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	<title>Hufgesundheit Archive - Team Huf</title>
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	<title>Hufgesundheit Archive - Team Huf</title>
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	<item>
		<title>Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />
mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Doch was kann ich gegen die überschüssigen Pfunde tun? Mehr Bewegung? Erfahre in diesem Fachbeitrag, wie dein Pferd langfristig, gesund abnehmen kann und wie du schwere Folgen vermeidest. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/uebergewicht-bei-pferden/">Dickes Pferd? Dann reite ich ein bisschen mehr &#8211; Kann man vor den Kilos und ihren Folgen davonlaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Rund die Hälfte der deutschen Pferde haben Übergewicht, daher sieht man auch immer mehr Pferde<br />mit Adipositas bedingten Gesundheitsproblemen. Diese können von Überlastung der Gelenke,<br />Sehnen und Bänder sowie gestörter Wärmeregulation bis hin zu endokrinen Erkrankungen wie dem<br /><a href="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/equines-metabolisches-syndrom-ems/">Equinen Metabolischem Syndrom</a> mit Insulindysregulation und Hufrehe reichen.</p>





<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box28590_cbb2e4-d4">
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<div class="kadence-info-box-image-inner-intrisic"><img decoding="async" class=" wp-image-33127 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Katharina Voß Hufrehe Beraterin" width="179" height="179" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Katharina-Voss-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 179px) 100vw, 179px" /></div>
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</div>
</div>
</div>
<div class="kt-infobox-textcontent">
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Katharina Voß</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Katharina hat bei uns die Ausbildung zur Hufrehe Beraterin absolviert.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2 class="wp-block-heading">Ist mein Pferd zu dick?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn nun festgestellt wird, dass das eigene Pferd zu dick ist, <em>(hierfür eignet sich der <a href="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/" data-type="link" data-id="https://www.team-huf.de/glossary/body-condition-score-bcs/">Body Condition Score</a> als möglichst objektives, einfach anzuwendendes Bewertungstool gut)</em> sind viele Pferdemenschen erstmal unsicher, wie ihr Pferd abnehmen kann. Keine Weide mehr? Kraftfutter streichen? Fressbremse? Heu rationieren? Oder einfach mehr reiten? Eine Empfehlung, die man häufig hört: „ Dein Pferd muss mehr tun“ oder „Du musst dein Pferd mehr bewegen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das richtige Training für adipöse Pferde ist entscheidend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie sieht das Training für adipöse Pferde aus? Kann man einfach mehr reiten und helfen zusätzliche Longeneinheiten?<br />Bevor man jetzt motiviert loslegt und sein übergewichtiges Pferd Runde um Runde im Galopp zum Schwitzen bringt, gibt es einige Grundlagen und Bedingungen für das Training zu beachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7 nicht zu unterschätzende Auswirkungen von Übergewicht bei Pferden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Abhängig vom Ausmaß des zusätzlichen Gewichts sind die Pferde nur eingeschränkt reit- und trainierbar. Hier folgen sieben nicht zu unterschätzende Auswirkungen, die Übergewicht für die Pferde bedeuten können&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #1: Belastung von Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die überzähligen Pfunde belasten die Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder schon im Stand stärker, daher ist ein Training auf engen Kreisbahnen (&lt;10 m), welches schon für gesunde, idealgewichtige Pferde schädigend ist, besonders in höheren Gangarten nicht zu empfehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #2: Belastung von Muskeln und Faszien</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Übergewicht belastet die Muskeln und Faszien, denn das Unterhautfettgewebe und die Fettpolster bewegen sich unkontrolliert und können so auch zu Verletzungen führen. Je schneller sich die Pferde bewegen, desto unkontrollierter wird die Bewegung des Fetts.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #3: die Funktion der Organe wird eingeschränkt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Überzählige Pfunde schränken die Organe in ihrer Funktion ein. Das viszerale Fett liegt um Lunge, Herz und Därme, durch den Platz, den das Fett im Rumpf einnimmt, können die Organe nicht physiologisch arbeiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #4: Belastung des Rumpftrageapparates</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Adipöse Pferde leiden unter der zusätzlichen Belastung des Rumpftrageapparates so stark, dass viele Pferde durch die Masse an viszeralem und subkutanem Fett trageschwach sind. Diese Pferde haben bereits Problem ihr eigenes Körpergewicht zu tragen, ein Reiter würde die Strukturen nur weiter überlasten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #5: schnellere Überhitzung des Pferdekörpers</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Folge ist die schnelle Überhitzung des Pferdekörpers. Adipöse Pferde haben häufig durch das Übermaß an isolierendem Fettgewebe ein Problem mit ihrer Wärmeregulation, besonders bei heißeren Außentemperaturen und bei körperlicher Aktivität.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #6: Veränderter Bewegungsablauf</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dicke Pferde nutzen ihre Gelenke häufiger unphysiologisch und gehen passig, durch den veränderten Bewegungsablauf. Die Rumpffülle verhindert ein korrektes Untertreten der Hinterhand unter den Körperschwerpunkt, sodass versammelnde Lektionen nicht ohne Fehlbelastung möglich wären.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung #7: Äußerung einer endokrinen Stoffwechselstörung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Und die daraus resultierende endokrine Stoffwechselstörung äußern sich meist schon in einer subklinischen Rehe oder in einer akuten Rehegefahr. Daher ist ein angepasster Hufschutz und –polsterung für zusätzliche Bewegung unerlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht das Training für adipöse Pferde aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret bedeutet dies, dass Pferde mit einem BCS &gt; 6,5 nur noch eingeschränkt von leichten Reiter geritten werden sollten und ab einem BSC von 7 nicht mehr reit- oder trainierbar sind. Natürlich<br />können die Grenzen individuell etwas variieren und hängen auch vom Körperbau und der<br />allgemeinen Fitness ab, allerdings sind sie als Orientierung sehr hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das Pferd also (eingeschränkt) reitbar und darf trainiert werden, bietet ein Intervalltraining mit<br />niedriger Intensität das größte Fettverbrennungspotential. Ziel ist es hier möglichst lange im aeroben<br />Bereich zu trainieren. Meist ist ein Wechsel aus flotten Trab- und Schritt-Intervallen zur Erholung der<br />passende Trainingsreiz. Diese Art des Trainings kann unterm Reiter, als Handpferd, vor der Kutsche<br />oder an der Longe durchgeführt werden. Grundsätzlich sollten enge Wendungen und Sprünge vermieden werden, so sollte zum Beispiel beim Longieren auf große Bögen geachtet und möglichst große Ovale über die gesamte Reitbahn ausgeführt werden. Zum Reiten und für die Arbeit als Handpferd eignet sich natürlich das Gelände oder eine Oval- oder Renn-/ Galoppbahn mit einem möglichst festen, aber weichen Belag. Menschen, die selbst etwas für ihre Fitness tun wollen, können auch dem Muster folgend mit ihrem Pferd joggen. Der Wechsel zwischen dem Belastungs- und Erholungsintervall kann so lange ausgeführt werden, bis die Dauer für das Beruhigen der Atmung und des Pulses 5 Minuten überschreitet. Dann sollte das Training beendet werden, damit das Pferd nicht überlastet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz wichtig ist dann eine ausreichende Abkühlphase im Schritt, so wird unter anderem Muskelkater verringert und die produzierte Wärme langsam abgebaut. Auf diese Weise kann das Pferd etwa 3 bis 4 mal die Woche gearbeitet werden, wobei auch die Pausentage zwischen den Belastungen wichtig sind. Tage an denen kein gezieltes Training stattfindet, sollten trotzdem möglichst aktiv, zum Beispiel mit Spaziergängen, gestaltet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Umgang mit nicht trainierbaren Pferden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nicht trainierbaren Pferde profitieren von zusätzlicher Bewegung, auch wenn sie zunächst<br />durch diätische Maßnahmen Gewicht reduzieren müssen. Verschiedene Studien konnten zeigen,<br />dass schon rund 30 Minuten zusätzliche Bewegung die Insulinsensitivität verbessert. Zusätzlich<br />fördert Bewegung die Durchblutung, wodurch Abfallstoffe abtransportiert und Nährstoffe effizienter<br />in die Zellen transportiert und genutzt werden können. Gleichzeitig wird die Belüftung der Lunge<br />verbessert. Das angepasste Training regt ebenfalls den Zellstoffwechsel an. Hinzu kommt, dass auch<br />der Muskelabbau, der häufig eine Begleiterscheinung von Reduktionsdiäten ist, verringert<br />beziehungsweise im besten Fall kann sogar Muskulatur aufgebaut wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegung und Training nur ein Baustein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">All diese positiven Effekte sollten deutlich machen, dass Bewegung und Training ein wichtiger<br />Baustein auf dem Weg zum fitten, schlanken Pferd sind. Dennoch ist es nur ein Puzzlestück und sollte<br />immer mit einer angepassten Fütterung kombiniert werden. Auch wenn das Training die<br />Fettverbrennung anregt, muss insgesamt die Energieversorgung des Pferdes überprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit der richtigen Fütterung zum langfristig gesunden Abnehmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne eine gut bilanzierte Fütterung wird das Pferd nicht langfristig und gesund abnehmen können.<br />Auch der Einfluss auf die Insulinsensitivität ist zeitlich sehr begrenzt, weshalb das Pferd sehr regelmäßig, am besten täglich, bewegt werden sollte. Hier kann auch eine Haltungsoptimierung unterstützend wirken, wenn durch neue Anreize eine Motivation für mehr Bewegung im Pferdealltag geschaffen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem ganzheitlichen Ansatz hin zum gesunden, schlanken Pferd</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend bleibt festzuhalten, dass mehr Bewegung und Training zu einer Gewichtsreduktion<br />dazugehören und gesundheitsfördernde Effekte haben, aber nur ein Teil des Gesamtkonzeptes sind.<br />Desweiteren ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die gesunde Abnahme einige Zeit in Anspruch<br />nimmt, da nur eine moderate Fettmobilisation von 0,5-1 % der Körpermasse pro Woche empfehlenswert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein ganz wichtiger Hinweis zum Schluss: Selbstverständlich sollten Pferde immer nur dann zu<br />mehr Bewegung und Training animiert werden, wenn sie dies schmerz- und lahmfrei ausführen<br />können.</p>



<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Behandlung von endokriner Hufrehe</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph" style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="50" height="50" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 50px) 100vw, 50px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 21:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=27734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind Schmerzen? Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell. &#160; Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst. &#160;     Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden? Verantwortung des Pferdebesitzers Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021).  Hufrehe-Phasen Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können.  Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken. Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe:  Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich! Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes. Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt,  Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden. Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).   Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden.  Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021). Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden.  Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6). Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben.  Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase: akute Phase:  Der HGS eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading">Was sind Schmerzen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Definition der IASP (International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen als solche beschrieben wird“ (Fuchs, 2021,<br />Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.). Der Schmerz soll als Warnsignal dienen, damit die Gewebeschädigung nicht weiter voranschreitet. Die Wahrnehmung der Schmerzen ist jedoch individuell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="kt-blocks-info-box-title"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-33177 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png" alt="Lisa Eilts Hufrehe Beraterin" width="188" height="188" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2023/12/Lisa-Eilts-Hufrehe-Beraterin.png 400w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p class="kt-blocks-info-box-title">Ein Fachbeitrag von Lisa Eilts</p>
<p class="kt-blocks-info-box-text">Lisa Eilts gehört seit 2023 zum Team-HUF und ist als Hufrehe-Beraterin in Ulm und Umgebung unterwegs. In diesem Fachartikel findest du viele wertvolle Informationen zum Thema Schmerzen, wie du sie erkennen und einschätzen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2> </h2>
<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Wieso können Schmerzen bei Pferden nur schwierig erkannt werden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pferde sind <strong>Fluchttiere</strong>, daher war es überlebensnotwendig, dass Raubtiere die Anzeichen von Schmerzen nicht direkt erkennen konnten (auch unsere Hauspferde zeigen noch weitestgehend die ursprünglichen arttypischen Verhaltensweisen) (BMELV, 2009, Fuchs, 2021)</li>



<li>Die Kommunikation der Pferde und auch das Anzeigen von Schmerzen erfolgt überwiegend über <strong>optisches Ausdrucksverhalten</strong>, darunter werden Mimik, Körper- und Schweifhaltung sowie Gestik zusammengefasst. Da die Veränderungen in der Körperhaltung, Mimik oder Muskelanspannung jedoch oft nur sehr fein sind, sind diese Anzeichen für einen menschliche Beobachter oft nur schwer erkennbar (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferde verfügen über <strong>keine (spezifische) Lautäußerung</strong> bei Schmerzen &#8211; Stöhnen kann nicht als Schmerzenslaut gezählt werden (Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Pferden nehmen Schmerzreize je nach Schmerzerfahrung und Schmerzempfindlichkeit unterschiedlich stark wahr. Genauer gesagt, zählen bei Pferden als <strong>individuelle Faktoren</strong> die Rasse, das Temperament, die körperliche Verfassung und auch negative Vorerfahrungen. Beispielweise zeigen Araber Schmerzen deutlicher als Kaltblüter oder Ponys.  Zusätzlich muss auch die jeweilige <strong>Situation</strong> berücksichtigt werden, denn wenn das Pferd abgelenkt ist (z.B.  durch Fressen), Angst hat oder sich in einem Schockzustand befindet, kann der Schmerz entweder unterdrückt oder sogar potenziert werden (Lebelt et al., 2017 und Zeitler-Feicht, 2015).</li>



<li>Auch die <strong>Persönlichkeit</strong> des Pferdes hat einen Einfluss darauf, wie stark Schmerzen gezeigt werden. Pferde, die als extrovertiert oder neurotisch gelten, zeigen Schmerzen stärker an im Vergleich zu stoischen Charakteren (Ijichi et al., 2014).</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung des Pferdebesitzers</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortung des Pferdebesitzers Schmerzen bei seinem Pferd zu vermeiden, lässt sich direkt aus dem Tierschutzgesetz ableiten (Paragraf 1). In Paragraf 2 wird zusätzlich auf die Verpflichtung zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hingewiesen. Folglich ist der Pferdebesitzer in der Verantwortung, sich unter anderem im Bereich Pferdeverhalten weiterzubilden und auch die Beobachtungsgabe zu schulen, damit Schmerzen erkannt werden und folglich auch die notwendigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen eingeleitet werden können. Auch bei vermehrten Abwehrreaktionen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte an ein Schmerzgeschehen gedacht werden (Zeitler-Feicht, 2015) oder auch wenn das Pferd widersetzliches Verhalten oder sogenanntes „Problemverhalten“ beim Reiten zeigt (Dyson et al., 2018 und Fuchs, 2021). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hufrehe-Phasen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>akute Phase:</strong> umfasst die Zeit des akuten Hufrehe-Schubes (in der Regel einige Tage bis Wochen, sehr schmerhaft)</li>



<li><strong>Rehaphase</strong> schließt direkt an die akute Phase an und umfasst die Zeit bis der Huf wieder komplett belastbar ist (circa 6 bis 12 Monate)</li>



<li><strong>Prävention</strong> kann nochmals unterteilt werden in Prävention <strong>vor einem Schub</strong> und Prävention <strong>nach einem Schub</strong>. Die Prävention nach dem Schub schließt direkt an die Rehaphase an und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pferd wieder zum Reiten auftrainiert werden kann. Das Ziel sollte sein, dass das Pferd keine Hufrehe mehr bekommt und deshalb sollte auch in Zukunft auf die Stoffwechselbesonderheiten geachtet werden. In der Prävention vor einem Schub muss insbesondere auf frühe Anzeichen am Pferd geachtet werden.  </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis Tierarzt und Schmerzmittel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Solltest du bei deinem Pferd Schmerzanzeichen sehen, sollte ein Tierarzt gerufen werden. Auch bei einer akuten Hufrehe muss der Tierarzt gerufen werden. Bei dem Einsatz von Schmerzmitteln muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzmittel nicht die Ursache bekämpfen und, dass sich Pferde unter Schmerzmittel nicht zusätzlich bewegen sollten, da dadurch die Schäden schlimmer werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin ist zu beachten: sollte das Pferd unter dem Einfluss von Schmerzmittel sein, können die nachfolgend beschriebenen Methoden nicht angewendet werden, da die Schmerzmittel die Schmerzanzeichen unterdrücken.</p>



<div class="wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-27734_de77bc-7c">
<div class="kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center"><hr class="kt-divider" /></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung und Beurteilung ausgewählter Methoden zur Schmerzerkennung bei Hufrehe: </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Methoden wurden ausgewählt, weil sie wissenschaftlich fundiert und erprobt sind sowie einfach in der Praxis angewendet werden können. Die Beurteilung kann Live oder per Foto oder Video erfolgen. Vorkenntnisse des Beobachters sind jedoch bei der Anwendung von allen 4 Methoden erforderlich!</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode und modifizierte Obel Methode</strong></li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Obel Methode </strong><em>(entwickelt von Obel, 1948; Quelle: Meier et al., 2019)</em></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Obel Methode ist es, eine Hufrehe zu diagnostizieren und die Schmerzhaftigkeit bzw. den Schweregrad einer Hufrehe einzuteilen. Die Methode wurde ursprünglich für die Diagnostik einer septischen Hufrehe entwickelt und angewendet, kann aber auch (eingeschränkt) für die anderen Formen von Hufrehe angewendet werden.  Laut der Obel Methode können die Hufrehefälle in vier klar definierte Grade von Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt werden sowie den Normalzustand (Grad 0). Je höher der Grad ist, desto stärker sind die Schmerzen des Pferdes.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Modifizierte Obel Methode </strong><em>(Quellen: Meier et al., 2019, Meier et al., 2021)</em></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die modifizierte Obel Methode wurde von Meier et al. (2019) entwickelt, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>da durch die Obel Methode nicht alle Hufrehefälle diagnostiziert werden konnten</li>



<li>damit eine bessere Verlaufskontrolle bei Hufrehefällen möglich ist. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beurteilung anhand der modifizierten Obel Methode erfolgt in einem schrittweisen Prozess – es werden fünf Kriterien (typische Anzeichen für Hufrehe) in drei Schritten abgeprüft und jeweils Punkte vergeben, je nachdem wie stark das Anzeichen ausgeprägt ist. Es wird folglich zuerst der Schweregrad jedes einzelnen Kriteriums bewertet und dann ergibt sich in Summe ein Gesamtschweregrad von 0 bis 12 Punkten. Je höher die Gesamtpunktezahl ist, desto höher sind die Schmerzen des Pferdes (aber individuelles Schmerzempfinden berücksichtigen). Es wurde bewusst keine Punktezahl angegeben, ab der eine Hufrehe diagnostiziert werden kann, damit dadurch keine Falschdiagnosen gestellt werden.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Horse Grimace Scale (HGS)</strong> <em>(Quelle: Dalla Costa et al., 2014 und 2016)</em></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der HGS ist eine standardisierte Methode zur Schmerzerkennung bei Pferden anhand der Beurteilung von sechs Gesichtsausdrücken. Es werden folgende Gesichtsregionen (am besten in Seitenansicht) beurteilt: Ohren, Augen, Stirnregion, Kiefer, Nüstern und Maul. Wichtig bei der Beurteilung ist, dass jeder Gesichtsausdruck unabhängig voneinander bewertet wird. Für jeden Gesichtsausdruck werden Punkte von 0 bis 2 vergeben (0 Punkte = keine Veränderung, 2 Punkte = deutliche Veränderung). Folglich ergibt sich eine Gesamtpunktezahl von 0 bis 12, wobei eine höhere Gesamtpunktezahl auch höhere Schmerzen bedeuten. Jedoch muss immer das individuelle Schmerzempfinden des Pferdes berücksichtigt werden. Durch die Veränderung der Gesamtpunktezahl ist eine gute Verlaufskontrolle möglich (Lebelt et al., 2017).  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" class="wp-image-27742" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Design-ohne-Titel-1.jpg" alt="Schmerzgesicht Pferd Hufrehe" />
<figcaption class="wp-element-caption">Das selbe Pferd, zwei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke.</figcaption>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Streng genommen kann nur bei einer Gesamtpunktezahl von 0 Punkten von einem schmerzfreien Pferd ausgegangen werden. Jedoch ist es in den Studien vorgekommen, dass auch Pferde ohne Schmerzen mit einer Gesamtpunktezahl von 1 Punkt bewertet wurden. Folglich kann erst ab einer Gesamtpunktezahl von 2 eindeutig auf das Vorhandensein von Schmerzen geschlossen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beurteilung der Gesichtsausdrücke kann erschwert sein, wenn das Pferd eine dunkle Fellfarbe, viel Winterfell oder Schopf hat oder wenn das Pferd frisst oder döst. Auch durch die Anwesenheit des Pflegers oder Beobachters können Pferde deutlich weniger Schmerzanzeichen zeigen (Fuchs, 2021).</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes (Ridden Horse Pain Ethogram &#8211; RHpE)</strong> (Quellen: Dyson et al., 2018, Dyson, 2022, Dyson und Pollard, 2020, Fuchs, 2021 und Stickdorn, 2022)</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ethogramm des gerittenen Pferdes berücksichtigt das Verhalten (Mimik, Körperhaltung und Gangbild) eines gerittenen Pferdes und zeigt anhand der Gesamtpunktezahl an, ob das Pferd Schmerzen im Bewegungsapparat (muskuloskelettale Schmerzen) hat oder nicht. Dafür werden 24 Verhaltensmuster beurteilt, welche bei lahmen Pferden mindestens 10-mal häufiger vorkommen als bei lahmfreien Pferden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswertung des RHpE ist zu beachten, dass die Einstufung der Lahmheit basierend auf dem RHpE nicht als absolute Größe verstanden werden kann und auch nicht das Ausmaß der Beschwerden widerspiegelt, da das Schmerzempfinden individuell ist. Das RHpE stellt auch keine Schmerzskala dar und es kommt auch nicht auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einzelner Verhaltens-muster an, sondern nur auf die Gesamtpunktezahl. Ab einer Gesamtzahl von acht gezeigten Verhaltensmustern kann geschlussfolgert werden, dass das Pferd Schmerzen hat bzw. lahm geht und es sollte daraufhin professionelle Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz dazu zeigen Pferde ohne Schmerzen im Durchschnitt nur zwei dieser Verhaltensmuster (in der Regel nicht mehr als 4 bzw. 6).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Zäumung, Sattel, Reitergewicht und Größe des Reiters einen Einfluss auf die Gesamtpunktezahl des RHpE haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung der Methoden in der jeweiligen Hufrehe-Phase:</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>akute Phase:</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>HGS</strong> eignet sich sehr gut für die Schmerzbeurteilung in der akuten Hufrehe-Phase: bei stärkeren Schmerzen ist die Gesamtpunktezahl laut HGS höher (Dalla Costa et al., 2016). Der Vorteil des HGS liegt auch darin, dass sich das Pferd für die Beurteilung nicht bewegen muss und somit keine zusätzlichen Schmerzen oder Schäden erleidet. Auch in Bezug auf die Verlaufskontrolle bietet sich der HGS an und kann sogar zweimal täglich erhoben werden, damit eine zeitnahe Erfassung der Veränderung der Schmerzintensität möglich ist (Lebelt et al., 2017).  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> eignet sich auch für die Schmerzbeurteilung in der akuten Phase, es muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Pferd nicht zur Bewegung gezwungen werden darf und die Beurteilung bei zu starken Schmerzen abgebrochen wird. Die Methode eignet sich gut für die Verlaufskontrolle und sollte alle paar Tage durchgeführt werden und jeweils die Gesamtpunktezahl notiert und verglichen werden. In der Studie von Meier et al. (2021) zeigte sich, dass die Kriterien Gewichtsverlagerung und Hufe hochgeben recht schnell wieder problemlos möglich sind (ab Tag 4), die Lahmheit bei den Wendungen im Schritt am längsten sichtbar sind (erst ab Tag 25 nicht mehr). </p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rehaphase</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Rehaphase eignet sich der <strong>HGS</strong> sehr gut für die Verlaufskontrolle. Der Abstand der Beurteilungen kann auf wöchentliche bis monatliche Abstände ausgedehnt werden. Wenn die Schmerzanzeichen weniger werden oder nicht sichtbar sind, kannst du dich freuen, dass die umgesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen. Sobald jedoch eine höhere Gesamtpunktezahl vergeben wird, sollten die Fütterung etc. überprüft werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso eignet sich auch die <strong>modifizierte Obel Methode</strong> in der Rehaphase gut dafür, um den Verlauf zu überwachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Ethogramm des gerittenen Pferdes</strong> kann erst in der späten Rehaphase angewendet werden, sobald der Huf wieder so stabil eingewachsen ist, dass das Pferd mehr belastet und auftrainiert werden kann. Aus meiner eigenen Erfahrung zeigen Pferde auch an der Longe die Verhaltensauffälligkeiten des RHpE beim Vorhandensein von Schmerzen, jedoch ist der Grenzwert von acht Auffälligkeiten in diesem Zusammenhang (ohne Reiter) nicht validiert und daher ist keine eindeutige Schlussfolgerung möglich, kann aber als Hinweis dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prävention: </strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Präventionsphase bietet sich der <strong>HGS</strong> für die Überwachung von Verschlechterungen bzw. das Auftreten von Schmerzanzeichen an. Beispielsweise kann man jeden Monat ein Foto vom Pferdekopf (im Seitenprofil) machen und den HGS bewerten. Dadurch hat man einerseits einen besseren Vergleich, kann andererseits sein Auge schulen und die Mimik von seinem Pferd besser einschätzen. Sollten Schmerzanzeichen sichtbar werden, kann in dieser Phase allein anhand des HGS jedoch nicht direkt auf eine Hufrehe geschlossen werden, die Ursache für die Schmerzen sollte mit Hilfe eines Tierarztes herausgefunden werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präventionsphase ist als einzige Hufrehe-Phase dafür geeignet, das RHpE vollumfänglich anzuwenden, da nur in dieser Phase das Pferd auch geritten werden kann. Sollte das Pferd mehr als 8 dieser Verhaltensmuster zeigen, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, um die Ursache der Schmerzen herauszufinden. Denn gemäß Dyson zeigt das RHpE muskuloskelettale Schmerzen an, gibt jedoch keine Ursache für die Schmerzen an und weist daher z.B. auch nicht direkt auf eine Hufrehe hin. Folglich ist eine Differentialdiagnose durchzuführen und auf  weitere frühe Anzeichen am Pferd zu achten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick auf weitere Methoden:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier ausgewählten Methoden stellen jedoch keine abschließende Auflistung der Methoden zur Schmerzerkennung dar. Es gibt noch einige weitere Methoden zur Schmerzerkennung und Schmerzbeurteilung, die auch auf der Beurteilung der Mimik sowie der Körperhaltung basieren. Weiterhin gibt es noch zwei Kategorien von objektiv messbaren Schmerzindikatoren, dazu zählen physiologische Parameter (z.B. Herzfrequenz, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität) und biochemische Parameter (Cortisol und seine Metaboliten, Katecholamine und Zytokine) (Lebelt et al., 2017, Zeiter-Feicht, 2015 und Fuchs, 2021). Die Schwierigkeit der Erfassung dieser Parameter liegt u.a. darin, dass oft zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, die Erfassung zeitaufwendig und nicht praxistauglich ist, da die Ergebnisse z.T. nicht sofort vorliegen (Lebelt et al., 2017 und Stucke, 2015). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit/Hinweise für die Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Methoden zur Schmerzerkennung verlässlich angewendet werden können, ist es wichtig, dass der Beobachter über gute Vorkenntnisse verfügt und auch in der Anwendung der Methode bzw. Beobachtung der Mimik und Körperhaltung der Pferde geübt ist. Zusätzlich sollte Klarheit bezüglich der Definition der Verhaltensmuster herrschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du diesen Fachartikel durchgelesen, die Beurteilungsbögen ausgedruckt und die Methoden bei deinem Pferd angewendet hast, hast du den ersten Schritt für die Aneignung des benötigten Wissens bereits gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich solltest du aber noch weitere Schulungen oder Trainings besuchen oder einen Fachmann zur Erklärung von Mimik, Körperhaltung oder Bewegungsmustern befragen. Bezüglich der Verhaltensweisen des RHpE kann man sich beispielsweise auf „equitopiacenter.com“ intensiver fortbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Tipp für die Praxis: fotografiere den Kopf von deinem Pferd in regelmäßigen Abständen und mache Videos wie dein Pferd läuft oder lass dich beim Reiten filmen. Drucke die jeweiligen Erfassungsbögen aus und beurteile dein Pferd anhand des Fotos oder Videos oder natürlich auch Live. Durch die Fotos oder Videos in regelmäßigen Abständen hast du einen besseren Vergleich, kannst dein Auge schulen und lernst auch insbesondere die Mimik und Körperhaltung von deinem Pferd besser einzuschätzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend soll nochmals verdeutlicht werden: wenn bei der Anwendung einer der genannten Methoden und der anschließenden Auswertung der Punkte eine Gesamtpunktezahl herauskommt, die auf ein Schmerzgeschehen schließen lässt, ist ein Fachmann hinzuzuziehen, damit die Ursache für die Schmerzen gefunden und eine passende Behandlung eingeleitet werden kann. Falls dein Pferd an einer Hufrehe leidet und im Verlauf die Schmerzanzeichen deutlicher werden bzw. die Gesamtpunktezahl ansteigt, sollte insbesondere die Fütterung, Haltung, Untergründe und Hufbearbeitung nochmals überprüft werden – wende dich dazu gerne an einen Hufreheberater. </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
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<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/schmerzerkennung-hufrehe/">Schmerzerkennung bei Pferden mit Hufrehe &#038; wie du die Entwicklung beurteilen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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		<title>Hufrehe &#038; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &#038; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 18:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man liest es überall:  Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte. Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren. Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im akuten Schub ist und sie keinen Tierarzt bekommt, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag. Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte Rehaphase, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &#38; auch Erfolgsaussichten. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen. Im Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben.  Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft   Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt. Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die finanziell, emotional &#38; energetisch völlig am Ende sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &#38; allein gelassen. In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &#38; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg. Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die Kosten explodieren, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt. Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann.  Du weißt nicht, was ein Hufrehe-Berater ist? Das ist auch kein geschützter Begriff &#8211; daher, wenn du das liest, schau auf jeden Fall in die Ausbildung &#38; Qualifikationen des Fachmanns und hör auf dein Bauchgefühl. Was macht also der Hufrehe-Berater? Er begleitet Pferde &#38; ihre Besitzer im akuten Reheschub und in der Rehaphase. Er berät dich individuell zu deiner Situation &#38; gibt dir einen Plan an die Hand, an dem du dich orientieren kannst. Bei ihm laufen die Infos zusammen: Blutwerte, Röntgenbilder, Symptomatik, Krankheitsverlauf, Rehamaßmahmen, Heuanlayse &#38; Co. Er unterstützt das Team rund um dein Pferd, für den bestmöglichen Erfolg. Er zeigt dir Abkürzungen, Tipps &#38; Tricks für die Umsetzung der Maßnahmen. Als Experte ist er auf dem aktuellen Wissensstand und klärt dich darüber auf, welche Ansichten &#38; Ansätze mittlerweile überholt sind. Er klärt dich über die Ursache &#38; Behandlung von endokriner Hufrehe auf, damit du die Hintergründe verstehst &#38; wieder eigenständige Entscheidungen treffen kannst und auch langfristig auf dieses Wissen zurückgreifen kannst. Er ist dein “backup”, falls du Fragen hast oder Stolpersteine auftauchen und gibt dir somit Sicherheit. Er verfolgt mit dir den Genesungsverlauf, passt ggf. den Rehaplan an &#38; zeigt dir, worauf du in Zukunft achten musst, um das Hufreherisiko zu minimieren. Er erspart dir unnötige Kosten für überflüssige oder sogar kontraproduktive Behandlungen und Therapien. Er spart dir Zeit bei der Recherche &#38; gibt dir einen Orientierung durch den Dschungel der verwirrenden Informationen &#38; Meinungen, die du im Internet über Hufrehe findest. Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &#38; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen! Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &#38; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe! &#160; Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? Lerne Hufrehe-Berater kennen, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &#38; einen wertschätzenden Umgang.  &#160; &#160; Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit  Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hufrehe-tieraerztemangel-wie-koennen-wir-die-beratung-behandlung-von-pferden-mit-hufrehe-noch-sicherstellen/">Hufrehe &amp; Tierärztemangel &#8211; Wie können wir die Beratung &amp; Behandlung von Pferden mit Hufrehe noch sicherstellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Man liest es überall: </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Es gibt immer mehr Hufrehepferde. Und gleichzeitig gibt immer weniger Tierärzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Dass das eine erschreckende Kombi ist, müssen viele Pferdebesitzer schmerzlich erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Erst letztens berichtete eine Pferdebesitzerin, dass ihr Pferd im <strong>akuten Schub</strong> ist und sie <strong>keinen Tierarzt bekommt</strong>, der zu ihr rausfährt. Man steht dann hilflos und voller Sorge mit seinem Pferd da, dass sich vor Schmerzen kaum bewegen mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Oder selbst wenn man einen Tierarzt für den Notfall bekommt, ist es nicht immer möglich, dass er dich auch durch die gesamte <strong>Rehaphase</strong>, die mehrere Monate dauert, eng begleiten kann und es ist auch nicht immer das Spezialgebiet der Tierärzte. Hier gibt es unheimlich große Unterschiede in Bezug auf Diagnostik, Behandlung &amp; auch Erfolgsaussichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Aber es gibt auch gute Nachrichten: <strong>Denn besonders bei der endokrinen Hufrehe kannst du als Pferdebesitzer die wichtigsten Notfallmaßnahmen direkt selber umsetzen</strong>. Im <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Hufrehe Kompaktkurs findest du kompakte Anleitungen, was du direkt verändern solltest</a></span>. Der Kurs ersetzt keinen Tierarzt, kann aber im Falle einer akuten Hufrehe eine schnelle Unterstützung geben. </p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
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<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</a><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Du weißt nicht, ob es sich um eine endokrine Hufrehe handelt? </strong><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt.</a></span></p>
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<p style="font-size: 16px;">Wir haben in der Praxis immer wieder Pferdebesitzer, die <strong>finanziell, emotional &amp; energetisch völlig am Ende</strong> sind &#8211; denn man fühlt sich mit einem Hufrehepferd oft verunsichert, völlig überfordert &amp; allein gelassen.</p>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>In der Sorge greift man nach jedem Strohhalm </strong>und gibt Unsummen für Futtermittel, Zusätze, Behandlungen &amp; Wundermittel aus &#8211; oft ohne den versprochenen Erfolg.</p>
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<p style="font-size: 16px;">Manchmal ist die letzte Chance dann die Fahrt in eine Klinik &#8211; die <strong>Kosten explodieren</strong>, mehrere tausend Euro sind keine Seltenheit &#8211; und am Ende weiß man oft doch nicht, was man jetzt weiter machen soll. <strong>Die Angst vor einem erneuten Reheschub bleibt</strong>.</p>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Der Hufrehe-Berater ist in unseren Augen DER Partner an der Seite des Pferdebesitzers, der genau dieses Problem &#8211; viele Hufrehepferde, wenige Tierärzte &#8211; abfangen kann. </strong></p>
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<p style="font-size: 16px;"><strong>Ein Hufrehe-Berater ersetzt keinen Tierarzt</strong>, kann aber in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, Hufbearbeiter, Stallbetreiber, Heubauern und Co die Aufgaben der Aufklärung und Begleitung übernehmen, die z.B. der Tierarzt ggf. zeitlich nicht leisten kann. <strong>Du ersparst dir so viele Umwege, eine Menge Zeit, Kosten &amp; Energie &#8211; und vor allem könnt ihr so gemeinsam dein Pferd bestmöglich unterstützen!</strong></p>
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<p style="font-size: 16px;">Lass dich nicht von Meinungen und Marketing verunsichern, sondern such dir einen Experten, der dich begleitet, dir Wissen vermittelt und dir so hilft, selbständig zu werden, Zusammenhänge zu verstehen &amp; in die Umsetzung zu kommen! Für eine Zukunft ohne Hufrehe!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du wünschst dir einen Hufrehe-Berater? <span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufrehe-beratung/">Lerne Hufrehe-Berater kennen</a></span>, die sich sowohl im Bereich Hufrehe als auch Hufbearbeitung bei uns weitergebildet haben. Wir stehen als Team im engen Austausch und legen Wert auf eine stetige Weiterbildung &amp; einen wertschätzenden Umgang. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><span style="color: #d2a96a;">Für Selbstlerner: Hufrehe Kompaktkurs –<br />Dein Plan für nachhaltige Hufgesundheit </span></a></h3>
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<div class="kt-inside-inner-col"><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
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			</item>
		<item>
		<title>Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 20:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufe lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Profiwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=23630</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter. Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung Bekleb- oder alternativer Beschlag fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen Barhuf nicht klappt und ein permanenter Schutz angebracht wird. Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. Gesetzlich geregelt ist lediglich der Eisenbeschlag, der ausschließlich von staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das Tierschutzgesetz, das regelt, dass wir entsprechende Fachkenntnisse haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund Schmerzen oder Schäden zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum Barhufbearbeiter gemacht haben, auch kleben oder nageln – also gegebenenfalls auch den Huftechniker noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen. Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten: Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an: Diese Erfahrung können wir aus unserer Praxis nicht teilen – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein Schutz notwendig ist. Wir arbeiten dann mit Hufschuhen, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er wirklich gebraucht wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: Hufbeinfraktur, sehr hautempfindlich, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele. Selbst im Sport sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die barhuf Hochleistungen vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann. In den Hufbearbeitungsschulen und auch außerhalb werden viele Weiterbildungen im Bereich Bekleb- oder alternativer Beschlag angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine Alternative im Hinterkopf zu haben für eben genannte Ausnahmen, aber für uns war klar, dass das kein Teil unserer täglichen Arbeit werden wird. Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch mitreden zu können. Gerade als Berufseinsteiger hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden Trick den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine Meinung. Also macht man den Trend mit.  Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr positiv an, nur manche Hintergründe zum Einsatz finden wir nicht ganz richtig. Die Grundlage ist immer eine funktionale Hufbearbeitung. Wenn da der Fehler liegt, vertuscht der Hufschutz nur. Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die Grenzen, greifst du zum Beispiel zum Klebeschuh. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Pferdebesitzer eh nichts verändern und deshalb sprichst du die Haltung oder Fütterung gar nicht an. Oder du hast selber noch zu wenig Erfahrung, wie super toll eine optimale Fütterung oder Kieselsteine sich auf die Hufgesundheit auswirken können. Ganz klar unsere Empfehlung: Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus! Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein bisschen länger bis sich etwas verändert. Hier treffen wir mit Sicherheit einen wunden Punkt. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, was du nicht bearbeitest, als darauf, was du bearbeitest. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den Strahl jetzt schön schneidest oder die Eckstrebe entfernst oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine normalen Arbeitsschritte durchzuführen? Guckst du dir die Fußung an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im Stand aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen Einfluss deine Bearbeitung auf die inneren Strukturen hat? Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich durch die Hufbearbeitung gestört werden. Ihre Bemühungen etwas aufzubauen oder etwas zu kompensieren, werden mit einem Ansetzen des Messers zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach wieder hübsch aus, funktioniert aber leider nicht mehr so gut. Wenn ein Huf sich dann nicht entsprechend der Erwartung entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter noch mehr zu bearbeiten. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.Diese Gedanken verleiten eben dazu mehr Substanz zu entfernen und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch. Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer. &#160; Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu beraten, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die Hufgesundheit tun kann. Unsere Erfahrungen mit HUF, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn du als Barhufbearbeiter deine Arbeit nicht infrage stellen möchtest, klebst du halt etwas drunter.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Etwas provokant, aber nicht ganz falsch. Der Trend geht dahin, dass auch Barhufbearbeiter sich in Richtung <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> fortbilden. Grundsätzlich sind wir riesen Fans von Weiterbildung, trotzdem macht es uns etwas stutzig, dass eben immer mehr Kollegen Kundenpferde betreuen, bei denen <strong>Barhuf nicht klappt</strong> und ein <strong>permanenter Schutz </strong>angebracht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Verrückterweise ist das nämlich auch Barhufbearbeitern erlaubt. <strong>Gesetzlich geregelt</strong> ist lediglich der <strong>Eisenbeschlag</strong>, der ausschließlich von <strong>staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden</strong> angebracht werden darf. Und natürlich gilt für jede Leistung rund um das Pferd das <strong>Tierschutzgesetz</strong>, das regelt, dass wir entsprechende <strong>Fachkenntnisse </strong>haben müssen und dem Tier nicht ohne Grund <strong>Schmerzen </strong>oder <strong>Schäden </strong>zufügen dürfen. Also ist es mittlerweile eben auch so, dass viele Hufbearbeiter, die eigentlich eine Ausbildung zum <strong>Barhufbearbeiter </strong>gemacht haben, auch <strong>kleben </strong>oder <strong>nageln </strong>– also gegebenenfalls auch den <strong>Huftechniker </strong>noch dranhängen oder eben einen Wochenendkurs zu diesen Themen belegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Aber warum ist so ein permanenter Hufschutz nötig? Wir sehen da verschiedene Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Hufbearbeitung </strong>stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf hinzubauen. Vielleicht sollte hier die Hufbearbeitung nochmal kritisch beäugt werden.</li>



<li>Die <strong>Einflussfaktoren </strong>auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt. Die <strong>Umgebung</strong>, <strong>Nutzung</strong>, die <strong>Fütterung </strong>– nimm diese Punkte mit in deine Beratung und Begutachtung auf.</li>



<li>Du gehst einfach mit dem <strong>Trend </strong>und alle bekleben jetzt auch. – Auch eine Entscheidung.</li>



<li><strong>Barhuf klappt eben doch nicht wirklich.</strong> – Daran glauben wir nun wirklich nicht. Aber Barhuf gibt dir ein<strong> echtes Feedback</strong> zurück.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Zu diesen Punkten möchten wir ein paar Gedanken loswerden. Fangen wir mit dem letzten Punkt an:</p>



<h2 class="kt-adv-heading_5401f8-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_5401f8-19">#1: Barhuf klappt eben doch nicht.</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Diese Erfahrung können wir <strong>aus unserer Praxis nicht teilen</strong> – obwohl es natürlich Pferde, Situationen, Phasen gibt, in denen ein <strong>Schutz </strong>notwendig ist. Wir arbeiten dann mit <strong>Hufschuhen</strong>, damit wir einfach regelmäßiger an die Hufe kommen und dem Pferd eben nur dann den Schutz bieten können, wenn er<strong> wirklich gebraucht</strong> wird. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt Pferde bei denen wir einen permanenten Hufschutz bevorzugen: <strong>Hufbeinfraktur</strong>, sehr <strong>hautempfindlich</strong>, Besitzer kann nicht jeden Tag die Schuhe kontrollieren als Beispiele.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Selbst im <strong>Sport </strong>sieht man mittlerweile immer mehr Pferde, die <strong>barhuf Hochleistungen</strong> vollbringen. Also generell würden wir mal behaupten, dass barhuf funktionieren kann.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_518001-fc wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_518001-fc">#2: Du gehst mit dem Trend &#8211; alle anderen bekleben halt auch.</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">In den <strong>Hufbearbeitungsschulen </strong>und auch außerhalb werden viele <strong>Weiterbildungen </strong>im Bereich <strong>Bekleb- </strong>oder <strong>alternativer Beschlag</strong> angeboten. Wir haben eine solche Veranstaltung auch besucht, damals waren wir als Barhufbearbeiter noch Exoten unter den Schmieden und es wurde überlegt, ob Barhufbearbeiter überhaupt teilnehmen dürfen. Wir durften. Und es ist super so eine <strong>Alternative </strong>im Hinterkopf zu haben für eben genannte <strong>Ausnahmen</strong>, aber für uns war klar, dass das <strong>kein Teil unserer täglichen Arbeit</strong> werden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn du aber jetzt die Ausbildung gemacht hast und deine Kollegen alle auch kleben können, dann fühlt es sich bestimmt gut an, auch <strong>mitreden </strong>zu können. Gerade als <strong>Berufseinsteiger </strong>hat man vielleicht noch nicht den Überblick, ist froh über jeden <strong>Trick </strong>den man lernt und natürlich hat man auch noch nicht zu allem eine <strong>Meinung</strong>. Also macht man den Trend mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Kurz: Den Trend zum alternativen Beschlag oder Bekleb sehen wir grundsätzlich als sehr <strong>positiv </strong>an, nur manche <strong>Hintergründe </strong>zum <strong>Einsatz </strong>finden wir nicht ganz richtig. Die <strong>Grundlage </strong>ist immer eine <strong>funktionale Hufbearbeitung</strong>. Wenn da der Fehler liegt, <strong>vertuscht </strong>der Hufschutz nur.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_246dbd-09 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_246dbd-09">#3: Die Einflussfaktoren auf die Hufgesundheit werden nicht berücksichtigt.</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hier gibt es wieder verschiedene Seiten: Vielleicht ist deine Idee, dass du mit der Hufbearbeitung alles in den Griff bekommst. Kommst du da an die <strong>Grenzen</strong>, greifst du zum Beispiel zum <strong>Klebeschuh</strong>. Dir sind andere Ansatzpunkte vielleicht gar nicht bewusst. Oder sie sind dir bewusst, aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die <strong>Pferdebesitzer eh nichts verändern</strong> und deshalb sprichst du die <strong>Haltung </strong>oder <strong>Fütterung </strong>gar nicht an. Oder du hast selber noch<strong> zu wenig Erfahrung</strong>, wie super toll eine <strong>optimale Fütterung</strong> oder <strong>Kieselsteine </strong>sich auf die Hufgesundheit auswirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Ganz klar unsere <strong>Empfehlung</strong>: <strong>Probier&#8216; es bei deinen Pferden aus!</strong> Ist sehr faszinierend! Eine weitere Option, die wir auch sehr gut kennen: Du redest dir den Mund fusselig und es wird trotzdem nur sehr wenig umgesetzt. Manchmal braucht es eben ein<strong> bisschen länger</strong> bis sich etwas verändert.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_541523-79 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_541523-79">#4: Die Hufbearbeitung stört das Pferd dabei, einen gesunden Huf aufzubauen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hier treffen wir mit Sicherheit einen <strong>wunden Punkt</strong>. Trotzdem möchten wir ihn ansprechen, denn wenn du schon bis hier gelesen hast, möchten wir dir nicht diese riesen Wirkung vorenthalten, die du mit deiner Hufbearbeitung erreichen kannst. Das Geheimnis: Es kommt mehr darauf an, <strong>was du nicht bearbeitest</strong>, als darauf, <strong>was du bearbeitest</strong>. Okay, zugegeben, so ein riesen Geheimnis ist es nicht. Aber wer hält sich im Alltag wirklich daran? Überlegst du noch, ob du den<strong> Strahl jetzt schön schneidest </strong>oder die <strong>Eckstrebe entfernst </strong>oder setzt du das Werkzeug an, um eben deine <strong>normalen Arbeitsschritte </strong>durchzuführen? Guckst du dir die <strong>Fußung </strong>an und überlegst du, was deine Bearbeitung für einen Einfluss hat oder balancierst du den Huf im <strong>Stand </strong>aus? Fragst du deine Kunden, ob die Pferde nach der Bearbeitung gut laufen oder nicht? Machst du dir Gedanken welchen <strong>Einfluss deine Bearbeitung </strong>auf die inneren Strukturen hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wir treffen viele Pferde in der Praxis, die tatsächlich <strong>durch</strong> <strong>die Hufbearbeitung gestört </strong>werden. Ihre Bemühungen etwas <strong>aufzubauen </strong>oder etwas zu <strong>kompensieren</strong>, werden mit <strong><em>einem</em> Ansetzen des Messers</strong> zu Nichte gemacht. Und der Huf versucht sich erneut aufzubauen, das Laufen wird besser und dann ist der nächste Termin zur Hufbearbeitung – der Huf sieht danach<strong> wieder hübsch</strong> aus, <strong>funktioniert </strong>aber leider nicht mehr so gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn ein Huf sich dann<strong> nicht entsprechend der Erwartung</strong> entwickelt, ist die erste Idee vieler Hufbearbeiter <strong>noch mehr zu bearbeiten</strong>. Kennst du den Gedanken: Vielleicht drückt der Knubbel ja doch? Oder ist ja ganz klar, dass der Strahl so schlecht ist, die Eckstrebe engt ihn ja auch ein. Oder der Gedanke, dass die Trachten so untergeschoben sind verändert sich nicht, obwohl ich sie kürze, bis die Hornröhrchen gerade verlaufen.<br />Diese Gedanken verleiten eben dazu <strong>mehr Substanz zu entfernen</strong> und irgendwann greift man dann eben auf den Bekleb, Beklett oder alternativen Beschlag zurück, weil es bei dem Pferd eben nicht funktioniert barhuf. Es läuft fühlig, die Hufe entwickeln sich nicht weiter oder entsprechen vielleicht auch einfach nicht dem optischen Anspruch.</p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<h3 class="kt-adv-heading_070dd0-c3 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_070dd0-c3"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Du willst mehr über HUF(e) erfahren? Wir haben über unsere Passion ein Buch geschrieben:</span></a></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/buch/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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</div>



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<h4 class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px; color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch/"><span class="kt-btn-inner-text">&#8222;Mehr HUF, weniger Bearbeitung&#8220;</span></a></span></h4>
</div>
<h4></h4>
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<h4></h4>
</div>
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<h4>

</h4>
<h4 style="font-size: 16px; text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><span style="color: #d2a96a;">Wir haben da einen anderen Ansatz und wir können direkt sagen: Es funktioniert nicht bei jedem Pferd, in jeder Haltung, mit jedem Besitzer.</span></a></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/buch/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn wir Probleme sehen, versuchen wir den Pferdebesitzer bestmöglich zu <strong>beraten</strong>, was er außerhalb der Hufbearbeitung für die <strong>Hufgesundheit </strong>tun kann. Unsere Erfahrungen mit <strong>HUF</strong>, also Haltung, Untergrund und Fütterung, sind einfach so genial, dass wir immer wieder jedem davon erzählen möchten. Auch wenn wir den einen oder anderen damit nerven,  (die Gründe liegen aber vielleicht auch bei dem, den es nervt) können wir nur immer wieder vom Einsatz von <strong>Kieselsteinen</strong>, <strong>Paddock Trails</strong>, <strong>Heuanalysen</strong> und<strong> ausbalancierter Mineralisierung </strong>schwärmen. Vor allem, weil wir den Effekt <strong>jeden Tag </strong>erleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Aber auch unsere Kunden setzen unsere Tipps bei Weitem nicht immer um. Dann kann man eben nur <strong>kompensieren </strong>mit der Hufbearbeitung und sein <strong>bestmögliches</strong> versuchen. Und das ist immer wieder <strong><em>weniger </em>Bearbeitung</strong>. Wirklich nur ganz <strong>punktuell </strong>einzugreifen, nur <strong>minimal </strong>unterstützen und die Versuche der Hufe sich selbst zu helfen honorieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn ein Pferd schlechter läuft, fragen wir uns, was sind die <strong>Einflüsse von außen</strong>: Ist es <strong>nasser </strong>geworden? Hat das Pferd <strong>Stoffwechselprobleme</strong>? Hat es sich zu viel abgelaufen oder ganz andere Baustellen? Bei der Bearbeitung gucken wir, <strong>wo fehlt Schutz </strong>und<strong> welche Struktur könnte das kompensieren</strong> und was bearbeite ich, ohne das Pferd zu stören? Manchmal heißt das auch, dass wir gar nicht mit Werkzeug bearbeiten, sondern nur <strong>beraten</strong>.<br />Aber wir können an einer Hand abzählen, wann wir es für nötig gehalten haben ein Kundenpferd zu bekleben, beschlagen machen wir gar nicht. Es gibt auch vereinzelte Fällen, in denen wir dies für sinnvoll gehalten haben, wir dann aber an<strong> fachlich kompetente Kollegen</strong> überweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Was wir eigentlich sagen möchten: Wenn es barhuf nicht klappt und du deshalb immer mehr beklebst, <strong>hinterfrage </strong>doch mal deine <strong>Hufbearbeitung</strong>. Was kannst du mal <strong>anders </strong>machen? Oder wie kannst du <strong>beraten</strong>, damit die Pferdebesitzer mehr für die <strong>Hufgesundheit </strong>ihrer Pferde tun?</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Natürlich ist dieser Weg etwas <strong>anstrengender </strong>und eben<strong> nicht der easy way out</strong>, aber es macht so viel mehr <strong>Spaß </strong>und bringt richtig tolle <strong>Erfolge</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Mehr HUF, weniger Bearbeitung</a></span></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31471 alignleft" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/mehr-huf-weniger-bearbeitung-einblick-ins-buch.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-30731" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/buch-mehr-huf-weniger-bearbeitung-team-huf.png.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/buch">Es ist eine Einladung, Hufe und ihre natürlichen Anpassungsmechanismen wirklich zu verstehen – ohne kompliziertes Fachchinesisch.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/klebebeschlag-the-easy-way-out/">Klebebeschlag &#8211; the easy way out?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 18:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Hufschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn? Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen Beschlag zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also permanent. Auf der anderen Seite gibt es den temporären Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun.  Schon mal vorab: Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf. Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich.  Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig. Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein Rehebeschlag empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind. Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein Symptom lindern. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem: Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest. Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten.  Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert. Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen.  Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss. Wenn er dran ist, ist er dran und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr individuell anzupassen, sei es mit unterschiedlichen Materialien, der Form an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der Polster- oder Befestigungstechnik. Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal besser und der Abrieb wird verhindert. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die Beweglichkeit wird eingeschränkt (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der Hufschutz angebracht wird. Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen. Aber es gibt eben auch die Nachteile, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt. Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen durchgeführt werden, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die Veränderungen relativ stark sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind. Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht invasiv. Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind. Ein großer Nachteil ist auch die Lastverteilung. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche Polster viel zu hart und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für Nekrosen. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt.  Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd?  Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein periphere Belastung. Sprich der Tragrand trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welcher Hufschutz macht bei einem Rehepferd in welcher Situation Sinn?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Es ist immer noch sehr gängig im Falle einer Hufrehe einen <strong>Beschlag </strong>zu empfehlen. Zwar gibt es mittlerweile deutlich mehr Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Polstern, aber am Ende ist jeder Hufschutz, ob genagelt oder geklebt, für eine gewisse Zeit fest am Huf – also <strong>permanent</strong>. Auf der anderen Seite gibt es den <strong>temporären </strong>Hufschutz, also wie Hufschuhe, die man z.B. nur stundenweise anzieht oder eben auch mal über ein paar Wochen trägt. Den temporären Hufschutz man kann aber eben im Gegensatz zum permanenten Hufschutz eben jeder Zeit aus- und anziehen, und man muss das auch tun. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Schon mal vorab:<strong> Jede Variante hat ihren passenden Einsatzzweck</strong>, Vor- und Nachteile, aber wir sind ganz klar der Ansicht, dass in einem Hufrehefall die Vorteile des temporären Hufschutzes das Rennen machen. Warum erfährst du hier und vor allem auch warum man trotzdem nicht zu dogmatisch an die Sachen gehen darf.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"><strong>Nicht nur Symptome bekämpfen!</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Bei meinem Pferd wurde vor fast zwanzig Jahren eine Hufrehe diagnostiziert, weil er zu kurz bearbeitet wurde. Mir wurde empfohlen einen Rehebeschlag anbringen zu lassen. Das wars eigentlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Mittlerweile weiß ich, dass er keine akute Rehe hatte, aber definitiv zu invasiv bearbeitet wurde und unter der Oberfläche eine Stoffwechselentgleisung im Gange war. Aber so differenziert wusste das damals noch niemand so richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Erschreckend ist, dass sich die Vorgehensweise bis heute nicht so richtig geändert hat. Immer noch wird ein <strong>Rehebeschlag </strong>empfohlen, manchmal mit Polster oder Keil und mittlerweile mit anderen Materialien und Techniken, und dann, wenn die schlimmste Phase vorbei ist, wird alles wieder gemacht wie vorher. <strong>Keine richtige Diagnostik, keine Behandlung der Ursache. </strong>Und dann wundert man sich, dass das Pferd nach zwei, drei Jahren wieder einen Schub bekommt – aus heiterem Himmel &#8211; oder beim Röntgen auch nach Jahren die Folgen der Rehe noch sichtbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Grundsätzlich ist natürlich die Idee hinter jedem Hufschutz, dass das Pferd weniger Schmerzen hat und schnell wieder besser laufen kann. Was dabei aber nicht vergessen werden darf ist, dass der Schutz der Hufe oder das Abpolstern eben nur ein <strong>Symptom lindern</strong>. Kein Rehebeschlag, Duplo, Klebeschuh oder auch Hufschuh der Welt kann die Ursache der Hufrehe behandeln. Und das ist das große Problem:<strong> Wenn das Pferd wieder besser läuft, vergisst man den Rest.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wir gehen mal von unserer Situation aus: Mindestens 95% der Rehepferde, die wir treffen haben EMS und/oder PPID, also eine endokrine Hufrehe. Viele bekommen zwar als Diagnose ‚Belastungsrehe‘, aber auch von denen sind 99% der Pferde, die bei uns in die Beratung kommen, wenn man genau hinsieht eben doch auch endokrine Hufrehe-Kandidaten. </p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Warum das wichtig ist? Weil die Behandlung eben nicht primär an den Hufen stattfindet. Sprich der Hufschutz allein eben gar nichts grundsätzliches verbessert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Gucken wir uns trotzdem mal die Vor- und Nachteile an, denn natürlich macht es Sinn einen Hufschutz bei einer Hufrehe zu nutzen. </p>



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<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
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<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
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<p>&nbsp;</p>
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<h3 class="kt-adv-heading_9772c9-20 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9772c9-20">Vor- und Nachteile von permanentem Hufschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Der permanente Hufschutz hat den großen Vorteil, dass man sich im Prinzip erstmal nicht weiter darum kümmern muss.<strong> Wenn er dran ist, ist er dran </strong>und bleibt im Normalfall bis zum nächsten Beschlags-/Beklebtermin auch dran. Es gibt mittlerweile unendlich viele Möglichkeiten diesen Hufschutz sehr <strong>individuell </strong>anzupassen, sei es mit unterschiedlichen <strong>Materialien</strong>, der <strong>Form </strong>an sich oder verschiedensten Möglichkeiten der <strong>Polster-</strong> oder <strong>Befestigungstechnik</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Viele Pferde laufen mit einem permanenten Hufschutz sehr schnell erstmal <strong>besser </strong>und der<strong> Abrieb wird verhindert</strong>. Alle Hufstrukturen sind erstmal weiter weg vom Boden, die <strong>Beweglichkeit </strong>wird <strong>eingeschränkt</strong> (was auch mal positiv sein kann) und man kann am Huf deutlich mehr korrigieren, weil ja hinterher der <strong>Hufschutz </strong>angebracht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die meisten Tierärzte haben positive Erfahrungen mit dem permanenten Hufschutz gesammelt, sonst würden sie ihn nicht empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Aber es gibt eben auch die <strong>Nachteile</strong>, die so ein fest angebrachter Hufschutz mit sich bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Denn ist er einmal dran, ist es eben dran. Die <strong>Bearbeitung der Hufe kann nicht in kurzen Intervallen</strong> <strong>durchgeführt werden</strong>, sondern erst wieder beim nächsten Wechsel. Das hat meist auch zur Folge, dass die<strong> Veränderungen relativ stark</strong> sind bei der nächsten Bearbeitung und ggf. sogar etwas auf ‚Vorrat‘ bearbeitet wird. Dann darf der Schutz definitiv auch nicht zwischendurch verloren gehen, denn viele Pferde laufen dann richtig schlecht, weil die Hufe einfach sehr kurz sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Außerdem, auch wenn die Materialien schon recht gut anpassbar sind, muss der Huf trotzdem in eine relativ ‚gute‘ Form gebracht werden. Auch hier ist die Bearbeitung mitunter dann recht <strong>invasiv</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Gerade im akuten Fall kann auch die Zeit des Anbringens, wenn das Pferd auf drei Beinen stehen muss, für das Pferd sehr schwierig sein. Obwohl viele Kollegen da wirklich sehr geübt und da unheimlich schnell im Handling sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Ein großer Nachteil ist auch die <strong>Lastverteilung</strong>. Natürlich je nach Anbringung ist sie sehr variabel, aber wir als Fachmann entscheiden wo welches Polster wie dick reinkommt. Ist es einmal angebracht und das Pferd findet es nicht so toll, ist der Aufwand relativ groß nochmal was anderes auszuprobieren. Zudem werden manche<strong> Polster viel zu hart </strong>und sorgen so bei nicht ganz akkurater Anbringung für <strong>Nekrosen</strong>. Andere Polster sind so weich, dass das Horn darunter nicht mehr komprimiert und viel weniger belastbar bleibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Was für uns auch manchmal schwer nachvollziehbar ist: <strong>Wenn Hufe von unten stark bearbeitet werden, also der natürliche Schutz weggenommen, und dann ein künstlicher angebracht wird. Meinen wir wirklich, dass wir das besser wissen als das Pferd? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Permanenter Hufschutz ohne Polster, wie es damals noch bei meinem Pferd der Fall war und auch noch viel praktiziert wird, sorgt für eine rein <strong>periphere Belastung</strong>. Sprich der <strong>Tragrand </strong>trägt die Hauptlast, was erstmal logisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn macht. Bei einem gesunden Huf trägt der Tragrand einen Teil mit, aber nicht die gesamte Last allein. Bei einem Pferd mit Hufrehe ist die Verbindung zwischen inneren und äußeren Strukturen gestört. Das hat zur Folge, dass wenn ich das Pferd zwinge nur mit der Wand, also dem Tragrand, das gesamte Gewicht zu tragen, ich<strong> die eh schon gestörte Verbindung noch stärker strapaziere</strong>. Der Weg zu mehr Rotation und Absenkung ist also frei. Wenn dann noch von unten bearbeitet wird, aus Angst vor Druck auf die inneren Strukturen, hat das Pferd auch wirklich kaum noch ein <strong>Fundament</strong>, das die Folgen aufhalten könnte. Die <strong>Folgeschäden </strong>einer Hufrehe sind dann meist deutlich schlimmer bzw. es wird gar nicht erwartet, dass die Schäden reversibel sind, da das so auch nicht funktionieren kann, anders aber eben schon.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-22408" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_9245-1024x683.jpg" alt="Team-HUF | Wissen rund um die Themen Hufe, Hufrehe, Haltung und Fütterung" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele Rehepferde laufen mit einem permanenten Hufschutz schnell besser &#8211; dieser verhindert jedoch kurze Bearbeitungsintervalle und kann die eh schon angeschlagenen Hufstrukturen noch mehr strapazieren.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_34b548-54 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_34b548-54">Vor- und Nachteile von temporärem Hufschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Gucken wir uns den temporären Hufschutz an.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Der ist dann immer besser? Nein, leider auch nicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die Vorteile sind hier, wie die Bezeichnung schon sagt, dass er nur temporär dran ist. Hufschuhe können <strong>regelmäßig an- und ausgezogen</strong> werden und die Pferde bekommen nur dann den Schutz, wenn sie ihn wirklich brauchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Meist ist das Laufen mit Hufschuhen auch direkt angenehmer für das Pferde, trotzdem kaschiert es eben nicht so viel wie ein fester Hufschutz. Nachteil: Mein Pferd braucht vielleicht <strong>etwas länger bis es deutlich besser lauft</strong>. Vorteil: Ich bekomme ein<strong> echtes Feedback</strong> und eine viel<strong> bessere Einschätzung der Situation</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Auch Hufschuhe verhindern den Abrieb, es gibt sie in verschiedensten Varianten, Möglichkeiten zu <strong>polstern </strong>oder eben nicht. Die Polster können aber <strong>schnell und einfach ausgetauscht und herumprobiert </strong>werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Außerdem ist eine <strong>Hufbearbeitung in kurzen Abständen </strong>möglich, die<strong> kleinere Korrekturen zulässt</strong> und der Huf kann viel besser selber anzeigen, was er gerade braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Aber auch hier gibt es Nachteile. Denn die Schuhe müssen regelmäßig allerspätestens jeden zweiten Tag, besser jeden Tag, <strong>kontrolliert</strong>, <strong>gereinigt</strong>,<strong> an- und ausgezogen</strong> werden. Besonders bei Matschwetter kein Spaß, aber notwendig. Meist macht es auch Sinn ein <strong>Wechselpaar </strong>zu besitzen, was die <strong>Anschaffungskosten </strong>erstmal in die Höhe schießen lässt, den Alltag aber sehr viel angenehmer macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hufschuhe sind nur bis zu einem gewissen Grad manipulierbar. Sie können <strong>weniger stark an die Hufe angepasst </strong>werden als ein Eisen, geben dem Huf dafür aber innerhalb des Hufschuhs mehr <strong>Flexibilität</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Und, warum auch manch ein Tierarzt nicht so begeistert ist: Hufschuhe können <strong>verloren werden</strong> (okay Eisen auch) oder können <strong>scheuern</strong>. Besonders wenn ein falsches Modell genutzt wird, die Hufschuhe nicht richtig gereinigt werden oder die Pferde sehr empfindlich sind, kann es zu Scheuerproblemen, im noch schlimmeren Fall zu Nekrosen kommen. Warum Tierärzte Hufschuhe manchmal nicht mögen?<strong> Weil sie eher mit den Fällen zu tun haben, wo Hufschuhe Probleme machen, als mit den Fällen, wo es gut funktioniert, denn ohne Wunden braucht man keinen Tierarzt (also für die Hufrehe an sich schon).</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Man darf aber auch nicht vergessen, dass sich der Hufschuhmarkt in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt hat und es mittlerweile sehr gute <strong>Rehaschuhe</strong>, z.B. den <strong>Equine Fusion All Terrain Ultra</strong>, gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Was auch passieren kann sind <strong>Schweißhufe </strong>und <strong>Hufpilz</strong>. Das Klima in den Hufschuhen kann bei entsprechend ungünstigem Wetter oder Haltung mitunter suboptimal sein. Hier sind die <strong>Pflege</strong>, <strong>Reinigung </strong>und die gute <strong>Beobachtung </strong>des Besitzers wirklich wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wir sind ganz klar <strong>Team temporär</strong>, weil hier eben die Vorteile im Zuge der Reha deutlich überwiegen aus unserer Sicht!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-20506" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_6151-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein temporärer Hufschutz kann schnell und flexibel an die Bedürfnisse des Hufes angepasst werden, benötigt jedoch eine tägliche Pflege und Kontrolle.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_a2ee55-c0 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_a2ee55-c0">Wann also welcher Hufschutz?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Warum macht es dann trotzdem Sinn in manchen Fällen die Hufe <strong>permanent </strong>zu schützen?<br />Es kommt eben auf die Situation an. Nicht jeder kann zuverlässig die Hufschuhe täglich an- und ausziehen. Sei es aus <strong>Zeitgründen</strong>, <strong>gesundheitlichen </strong>oder anderen. Ist die Betreuung nicht gewährleistet, kann ich dem Pferd auch mehr schaden, als helfen. Es gibt auch Pferde, die ihr<strong> Leben lang beschlagen </strong>sind oder wo einfach die <strong>äußeren Bedingungen</strong> nicht passen für die Umstellung auf Barhuf bzw. Hufschuhe. Wenn sie damit zurechtkommen, warum auf Biegen und Brechen etwas verändern? Wir sind keine Fans von ‚jedes Pferd muss barhuf laufen‘.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Trotzdem muss man immer zu bedenken geben, dass die besten Chancen, wieder eine gesunde Hufsituation zu entwickeln, die grundlegende Behandlung in Kombination mit einem temporären Hufschutz und einer ‚unterstützenden‘ Bearbeitung sind.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Was heißt jetzt schon wieder<strong> unterstützende Bearbeitung</strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Ein Rehehuf ist nicht gesund. Ein Huf der nicht gesund ist, zeigt dies und sollte auch nicht optisch in eine gesunde Form gezwungen werden. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Heißt das, ich überlasse ihn sich selber und das Pferd wird es schon richten? Nein, das heißt, ja, wenn ich die<strong> optimalen Bedingungen</strong> schaffe (<strong>HUF </strong>– Haltung, Untergrund, Fütterung – und Bewegung). Aber sind wir mal realistisch: Viele Pferde brauchen<strong> Unterstützung in Form von Hufbearbeitung</strong>. Aber eben nach ihren Vorgaben und abgestimmt auf <strong>Funktionalität </strong>und <strong>Rehabilitation</strong>, nicht auf eine bestimmte Optik. </p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<h3 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Du willst mehr wissen, besser verstehen und das Hufrehegespenst besiegen? </a></span></h3>
<h4 class="kt-adv-heading_d9b274-4b wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading_d9b274-4b"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/huf-berater/">Werde Huf-Berater!</a></span></h4>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a href="https://team-huf.de/huf-berater/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_147cdc-04">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_b0f678-b1"> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die meisten Hufe bei uns in Reha durchlaufen eine Phase, in der sie fürchterlich aussehen, aber sie durchlaufen sie – Wortspiel im doppelten Sinne: <strong>Die Pferde laufen schon ziemlich gut, auch wenn die Hufe noch suboptimal aussehen </strong>und sie durchlaufen diese Phase bis der Huf soweit ist, dass er wieder normaler aussieht (abhängig von den strukturellen Schäden). Es ist also eine <strong>Übergangzeit</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Der wichtigste Punkt für das Pferd ist, dass es wieder gut laufen kann, ohne Schmerzmittel. Wie die Hufe aussehen ist erstmal egal – uns zumindest. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn es jemandem nicht egal ist, wird er mehr bearbeiten und eine Form herstellen. Dann macht ein temporärer Hufschutz wahrscheinlich wieder mehr Sinn, damit das Pferd laufen kann. Aber da beißt sich die Katze eben in den Schwanz…</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Ein Apell zum Schluss: Egal für welche Form des Hufschutzes du dich entscheidest: Nicht vergessen, dass die <strong>Hufe nur ein Symptom</strong> sind und die <strong>Ursache </strong>unbedingt behandelt werden muss!</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/welcher-hufschutz-bei-hufrehe/">Welcher Hufschutz bei Hufrehe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 13:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26718</guid>

					<description><![CDATA[<p>wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige Sorge, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?! Das muss gar nicht sein, denn in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch. Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken? Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht. Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt: Die Auslöser sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher: Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht. &#160; Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen. In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig Belastungsrehe heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt. Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer. &#160; Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen. Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest:  Haltung Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich viel Bewegung, wenig Stress und in vielen Fällen grasfrei. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann kontrollierter Weidegang durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus. Wir können das Paddock Trail Konzept sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend Platz zum Ausweichen, zum Ruhen und eine ausreichende Zahl an Fressplätzen sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die Futtermenge spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr. Untergrund Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall Stimulation vom Boden bekommen. Wir lieben Kieselsteine, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein Einsinken erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung. Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der Prävention von Hufrehe (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach nur Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das Grundfutter an. Wir empfehlen ganz klar Heu und zwar analysiert, damit du den Zuckergehalt kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die Heucobs einiger Hersteller, sicher sind auch unmelassierte Rübenschnitzel (z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &#38; Co sind nicht geeignet. Auch im Mineralfutter sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein Mineralfutter ohne Eisenzusatz, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst. Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">wenn du lernst das Risiko einzuschätzen und präventiv zu handeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Kennst du dieses flaue Gefühl? Die ständige <strong>Sorge</strong>, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt? Oder dein Pferd hatte sogar schon eine Hufrehe und du hast immer die Angst, wenn du zum Stall kommst, dass wieder was ist?!</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Das muss gar nicht sein, denn<strong> in den meisten Fällen kündigt sich eine Hufrehe an</strong> und du kannst lernen das frühzeitig zu erkennen und <strong>präventiv zu handeln</strong>. Wir möchten dir gern helfen wieder entspannter zu werden und dir weniger Sorgen machen zu müssen. Also lies dir unbedingt die Tipps durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Wie groß ist denn das Risiko bei deinem Pferd überhaupt an einer Hufrehe zu erkranken?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Vielleicht fangen wir nochmal damit an, eine Hufrehe etwas differenzierter zu betrachten. <strong>Denn sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben und dann eben begleitend als Symptom auftreten. </strong>Die Auslöser können vielfältig sein, was das Ganze erst sehr komplex erscheinen lässt, ist es aber gar nicht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;"></div>
</div>



<h3 data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df"> </h3>
<h3 class="kt-adv-heading_f133a6-df wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f133a6-df">Ursachen für Hufrehe</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler einige, dass es drei Ursachen für eine Hufrehe gibt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe </strong>– Endotoxämie, Sepsis, Absterben der Darmbakterien, Vergiftung, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Belastungsrehe </strong>– Dauerüberlastung meist einzelner Hufe bei schweren Verletzungen einer Gliedmaße, betrifft die contralaterale Gliedmaße (also den Huf auf der anderen Seite), absterben der Zellen im Huf, akuter Verlauf</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong> – EMS, IR, PPID, hormonelle Störungen, Übergewicht und/oder Fettdepots, schleichender Verlauf bis zur akuten Hufrehe, Hyperinsulinämie</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die <strong>Auslöser </strong>sind hier schon ein bisschen mit aufgeführt, aber hier nochmal deutlicher:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Toxische Hufrehe</strong>: Einbruch in die Futterkammer, Fruktan in hohen Mengen mit Nasen Schlund-Sonde in dem Magen (Studien), übermäßige Aufnahme unbekannten Futters, Futterverwertung fehlerhaft – kommt in Bereiche, in denen sie eigentlich nicht verdaut werden können, Vergiftung, Nachgeburtsvergiftung, Sepsis, systemische Entzündungen, große Kolikoperationen</li>



<li><strong>Belastungsrehe</strong>: Fraktur, Muskelabriss oder jede Verletzung, die die Bewegung komplett verhindert, Dauerbelastung ohne Entlastung, Absterben der Lederhaut</li>



<li><strong>Endokrine Hufrehe</strong>: nicht optimale Haltungsbedingungen, zu zucker- und/oder stärkehaltige Fütterung, Übergewicht, Fettdepots, Hufbearbeitung, Überlastung, Weide, Kälte, Medikamentengaben, Impfungen, Stress, mangelnde Bewegung, genetische Disposition, Leberprobleme, Entgiftung</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Wenn du dir die Auslöser ansiehst, kannst du schon mal erkennen, welche Auslöser für dein Pferd ein Risiko darstellen und welche eher nicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 16px;"><strong>Laut Studien sind zwischen 80 und 90% der Hufrehefälle auf eine endokrine Störung zurückzuführen.</strong> In unserer Praxis würde ich eher sagen sogar deutlich über 90%. Auch wenn die Diagnose häufig <em>Belastungsrehe</em> heißt, erkennst du vielleicht schon bei den Auslösern, dass eher wenige Pferde wirklich an einer Belastungsrehe leiden, sondern meist ein Stoffwechselthema zu Grunde liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Und auch, wenn es sich jetzt komisch anhört: Sei froh, wenn dein Pferd nur ein Risikokandidat für eine endokrine Hufrehe ist. Denn die kann man wirklich sehr gut vorher erkennen, der Verlauf ist manchmal sehr harmlos und gut behandelt hast du die besten Chancen, dass dein Pferd wieder richtig fit wird. Das ist bei den anderen Ursachen leider nicht so oft der Fall. Sie sind schlechter vorhersehbar, nur sehr aufwendig präventiv zu behandeln und die Folgen sind häufig schwerer.</p>
<p>&nbsp;</p>







<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
<h4 class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;">Dein Pferd ist ein Risikokandidat und/oder zeigt Warnsignale?</span></h4>
<p style="text-align: center;">Vom Notfall zur Prävention – Erkenne Hufrehe frühzeitig, handle gezielt im Akutfall und stärke die Gesundheit deines Pferdes dauerhaft</p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31279 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_Hufrehe-Kompaktkurs.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="64" height="64" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 64px) 100vw, 64px" /></a></p>
<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient" style="text-align: center;">Dann solltest du jetzt präventiv handeln: </div>
<div> </div>
<div id="kt-layout-id_97721b-2b" class="kt-row-layout-inner kt-row-has-bg kt-layout-id_97721b-2b has-kb-palette-10-background-color">
<div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-gutter-wider kt-v-gutter-default kt-row-valign-top kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-m-colapse-left-to-right kt-mobile-layout-row  kt-custom-first-width-70  kt-custom-second-width-30">
<div class="wp-block-kadence-column inner-column-2 kadence-column_08dd3c-65">
<div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kt-btn-align-center kt-btn-tablet-align-inherit kt-btn-mobile-align-inherit kt-btns-wrap kt-btns_0bc8a4-66">
<div class="kt-btn-wrap kt-btn-wrap-0" style="text-align: center;"><a class="kt-button button kt-btn-0-action kt-btn-size-custom kt-btn-style-basic kt-btn-svg-show-always kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false" style="border-radius: 4px; border-width: 0px;" href="https://team-huf.de/hufrehe-kompaktkurs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Hufrehe Kompaktkurs</span></a></div>
</div>
<div> </div>
<div> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Trotzdem ist natürlich deine Sorge berechtigt und niemand wünscht sich einen Risikokandidaten. Denn auch, wenn die Prävention super gut funktioniert, ist eben das Umsetzen der Präventionsmaßnahmen mit etwas Arbeit verbunden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst, wenn dein Pferd vielleicht die genetische Disposition mitbringt (vielleicht hatten sogar Mutter oder Onkel auch Hufreheschübe), heißt das nur, dass ein Risiko besteht. Mit dem richtigen Management kann dein Pferd aber ein Leben lang gesund und fit sein. Und wenn du dir dessen bewusst bist, brauchst du dir auch keine größeren Sorgen machen. Denn die endokrine Hufrehe fällt nicht plötzlich vom Himmel – versprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hier sind mal ein paar wichtige Faktoren, die du im Management beachten solltest: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Haltung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die Haltung sollte an die speziellen Bedürfnisse angepasst sein, sprich<strong> viel Bewegung</strong>, <strong>wenig Stress</strong> und in vielen Fällen <strong>grasfrei</strong>. Bei Pferden in der Reha machen wir da keine Ausnahmen, bei Pferden, die wieder rehabilitiert sind und gut im Training, kann <strong>kontrollierter Weidegang </strong>durchaus möglich sein. Die Bewegung sollte möglichst über den ganzen Tag verteilt im Wandertempo möglich sein, wenn die Hufe es zulassen, kann gern auch mal geflitzt werden. Besonders gesund ist aber die <strong>kontinuierliche ruhige Bewegung geradeaus</strong>. Wir können das <strong>Paddock Trail Konzept</strong> sehr empfehlen. Diese Form der Haltung minimiert auch schon den Stress für die Pferde. Außerdem hilft eine stabile harmonische Herde und im besten Fall auch ein guter Freund. Genügend <strong>Platz </strong>zum <strong>Ausweichen</strong>, zum <strong>Ruhen </strong>und eine <strong>ausreichende Zahl an Fressplätzen</strong> sind ebenfalls wichtig. Auch das Stallklima insgesamt und natürlich die <strong>Futtermenge </strong>spielen eine Rolle, aber dazu gleich mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-14739" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_2780-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Unsere wilden Ponies leben auf einem Paddock Trail und bewegen sich bis zu 15 km am Tag.</em></figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Untergrund</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hufe müssen sich entwickeln, sich in sich bewegen können und im besten Fall <strong>Stimulation vom Boden </strong>bekommen. Wir lieben <strong>Kieselsteine</strong>, die wir auf Teilen der Pfade im Trail anlegen. Aber auch andere Böden, die ein <strong>Einsinken </strong>erlauben, sind in Kombination geeignet. Untergründe, die plan und fest sind, können den Huf schlechter für die Folgen einer Hufrehe wappnen. Denn Hufe, die nur peripher belastet werden, also wo nur der Tragrand trägt, bauen mit der Zeit Knochenmaterial am Hufbein ab und die Stoßdämpfung ist schlechter. Der hintere Hufbereich bleibt oft in seiner Entwicklung hinter seinen Möglichkeiten zurück und so kann er auch im Falle einer Hufrehe schlechter mittragen. Also sorge dafür, dass dein Pferd geeignete Böden unter den Hufen hat und auch, dass es sich die Hufe selber entsprechend hinbauen kann. Dazu mehr beim Thema Hufbearbeitung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-18304" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/BoedenKies-1024x683.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">Kaum ein Untegrund begeistert uns so sehr wie der Kies &#8211; im <a href="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://elopage.com/s/team-huf/wissenspaket-untergrund-wer-steht-nicht-auf-kies?upsells=none">Wissenpaket &#8222;Untergrund&#8220;</a> erfährst du mehr darüber.</figcaption>
</figure>
</div>


<h3 class="kt-adv-heading_b95b06-c6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b95b06-c6"><strong>Fütterung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die Fütterung spielt eine riesengroße Rolle bei der<strong> Prävention von Hufrehe</strong> (und auch anderen Problemen). Wenn dein Pferd schon mal eine endokrine Hufrehe hatte, du da ein Risiko siehst oder es einfach<em> nur</em> Fettpolster hat, führt kein Weg daran vorbei die Fütterung zu optimieren! Denn auch eine gute Haltung und viel Bewegung können nur bedingt die Fehler in der Fütterung ausgleichen. Also, wenn du wieder gut schlafen möchtest, schau dir das <strong>Grundfutter </strong>an. Wir empfehlen ganz klar <strong>Heu </strong>und zwar analysiert, damit du den <strong>Zuckergehalt </strong>kennst. Ein Risikokandidat sollte nur zuckerarmes Heu bekommen (auf der Heuanalyse: <strong>Gesamtzucker in der Frischsubstanz unter 10%</strong>). Auch andere Futtermittel solltest du unbedingt auch Zucker- und Stärkegehalt überprüfen. Keine Einzelkomponenet des Futters sollte über diesen 10% liegen (Zucker- plus Stärkegehalt). Hört sich erstmal schwieriger an als es ist. Also Krippenfutter eignen sich die <strong>Heucobs </strong>einiger Hersteller, sicher sind auch<strong> unmelassierte Rübenschnitzel </strong>(z.B. Kwikbeets, Speedibeets, Racybeets). Schau dir einfach mal die einzelnen Inhaltsstoffe an. Dinge wie Melasse, Erbsen, Getreide, Wurzelgemüse &amp; Co sind nicht geeignet. Auch im <strong>Mineralfutter </strong>sind oft Komponenten, die das Risiko einer Hufrehe erhöhen können. Neben den Einzelkomponenten ist hier auch die Komposition der Mineralien und Spurenelemente wichtig. Wir empfehlen grundsätzlich ein <strong>Mineralfutter ohne Eisenzusatz</strong>, da Eisen im Verdacht steht Stoffwechselprobleme (mit)auszulösen. Zudem ist die Eisenversorgung über das Grundfutter fast immer schon mehr als gedeckt. Unser bester Tipp: <strong>Lass dein Mineralfutter auf das Heu anpassen, damit du eine bestmögliche Versorgung gewährleisten kannst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Verlass dich auf jeden Fall nicht auf Werbesprüche der Hersteller, sondern guck selber genau hin oder hol dir professionelle Unterstützung. Wir holen uns fachliche Hilfe beim <strong><a href="https://www.dr-maroske.de/" data-type="URL" data-id="https://www.dr-maroske.de/">Dr. Maroske Institut</a>.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wichtig bei der <strong>Futtermenge</strong>: Ad libitum funktioniert oft bei diesen Pferden nicht, eine Radikaldiät bringt aber auch nichts. Angepasst und individuell sind hier die Stichworte! Zuckerarmes Heu kannst du wirklich gut auch was mehr füttern. <strong>Zuckerreiches Heu kann auch in kleinen Mengen eine Rehe auslösen. </strong>Auf die Inhalte kommt es an. Zu wenig Raufutter ist auf jeden Fall nicht nur ungesund auf körperlicher, sondern auch auf psychischer Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Und noch ein Hinweis zu Kräutern, Leckerchen und Co.: Auch hier kann viel Zucker oder Stärke drin sein. Auch ein kleines Äpfelchen kann am Ende der Auslöser für den Schub sein oder die kleine Möhre. Also bitte nur sichere Futtermittel füttern.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_9264cc-23 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_9264cc-23"><strong>Bewegung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Sobald dein Pferd laufen kann, beweg es. Im besten Fall ist schon viel Bewegung über die Haltung ermöglicht. Die könnt ihr auch steigern, in dem ihr das Heu auf viele kleine Portionen aufteilt und diese über den Paddock verteilt. Super einfach und super effektiv. Zusätzlich darfst du dein Pferd bewegen, wenn es ohne Schmerzmittel schmerzfrei läuft. Hatte es gerade einen Schub bitte ausschließlich mit Hufschuhen im Schritt möglichst geradeaus bewegen. Sind die Hufe mindestens zur Hälfte stabil eingewachsen, kannst du wieder anfangen mehr zu machen. Bewegung hilft auch nicht nur kurzfristig während der Bewegung, sondern aufgebaute Muskeln mit besserer Glukoseaufnahmemöglichkeit helfen eben auch längerfristig. Also bitte bewegen!</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Mehr Tipps für mehr Bewegung für dein Pferd findest du <strong><a href="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/">hier</a></strong>.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dokumentation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn du dein Pferd jeden Tag siehst, fallen dir Veränderungen gar nicht unbedingt auf. Deshalb macht es Sinn regelmäßig Fotos und Videos von deinem Pferd und den Hufen zu machen. Außerdem kannst du ein Tagebuch führen über Gewicht, Zufriedenheit, Lauffreude und ggf. eben auch über die Krankheitsgeschichte: Symptome, Behandlung &amp; Co. So fällt es dir auch im Nachhinein leichter nachzuvollziehen, wo vielleicht schon erst Hinweise auf eine Stoffwechselentgleisung waren. Für die Zukunft bist du dann aufmerksamer und kannst präventiv reagieren oder dir rechtzeitig professionelle Hilfe holen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Labortests</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Bei einem Pferd, dass schon mal eine Hufrehe auf Grund einer Stoffwechselproblematik hatte, empfehlen wir mindestens einmal im Jahr oder bei Veränderungen/Auffälligkeiten die <strong>Blutwerte </strong>zu kontrollieren. Das macht aber natürlich auch Sinn, wenn du <em>nur</em> einen Risikokandidaten im Stall hast. Du brauchst kein komplettes Blutbild, kannst aber natürlich auch immer mal die Organwerte mit nachgucken lassen. Die Mineralstoff- und Spurenelementversorgung ist eher schlecht an Hand eines Blutbildes zu ermitteln. Was wirklich Sinn macht, ist das <strong>EMS/ECS Profil</strong>. Hier sind alle wichtigen Werte drin, die dir Auskunft über die aktuelle Blutzuckerstoffwechsellage geben. Wichtig für die Blutentnahme ist</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Pferd sollte mindestens in den 6 Stunden vor der Blutentnahme durchgängig Heu zur Verfügung haben. Aber kein anderes Futter.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vor der Blutentnahme zuckerarm gefüttert werden. Das Heu muss also sicher zuckerarm oder gewaschen sein. Keine Wiese, keine Leckerchen.</li>



<li>Dein Pferd sollte mindestens 24 Stunden vorher keinen großen Stress, hartes Training oder eine Hängerfahrt hinter sich haben.</li>



<li>Das Blut sollte für einen guten Vergleich immer zur gleichen Uhrzeit abgenommen werden (wir nehmen es immer morgens direkt ab) und im selben Labor untersucht werden.</li>



<li>Das Blut sollte sofort zentrifugiert und gekühlt ins Labor geschickt werden.</li>



<li>Nur dann sind die Werte aussagekräftig und vergleichbar.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Zu den Blutwerten findest du <a href="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/" data-type="URL" data-id="https://www.team-huf.de/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hufrehediagnostik-ueber-das-blut/">hier</a> noch einen extra Beitrag, aber erstmal kannst du dir das Folgende merken: <strong>Das Verhältnis von Glukose zu Insulin zeigt dir wie sensibel die Zellen auf Insulin reagieren.</strong> <strong>Der ACTH gibt dir einen Hinweis auf eine ggf. vorhandene PPID. </strong>Dann hast du noch den Gamma GT und die Triglyceride, die dir einen Blick auf Leber und Fettstoffwechsel geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Bei der ECIR Group findest du einen <a href="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php" data-type="URL" data-id="https://www.ecirhorse.org/EMS-calculator.php">EMS-Rechner</a>. Gib dort die Glukose- und Insulinwerte mit der passenden Einheit ein (Dezimalstellen werden mit einem Punkt abgetrennt). Das Verhältnis von Glukose zu Insulin sollte bei zuckerarmer Fütterung über 10 sein. Darunter kannst du von einem erhöhten Hufreherisiko ausgehen.</p>



<h3 class="kt-adv-heading_b2e406-fe wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_b2e406-fe"><strong>Hufbearbeitung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Die Hufbearbeitung kann im Prinzip keine Hufrehe verhindern. Sie kann aber aktiv dafür sorgen, dass größere Schäden entstehen. Ja, du liest richtig. Aktiv, denn<strong> je mehr ich bearbeite, je weniger Fundament ich lasse, desto größer sind bei einer Hufrehe die Schäden</strong>. Störe ich durch meine Hufbearbeitung die Kompensation des Hufes oder eine gesunde Fußung, ist er im Falle einer Hufrehe einfach sehr instabil und die Folgen deutlich größer. Aus unserer Sicht kann ich aber auch über eine Hufbearbeitung keine Hufrehe verursachen. Es gibt Pferde, die nach der Bearbeitung einen Schub haben, dann ist aber vorher auch schon der Stoffwechsel entgleist und vielleicht hat das Zuviel an Bearbeitung die Schmerzen offensichtlicher gemacht. Aber die Ursache ist meist eine <strong>endokrine Störung</strong>. Und es gibt die Fälle, wo die Pferde nach der Bearbeitung schlecht laufen oder eine Lederhautentzündung bekommen. Das ist aber keine Hufrehe im wirklichen Sinn, sondern ein temporäres Problem, meist wieder, weil zu viel bearbeitet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Was du also präventiv mit der Hufbearbeitung unterstützen kannst oder eben dein Hufbearbeiter: <strong>Lass deinem Pferd ein gutes Fundament.</strong> Alles, was auf der Hufunterseite ist, schützt die inneren Strukturen. Verhilf deinem Pferd zu einer <strong>gesunden entspannten Trachtenfußung</strong>. Nur dann kann sich der hintere Hufbereich aufbauen und einen wichtigen Puffer für die gesamte Knochensäule darstellen. </p>
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</div>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;"><strong>Das sind jetzt nur ein paar Punkte, aber sehr wichtige. </strong><br />Wenn du diese beherzigst und entsprechend umsetzt, brauchst du nicht mehr mit der Angst in den Stall fahren oder mit Sorge den unerwarteten Anruf der Reitbeteiligung oder des Stallbesitzers annehmen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"16px"}}} -->
<p style="font-size: 16px;">Wir haben nur diese Risikokandidaten. Wir sind uns sicher, dass mit dem Management, der Prävention, die wir betreiben, keines dieser Pferde hier einen Hufreheschub bekommen wird. Und es ist wahnsinnig schön diese einst sehr kranken Pferde so fit und glücklich hier herumlaufen zu sehen. Das solltest du auch wieder genießen können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true">
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><span style="color: #d2a96a;">Lerne Warnsignale erkennen, bevor es zur Hufrehe kommt</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p style="text-align: left;"><a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30795 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png" alt="" width="384" height="256" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Warnsignale-endokrine-Hufrehe-Team-HUF.png 1200w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/warnsignale/">Sichere dir deinen Leitfaden mit wichtigen Infos &amp; Checklisten</a> <a href="https://team-huf.de/warnsignale/"><img decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="48" height="48" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 48px) 100vw, 48px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
<!-- /wp:paragraph --><p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wieso-du-dir-keine-sorgen-mache-musst-dass-dein-pferd-eine-hufrehe-bekommt/">Wieso du dir keine Sorgen mache musst, dass dein Pferd eine Hufrehe bekommt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 18:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hufrehe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=26103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wiederkehrende Hufreheschübe sind leider keine Einzelfälle. Viele Pferdebesitzer, die einmal einen Reheschub bei ihrem Pferd miterlebt haben, Leben in einer ständigen Angst davor, dass es wieder passiert. Umso wichtiger ist es uns, aufzuklären, warum eine überstandene Hufrehe noch lange nicht bedeutet, dass sie nie wieder auftritt. Wir haben hier  mal ein paar mögliche “Ratschläge&#8220; aufgelistet, bei denen es kein Wunder wäre wenn dein Pferd erneut Hufrehe bekäme:  Zur Diagnostik Man untersucht nichts oder nimmt vielleicht sogar die Blutwerte, aber das Pferd hat gar kein Cushing und die Werte sind auch eigentlich nicht aussagekräftig, weil die ja wegen der Rehe eh verändert sind und die Nüchternwerte von Glukose und Insulin sind auch normal, also hat es da auch kein Problem. Also tappt man mit der Diagnose im Dunkeln und belässt es bei der Diagnose Hufrehe. Setz dein Pferd auf Diät, das muss dringend abnehmen. Reduzier das Heu radikal oder ersetzt es durch Stroh. Keine Weide, kein Kraftfutter, kein Mineralfutter. Du musst dringend die Hufbearbeitung verändern und einen Rehebeschlag drunter machen lassen. Am besten mit Rehepolster, dafür schneiden wir zuerst den Strahl weg und packen dann das Knetpolster drunter.  Bis dahin musst du kühlen, kühlen, kühlen. Vor allem müssen auch die Trachten runter/Trachten hoch und die Zehe ist viel zu lang, die muss unbedingt massiv gekürzt werden. Die Eckstreben drücken ja auch, die müssen unbedingt weg und der Knubbel auf der Sohle drückt aufs Hufbein, der muss auch weg. Der Wandüberstand schiebt die Hufkapsel hoch, das ist total kontraproduktiv, der muss gekürzt werden, sonst verschlechtert er die Hufbeinabsenkung, aber die Sohle darf nicht mittragen. Dein Pferd bekommt jetzt ein Schmerzmittel und Entzündungshemmer, Blutverdünner und dann gucken wir mal. Außerdem gibt es noch ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel senkt und das Medikament für Cushing, damit die Pferde keine Rehe mehr bekommen. Außerdem kannst du Blutegel ansetzen, die bei anderen Pferden auch geholfen haben. Dein Pferd muss jetzt Boxenruhe haben, es darf im nächsten Jahr nicht belastet werden. Außerdem sollte es keine engen Wendungen machen, aber auch nicht raus auf den Paddock, wo es herumtoben könnte. Wenn die Pferde wieder besser laufen, kann man langsam anweiden, aber nur, wenn die Fruktanwerte nicht zu hoch sind. Und das Pferd soll weiter abnehmen, aber man darf auf keinen Fall die Rippen sehen, dann ist es viel zu dünn. Die Hufe müssen die ganze Zeit gesund aussehen, zur Not über massive Bearbeitung. Reiten kannst du eigentlich auch wieder sofort. Und wenn es dem Pferd drei Wochen nach dem ersten Reheschub wieder besser geht, war es doch keine Rehe. Puh &#8211; Glück gehabt, oder doch nicht? Leider hören wir das immer wieder: Mein Pferd hat schon den zweiten, dritten, vierten Reheschub und wir wissen einfach nicht, wie wir ihm helfen können.  An dieser Stelle möchten wir dir einmal bewusst machen: Ein Pferd, das mal eine Hufrehe hatte, kann danach bei gutem Management fit und glücklich alt werden. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass die Ursache erkannt und abgestellt wird. Heißt also im Umkehrschluss: Wenn dein Pferd wieder einen Reheschub hat, hast du die Ursache noch nicht abgestellt. All diese Ratschläge sind mit Sicherheit gut gemeint, aber wir hoffen, du merkst, dass einige wirklich gar keinen Sinn machen bzw. sich vieles sogar widerspricht. Zur Diagnostik Hufrehe ist immer nur ein Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung. In den allermeisten Fällen (ca. 90%) ist es eine Hyperinsulinämie bei EMS (Equines Metabolisches Syndrom oder PPID). Andere Ursachen können eine Überlastung oder eine Endotoxämie sein. Sollte keine große Verletzung das Pferd am Entlasten eines Beines hindern und auch kein Fieber mit schlechtem Allgemeinbefinden vorliegen, ist eine endokrine Hufrehe ziemlich wahrscheinlich, sprich die Insulinproblematik. Die Diagnostik ist der entscheidende Faktor für eine zielführende Behandlung, sollte also unbedingt gemacht werden. Hier kann man Blutwerte nehmen, Röntgenbilder machen oder auch einfach die Klinik, also augenscheinliche Symptome, mit einbeziehen. Wichtig ist, dass das Blut entsprechend gehändelt wird: Die Pferde müssen vorher durchgängig zuckerarmes oder gewaschenes Heu gefressen haben, mindestens 6 Stunden, das Blut muss schnell abzentrifugiert werden und gekühlt ins Labor. Die Werte sollten nicht in den ersten Tagen des akuten Schubes genommen werden. Bei unsachgemäßem Handling bekommt man schnell falsch negative Ergebnisse. Wenn man aber die Klinik mit einbezieht, ist die Diagnose oft schon sehr eindeutig. Zur Fütterung Ja, die meisten Pferde sind zu dick und man sollte die Fütterung anpassen. Eine Radikaldiät ist hier aber nicht empfehlenswert. Pferde sollten immer genügend Raufutter bekommen. Wichtiger als die Menge sind hier die Inhaltsstoffe: Jedes Futtermittel, das ein Rehepferd bekommt, sollte deutlich unter 10% Zucker und Stärke haben. Alles andere ist nicht sicher. Heu sollte eine gute Qualität haben und unbedingt durch ein passendes Mineralfutter ergänzt werden. Nur, wenn alle Bausteine vorhanden sind, kann sich der Körper regenerieren. Futtermittel, die ‘Extra für Rehepferde’ geeignet sind, sollten genau angesehen werden, meist sind sie nicht geeignet, da sie einzelne Inhaltsstoffe mit höheren Zucker- oder Stärkewerten enthalten. Leckerchen, Obst, Gemüse, Getreide, Mischfutter, frische Äste und Wiese sind erstmal Tabu. Die Fütterung muss darauf ausgelegt sein, den Insulinspiegel runterzubekommen und unten zu halten, dann kann der Huf heilen und die Schmerzen verschwinden. Zu den Hufen Wie zuvor erwähnt, ist die Regulation des Insulin der Schlüssel für die Schmerzen in den Hufen. Dieses zieht bei übermäßiger Ausschüttung die Gefäße zusammen und sorgt für die Schäden. Diese entstehen bei der endokrinen Rehe meist schleichend, also nicht erst im Falle der akuten Hufrehe. Ein Kühlen ist hier kontraindiziert, weil die Gefäße eh schon eng sind. Die Hufe müssen zuallererst geschützt werden, also weich abpolstern und das Pferd fragen, ob es so angenehmer ist. Man kann hier gut mit Hufschuhen arbeiten, da diese eine regelmäßige Kontrolle zulassen und individuell abgepolstert werden können. Die Pferde sollten weich gestellt werden, Späne, Sand oder Kieselsteine. Die Hufbearbeitung spielt in den meisten Fällen aus unserer Erfahrung tatsächlich eine untergeordnete Rolle, ist also nicht ausschlaggebend, die Schmerzen zu minimieren. Im Gegenteil kann eine invasive Bearbeitung die Situation verschlechtern oder am Laufen halten. Besonders alle Strukturen auf der Hufunterseite geben dem Pferd ein Fundament und dürfen nicht bearbeitet werden. Zu den Medikamenten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/">&lt;strong&gt;Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wiederkehrende Hufreheschübe sind leider keine Einzelfälle. Viele Pferdebesitzer, die einmal einen Reheschub bei ihrem Pferd miterlebt haben, Leben in einer ständigen Angst davor, dass es wieder passiert. Umso wichtiger ist es uns, aufzuklären, warum eine überstandene Hufrehe noch lange nicht bedeutet, dass sie nie wieder auftritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben hier  mal ein paar mögliche “Ratschläge&#8220; aufgelistet, bei denen es kein Wunder wäre wenn dein Pferd erneut Hufrehe bekäme: </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis: 100%;"></div>
</div>



<div class="kt-row-layout-overlay kt-row-overlay-gradient">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div> </div>



<h3 class="kt-adv-heading_eead81-c5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_eead81-c5"><strong>Häufige aber </strong>fragliche<strong> Ratschläge</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Diagnostik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Man untersucht nichts oder nimmt vielleicht sogar die <strong>Blutwerte</strong>, aber das Pferd hat gar kein Cushing und die Werte sind auch eigentlich <strong>nicht aussagekräftig</strong>, weil die ja wegen der Rehe eh verändert sind und die Nüchternwerte von Glukose und Insulin sind auch normal, also hat es da auch kein Problem. Also tappt man mit der Diagnose im Dunkeln und belässt es bei der <strong>Diagnose Hufrehe</strong>.</p>



<p class="kt-adv-heading_f70a4d-48 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_f70a4d-48"><strong>Zur Fütterung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Setz dein Pferd auf Diät, das muss dringend abnehmen. Reduzier das Heu radikal oder ersetzt es durch Stroh. Keine Weide, kein Kraftfutter, kein Mineralfutter.</p>



<p class="kt-adv-heading_ce42c1-d6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_ce42c1-d6"><strong>Zu den Hufen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst dringend die Hufbearbeitung verändern und einen <strong>Rehebeschlag </strong>drunter machen lassen. Am besten mit <strong>Rehepolster</strong>, dafür schneiden wir zuerst den Strahl weg und packen dann das Knetpolster drunter.  Bis dahin musst du <strong>kühlen</strong>, <strong>kühlen</strong>, <strong>kühlen</strong>. Vor allem müssen auch die Trachten runter/Trachten hoch und die Zehe ist viel zu lang, die muss unbedingt massiv gekürzt werden. Die Eckstreben drücken ja auch, die müssen unbedingt weg und der Knubbel auf der Sohle drückt aufs Hufbein, der muss auch weg. Der Wandüberstand schiebt die Hufkapsel hoch, das ist total kontraproduktiv, der muss gekürzt werden, sonst verschlechtert er die Hufbeinabsenkung, aber die <strong>Sohle darf nicht mittragen</strong>.</p>



<p class="kt-adv-heading_fd0029-a4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_fd0029-a4"><strong>Zu den Medikamenten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Pferd bekommt jetzt ein <strong>Schmerzmittel</strong> und <strong>Entzündungshemmer</strong>, <strong>Blutverdünner </strong>und dann gucken wir mal. Außerdem gibt es noch ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel senkt und das Medikament für <strong>Cushing</strong>, damit die Pferde keine Rehe mehr bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem kannst du <strong>Blutegel </strong>ansetzen, die bei anderen Pferden auch geholfen haben.</p>



<p class="kt-adv-heading_43d1eb-8b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_43d1eb-8b"><strong>Zur Haltung &amp; Bewegung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Pferd muss jetzt <strong>Boxenruhe</strong> haben, es darf im nächsten Jahr nicht belastet werden. Außerdem sollte es keine engen Wendungen machen, aber auch nicht raus auf den Paddock, wo es herumtoben könnte.</p>



<p class="kt-adv-heading_bfa00c-3d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_bfa00c-3d"><strong>Zur Reha</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Pferde wieder besser laufen, kann man langsam <strong>anweiden</strong>, aber nur, wenn die Fruktanwerte nicht zu hoch sind. Und das Pferd soll weiter abnehmen, aber man darf auf keinen Fall die Rippen sehen, dann ist es viel zu dünn. Die Hufe müssen die ganze Zeit gesund aussehen, zur Not über massive Bearbeitung. <strong>Reiten </strong>kannst du eigentlich auch wieder <strong>sofort</strong>.<strong> Und wenn es dem Pferd drei Wochen nach dem ersten Reheschub wieder besser geht, war es doch keine Rehe.</strong> Puh &#8211; Glück gehabt, oder doch nicht?</p>



<h2 class="kt-adv-heading_fd5f64-12 wp-block-kadence-advancedheading has-kb-palette-2-color has-text-color" data-kb-block="kb-adv-heading_fd5f64-12"><strong>STOPP &#8211; hier müssen wir mal ein bisschen aufräumen.</strong></h2>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
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<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hören wir das immer wieder: Mein Pferd hat schon den zweiten, dritten, vierten Reheschub und wir wissen einfach nicht, wie wir ihm helfen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An dieser Stelle möchten wir dir einmal bewusst machen: Ein Pferd, das mal eine Hufrehe hatte, kann danach bei gutem Management fit und glücklich alt werden. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass die Ursache erkannt und abgestellt wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heißt also im Umkehrschluss: Wenn dein Pferd wieder einen Reheschub hat, hast du die <strong>Ursache noch nicht abgestellt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>All diese Ratschläge sind mit Sicherheit gut gemeint, aber wir hoffen, du merkst, dass einige wirklich gar keinen Sinn machen bzw. sich vieles sogar widerspricht.</strong></p>



<h3 class="kt-adv-heading_7b45df-2f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_7b45df-2f">Unsere Ratschläge</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Diagnostik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hufrehe ist immer nur ein <strong>Symptom </strong>einer zugrundeliegenden Erkrankung. In den allermeisten Fällen (ca. 90%) ist es eine <strong>Hyperinsulinämie </strong>bei <strong>EMS </strong>(Equines Metabolisches Syndrom oder PPID). Andere Ursachen können eine <strong>Überlastung </strong>oder eine <strong>Endotoxämie </strong>sein. Sollte keine große Verletzung das Pferd am Entlasten eines Beines hindern und auch kein Fieber mit schlechtem Allgemeinbefinden vorliegen, ist eine<strong> endokrine Hufrehe</strong> ziemlich wahrscheinlich, sprich die Insulinproblematik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Diagnostik </strong>ist der entscheidende Faktor für eine zielführende Behandlung, sollte also unbedingt gemacht werden. Hier kann man <strong>Blutwerte </strong>nehmen, <strong>Röntgenbilder </strong>machen oder auch einfach die <strong>Klinik</strong>, also augenscheinliche Symptome, mit einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig ist, dass das Blut entsprechend gehändelt wird</strong>: Die Pferde müssen vorher durchgängig zuckerarmes oder gewaschenes Heu gefressen haben, mindestens 6 Stunden, das Blut muss schnell abzentrifugiert werden und gekühlt ins Labor. Die Werte sollten nicht in den ersten Tagen des akuten Schubes genommen werden. Bei unsachgemäßem Handling bekommt man schnell falsch negative Ergebnisse. Wenn man aber die Klinik mit einbezieht, ist die Diagnose oft schon sehr eindeutig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Fütterung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, die meisten Pferde sind<strong> zu dick</strong> und man sollte die Fütterung anpassen. Eine <strong>Radikaldiät </strong>ist hier aber nicht empfehlenswert. Pferde sollten immer <strong>genügend Raufutter</strong> bekommen. Wichtiger als die Menge sind hier die <strong>Inhaltsstoffe</strong>: Jedes Futtermittel, das ein Rehepferd bekommt, sollte<strong> deutlich unter 10% Zucker und Stärke </strong>haben. Alles andere ist nicht sicher. Heu sollte eine gute Qualität haben und unbedingt durch ein<strong> passendes Mineralfutter</strong> ergänzt werden. Nur, wenn alle Bausteine vorhanden sind, kann sich der Körper regenerieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Futtermittel, die ‘Extra für Rehepferde’ geeignet sind, sollten genau angesehen werden, meist sind sie nicht geeignet, da sie einzelne Inhaltsstoffe mit höheren Zucker- oder Stärkewerten enthalten. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leckerchen, Obst, Gemüse, Getreide, Mischfutter, frische Äste und Wiese sind erstmal Tabu. Die Fütterung muss darauf ausgelegt sein, den<strong> Insulinspiegel runterzubekommen und unten zu halten</strong>, dann kann der Huf heilen und die Schmerzen verschwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den Hufen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie zuvor erwähnt, ist die <strong>Regulation des Insulin</strong> der Schlüssel für die Schmerzen in den Hufen. Dieses zieht bei übermäßiger Ausschüttung die Gefäße zusammen und sorgt für die Schäden. Diese entstehen bei der endokrinen Rehe meist schleichend, also nicht erst im Falle der akuten Hufrehe. <strong>Ein Kühlen ist hier kontraindiziert, weil die Gefäße eh schon eng sind.</strong> Die Hufe müssen zuallererst <strong>geschützt </strong>werden, also <strong>weich abpolstern </strong>und das Pferd fragen, ob es so angenehmer ist. Man kann hier gut mit <strong>Hufschuhen </strong>arbeiten, da diese eine regelmäßige Kontrolle zulassen und individuell abgepolstert werden können. Die Pferde sollten<strong> weich gestellt</strong> werden, Späne, Sand oder Kieselsteine. Die Hufbearbeitung spielt in den meisten Fällen aus unserer Erfahrung tatsächlich eine untergeordnete Rolle, ist also nicht ausschlaggebend, die Schmerzen zu minimieren. Im Gegenteil kann eine <strong>invasive Bearbeitung die Situation verschlechtern</strong> oder am Laufen halten. <strong>Besonders alle Strukturen auf der Hufunterseite geben dem Pferd ein Fundament und dürfen nicht bearbeitet werden.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" class="wp-image-6046" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_6696-scaled.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption"><em>Passende Hufschuhe, ggf. mit einer weichen Polsterung, verschaffen Rehepferden oft einen besseren Laufkomfort als eine invasive Bearbeitung oder ein Rehebeschlag.</em></figcaption>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den Medikamenten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Medikament kann eine Hufrehe verhindern oder heilen.</strong> Natürlich können sie in manchen Fällen helfen, aber an der Ursache verändern sie nichts. Vor allem, da bei endokrinen Hufrehefällen meist keine oder nur sekundäre Entzündungen vorliegen. Eine kleine Ausnahme gibt es bei der <strong>PPID </strong>(bekannt als <strong>Cushing</strong>). Hier ist ab einem gewissen Grad eine Medikation unbedingt erforderlich. Diese hilft aber wiederum nicht bei einem EMS. <strong>EMS kann ausschließlich über Haltung, Fütterung und Bewegung therapiert werden.</strong> Die Gabe von <strong>Schmerzmitteln </strong>kann im ungünstigen Fall dem Pferd mehr Bewegung ermöglichen, was vielleicht für dich als Besitzer im ersten Moment besser zu ertragen ist, an den Hufen aber häufig größere Schäden hinterlässt, als wenn das Pferd im akuten Stadium vermehrt liegt und die Hufe entlastet.<strong> Kieselsteine ermöglichen hier auch unmittelbare Entlastung!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Haltung &amp; Bewegung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die Pferde kein Schmerzmittel mehr bekommen, sind wir dafür, eine<strong> freie Bewegung im Paddock </strong>zuzulassen, wenn die Pferde relativ gut damit umgehen können. Es hilft total, das Heu über den Paddock zu verteilen, damit sie sich eher im gemächlichen Tempo, aber <strong>kontinuierlich </strong>bewegen. Bei Lahmfreiheit kann man mit <strong>Spaziergängen </strong>mit Hufschuhen beginnen, sollte aber nur im <strong>Schritt </strong>und möglichst <strong>geradeaus </strong>unterwegs sein.<strong> Eine höhere Belastung ist erst wieder ratsam, wenn mindestens die Hälfte, besser zwei Drittel der Hufkapsel herunter gewachsen ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Reha</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reha dauert zwischen <strong>6 und 12 Monaten</strong>. In dieser Zeit müssen die Maßnahmen <strong>konsequent </strong>umgesetzt werden. Auch danach bleibt ein <strong>Risiko </strong>bestehen, da die endokrine Hufrehe eine genetische Komponente hat. <strong>Das Pferd muss also ein Leben lang gut gemanaged werden, kann dann aber ein gesundes und glückliches Leben führen.</strong> Die Hufe entsprechen in der Rehaphase bei weitem nicht dem Idealbild, entscheidend ist hier aber der Laufkomfort und die sichtbare Verbesserung, also ein stabiles Einwachsen vom Kronrand her. </p>



<h3 class="kt-adv-heading_897b1f-f6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_897b1f-f6">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erleben es häufig, dass der erste akute Reheschub relativ schnell rumgeht und schnell ist auch die Problematik vergessen.<strong> Wird die Reha nicht ernst genommen, kommt es dann meist einige Zeit später (manchmal schon nach wenigen Monaten, oft erst nach wenigen Jahren) zum erneuten Reheschub, der dann meist schwerwiegender ist.</strong> Zudem muss einem bewusst sein, dass die Schäden eben bereits vor der sichtbaren Lahmheit entstehen und bei fortlaufender Hyperinsulinämie fortschreiten. Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Pathologien nicht rückgängig zu machen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise sind viele Pferde selbst mit mehreren Reheschüben noch lange nicht an dem Punkt, an dem eine Rehe nicht mehr durch das richtige Management auskuriert werden kann. Aber wenn dein Pferd bereits mehrere Schübe hatte oder mal einen hatte und noch immer Anzeichen wie Fettdepots, Fühligkeit oder Ähnliches zeigt, ist es höchste Zeit mal etwas anders zu machen. Ansonsten ist es ein Spiel mit Feuer und das Leid trägt zum Großteil dein Pferd.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<div aria-hidden="true">
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><span style="color: #d2a96a;">Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe!</span></a></h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<p><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31585 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1024x1024.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-768x768.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-1536x1536.png 1536w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining-600x600.png 600w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/MockUp_0E-HufreheTraining.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/">Lerne, wie du deinem Pferd schnell und gezielt effektiv helfen kannst &#8211; anders, als du es bisher kennst.</a><a href="https://team-huf.de/video-training-akute-hufrehe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/dein-pferd-hat-schon-wieder-einen-reheschub/">&lt;strong&gt;Dein Pferd hat schon wieder einen Reheschub? &#8211; Höchste Zeit, etwas ANDERS zu machen.&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Tipps für mehr Bewegung im Pferdeleben</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 09:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=23386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Pferde stehen immer noch viel zu viel herum. Der gesamte Pferdeorganismus ist aber auf Bewegung ausgelegt: Atemwege, Bewegungsapparat, natürlich die Hufe, aber auch Verdauung und Psyche können davon profitieren, wenn du es schaffst, mehr Bewegung in das Leben deines Pferdes zu integrieren. Außerdem kämpfen viele mit dem Übergewicht ihrer Pferde, was zum Teil schon arg gesundheitsgefährdend ist. Nicht jeder schafft es sein Pferd täglich viel zu bewegen und ein Training kann auch nicht die natürliche freie Bewegung ersetzen, die den Alltag eines wildlebenden Pferd ausmacht. Daher möchten wir dir ein paar Tipps geben wie du für mehr Bewegung sorgen kannst, aber mit minimalem Aufwand und so dein Pferd in seiner Freizeit schon einen Großteil seiner Laufleistung absolviert. Es erfordert ein wenig Einsatz von dir, aber nichts im Vergleich zu dem Nutzen für dein Pferd.  Training ohne deine direkte Anwesenheit – wie klingt das? Selbst wenn mittlerweile schon viel mehr Pferde in Offenställen oder auf Paddocks wohnen, erleben wir es trotzdem häufig, dass sie sich nicht wirklich bewegen. Die Futterraufe steht direkt auf dem Platz vor dem Unterstand und das Wasser befindet sich auch nur wenige Meter entfernt. Grundsätzlich verständlich, da so die Arbeit für uns Menschen möglichst einfach ist. Aber die Pferde laufen oft nicht viel mehr als in einer Box. Dabei wollten wir doch alles besser machen?! Hier hilft es den Auslauf zu strukturieren, die Funktionsbereiche zu trennen. Welche Funktionsbereiche habt ihr bei euch? Wie könnt ihr sie so anordnen, dass die Pferde mehr in Bewegung kommen? Auf der anderen Seite hilft es auch, dass die Pferde sich nicht nur von Bereich zu Bereich mehr bewegen, sondern auch besser entspannen können und die Herde harmonischer zusammenleben kann, wenn der Ruhebereich zum Beispiel nicht direkt neben der Futterraufe ist – und auch die Entspannung ist eben wichtig zur Regeneration.  Wenn du den Auslauf strukturierst, kannst du außerdem schauen, wie du Wege verlängern kannst. Hier geht es nicht darum die Wege möglichst lang anzulegen, sondern möglichst sinnvoll, damit die Pferde sie auch gehen. Zu lange langweilige Wege fördern die Bewegung genauso wenig wie zu komplizierte verwinkelte Wege. Versuch also den Fokus darauf zu legen, dass die Wege genutzt werden. Grundsätzlich gilt hier, dass Pferde schmalere Passagen schneller passieren als breite und es nicht zu gefährlichen Engpässen oder Sackgassen kommen darf. Wie breit die Wege sein sollten, hängt dabei von der Gruppengröße, &#8211;Zusammensetzung und der Häufigkeit der Eingliederungen ab. Bei uns haben sich Wege zwischen 4 und 6 Metern als gut erwiesen. Dabei wechseln sich schmalere Wege und weitere Flächen (Buchten) ab, damit alle Pferde einander entspannt aus dem Weg gehen können. Auf Weiden kannst du zum Beispiel erstmal grob den Weg außen herum planen und dann überlegen, wo Buchten hinkommen und wie du diese interessant machst, z.B. durch Knabberäste. Auch auf kleineren Paddocks kannst du Wege verlängern, indem du zum Beispiel mit Raumteilern arbeitest. Das können Totholzhecken oder -haufen sein oder einfach ein Baumstamm oder ein Stück Zaun. Versuche aus dem was du hast, das Beste herauszuholen. Eines der größten Mankos in der Pferdehaltung sind aus unserer Sicht die ständig vollen Heuraufen, um die sich die Pferde die Beine in den Bauch stehen und weder die Fresshaltung optimal ist, noch irgendein Anreiz zur natürlichen Futteraufnahme im Vorwärtsschritt besteht. Daher sind wir Fans von vielen Futterstellen. Vielleicht klappt es nicht immer und überall, aber bestimmt findest du bei euch die Möglichkeit zumindest ab und an das Futter an mehreren Stellen anzubieten oder vielleicht sogar dauerhaft. Die Pferde werden so eher dazu animiert mal zwischen den Fressplätzen zu wechseln und es kommen mehr Meter zusammen als du vielleicht erstmal so denkst. Noch eine Steigerung wäre dann, das Heu verteilen. Das geht nur bei entsprechendem Wetter und Bodenbedingungen, aber bringt noch viel mehr Bewegung. Probier es mal aus, dass du einen Teil der Heuration in kleinen Häufchen wirklich überall im Paddock (wo es gefahrlos geht, bitte nicht im Sand) zu verteilen. Wenn du Zeit hast, beobachte die Pferde mal eine Weile. Es ist total schön zu sehen wie sie von einem zum anderen Häufchen wandern und Runde um Runde ziehen. Dabei laufen sie in einer natürlichen Fresshaltung und sind mit der gleichen Menge Heu deutlich länger beschäftigt als wenn es nur an einem Futterplatz angeboten wird. Der eine oder andere wird hier vielleicht schon Herzrasen bekommen und die Magengeschwüre sehen, aber wir erleben hier im Moment ein bisschen viel Schwarz-Weiß-Denken. Mittlerweile ist die Praxis, dass Pferde nur ein oder zweimal am Tag eine Portion Heu bekommen und die restlichen 20 Stunden leerstehen glücklicherweise weitestgehend überholt. Aber der Wille die Pferde artgerechter zu halten, hat leider dazu geführt, dass vielen Pferden nun 24/7 Heu angeboten wird, was zu anderen gesundheitlichen Problemen wie Fettleibigkeit und deren Folgen führen kann.  Es gibt Pferde für die das funktioniert, die meisten bekommen aber durch dieses gut gemeinte Mangement wirklich gravierende Probleme, zudem mittlerweile über 60% der Pferde eine genetische Disposition zur Insulinresistenz und somit ein höheres Hufreherisiko haben. Fresspausen sind total in Ordnung. Fresspausen vom Heu können auch mit Knabberästen überbrückt werden, aber selbst eine komplette Fresspause ist total in Ordnung, wenn sie nicht länger als vier Stunden ist. Freilebende Pferde fressen nicht den ganzen Tag und schon gar nicht so konzentriertes Futter mit zusätzlich so wenig Bewegung. Also, hab keine Sorge, wenn das Heu auch mal leer ist, hier ist ein gutes Management entscheidend, dass diese Leerphasen eben in einem gesunden Rahmen bleiben. Eine rationierte Fütterung hilft aber nicht nur bei den Dauerfressern, dass sie eher abnehmen können, sondern sorgt eben auch für mehr Bewegung. Denn wenn das Heu leer ist, fangen die Pferde oft an herumzustromern und legen so wieder einige Meter zusätzlich zurück. Das tun die meisten deutlich weniger, wenn sie ständig futtern können. Dann treten sie oft nur ein paar Schritte zurück zum Schlafen und Trinken, um dann irgendwann wieder zu fressen. Wir haben bei uns die Fresspausen so eingebaut: Eigentlich haben die Pferde immer Heu zur Verfügung, aber wir haben mehrere Futterstellen, die durch einen Trail verbunden sind. Das heißt, die Pferde</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/">5 Tipps für mehr Bewegung im Pferdeleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Viele Pferde <strong>stehen </strong>immer noch viel zu viel <strong>herum</strong>. Der gesamte Pferdeorganismus ist aber auf <strong>Bewegung </strong>ausgelegt: <strong>Atemwege</strong>, <strong>Bewegungsapparat</strong>, natürlich die <strong>Hufe</strong>, aber auch <strong>Verdauung </strong>und <strong>Psyche </strong>können davon profitieren, wenn du es schaffst, mehr Bewegung in das Leben deines Pferdes zu integrieren. Außerdem kämpfen viele mit dem <strong>Übergewicht </strong>ihrer Pferde, was zum Teil schon arg gesundheitsgefährdend ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Nicht jeder schafft es sein Pferd täglich viel zu bewegen und ein Training kann auch nicht die natürliche freie Bewegung ersetzen, die den Alltag eines wildlebenden Pferd ausmacht. Daher möchten wir dir ein paar <strong>Tipps </strong>geben wie du für mehr Bewegung sorgen kannst, aber mit<strong> minimalem Aufwand </strong>und so dein Pferd in seiner Freizeit schon einen Großteil seiner Laufleistung absolviert. Es erfordert ein wenig<strong> Einsatz von dir</strong>, aber nichts im Vergleich zu dem Nutzen für dein Pferd.  Training ohne deine direkte Anwesenheit – wie klingt das?</p>




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<h2 class="kt-adv-heading_5401f8-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_5401f8-19">#1: Auslauf strukturieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Selbst wenn mittlerweile schon viel mehr Pferde in Offenställen oder auf Paddocks wohnen, erleben wir es trotzdem häufig, dass sie sich nicht wirklich bewegen. Die Futterraufe steht direkt auf dem Platz vor dem Unterstand und das Wasser befindet sich auch nur wenige Meter entfernt. Grundsätzlich verständlich, da so die<strong> Arbeit für uns Menschen möglichst einfach</strong> ist. Aber die Pferde laufen oft nicht viel mehr als in einer Box. Dabei wollten wir doch alles besser machen?!<br /><br />Hier hilft es den Auslauf zu <strong>strukturieren</strong>, die <strong>Funktionsbereiche </strong>zu trennen. Welche Funktionsbereiche habt ihr bei euch? Wie könnt ihr sie so anordnen, dass die Pferde mehr in Bewegung kommen? Auf der anderen Seite hilft es auch, dass die Pferde sich nicht nur<strong> von Bereich zu Bereich </strong>mehr bewegen, sondern auch besser entspannen können und die Herde <strong>harmonischer </strong>zusammenleben kann, wenn der <strong>Ruhebereich </strong>zum Beispiel nicht direkt neben der Futterraufe ist – und auch die Entspannung ist eben wichtig zur Regeneration. </p>



<h2 class="kt-adv-heading_246dbd-09 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_246dbd-09">#2: Wege verlängern</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn du den Auslauf strukturierst, kannst du außerdem schauen, wie du Wege verlängern kannst. Hier geht es nicht darum die Wege möglichst lang anzulegen, sondern <strong>möglichst sinnvoll</strong>, damit die Pferde sie auch gehen. Zu lange langweilige Wege fördern die Bewegung genauso wenig wie zu komplizierte verwinkelte Wege. Versuch also den Fokus darauf zu legen, dass die Wege <strong>genutzt </strong>werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Grundsätzlich gilt hier, dass Pferde<strong> schmalere Passagen schneller </strong>passieren als breite und es nicht zu gefährlichen <strong>Engpässen </strong>oder <strong>Sackgassen </strong>kommen darf. Wie breit die Wege sein sollten, hängt dabei von der <strong>Gruppengröße</strong>, &#8211;<strong>Zusammensetzung </strong>und der Häufigkeit der <strong>Eingliederungen </strong>ab. Bei uns haben sich Wege zwischen<strong> 4 und 6 Metern </strong>als gut erwiesen. Dabei wechseln sich <strong>schmalere Wege</strong> und<strong> weitere Flächen </strong>(Buchten) ab, damit alle Pferde einander entspannt aus dem Weg gehen können. Auf Weiden kannst du zum Beispiel erstmal grob den Weg außen herum planen und dann überlegen, wo Buchten hinkommen und wie du diese interessant machst, z.B. durch Knabberäste. Auch auf<strong> kleineren Paddocks </strong>kannst du Wege verlängern, indem du zum Beispiel mit <strong>Raumteilern </strong>arbeitest. Das können <strong>Totholzhecken </strong>oder -haufen sein oder einfach ein <strong>Baumstamm </strong>oder ein<strong> Stück Zaun</strong>. Versuche aus dem was du hast, das Beste herauszuholen.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_541523-79 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_541523-79">#3: Fressstellen und Heuverteilung</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Eines der <strong>größten Mankos </strong>in der Pferdehaltung sind aus unserer Sicht die ständig vollen Heuraufen, um die sich die Pferde die Beine in den Bauch stehen und weder die Fresshaltung optimal ist, noch irgendein Anreiz zur natürlichen Futteraufnahme im Vorwärtsschritt besteht. Daher sind wir Fans von<strong> vielen Futterstellen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Vielleicht klappt es nicht immer und überall, aber bestimmt findest du bei euch die Möglichkeit zumindest <strong>ab und an </strong>das Futter an<strong> mehreren Stellen anzubieten</strong> oder vielleicht sogar dauerhaft. Die Pferde werden so eher dazu animiert mal zwischen den Fressplätzen zu wechseln und es kommen mehr Meter zusammen als du vielleicht erstmal so denkst.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Noch eine Steigerung wäre dann, das<strong> Heu verteilen</strong>. Das geht nur bei <strong>entsprechendem Wetter </strong>und <strong>Bodenbedingungen</strong>, aber bringt noch viel mehr Bewegung. Probier es mal aus, dass du einen<strong> Teil der Heuration in kleinen Häufchen </strong>wirklich überall im Paddock (wo es gefahrlos geht, bitte nicht im Sand) zu verteilen. Wenn du Zeit hast, beobachte die Pferde mal eine Weile. Es ist total schön zu sehen wie sie von einem zum anderen Häufchen wandern und Runde um Runde ziehen. Dabei laufen sie in einer<strong> natürlichen Fresshaltung </strong>und sind mit der gleichen Menge Heu deutlich länger beschäftigt als wenn es nur an einem Futterplatz angeboten wird.</p>



<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" class="wp-image-21312" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/bDJI_0808-1024x682.jpg" alt="" />
<figcaption><em><em>Auch wenn du nicht über einen kilometerlangen Trail verfügst, kannst du dein Pferd zu mehr Bewegung animieren. Unsere Reha-Station hat vergleichsweise wenig Fläche, durch die Anordnung der Funktionsbereiche und die Verteilung des Heus auf unterschiedliche Stellen absolvieren die Pferde hier täglich quasi von allein ein gesundes Bewegungsprogramm.<br /><br /><br /></em></em>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col"> </div>
</div>
</figcaption>
</figure>
</div>
<h2 data-kb-block="kb-adv-heading_6f9d6f-99"> </h2>
<h2 class="kt-adv-heading_6f9d6f-99 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_6f9d6f-99">#4: Fresspausen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Der eine oder andere wird hier vielleicht schon Herzrasen bekommen und die <strong>Magengeschwüre </strong>sehen, aber wir erleben hier im Moment ein bisschen viel <strong>Schwarz-Weiß-Denken</strong>. Mittlerweile ist die Praxis, dass Pferde nur ein oder zweimal am Tag eine Portion Heu bekommen und die restlichen 20 Stunden leerstehen glücklicherweise weitestgehend überholt. Aber der Wille die Pferde <strong>artgerechter </strong>zu halten, hat leider dazu geführt, dass vielen Pferden nun <strong>24/7 Heu </strong>angeboten wird, was zu anderen gesundheitlichen Problemen wie <strong>Fettleibigkeit </strong>und deren <strong>Folgen </strong>führen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Es gibt Pferde für die das funktioniert, die meisten bekommen aber durch dieses gut gemeinte Mangement wirklich <strong>gravierende Probleme</strong>, zudem mittlerweile über <strong>60% der Pferde eine genetische Disposition zur Insulinresistenz</strong> und somit ein <strong>höheres Hufreherisiko</strong> haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Fresspausen sind total in Ordnung. </strong>Fresspausen vom Heu können auch mit <strong>Knabberästen </strong>überbrückt werden, aber selbst eine komplette Fresspause ist total in Ordnung, wenn sie <strong>nicht länger als vier Stunden</strong> ist. Freilebende Pferde fressen nicht den ganzen Tag und schon gar nicht so konzentriertes Futter mit zusätzlich so wenig Bewegung. Also, hab keine Sorge, wenn das Heu auch mal leer ist, hier ist ein gutes Management entscheidend, dass diese Leerphasen eben in einem gesunden Rahmen bleiben. Eine rationierte Fütterung hilft aber nicht nur bei den Dauerfressern, dass sie eher abnehmen können, sondern sorgt eben auch für mehr Bewegung. Denn wenn das Heu leer ist, fangen die Pferde oft an <strong>herumzustromern </strong>und legen so wieder einige Meter zusätzlich zurück. Das tun die meisten deutlich weniger, wenn sie ständig futtern können. Dann treten sie oft nur ein paar Schritte zurück zum Schlafen und Trinken, um dann irgendwann wieder zu fressen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wir haben bei uns die Fresspausen so eingebaut: Eigentlich haben die Pferde immer Heu zur Verfügung, aber wir haben <strong>mehrere Futterstellen</strong>, die durch einen Trail verbunden sind. Das heißt, die Pferde müssen erst eine Strecke zurücklegen, um zum nächsten Futterplatz zu kommen. Manchmal weiten sie selbständig die Leerzeiten sogar mehr aus als wir es uns wünschen, weil sie z.B. unterwegs auf dem Trail <strong>trödeln</strong>, <strong>schlafen</strong>/<strong>dösen </strong>oder gerne etwas länger im Schatten verweilen, Probleme haben sie deswegen trotzdem nicht. Also auch ab und an mal eine etwas längere Fresspause schadet den meisten Pferden nicht. Zudem haben wir einige <strong>Totholzhaufen </strong>und <strong>Baumstämme</strong>, an denen sie nach Belieben knabbern können. Hier ist lediglich bei Pferden mit Hufrehe zu beachten, dass sie keine Knabberäste mit Laub oder Rinde fressen sollten, hier können <strong>recht hohe Zuckergehalte </strong>enthalten sein.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_508471-7e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_508471-7e">#5: Erlebniselemente</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Definitv einer unserer Lieblingspunkte und ein riesen Potenzial für <strong>Ponyglücksmomente</strong>,<strong> mehr Bewegung</strong> und viel <strong>Kreativitätsentfaltung </strong>für uns Pferdebesitzer. Wenn ein Auslauf langweilig ist, warum sollte ein Pferd sich bewegen? Sorg für <strong>Abwechslung</strong>, dann macht es für dein Pferd auch Sinn die Dinge zu erkunden und es bewegt sich von ganz allein. Ein paar Ideen hatten wir ja schon erwähnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hier nochmal einige Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Totholzhecke oder Totholzhaufen</li>
<li>Knabberhecke</li>
<li>Baumstämme</li>
<li>Steinhaufen</li>
<li>Hügel</li>
<li>Stufen</li>
<li>verschiedene Untergründe (gern zusammen passend)</li>
<li>Wälzplatz</li>
<li>Kieswege</li>
<li>Kratzbäume</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Diese Elemente kannst du natürlich super nutzen, um den Auslauf zu strukturieren, Wege zu verlängern, Fresspausen mit Aktivität zu füllen und dein Pferd zur Bewegung zu animieren.</p>



<h2 class="kt-adv-heading_c46822-07 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading_c46822-07">Und warum jetzt nochmal für Bewegung sorgen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hufe entwickeln sich nur, wenn sie einen Wechsel aus <strong>Druck und Entlastung</strong> erfahren. Genau das passiert bei jedem Schritt. <strong>Atemwege </strong>und <strong>Verdauung </strong>sind auf Bewegung angewiesen, um richtig gut zu funktionieren. Der <strong>Bewegungsapparat </strong>eines Pferdes ist auf<strong> kontinuierliche langsame Bewegung optimiert</strong>. Und am Ende sind die Pferde einfach viel <strong>glücklicher</strong>, wenn die Haltung <strong>artgerecht </strong>ist, sie <strong>gesünder </strong>und <strong>fitter </strong>sind – und auch für uns macht es das Leben mit unseren Pferden noch ein bisschen schöner und vor allem entspannter. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Du willst noch mehr Inspirationen und Ideen für einen gesünderen Pferdealltag finden, dich weiterbilden und mit anderen Pferdeleuten austauschen?</p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<p>&nbsp;</p>





<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28590_da3b45-ae inner-column-1">
<div class="kt-inside-inner-col">
<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column28462_9b52a2-50 inner-column-2">
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/5-tipps-fuer-mehr-bewegung-im-pferdeleben/">5 Tipps für mehr Bewegung im Pferdeleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn du nichts veränderst, wer dann?</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/wenn-du-nichts-veraenderst-wer-dann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 16:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.team-huf.de/?p=23270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennst du das? In der Pferdehaltung hat sich in den letzten Jahren schon viel getan, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns, wenn wir unseren Pferden ein gesundes und vor allem schönes Leben ermöglichen möchten. Unser Konzept baut daher genau auch auf diesen Grundsäulen auf: Haltung, Untergrund und Fütterung. Denn diese sind nicht nur die Basis für ein schönes Pferdeleben, sondern beeinflussen auch die allgemeine und natürlich die Hufgesundheit massiv. Auch in unseren Kursen geben wir diese Inhalte und vor allem unsere Erfahrung gern weiter. Wir führen seit knapp zehn Jahren unseren eigenen kleinen Stall mit Paddocktrail und haben so einiges ausprobiert, manches in den Sand gesetzt aber vor allem auch richtig tolle Erfahrungen sammeln können.  Häufig hören wir im Gespräch mit Kursteilnehmern Aussagen wie: “Ja, bei euch geht das, aber hier ist das nicht möglich”. Oder: “Bei uns gibt es so einen Stall halt nicht”. Wir möchten dir Mut geben und dich aber auch ein bisschen anschubsen. Denn bei uns gab es sowas auch nicht und wir haben auch viel Zeit, Geld, Schweiß und Arbeit in das Projekt stecken müssen. Und es ist trotzdem noch lange nicht perfekt. Aber wir haben uns getraut, wir haben angefangen und es bleibt eben ein lebenslanges Projekt, das uns Erfahrungen machen und Lernen lässt. Wenn wir Pferdebesitzer nicht anfangen etwas zu verändern, wenn wir nicht für unsere Pferde aktiv werden und andere Ideen einbringen &#8211; Wer dann? Wenn wir Pferdehalter nicht bereit sind Zeit, Geld und Arbeit zu investieren, warum sollten es dann die Stallbetreiber tun?   Es ist eher unwahrscheinlich, dass du den perfekten Stall findest. Aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du an dem Stall, wo du bist, etwas verbessern kannst. Dazu brauchst du natürlich Ideen und du musst mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Bei vielen Kursteilnehmer sind es diese ersten Schritte, die besonders schwer sind. Aber wenn sich dann Erfolge einstellen und man sieht, wie sich die Pferde und die Hufe entwickeln, fangen die Ideen an zu sprudeln. Und mit diesen Erfahrungen und Erfolgen kann man anschließend immer mehr Menschen auch davon begeistern, dieses Projekt für gesündere und glücklichere Pferde mitzutragen. Es ist so beeindruckend, was die Kursteilnehmer des &#8222;Inside Out&#8220;-Kurses in der Haltung und Fütterung verändert haben, nachdem die ersten Stolpersteine überwunden waren. Wie wär’s, wenn du auch einfach anfängst? Wenn du kleine Dinge im Alltag deines Pferdes veränderst? Und wenn du den Traum von einer richtig tollen artgerechten Haltung nicht aufgibst, aber eben kleine Schritte in diese Richtung machst? Du bist für dein Pferde verantwortlich, du bist das Sprachrohr für dein Pferd – wenn du nichts veränderst, wer dann?  Wenn du jetzt etwas verändern und tun willst, dann sieh’ dir unser Onlineprogramm einmal genauer an und finde dort die Inspiration, das Wissen, die Hilfe, Ideen und die Community-Unterstützung, um die Grundlagen für ein gesünderes Pferdeleben zu schaffen.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/wenn-du-nichts-veraenderst-wer-dann/">Wenn du nichts veränderst, wer dann?</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Kennst du das? In der <strong>Pferdehaltung </strong>hat sich in den letzten Jahren schon viel getan, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns, wenn wir unseren Pferden ein<strong> gesundes und vor allem schönes Leben</strong> ermöglichen möchten. Unser <strong>Konzept </strong>baut daher genau auch auf diesen Grundsäulen auf: <strong>Haltung</strong>, <strong>Untergrund </strong>und <strong>Fütterung</strong>. Denn diese sind nicht nur die <strong>Basis </strong>für ein schönes Pferdeleben, sondern beeinflussen auch die allgemeine und natürlich die <strong>Hufgesundheit </strong>massiv. Auch in unseren <strong>Kursen </strong>geben wir diese <strong>Inhalte </strong>und vor allem unsere <strong>Erfahrung </strong>gern weiter. Wir führen seit knapp zehn Jahren unseren<strong> eigenen kleinen Stall mit Paddocktrail </strong>und haben so <strong>einiges ausprobiert</strong>, manches in den Sand gesetzt aber vor allem auch <strong>richtig tolle Erfahrungen</strong> sammeln können. </p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph">Häufig hören wir im Gespräch mit Kursteilnehmern Aussagen wie: “Ja, bei euch geht das, aber hier ist das nicht möglich”. Oder: “Bei uns gibt es so einen Stall halt nicht”.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wir möchten dir<strong> Mut geben </strong>und dich aber auch ein bisschen <strong>anschubsen</strong>. Denn bei uns gab es sowas auch nicht und wir haben auch viel <strong>Zeit, Geld, Schweiß und Arbeit </strong>in das Projekt stecken müssen. Und es ist trotzdem noch lange <strong>nicht perfekt</strong>. Aber wir haben uns getraut, wir haben angefangen und es bleibt eben ein <strong>lebenslanges Projekt</strong>, das uns <strong>Erfahrungen </strong>machen und <strong>Lernen </strong>lässt.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn wir Pferdebesitzer nicht anfangen etwas zu verändern, wenn wir nicht für unsere Pferde aktiv werden und andere Ideen einbringen &#8211; Wer dann? Wenn wir Pferdehalter nicht bereit sind Zeit, Geld und Arbeit zu investieren, warum sollten es dann die Stallbetreiber tun?</p>


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<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Es ist eher <strong>unwahrscheinlich</strong>, dass du den <strong>perfekten Stall</strong> findest. Aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du an dem Stall, wo du bist, etwas <strong>verbessern </strong>kannst. Dazu brauchst du natürlich <strong>Ideen</strong> und du musst mit den <strong>Verantwortlichen </strong>ins Gespräch kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Bei vielen Kursteilnehmer sind es diese <strong>ersten Schritte, die besonders schwe</strong>r sind. Aber wenn sich dann <strong>Erfolge </strong>einstellen und man sieht, wie sich die<strong> Pferde und die Hufe entwickeln</strong>, fangen die Ideen an zu sprudeln. Und mit diesen <strong>Erfahrungen</strong> und <strong>Erfolgen </strong>kann man anschließend<strong> immer mehr Menschen</strong> auch davon begeistern, dieses <strong>Projekt für gesündere und glücklichere Pferde mitzutragen</strong>.</p>



<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5437" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/SAM_2028-scaled.jpg" alt="" width="750" height="501" />
<figcaption><em>Auch wir arbeiten quasi täglich daran, unsere Pferde noch gesünder und artgerechter nach unserem Konzept <strong>HUF</strong> zu halten. Die perfekte Pferdehaltung ist ein langfristiges Projekt &#8211; und vielleicht sogar eins, dass sich nie zu 100% realisieren lässt. Umso schöner, dass schon kleine Veränderungen so positive Auswirkungen haben können &#8211; man muss es nur mal machen!</em></figcaption>
</figure>
</div>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Es ist so <strong>beeindruckend</strong>, was die Kursteilnehmer des<strong> <a href="https://www.team-huf.de/inside-out/" data-type="page" data-id="22140">&#8222;Inside Out&#8220;-Kurses</a></strong> in der Haltung und Fütterung verändert haben, nachdem die ersten Stolpersteine überwunden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>Wie wär’s, wenn du auch einfach anfängst? </strong>Wenn du <strong>kleine Dinge</strong> im Alltag deines Pferdes veränderst? Und wenn du den Traum von einer <strong>richtig tollen artgerechten Haltung</strong> nicht aufgibst, aber eben<strong> kleine Schritte </strong>in diese Richtung machst? <strong>Du bist für dein Pferde verantwortlich</strong>, du bist das Sprachrohr für dein Pferd – wenn du nichts veränderst, wer dann? </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Wenn du jetzt etwas <strong>verändern und tun </strong>willst, dann sieh’ dir unser <strong>Onlineprogramm</strong> einmal genauer an und finde dort die <strong>Inspiration, das Wissen, die Hilfe, Ideen </strong>und die <strong>Community-Unterstützung</strong>, um die Grundlagen für ein <strong>gesünderes Pferdeleben </strong>zu schaffen.</p>



<div class="wp-block-kadence-rowlayout alignnone">
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<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>
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		<title>Hilfe, die Wände brechen weg!</title>
		<link>https://team-huf.de/hufgesundheit/hilfe-die-wande-brechen-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hufgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdebesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das? Gestern sahen die Hufe noch gut aus und heute kommst du zum Stall und es ist ein riesen Stück Wand rausgebrochen? Oder sind die Wände deines Pferdes generell brüchig und halten nicht? Wir möchten in diesem Beitrag ein paar Gründe angucken, warum das passieren kann, ab wann du dir Sorgen machen musst und vor allem wie du dem Ausbrechen vorbeugen kannst. Warum brechen Wände überhaupt aus? Dass brüchige Wände nicht gerade für stabiles Hufhorn sprechen ist dir bestimmt bewusst. Aber warum brechen bei dem einen Pferd die Wände nie aus? Und bei dem anderen ständig? Generell können wir beobachten, dass die Nährstoffversorgung einen großen Faktor ausmacht. Denn je besser die Pferde versorgt sind, desto elastischer bleibt die Hufwand und desto besser kann sie Pilz und Bakterien entgegenhalten. Fehlen manche Bausteine wird minderwertiges Horn produziert und es kommt bei Beanspruchung eben schneller zu Ausbrüchen. Das kann sein, wenn dein Pferde wirklich unglücklich auf eine Kante tritt, aber auch schon die normale Belastung kann bei mangelhafter Hornqualität dazu führen, dass die Wände wegbrechen. Auch die Böden bzw. die Witterung können hier Einfluss haben. Denn sehr feste Böden haben eher einen Ausbruch zur Folge als weiche. Dafür haben weiche Böden weniger Abrieb und wenn die Hufe entsprechend länger werden, kann das auch schneller dazu führen, dass die Wand ausbricht. Im Prinzip kann alles und nichts dazu führen, dass die Hufwände ausbrechen. Die beste Prävention ist eine optimale innere Versorgung und viel Bewegung.  Eine ungünstige Hufform oder eben auch zu lange Bearbeitungsintervalle können ebenfalls dazu führen, dass die Hufwand der Belastung nachgibt. Nicht immer ist das die schlechteste Variante, denn wenn die zu lange Wand erstmal weggebrochen ist, kann das eben wieder zu einer physiologischeren Hufform führen und Hebel minimieren. Besonders häufig treten Ausbrüche im Seitenwandbereich auf, wenn die Bearbeitungsintervalle zu lang sind. Das liegt daran, dass in diesem Bereich besonders viel Bewegung stattfindet, wenn Pferde selbst in Bewegung sind. Der vordere Hufbereich, der innerlich vorwiegend knöcherne Strukturen aufweist, bewegt sich etwas weniger als der hintere Hufbereich, in dem sich vorwiegend flexible Strukturen befinden. Der Übergang ist äußerlich dann eben ungefähr im Seitenwandbereich zu finden. Hier macht es mitunter Sinn eine Senke hinzubearbeiten, also die Wand etwas zu kürzen, wenn es der Huf zulässt. Wird die Wand im Seitenbereich zu lang, bearbeitet der Huf sich eben oft selber. Erst kommt es vielleicht zu kleinen Rissen kurz vor der Trachte oder zu Beulen und irgendwann bricht dieser Bereich weg. Quasi eine Art Self-Trim. Natürlich sollte das nicht das Ziel sein, dass die Seitenwände wild wegbrechen, aber meist ist es auch kein Drama. Bricht ein Huf häufig viel weg, obwohl er nicht zu lang ist oder schafft ein Pferd es auch gar nicht einen kompletten Tragrand aufzubauen, kann es eben an der Nährstoffversorgung liegen oder auch an einem übermäßigen Pilz- oder Bakterienvorkommen. Grundsätzlich befinden sich diese immer in der Umgebung unserer Pferde, aber vermehren sie sich sehr stark, und das tun sie gern in feucht-warmen Spalten z.B. in der Hufwand, zerstören sie das Hufhorn und es bricht vermehrt weg. Meist kommt es gehäuft zum Herbst oder generell zum Fellwechsel vor, wenn das Immunsystem schon herausgefordert ist und dann gegebenenfalls noch ein Nährstoffmangel vorliegt. Besonders beim Pilzbefall kann man erkennen, dass die Wand längs Zusammenhangstrennungen aufweist und dann häufig nur der äußere Wandbereich wegbricht. Die Bruchstellen sehen „haarig“ aus. Hier sollte sowohl innerlich als auch äußerlich behandelt werden.   Hufe lesen mal anders Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &#38; gewinne Sicherheit in der Einschätzung. Ab wann musst du dir Sorgen machen? Grundsätzlich sind viele Ausbrüche erstmal nur optische Makel. Häufig ist es sogar so, dass nach ein paar Tagen das Ausgebrochene wieder etwas harmonischer hingelaufen ist. Wenn also etwas wegbricht, muss man nicht direkt in Panik verfallen. Problematisch wird es aber, wenn das Pferd schlechter läuft oder die Wand eben generell nicht stabil einwachsen möchte. Auch, wenn wir den Tragrand nicht allein als lasttragende Struktur sehen, ist sie trotzdem ein wichtiger Teil bei der Lastaufnahme. Kann sie nicht mittragen, müssen die anderen Strukturen kompensieren und eben mehr Last tragen. Ist zudem aber die Sohle dünn oder der Strahl schlecht, kann es tatsächlich zu schlechtem oder fühligem Laufen kommen. Hier muss geschützt werden! Hufschuhe und eine Optimierung der inneren Versorgung sind hier super wichtig! Wie kannst du Wandausbrüchen vorsorgen? HUF – wie so oft kann es so einfach sein. Im besten Fall ist dein Pferd richtig gut innerlich versorgt. Das siehst du eben an den Hufen: wenn die Wände glatt sind, dick und elastisch. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Pferde mit einer guten Mineralstoffversorgung zum Beispiel eine dickere unpigmentierte Schicht haben. Diese von unten am Huf zu sehen. Sie ist schneeweiß und ein Teil der Wand. Diese Schicht ist deutlich elastischer als die äußere pigmentierte Schicht und wichtig für die Stoßdämpfung. Häufige Nährstoffmängel, die wir antreffen sind übrigens: Zinkmangel, Kupfermangel, Eiweißmangel – um die häufigsten zu nennen. Auch die Böden können Ausbrüche wahrscheinlicher oder eben unwahrscheinlicher machen. Passen die Böden gut zusammen, kann sich der Huf optimal anpassen und auch sein Wachstum darauf einstellen. Außerdem können beispielsweise Kieselsteine für eine Bearbeitung bei jedem Schritt sorgen und durch das Einsinken werden die Wände abgerundet und auch abgenutzt, was zu weniger Bruchstellen und besserer Erhaltung der Huflänge führt. Je optimaler Haltung, Untergrund &#38; Fütterung sind – also HUF – desto besser passen sich Wachstum und Abrieb aneinander an und folglich weniger Bearbeitung ist notwendig. Kann ich nicht alles optimieren, ist die regelmäßige Bearbeitung eine sinnvolle Prävention, damit es nicht zu großen Ausbrüchen kommt. Hier ist zum einen insgesamt der Wandüberstand zu beachten, der allerdings von Pferd zu Pferd individuell ist und aus unserer Sicht nie generell auf Sohlennivau gekürzt werden sollte, da viele Pferde mit mehr Wandüberstand besser laufen. Auch wenn natürlich eine Wand auf Sohlenniveau weniger ausbricht, macht es eben keinen Sinn, wenn die Pferde dann fühlig sind.  Hier muss ein guter Kompromiss gefunden werden: so viel Wandüberstand, dass das Pferd gut läuft, die Wand aber nicht ausbricht. Zudem</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Kennst du das? Gestern sahen die Hufe noch gut aus und heute kommst du zum Stall und es ist ein<strong> riesen Stück Wand rausgebrochen</strong>? Oder sind die Wände deines Pferdes <strong>generell brüchig und halten nicht</strong>? Wir möchten in diesem Beitrag ein paar <strong>Gründe </strong>angucken, warum das passieren kann, <strong>ab wann du dir Sorgen machen musst </strong>und vor allem wie du dem <strong>Ausbrechen vorbeugen </strong>kannst.</p>





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<h3 class="wp-block-heading">Warum brechen Wände überhaupt aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Dass brüchige Wände<strong> nicht gerade für stabiles Hufhorn s</strong>prechen ist dir bestimmt bewusst. Aber warum brechen bei dem einen Pferd die Wände nie aus? Und bei dem anderen ständig?<br /><br />Generell können wir beobachten, dass die <strong>Nährstoffversorgung </strong>einen großen Faktor ausmacht. Denn je besser die Pferde versorgt sind, desto elastischer bleibt die Hufwand und desto besser kann sie Pilz und Bakterien entgegenhalten. Fehlen manche Bausteine wird<strong> minderwertiges Horn </strong>produziert und es kommt bei Beanspruchung eben schneller zu Ausbrüchen. Das kann sein, wenn dein Pferde wirklich unglücklich auf eine Kante tritt, aber auch schon die normale Belastung kann bei mangelhafter Hornqualität dazu führen, dass die Wände wegbrechen. Auch die <strong>Böden </strong>bzw. die <strong>Witterung </strong>können hier Einfluss haben. Denn sehr <strong>feste Böden</strong> haben eher einen Ausbruch zur Folge als weiche. Dafür haben weiche Böden <strong>weniger Abrieb</strong> und wenn die Hufe entsprechend länger werden, kann das auch schneller dazu führen, dass die Wand ausbricht.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph">Im Prinzip kann alles und nichts dazu führen, dass die Hufwände ausbrechen. <br />Die beste Prävention ist eine optimale innere Versorgung und viel Bewegung. </p>



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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" class="wp-image-23044" src="https://www.team-huf.de/wp-content/uploads/Podcast-Cover-1.png" alt="" />
<figcaption><em>Kein Grund zur Panik: ausbrechende seitliche Wände sind oft das Resultat von zu langen Bearbeitungsintervallen und eine Art Selbst-Trim, um Hebel zu minimieren.</em></figcaption>
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<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Eine <strong>ungünstige Hufform</strong> oder eben auch<strong> zu lange Bearbeitungsintervalle </strong>können ebenfalls dazu führen, dass die Hufwand der Belastung nachgibt. Nicht immer ist das die schlechteste Variante, denn wenn die zu lange Wand erstmal weggebrochen ist, kann das eben wieder<strong> zu einer physiologischeren Hufform </strong>führen und<strong> Hebel minimieren</strong>. Besonders häufig treten Ausbrüche im <strong>Seitenwandbereich </strong>auf, wenn die Bearbeitungsintervalle zu lang sind. Das liegt daran, dass in diesem Bereich besonders <strong>viel Bewegung </strong>stattfindet, wenn Pferde selbst in Bewegung sind. Der vordere Hufbereich, der innerlich vorwiegend knöcherne Strukturen aufweist, bewegt sich etwas weniger als der hintere Hufbereich, in dem sich vorwiegend flexible Strukturen befinden. Der <strong>Übergang </strong>ist äußerlich dann eben ungefähr im <strong>Seitenwandbereich </strong>zu finden. Hier macht es mitunter Sinn eine <strong>Senke </strong>hinzubearbeiten, also die Wand etwas zu kürzen, wenn es der Huf zulässt. <strong>Wird die Wand im Seitenbereich zu lang, bearbeitet der Huf sich eben oft selber. </strong>Erst kommt es vielleicht zu <strong>kleinen Rissen kurz vor der Trachte </strong>oder zu Beulen und irgendwann bricht dieser Bereich weg. <strong>Quasi eine Art Self-Trim. </strong>Natürlich sollte das nicht das Ziel sein, dass die Seitenwände wild wegbrechen, aber meist ist es auch kein Drama.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Bricht ein Huf <strong>häufig </strong>viel weg, obwohl er <strong>nicht zu lang</strong> ist oder schafft ein Pferd es auch gar<strong> nicht einen kompletten Tragrand aufzubauen</strong>, kann es eben an der <strong>Nährstoffversorgung </strong>liegen oder auch an einem <strong>übermäßigen Pilz- oder Bakterienvorkommen</strong>. Grundsätzlich befinden sich diese immer in der Umgebung unserer Pferde, aber vermehren sie sich sehr stark, und das tun sie gern in <strong>feucht-warmen Spalten</strong> z.B. in der <strong>Hufwand</strong>, zerstören sie das <strong>Hufhorn </strong>und es bricht vermehrt weg. Meist kommt es gehäuft <strong>zum Herbst oder generell zum Fellwechsel</strong> vor, wenn das <strong>Immunsystem </strong>schon herausgefordert ist und dann gegebenenfalls noch ein <strong>Nährstoffmangel </strong>vorliegt. Besonders beim Pilzbefall kann man erkennen, dass die Wand längs <strong>Zusammenhangstrennungen</strong> aufweist und dann häufig <strong>nur der äußere Wandbereich </strong>wegbricht. Die Bruchstellen sehen „haarig“ aus. Hier sollte sowohl <strong>innerlich </strong>als auch <strong>äußerlich </strong>behandelt werden.</p>
<h3 class="kt-adv-heading28462_0686d2-cb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading28462_0686d2-cb"> </h3>
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<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<h3 class="wp-block-heading">Ab wann musst du dir Sorgen machen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Grundsätzlich sind viele Ausbrüche erstmal nur<strong> optische Makel</strong>. Häufig ist es sogar so, dass nach ein paar Tagen das Ausgebrochene wieder etwas harmonischer hingelaufen ist. Wenn also etwas wegbricht, muss man <strong>nicht direkt in Panik </strong>verfallen. Problematisch wird es aber, wenn das Pferd <strong>schlechter läuft </strong>oder die Wand eben generell <strong>nicht stabil einwachsen möchte</strong>. Auch, wenn wir den Tragrand nicht allein als lasttragende Struktur sehen, ist sie trotzdem ein <strong>wichtiger Teil bei der Lastaufnahme</strong>. Kann sie nicht mittragen, müssen die <strong>anderen Strukturen kompensieren </strong>und eben mehr Last tragen. Ist zudem aber die <strong>Sohle dünn </strong>oder der <strong>Strahl schlecht</strong>, kann es tatsächlich zu <strong>schlechtem oder fühligem Laufen </strong>kommen. <strong>Hier muss geschützt werden! Hufschuhe </strong>und eine <strong>Optimierung der inneren Versorgung</strong> sind hier super wichtig!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kannst du Wandausbrüchen vorsorgen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"><strong>HUF </strong>– wie so oft kann es so einfach sein. Im besten Fall ist dein Pferd <strong>richtig gut innerlich</strong> versorgt. Das siehst du eben an den Hufen: wenn die Wände glatt sind, dick und elastisch. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Pferde mit einer <strong>guten Mineralstoffversorgung</strong> zum Beispiel eine <strong>dickere unpigmentierte Schicht</strong> haben. Diese von unten am Huf zu sehen. Sie ist schneeweiß und ein Teil der Wand. Diese Schicht ist<strong> deutlich elastischer</strong> als die äußere pigmentierte Schicht und<strong> wichtig für die Stoßdämpfung</strong>. Häufige Nährstoffmängel, die wir antreffen sind übrigens: <strong>Zinkmangel</strong>, <strong>Kupfermangel</strong>, <strong>Eiweißmangel </strong>– um die häufigsten zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Auch die <strong>Böden </strong>können Ausbrüche wahrscheinlicher oder eben unwahrscheinlicher machen. Passen die Böden gut zusammen, kann sich der Huf optimal anpassen und auch sein Wachstum darauf einstellen. Außerdem können beispielsweise<strong> Kieselsteine für eine Bearbeitung bei jedem Schritt</strong> sorgen und durch das Einsinken werden die Wände <strong>abgerundet </strong>und auch <strong>abgenutzt</strong>, was zu weniger Bruchstellen und besserer Erhaltung der Huflänge führt.</p>



<p class="has-text-align-center has-kb-palette-5-color has-kb-palette-11-background-color has-text-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Je optimaler Haltung, Untergrund &amp; Fütterung sind – also HUF – desto besser passen sich Wachstum und Abrieb aneinander an und folglich weniger Bearbeitung ist notwendig.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Kann ich nicht alles optimieren, ist die <strong>regelmäßige Bearbeitung</strong> eine sinnvolle Prävention, damit es nicht zu großen Ausbrüchen kommt. Hier ist zum einen insgesamt der <strong>Wandüberstand </strong>zu beachten, der allerdings <strong>von Pferd zu Pferd individuell</strong> ist und aus unserer Sicht nie generell auf Sohlennivau gekürzt werden sollte, da viele Pferde mit mehr Wandüberstand besser laufen. Auch wenn natürlich eine Wand auf Sohlenniveau weniger ausbricht, macht es eben keinen Sinn, wenn die Pferde dann fühlig sind.  Hier muss ein guter <strong>Kompromiss </strong>gefunden werden: so viel Wandüberstand, dass das Pferd gut läuft, die Wand aber nicht ausbricht. Zudem bearbeiten wir den Tragrand mit einer <strong>Schräge</strong>. Diese Schräge wird je nach Böden, Nutzung, Winkeln und Korrekturbedarf angepasst und kann dafür sorgen, dass Wände weniger wegbrechen, da <strong>weniger Hebelkraft </strong>entsteht und die Wand <strong>trotzdem dick </strong>bleibt. Zudem werden Kräfte so umgeleitet, dass die<strong> Verbindung von inneren und äußeren Strukturen </strong>unterstützt wird. Ein kleines und sehr wertvolles Instrument.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Besonders gute Erfahrungen haben wir auch damit gemacht, wenn<strong> Pferdebesitzer zwischen den Bearbeitungsintervallen nachraspeln</strong>. Häufig ist das nur <strong>minimal </strong>und sehr <strong>punktuell </strong>notwendig, macht aber einen<strong> großen Unterschied</strong>.</p>



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<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Hufe lesen mal anders</a></span></h3>
<p><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30779 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-300x200.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-1024x683.png 1024w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up-768x512.png 768w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2025/03/Hufe-lesen-Team-HUF-Mock-up.png 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<h4 class="kt-adv-heading28590_3ed0d1-63 wp-block-kadence-advancedheading" style="text-align: center;" data-kb-block="kb-adv-heading28590_3ed0d1-63"><span style="color: #d2a96a;"><a style="color: #d2a96a;" href="https://team-huf.de/hufe-lesen/">Lerne mit einfachen Hufgriffen, die Hufe deines Pferdes zu beGUTachten &amp; gewinne Sicherheit in der Einschätzung.</a><a href="https://team-huf.de/hufe-lesen/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33130 aligncenter" src="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png" alt="" width="59" height="59" srcset="https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-300x300.png 300w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol-150x150.png 150w, https://team-huf.de/wp-content/uploads/2024/10/Klick-Symbol.png 400w" sizes="(max-width: 59px) 100vw, 59px" /></a></span></h4>
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<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Hat man den Verdacht, dass es sich auch um einen <strong>Bakterien- oder Pilzbefall </strong>handelt, sollte zusätzlich zu den anderen Maßnahmen eben auch <strong>äußerlich </strong>behandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;">Grundsätzlich ist es daher total sinnvoll, wenn du als Pferdebesitzer<strong> einschätzen lernst</strong>, ob <strong>Handlungsbedarf </strong>besteht oder ob es sich um ein rein <strong>kosmetisches Problem</strong> handelt, damit du entscheiden kannst, was zu tun ist. So stresst dich eine ausgebrochene Wand nicht mehr, sondern du kennst <strong>Strategien </strong>damit umzugehen oder im besten Fall eben <strong>präventiv </strong>zu handeln.<strong> Genau dafür haben wir das Onlineprogramm &#8222;Inside Out&#8220; entwickelt. </strong>Erfahre in <a href="https://www.team-huf.de/selbstraspler-werden-onlineprogramm-inside-out/" data-type="post" data-id="22987">diesem Blogbeitrag</a> mehr über das Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size: 16px;"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://team-huf.de/hufgesundheit/hilfe-die-wande-brechen-weg/">Hilfe, die Wände brechen weg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://team-huf.de">Team Huf</a>.</p>
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