung der Pferde geübt ist. Zusätzlich sollte Klarheit bezüglich der Definition der Verhaltensmuster herrschen. </p>



<p>Wenn du diesen Fachartikel durchgelesen, die Beurteilungsbögen ausgedruckt und die Methoden bei deinem Pferd angewendet hast, hast du den ersten Schritt für die Aneignung des benötigten Wissens bereits gemacht. </p>



<p>Zusätzlich solltest du aber noch weitere Schulungen oder Trainings besuchen oder einen Fachmann zur Erklärung von Mimik, Körperhaltung oder Bewegungsmustern befragen. Bezüglich der Verhaltensweisen des RHpE kann man sich beispielsweise auf „equitopiacenter.com“ intensiver fortbilden.</p>



<p>Als Tipp für die Praxis: fotografiere den Kopf von deinem Pferd in regelmäßigen Abständen und mache Videos wie dein Pferd läuft oder lass dich beim Reiten filmen. Drucke die jeweiligen Erfassungsbögen aus und beurteile dein Pferd anhand des Fotos oder Videos oder natürlich auch Live. Durch die Fotos oder Videos in regelmäßigen Abständen hast du einen besseren Vergleich, kannst dein Auge schulen und lernst auch insbesondere die Mimik und Körperhaltung von deinem Pferd besser einzuschätzen. </p>



<p>Abschließend soll nochmals verdeutlicht werden: wenn bei der Anwendung einer der genannten Methoden und der anschließenden Auswertung der Punkte eine Gesamtpunktezahl herauskommt, die auf ein Schmerzgeschehen schließen lässt, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, damit die Ursache für die Schmerzen gefunden und eine passende Behandlung eingeleitet werden kann. Falls dein Pferd an einer Hufrehe leidet und im Verlauf die Schmerzanzeichen deutlicher werden bzw. die Gesamtpunktezahl ansteigt, sollte insbesondere die Fütterung, Haltung, Untergründe und Hufbearbeitung nochmals überprüft werden – wende dich dazu gerne an einen Hufreheberater. </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div aria-hidden="true"> </div>



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<p class="kt-blocks-info-box-text"> </p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lisa &#8211; Durch den Kurs Hufrehe-Wissen habe ich gelernt, die frühen Anzeichen einer endokrinen Hufrehe zu erkennen!</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/lisa-durch-den-kurs-hufrehe-wissen-habe-ich-gelernt-die-fruehen-anzeichen-einer-endokrinen-hufrehe-zu-erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 15:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe-Berater-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch den Kurs Hufrehe-Wissen habe ich gelernt, die frühen Anzeichen einer endokrinen Hufrehe zu erkennen und auch welche Diagnostik und Maßnahmen zur Behandlung umgesetzt werden müssen. Durch dieses Wissen konnte ich auch H-U-F bei meinen Pferden verbessern und es ist toll zu sehen, was sich alles schon verändert hat. Da der Kurs auf aktuellen wissenschaftlichen Studien beruht und auch die Maßnahmen zur Behandlung bereits alle in der Praxis erprobt sind, bringen diese auch wirklich Erfolg und schnelle Linderung im akuten Hufrehefall bzw. können endokrine Hufrehe sogar vermeiden, wenn man die frühen körperlichen Anzeichen am Pferd betrachtet und richtig deuten kann. Da Barbara und Christina selber schon sehr viele Rehefälle betreut haben und auch auf ihrer Rehastation die Maßnahmen umsetzen, konnten wir Kursteilnehmer sehr von den Erfahrungswerten der beiden profitieren und selbst auch schon eigene Erfahrungen sammeln. Da mich der Ansatz wirklich überzeugt hat und auch tatsächlich zum Wohle der Pferde gehandelt wird, habe ich mich dazu entschlossen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und mein Wissen an andere Pferdebesitzer weiterzugeben, damit möglichst viele Hufrehe-Fälle vermieden werden und die Pferdegesundheit sowie das Pferdewohl gefördert wird. Der Austausch in der kleinen Gruppe und die Besprechung der Fallbeispiele haben mir sehr dabei geholfen, das Wissen aus dem Kurs Hufrehe-Wissen zu vertiefen und auch gleichzeitig auf die Gespräche mit den Kunden gut vorbereitet zu sein. Lisa &#8211; Kursteilnehmerin Hufrehe &#8211; Berater Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/erfahrungsberichte/lisa-durch-den-kurs-hufrehe-wissen-habe-ich-gelernt-die-fruehen-anzeichen-einer-endokrinen-hufrehe-zu-erkennen/">Lisa &#8211; Durch den Kurs Hufrehe-Wissen habe ich gelernt, die frühen Anzeichen einer endokrinen Hufrehe zu erkennen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Lisa-Eilts_Profilbild-1024x776.png" alt="" class="wp-image-26290"/></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Durch den Kurs Hufrehe-Wissen habe ich <strong>gelernt</strong>, die <strong>frühen Anzeichen</strong> einer <strong>endokrinen Hufrehe</strong> zu erkennen und auch welche <strong>Diagnostik</strong> und <strong>Maßnahmen</strong> zur <strong>Behandlung</strong> umgesetzt werden müssen. </p>



<p>Durch dieses <strong>Wissen</strong> konnte ich auch <strong>H-U-F </strong>bei meinen <strong>Pferden verbessern</strong> und es ist toll zu sehen, was sich alles schon verändert hat.</p>



<p>Da der <strong>Kurs auf aktuellen wissenschaftlichen Studien</strong> <strong>beruht</strong> und auch die <strong>Maßnahmen</strong> zur <strong>Behandlung</strong> bereits alle in der<strong> Praxis erprobt</strong> sind, bringen diese auch wirklich Erfolg und<strong> schnelle Linderung im akuten Hufrehefall bzw. können endokrine Hufrehe sogar vermeiden</strong>, wenn man die <strong>frühen</strong> <strong>körperlichen Anzeichen am Pferd</strong> betrachtet und richtig deuten kann.</p>



<p>Da Barbara und Christina selber schon sehr viele Rehefälle betreut haben und auch auf ihrer Rehastation die Maßnahmen umsetzen, konnten wir Kursteilnehmer sehr von den<strong> Erfahrungswerten der beiden profitieren</strong> und selbst auch schon eigene Erfahrungen sammeln.</p>



<p>Da mich der <strong>Ansatz wirklich überzeugt</strong> hat und auch tatsächlich <strong>zum Wohle der Pferde gehandelt</strong> wird, habe ich <strong>mich dazu entschlossen</strong>, den <strong>Schritt in die Selbständigkeit zu wagen</strong> und mein <strong>Wissen</strong> an andere Pferdebesitzer weiterzugeben, damit möglichst viele <strong>Hufrehe-Fälle vermieden</strong> werden und die Pferdegesundheit sowie das Pferdewohl gefördert wird.</p>



<p>Der Austausch in der <strong>kleinen Gruppe</strong> und die <strong>Besprechung der Fallbeispiele</strong> haben mir <strong>sehr</strong> dabei <strong>geholfen</strong>, das <strong>Wissen aus dem Kurs Hufrehe-Wissen zu vertiefen </strong>und auch gleichzeitig auf die <strong>Gespräche mit</strong> den <strong>Kunden </strong>gut vorbereitet zu sein.</p>



<p></p>



<p>Lisa &#8211; Kursteilnehmerin Hufrehe &#8211; Berater</p>



<p></p>



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<h2 class="has-text-align-center has-kb-palette-4-color has-text-color wp-block-heading">Das möchtest du auch? </h2>



<p>Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &amp; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Katharina &#8211; Die Situation und Entwicklung ihrer Hufe hat mir immer wieder Bauschmerzen bereitet.</title>
		<link>https://team-huf.de/erfahrungsberichte/katharina-die-situation-und-entwicklung-ihrer-hufe-hat-mir-immer-wieder-bauschmerzen-bereitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inside-Out-Kurs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27509</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für mich hat es mehrere Motivationen gegeben, am Inside Out Kurs teilzunehmen: Als Pferdephysiotherapeutin und –osteopathin war es mir wichtig auch mehr über die Hufe, ihre Funktion und die Zusammenhänge wissen, da diese natürlich auch alle Strukturen darüber beeinflussen und andersherum. Meine persönliche Motivation war aber meine Stute, die jetzt seit über 22 Jahren an meiner Seite ist. Die Situation und Entwicklung ihrer Hufe hat mir in den letzten Jahren immer wieder Bauschmerzen bereitet, woran auch der Wechsel zu einem anderen Bearbeiter nichts änderte. Deshalb habe ich mich entschlossen, mehr über Hufe zur lernen, sie lesen und verstehen zu lernen für meine Pferde und natürlich auch für meine Kundenpferde. Der Inside Out Kurs ist wirklich vollgepackt mit Informationen, sehr verständlich und anschaulich erklärt, wobei der wissenschaftliche Hintergrund nicht zu kurz kommt (was mein Wissenschaftler-Herz auch glücklich macht 🙂 ). Man merkt in jedem Video und jeder Lektion die Leidenschaft, Begeisterung und wirklich sehr fundierte und tiefreichende Wissen von Christina und Barbara. Dabei wird nicht nur sehr ausführlich auf über Hufe gesprochen, sondern eben auch alles was dazugehört berücksichtigt, wie Haltung und Fütterung (eben HUF). Auch die Live-Treffen waren immer recht kurzweilig, wobei die Beiden und Anna das mit dem Mitmach-Kurs sehr ernst nehmen und man immer mit eingebunden wird. Die Huf-Dokumentation ist schon recht aufwendig, aber hat mir sehr geholfen, Veränderungen zu sehen, zu verstehen und zu bewerten bzw. einzuordnen. Gerade die letzte Vergleichsdokumentation macht mich auch stolz, was ich an den Hufen verändern konnte oder besser gesagt, welche Entwicklung ich begleiten durfte. Ihre Hufe und sie insgesamt hat sich positiv verändert und macht mich jeden Tag glücklich damit. Durch den Kurs habe ich wirklich gelernt Pferdehufe zu lesen, von außen auf die inneren Strukturen schließen zu können, Hufform und Weichteilgewebe mit der Haltung und Bewegung in Zusammenhang zu bringen und eine Idee zu bekommen, wie und wo der Huf Hilfe braucht. Mein Blick auf die Hufe meiner Pferde (sowie das Anfassen) hat sich echt verändern, genauso wie ich bei meinen Kundenpferden mehr die Hufe beachte, um dort noch mehr Information über die Nutzung des Bewegungsapparates ableiten zu können und mögliche Stolpersteine erkennen zu können. Die Aufbereitung des gesamten Kurses ist wirklich sehr übersichtlich, verständlich und anschaulich ohne jedoch an Tiefe und Information einzubüßen. Für mich einer der am aufwendigsten und liebevollsten gestalteten Kurse, die ich bisher belegt habe. Ich bin durch den Kurs und die Leidenschaft von Team HUF für Hufthemen jedenfalls total angefixt und freue mich darauf noch mehr in die Richtung lernen zu dürfen.Euer Wissen ist beeindruckend und eure Begeisterung ist ansteckend 😀! Kathrina &#8211; Pferdephysiotherapeutin und –osteopathin und Teilnehmerin vom Inside-Out-Kurs Das möchtest du auch? Schau gern auf unserer Kursseite vorbei. Dort findest du alle Informationen zum Kurs &#38; Ablauf. Und wenn noch Fragen offen sind, dann schreibe uns gern einfach an.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p>Für mich hat es mehrere Motivationen gegeben, am <strong>Inside Out Kurs </strong>teilzunehmen: Als Pferdephysiotherapeutin und –osteopathin war es mir wichtig auch mehr über die Hufe, ihre Funktion und die Zusammenhänge wissen, da diese natürlich auch alle Strukturen darüber beeinflussen und andersherum. <br><br>Meine persönliche Motivation war aber meine Stute, die jetzt seit über 22 Jahren an meiner Seite ist. Die Situation und Entwicklung ihrer Hufe hat mir in den letzten Jahren immer wieder Bauschmerzen bereitet, woran auch der Wechsel zu einem anderen Bearbeiter nichts änderte. Deshalb habe ich mich entschlossen, mehr über Hufe zur lernen, sie lesen und verstehen zu lernen für meine Pferde und natürlich auch für meine Kundenpferde.<br> Der Inside Out Kurs ist wirklich vollgepackt mit Informationen, sehr verständlich und anschaulich erklärt, wobei der wissenschaftliche Hintergrund nicht zu kurz kommt (was mein Wissenschaftler-Herz auch glücklich macht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ).<br> Man merkt in jedem Video und jeder Lektion die Leidenschaft, Begeisterung und wirklich sehr fundierte und tiefreichende Wissen von Christina und Barbara. Dabei wird nicht nur sehr ausführlich auf über Hufe gesprochen, sondern eben auch alles was dazugehört berücksichtigt, wie Haltung und Fütterung (eben HUF). Auch die Live-Treffen waren immer recht kurzweilig, wobei die Beiden und Anna das mit <strong>dem Mitmach-Kurs</strong> sehr ernst nehmen und man immer mit eingebunden wird. <strong>Die Huf-Dokumentation</strong> ist schon recht aufwendig, aber <strong>hat mir sehr geholfen</strong>, <strong>Veränderungen</strong> zu sehen, <strong>zu verstehen</strong> und <strong>zu bewerten</strong> bzw. <strong>einzuordnen</strong>. </p>



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<p>Gerade die letzte Vergleichsdokumentation macht mich auch stolz, was ich an den Hufen verändern konnte oder besser gesagt, welche Entwicklung ich begleiten durfte. Ihre Hufe und sie insgesamt hat sich positiv verändert und macht mich jeden Tag glücklich damit.</p>



<p>Durch den Kurs habe ich wirklich gelernt Pferdehufe zu lesen, von außen auf die inneren Strukturen schließen zu können, Hufform und Weichteilgewebe mit der Haltung und Bewegung in Zusammenhang zu bringen und eine Idee zu bekommen, wie und wo der Huf Hilfe braucht.</p>



<p>Mein Blick auf die Hufe meiner Pferde (sowie das Anfassen) hat sich echt verändern, genauso wie ich bei meinen Kundenpferden mehr die Hufe beachte, um dort noch mehr Information über die Nutzung des Bewegungsapparates ableiten zu können und mögliche Stolpersteine erkennen zu können. Die Aufbereitung des gesamten Kurses ist wirklich sehr übersichtlich, verständlich und anschaulich ohne jedoch an Tiefe und Information einzubüßen. Für mich einer der am aufwendigsten und liebevollsten gestalteten Kurse, die ich bisher belegt habe.</p>



<p>Ich bin durch den Kurs und die Leidenschaft von Team HUF für Hufthemen jedenfalls total angefixt und freue mich darauf noch mehr in die Richtung lernen zu dürfen.<br><strong>Euer Wissen ist beeindruckend und eure Begeisterung ist ansteckend</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!</p>



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<p>Kathrina &#8211; Pferdephysiotherapeutin und –osteopathin und Teilnehmerin vom Inside-Out-Kurs</p>



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